Erfahrungsgemäß schlägt im Laufe des Septembers irgendwann das Wetter um in Richtung Herbst. Falls diese Tage stürmisch sind, wird das Meer aufgewühlt und - weil sich das Wasser vermischt - kälter. Also: Wetterbericht beobachten, möglichst kurzfristig entscheiden, ob es noch passt und je südlicher, desto besser in der Regel.

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Hi brutus, es wäre gut zu wissen, ob ihr ans Meer wollt oder nicht. Falls ihr ans Meer wollt, dann hat Slowenien nämlich nur einen kleinen Küstenstreifen zu bieten. Der Hauptort Portoroz kann es allerdings locker mit Porec oder Rovinj in Kroatien aufnehmen. Wenn ihr ruhigere Ecken am Meer sucht und mögt, dann fahrt besser wieder nach Kroatien. – Das Landesinnere von Slowenien bietet jedoch eine Bergwelt mit Ausläufern der Alpen, die Kroatien übertrumpft. Falls das ein Ziel für Euch ist - der Bleder See wurde konkret schon genannt, oder der Triglav Nationalpark ist was für alle, die Ruhe suchen.

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Die österreischische Vignette (u.a. 8,30 EUR für 10 Tage) sowie eine ungarische e-Vignette (ca. 12 Euro umgerechnet) brauchst Du sowieso. Zudem sind bei der Strecke über Graz, die ja durch die Alpen führt, für Bosrucktunnel und Gleinalmtunnel zusammen 12 Euro zu entrichten (der noch längere Tunnel bei Graz kostet nichts extra). Die slowenische Autobahnvignette kostet zudem 15 EUR/Woche (30 EUR/Monat). Insofern würde ich eher über Wien fahren. Alternativ könntest Du auch von Graz weiter nach Fürstenfeld fahren sowie auf der Landstraße über den Grenzübergang Heiligenkreuz nach Ungarn sowie an den Plattensee - das ist von den Kilometern her sogar kürzer und führt nicht über Slowenien, dauert aber länger..

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Über Salzburg und die Tauernautobahn wird es wahrscheinlich etwas schneller gehen. Zwar geht es zunächst nach München, dann aber recht direkt via Salzburg-Villach-Karawankentunnel-Ljubljana-Postojna nach Istrien/Červar Porat (Maut: Österreich-Pickerl plus Tauern-/Katschbergtunnelmaut plus Karawankentunnelmaut plus Slowenien-Vignette). – Über den Brenner geht es zwar flott, aber dann müsste man auf der Autobahn in Italien eine Ecke ausfahren und runter bis Verona (Maut: Österreich-Pickerl plus Brenner-Maut plus italienische Autobahngebühr). – Eine günstigere dritte Variante: Über den Brenner, dann vor Brixen auf der Landstraße durchs Pustertal via Bruneck bis Tolmezzo und dort wieder auf die Autobahn. Spart Maut, ist von den Kilometern her deutlich kürzer, aber nicht von der Zeit her, denn in den Alpen muss man auf dieser Strecke natürlich eine richtige Kurverei in Kauf nehmen (2,5 Stunden Landstraße), die man mögen muss.

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In der Regel geht man via Karlsbrücke (supervoll) von der Altstadt zur Kleinseite (Mala Strana) mit Prager Burg und Dom: Mein Tipp: Am Dom St. Veit vorbei weiter gehen, dann erreicht man einen Park, durch dessen Gärten hindurch man wieder in Richtung Moldau hinabsteigen kann. Es eröffnen sich tolle Blicke auf die Stadt. Ist zwar gebührenpflichtig (die Kasse liegt taktisch klug nicht gleich am Eingang zum Garten), aber dadurch nicht so voll.

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Die Höhlen befinden sich im slowenischen Karst (insgesamt sollen es rund 10000 sein), der insgesamt übrigens eher im Westen als im Süden des Landes liegt. die bekannteste, in die Du nicht willst, ist die in Postojna (Adelsberger Grotte), weitere sehenswerte Höhlen hier auf Seite 3: http://www.alpe-adria-magazin.at/magazine/2009-nr07/AAM-88-90.pdf

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Die kurze Küste in Slowenien bietet drei Strandorte – Portoroz (der bekannteste und der mit dem schönsten Strand), Ankaran und Izola (dort trifft man eher einheimische Urlauber, die Orte sind allerdings etwas zersiedelt). Wenn überhaupt, dann würde ich nach Kroatien ausweichen, denn die unmittelbar angrenzende italienische Küste bietet sich weniger zum Baden an.

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Richtig. Besonders einfach erreichst Du Inseln in Kroatien mittels Brücken – und das trifft auf Krk sowie auf Pag zu. Pag liegt allerdings ein Stückweit südlicher als Krk, die Anfahrt dauert – je nach Strecke – ein Paar Stunden länger. Auf dem näheren Krk gibt es Urlaubsorte mit verschiedenem Charakter, angefangen von Malinska (überschaubar) über den Ort Krk (malerisch, aber Felsküste) und Punat (Naturhafen) bis Baska (schöner Kiesstrand).

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Kanufahren, angeln (siehe Film), radeln und klettern - das kann man alles im Savinja-Tal. Ein hübsches Dorf ist Ljubno am Zusammenfluss von Savinja und Ljubnica, gleichzeitig Übergang vom oberen (bergigen) zum unteren (flachen) Savinja-Tal.

http://www.youtube.com/watch?v=Ht9REwVy6oE
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Novo Mesto ist eine kleine Stadt, deren Zentrum sich hübsch an einer Landzunge im Fluss Krka befindet. Auf dieser Landzunge gefällt der langgezogene Hauptplatz mit Rathaus und Kloster. Eine Fahrt entlang der Krka erfreut ebenso, dabei gibt es kleine Weinorte zu entdecken. Die Neustadt ist hingegen industriell geprägt. Kurzum: Zwei Nächte sind ok, länger sicher nicht, eher weniger.

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Die meisten Pistenkilometer in der Tschechischen Republik bieten die Gebiete im Riesengebirge. In Cern Hora gibt es sogar eine Gondelbahn, in Medvedin gibt es neben vielen blauen Pisten anspruchsvollere Abfahrten. Svaty Petr/Spindleruv Mlyn wiederum bietet meines Wissens die meisten Pistenkilometer. Zum Wohnen bietet sich Harrachov (Harrachsdorf) beim Skigebiet Certova Hora an oder Spindleruv Mlyn (Spindlermühle) zwischen dem gleichnamigen Gebiet sowie Medvedin. -- Im Böhmerwald ist das Skigebiet Spicak/Spitzberg das größte, zum bayerischen Arber ist es auch nur ein Sprung. Viele Tschechen kommen heutzutage bereits über die Grenze zum Skifahren.

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Klar gibt es auf Krk noch ruhige Badebuchten. Am einfachsten gelangst Du dorthin, wenn Du ein kleines Boot hast. Beispiel: von Baska-Altstadt aus die Küste entlang um die Ecke liegt eine wunderschöne Bucht (die zweite größere). Mit dem Auto ist es etwas schwieriger, einfach Zeit nehmen und kleine Stichstraßen ans Meer fahren, wenn Du dann noch ein wenig gehst, dann sollte es auch klappen.

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Zum Schnorcheln empfehle ich Dir Kroatien und dort vor allem die Buchten in den vielen vorgelagerten Inseln. Auch in Griechenland kann man vielerorts gut Schorcheln. - Zum Thema Sicherheit: Da man ja an der Wasseroberfläche schnorchelt, ist das kein Problem. Aufpassen muss man eigentlich nur, dass einen (Motor-)Boote nicht übersehen.

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Alle, die ich kenne, fahren von Linz aus via Maribor und Zagreb nach Belgrad, das geht also wohl am schnellsten. Beachten, dass vor der slowenisch-kroatischen Grenze noch ein kleines Stückchen Autobahn fehlt. - Über Budapest würde ich nur fahren, wenn ich in Österreich bei Wien oder in Ungarn einen Besichtigungsstopp einlegen will.

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Wenn Du nach Prag kommst, dann am besten vorher mit Deinem Hotel absprechen, wo und für wie viel Geld Du sicher Parken kannst. – Was Diebstahl anbelangt, hätte ich in der Tschechischen Republik keine größeren Bedenken als in Italien (Ausnahmen jeweils: nicht gerade mit einem nagelneuen Ferrari usw. aufkreuzen). - Anderes Thema: Die tschechische Polizei ist bekannt dafür, es bei deutschen Kennzeichen oft genau zu nehmen. Es ist also zu empfehlen, dass D-Schild anzubringen, nur auf regulären Parkplätzen zu parken, die Geschwindigkeitsbeschränkungen einzuhalten usw.

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Paddelboot auf dem Dach - das dürfte etwas Größeres sein. Und ein Boot nach Kroatien mitzunehmen, würde ich auf alle Fälle empfehlen. Die vielen kleinen Buchten, die sich große Teile der Küste entlangziehen und die es zu entdecken gilt, sprechen dafür. Und unter dem Strich sollte das günstiger kommen als jeden Tag eines zu mieten (insofern das überhaupt möglich ist). Nicht vergessen, dass man mit Boot auf dem Dach natürlich nicht so schnell mit dem Auto fahren kann.

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Die kroatische Küste ist vielerorts steinig, und dort kann man für den "Hausgebrauch" ganz gut Schnorcheln. Wer ein kleines Boot mitnimmt, um nahe gelegene Buchten ansteuern zu können, wird garantiert sein kleines Revier finden. Und grundsätzlich sind die Voraussetzungen zum Schnorcheln auf den kroatischen Inseln etwas besser als in Istrien.

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Eine Idee: Wenn Ihr noch ein Stück weiter fahren wollt: An der slowenisch-italienischen Grenze zwischen Cormons in Italien und Dobrowo in Slowenien gibt es ein Weingut nach dem anderen, un die Gegend ist hügelig-hübsch. Von Rijeka in Kroatien aus in max. 2 Stunden via Triest oder Postojna aus zu erreichen. - Kommst Du über Zagreb, dann gibt es analog Weingüter in der Gegend von Maribor, wiederum in Slowenien.

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  1. Das attraktivste Skigebiet Sloweniens ist Kravavec. Wer das Nachtleben liebt, quartiert sich am besten gleich in Lubljana ein (diese Variante würde ich auch Maribor vorziehen). 2. Wer Ruhe sucht, der fährt am besten ins Bohinj-Tal. Winterwandern, Langlauf (u.a. auf dem Pokljuka-Hochplateau) sowie Alpinski (Vogel ist das beste Gebiet dort sowie - außer die Talabfahrt - schneesicher). 3. Kranjska Gora ist ein quirliger Wintersportort, das dazugehörige Skigebiet ist aber eher klein, dafür gibt es dort Casinos und die vielleicht umtriebigste Après-Ski-Szene des Landes. - "Heima", im Triglav-Gebiet gibt es keine Lifte, das ist höchstens etwas für erfahrene Tourengeher.
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Meines Wissens ist der Wurzenpass von Österreich nach Slowenien/Kranjska Gora für Anhängergespanne gesperrt. Wenn Du nicht durch den Karawankentunnel fahren willst, dann musst Du über den Loiblpass ausweichen (der ist aber meiner Meinung nach genauso steil wie der Wurzenpass) oder über Italien via Tarvis von Westen her nach Slowenien fahren. Auf dieser Strecke ist die Steigung nicht nennenswert.

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