Dreh' mal deine Karte um und guck' nach, was Du alles für Symbole hast. EC und Maestro sind nach meiner Erfahrung überhaupt nicht verbreitet, Cirrus hingegen schon. Wenn das Symbol hinten bei dir mit drauf ist, hast Du gute Chancen auch an vielen ATMs Geld zu bekommen. Zur Sicherheit auch noch einmal prüfen, was für Gebühren von der Sparkasse im Ausland berechnet werden, gänging in den USA sind $1,50-$3 pro Transaktion an einem "bankfremden" Automaten zusätzlich zur Gebühr deiner eigenen Bank. In jedem Fall solltest Du eine Kreditkarte haben, damit bekommst Du ohne Probleme Geld und kannst auch bargeldlos zahlen, was mit EC-Karte ebenfalls nicht funktioniert.

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Da dürfte es überhaupt keine Probleme geben. Beim Termin für das Visum musst Du ja in der Botschaft vorsprechen, um es zu erhalten. Erteilt ist das Visum erst, wenn es in deinem Pass ist. D.h. zum Einreisezeitpunkt bist Du noch nicht im Besitz dessen und selbst wenn, wäre es, wie Cruisetricks es bereits geschrieben hat, nur für den Ausstellungszeitraum gültig und Du kannst auch erklären, warum Du was wie machst. Wenn Du hingegen mit VWP und ESTA einreist, benötigst Du ja eben kein spezielles Visum. Von daher kann da nichts schief gehen, weil sich nichts überschneidet und es zwei verschiedene Vorgänge sind.

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Hallo, also das meiste wurde ja schon gesagt. Ich habe noch einmal die ESTA Seite konsultiert und da steht drin, dass nur maschinenlesbare Reisepässe zulässig sind https://esta.cbp.dhs.gov/esta/WebHelp/ESTAScreen-LevelOnlineHelp1.htm#WP4 - der Link war unter den "Passport Requirements". Das ist wirklich eine ärgerliche Situation, ich kann Sasa nachvollziehen. Gleichzeitig muss man natürlich abwägen, inwiefern Reisebüros wirklich auf jede kleine Besonderheit hinweisen müssen. Zudem steht auch auf der Infoseite gleich im ersten Stichpunkt die Einschränkung "maschinenlesbar". Wenn Du die Reise in einem richtigen Reisebüro, also nicht online, gebucht hast, wäre noch die Frage, inwiefern dir diesbezüglich etwas anderes gesagt wurde oder im Katalog nicht darauf hingewiesen wurde. Allerdings kann ich mir beides nicht vorstellen. Dies wären die Punkte für "nicht ausreichend" informiert zu haben. Auch wenn Du es nicht gerne hören willst, aber aus meiner Sicht liegt die Schuld hier bei dir, weil Du das Wort "maschinenlesbar" für das visafreie Reisen sowohl in dem Hinweis vom Reisebüro, als auch auf der ESTA Seite nicht beachtet hast. Dies sind leider sogar zwei Instanzen, die darauf hinweisen und die Voraussetzungen für ESTA waren nicht gegeben. Wenn es mit der Verschiebung des Reisetermins nicht klappt, könnt ihr ja vielleicht wenigstens den Preis anteilig zurück erhalten. Der Rest ist wohl leider Lehrgeld.

Übrigens: Alle Pässe, die ab dem 26.10.2006 ausgestellt oder verlängert wurden, müssen für das VWP einen Chip haben - wurde der Kinderpass nach diesem Datum ausgestellt, ist die Lage leider noch klarer...auch das steht sowohl bei ESTA (logisch) als auch bei Meyers Weltreisen

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Ich kann mich Schmucki nur anschließen, mehr als eine Stunde musste ich bis jetzt auch nie warten und das sogar mit zwei "großen" Kontrollen (also Interview und Gepäck). Eingereist bin ich meist in Chicago. Du musst natürlich auch die Größe der Flughäfen in Betracht ziehen, gerade bei Anschlussflügen. Wenn Du schon ca. 40 Minuten für deine Passabfertigung gewartet hast, dann vielleicht noch einmal 10 für deinen Koffer und dann noch zum anderen Ende des Flugplatzes musst, können auch zwei Stunden schnell um sein. Daher wie Schmucki schon sagte, gute Vorbereitung ist alles. Das Formular für den Zoll schon im Flieger ordentlich ausfüllen, nach dem Landen zügig aussteigen und möglichst vor dem großen Tross in der Ankunftshalle ankommen. Dort auch nicht schüchtern rumstehen und warten, bis sich eine Schlange bildet, sondern entweder fragen (wenn nicht sowieso schon jemand dirigiert) oder direkt anstellen. Ganz effizient ist es danach seinen Koffer bereits vor Abgabe mit einem farbigen Band o.ä. markiert zu haben, um ihn schneller zu finden. Zuletzt sollte man gucken, meist gibt es mehrere Ausgänge am Zoll vorbei, dort sollte man dann auch nicht gerade den nehmen, zu dem alle rennen. Mit dem richtig ausgefüllten Formular wird man eigentlich immer durchgewinkt.

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Ein paar mehr Informationen wären schon hilfreich. Wenn Du Freunde besuchst, gehe ich davon aus, dass du nichts für die Unterkunft bezahlen musst und wahrscheinlich auch entweder nicht groß weiter reist, oder deine Freunde eine Transportmöglichkeit haben. Sollte eines davon nicht zutreffen, dann rechne mindestens den doppelten Betrag. So ähnlich ging es mir, als ich früher immer meine Sommer in den USA verbracht habe. Daher würde ich sagen, plane mit ca. $30 pro Tag. Es kommt natürlich auch noch darauf an, in welcher Region Du dich befindest. Wenn Du mitten in Chicago bist, solltest Du vielleicht noch mit $10 oder $15 mehr rechnen, bist Du irgendwo in der Provinz von Iowa, könnten vielleicht auch $20 reichen. Damit solltest Du einmal pro Tag auswärts essen (nichts extravagantes, die sog. neighborhood grills, Pizza oder fast food), dir selbst Lebensmittel im Supermarkt kaufen und noch was machen können, also Kino oder in die Bar oder sowas. Das wäre aus meiner Sicht der minimale Ansatz. Bei mir hat das immer ganz gut funktioniert, weil ich auch nicht jeden Tag den vollen Betrag brauchte, so habe ich an einigen Tagen mehr gemacht als an anderen. Im Schnitt ging die Rechnung immer auf. Solltest Du dir also jeden Tag die Kante geben und nur das beste vom Besten wollen, dann rechne ebenfalls mit mehr. Wenn Du noch extra Sachen brauchst, wie Bekleidung, dann setze dir dafür einen Pauschalbetrag oder mach es in den letzten Tagen mit deinem Restgeld, falls Du sparen musst. Ansonsten würde ich über drei Wochen dafür einfach mal $300 ansetzen, denn da wird schon das eine oder andere sein, was Du gerne haben möchtest.

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Du kannst Zwischenstopps nicht nach eigenem Belieben verlängern. Bei der Buchung siehst Du ja bereits, wieviel Zeit Du zwischen deinen Flügen hast. Bei vielen günstigen Flügen ist es so, dass das schon einmal 12-18 Stunden, vielleicht auch mal 24 Stunden sein können. Aber das war's dann auch. Mehr wäre einem Passagier auch nicht zumutbar, selbst 12-18 Stunden sind meiner Meinung schon grenzwertig. Immerhin steht einem bei dieser Zeitspanne ein Hotel zu, falls die Airline diese Verspätung verschuldet. Sowas könntest Du bewusst einbauen, aber ob Du dadurch wirklich etwas von der Stadt siehst, in der Du bist, ist eine andere Frage. Meiner Meinung nach zieht das die Reise nur unnötig in die Länge. Was Du versuchen könntest, wäre mal mit einem Reisebüro zu sprechen. Die buchen ja nach Kontingenten, so könntest Du vielleicht auch mehrere Tage in einer Stadt bekommen und trotzdem günstiger als mit zwei separaten Flügen wegkommen.

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Da noch keiner geantwortet hat, versuche ich mal auch als nicht Sport-Fanatiker einen Tipp zu geben. Grundsätzlich, in Florida habe ich die Sportszene noch nie verfolgt, wohl aber in IL (Chicago Bulls, Cubs, WhiteSox, etc.). Beide von dir genannte Teams sind NBA Teams, daher wird bei beiden die Stimmung super sein. Mein Vergleich dazu sind die Sox und Cubs, zwei Mannschaften einer Stadt und bei beiden ist immer was los. Ich persönlich hätte eher zu Orlando tendiert, weil die mir irgendwie bekannter vorkommen. Aber, wenn Du auf die Seite der NBA guckst unter http://www.nba.com/standings/by_conference.html, wird schön ersichtlich, dass Miami zur Zeit auf Platz eins der Eastern Conference ist. Daher würde ich die Wahl von meiner Reiseplanung abhängig machen. Habt ihr in Orlando eh schon viel geplant, dann macht es in Miami. Die Stadt ist größer und das Team ist ganz vorne dabei. Könnte man vielleicht auch schön verbinden mit einer anschließenden Bartour um das Nachtleben dort kennenzulernen.

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Im Voraus kannst Du sicherlich schon ein Jahr buchen, ob sich das lohnt ist jedoch eine andere Sache. Wann und wohin fliegst Du denn ? Im Sommer und über Weihnachten ist es immer etwas teurer als im Frühling oder Herbst. Grundsätzlich solltest Du als Faustregel 3 Wochen vor Abflug einhalten, denn danach wird es richtig teuer. Für die Preisbewertung nutze ich immer Seiten wie www.airline-direct.de als Übersicht um ein Gefühl zu bekommen, wie hoch der Durchschnittspreis ist. Damit kannst Du dann auch die Preise der Airlines besser beurteilen, wenn Du auf deren Seite gehst oder irgendwelche Specials raus kommen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass KLM/Delta die besten Preise bei gutem Service haben. Da gehen fast alle Flüge über Amsterdam, netter Flughafen und anscheinend noch nicht solche überzogenen Abgaben wie in Frankfurt, London und Paris. Übrigens würde ich mich vom Umsteigen auch nicht abschrecken lassen. Ich empfinde sowas als angenehm, denn so splittest Du auch die Zeit, die Du im Flieger am Stück sitzt und wie ja schon richtig gesagt wurde, wirst Du bei den meisten Zielen in die USA mindestens einmal umsteigen müssen. Außerdem nehme ich gerne eine Wartezeit in Kauf, wenn ich dafür mindestens €150 spare. Achten würde ich nur darauf, dass sich die "Bodenzeiten" in Maßen halten, also nicht 3 oder 4 Stunden zwischen zwei Flügen liegen, mindestens jedoch 45min. um den Anschluss ohne Probleme zu erreichen. Spielt der Preis keine Rolle, dann ist natürlich Lufthansa aus Deutschland immer die erste Wahl.

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Also ich stimme mit den anderen Kommentatoren über die Tiefe dieser Frage überein. Der erste Ansprechpartner sollte hier die Botschaft sein, denn wenn eine Frage über die Visa-Hotline gestellt wird (persönliches Vorsprechen wird dafür wohl nicht nötig sein), sind ja nicht gleich alle Passdaten bekannt, obwohl das auch zweitrangig ist. Umgekehrt sollte man sich eher die Konsequenzen vor Augen führen, wenn eben nicht dieser Weg gegangen wird. Worst case wäre die Nichterteilung der Einreisegenehmigung vor Ort, denn wie schon angemerkt wurde, sind Fingerabdrücke, etc. im System (auch schon weit länger als 2010). Das habe ich schon persönlich erfahren. Ich habe einmal eine "große" Kontrolle bei einer Einreise bekommen, nur weil ich mit einem völlig neuen Pass eingereist bin und deswegen verdächtig wirkte. Das beinhaltete ein Interview und eine große Gepäckkontrolle, wobei ich mich noch bedanken durfte, dass ich "nur" 15 Minuten auf mein Interview warten musste. Will sagen, wenn Name und sonstige Daten bereits mit einer anderen Passnummer vorhanden sind, ist man eh schon interessant. Sachlich würde ich trotzdem sagen, dass die Einreise möglich sein sollte, wenn alle Auflagen des vorherigen Visums erfüllt wurden, also eine zeitgerechte Ausreise erfolgte, u.s.w.. Die neue Einreise wäre somit eine neue Sache, denn in den Bestimmungen für das VWP befinden sich keine Auflagen über Zeitlimits innerhalb des laufenden Jahres. Die wohl wichtigste Bedingung ist, dass man ein Flugticket für ein weiteres internationales Ziel hat (also die Ausreise gesichert ist), welches kein unmittelbarer Insel- oder Nachbarstaat der USA ist (also Canada, Mexiko, Kuba, Bahamas...). An sich spricht also nichts gegen eine Einreise. Hier ist der Link auf die HP des Department of Homeland Security - http://www.cbp.gov/xp/cgov/travel/id_visa/business_pleasure/vwp/vwp.xml - dort mal die Fragen "Who is eligible to use the VWP ?" und in Verbindung dazu "When must I obtain a nonimmigrant visa instead of using the VWP ?" durchlesen.

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Hi, also ich habe mal eine Rundreise NY und Florida von 14 Tagen gemacht als ich klein war. In NY hatten wir 3 Tage, also genau wie ihr geplant habt und ich empfand das für das erste mal auch als ausreichend. Dass ihr nicht die ganze Stadt in der kurzen Zeit in ihren vollen Zügen erleben werdet, ist klar aber mit der Hilfe eines kleinen Reiseführers solltet ihr euch die für euch interessantesten Sachen aussuchen und ein paar schöne Tage machen können.

Orlando mit 3 Tagen finde ich auch in Ordnung. Meine Favoriten waren die Universal Studios und Sea World. Ich war damals noch im Epcot Center, war davon aber nicht so besonders begeistert. Mit den Universal Studios habt ihr einmal Action und mit Sea World was Schönes, eine gute Mischung und thematisch verschiedene Sachen. Man könnte noch überlegen eventuell auch Cape Canaveral zu besuchen, solange man in Orlando ist...wenn ihr euch für Raumfahrt interessiert.

Die Tour mit dem Mietwagen klingt gut, so könnt ihr anhalten, wo ihr wollt und entspannen. Hier aber Achtung wegen dem Alter...manche Firmen verlangen eine extra Gebühr wenn ihr unter 25 seid. Einzelne Namen habe ich nicht im Kopf, hier aber auf jeden Fall vergleichen, eventuell fallen $15 - $25 extra pro Tag an aufgrund des jungen Alters. Daher am besten auch nur einen Fahrer angeben (und natürlich auch einhalten). Der Einfachheit würde ich mir einen Ort nahe den Everglades suchen und dann von dort aus Richtung Key West starten. Googelt mal Naples oder Fort Myers. Der Ansatz für Key West klingt machbar, obwohl ich hier noch einen Tag mehr einrechnen würde, denn die Fahrt dorthin dauert schon von Miami aus mindestens 3 Stunden und das lässt euch vielleicht nicht so viel Zeit vor Ort, wie ihr euch vorgestellt habt. Das solltet ihr in eure Planung mit einbeziehen.

Mit den Hotels außer in NY braucht ihr euch in der Zeit eigentlich auch keine Sorgen zu machen, zur Not könnt ihr auch immer auf Motels umsteigen. Hier am besten auch schonmal vorher informieren und eine Art Notfallplan für Orlando und Key West bereit haben und die Bewertungen prüfen. Gerade bei den Motels gibt es große Unterschiede, manche haben ein super Preis-Leistungsverhältnis, andere sind die letzte Absteige. Zur Not einfach vorher das Zimmer ansehen.

Und nicht unbedingt auf Lufthansa festlegen...vielleicht macht ihr einen besseren Deal bei einer anderen Airline, gerade KLM hat öfters Specials in die USA.

Viel Spass bei der Rundreise, da habt ihr euch viel vorgenommen und werdet ihr eine Menge Freude haben.

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Ich habe mir gerade die Strecke mal auf einer Karte angesehen und würde sagen, da würde sich Albany als Hauptstadt des Bundesstaates New York anbieten. Einfach mal im Internet nachsehen, ob das was wäre. Plan B wäre aus meiner Sicht einfach anzuhalten, wenn euch auf dem Weg danach ist und dabei mal die Kleinstädte zu erleben. Da wäre für mich auch der Kick dabei, dass ihr garantiert keine Touristenmagneten besucht und das "richtige, außerstädtische" Leben in den USA seht.

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Definitiv nach Florida - dort nach Daytona Beach, da kannst Du sogar mit dem Auto auf dem Strand fahren (zumindest als ich da war) oder Panama Beach. In Miami ist sicherlich auch was los, aber die zwei Gegenden sind die Spring Break Hochburgen, das siehst Du auch an den ganzen Autos mit Spring Break Aufschriften auf dem Weg in Richtung Florida. Rechtzeitig ein Hotel buchen und auf Kaution und Bedingungen achten, ggf. musst Du etwas älter sein (mind. 21+) um ein Zimmer zu bekommen. Bist Du noch nicht 21, dann fahr' nach Cancun...so machen das auch die Amis, dort kannst Du dann ohne Probleme trinken und die mexikanische Sonne genießen. Beides ist auf jeden Fall ein Erlebnis. Jedoch nicht zu locker werden, mit einer Bierdose in der Hand öffentlich durch die Gegend zu laufen oder gar im Auto zu haben geht garnicht, da kriegst Du Probleme mit der Polizei (darum sind in Filmen auch immer die Whiskeyflaschen in den Papiertüten).

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Kommt drauf an, bei E-Tickets auf Linienflügen musste ich noch nie etwas zeigen, einfach Reisepass geben und man ist im System erfasst. Ich habe nur mal bei einer Lastminute Pauschalreise ein ausgedrucktes Ticket zeigen müssen, was mir aber eher als "Wichtigtuerei", anstatt Notwendigkeit vor kam. Bedenke aber auch, dass der Ausdruck bei der Einreise in andere Länder nützlich sein kann. So kannst du z.B. in den USA nachweisen, dass Du einen Rückflug hast, denn im System der Homeland Security bist Du nicht automatisch erfasst.

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Die South Side solltest Du nachts meiden. Ich war viele Male in Chicago und das war die einzige Gegend, vor der ich gewarnt wurde - zumindest in der Downtown Gegend, ich gehe nicht davon aus, dass Du nach Chicago fährst, um dann nachts in die Vororte zu fahren. Grundsätzlich würde ich auch gerade in der Gegend nicht die "L" (Kurzform für Elevated, wie deutsche S-Bahnen) nehmen, sondern mich mit Taxis in bessere Gegenden bewegen. Als grobe Orientierung nimm am besten das US Cellular Field von den White Sox, das ist noch ziemlich nördlich in der South Side und das kennt jeder, ist auch ein markantes Gebäude. Nachts zum ausgehen würde ich die Division St Ecke N State St empfehlen, dort gibt es viele Bars und Du bist sehr nahe am Lake Michigan. Wenn's Dir da nicht gefällt, dann Division St. Ecke Damen Ave, oder Damen Ave Ecke North Ave (Wicker Park - gab's auch mal einen Film drüber). Das ist alles nördlich und Gebiete von eher jungen Leuten. Viel Spass, Chicago ist eine tolle Stadt, die sehr viel Spass macht!!

Noch zwei Tipps: Tagsüber, gerade bei den größeren Bahnhöfen, sprechen dich manchmal Leute an, um dir eine Abkürzung zu den ganzen Sehenswürdigkeiten zu zeigen, alles sehr freundschaftlich, und begleiten dich dann. Gleich Abwinken und sagen, dass Du selbst zurecht kommst, sobald Du ankommst, verlangen sie dafür ein Trinkgeld. Und solltest Du im Mietwagen unterwegs sein, dann stell dich nachts darauf ein, dass auch die Polizei sehr viel vorsichtiger wird. Wirst Du z.B. angehalten, weil Du vergessen hast deine Scheinwerfer einzuschalten, dann im Auto bleiben und warten bis die Beamten (normalerweise mit Hand an der Waffe) bei dir sind und sagen, was sie denn wollen.

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Das ist ja schon eine sehr spezielle Frage. Da kann ich nur raten, mal in der Botschaft nachzufragen. Ganz sicher kann ich keine Auskunft geben, aber vom Gefühl her meine ich gelesen zu haben, dass man als Rentner auch ein anderes Visum für einen Daueraufenthalt bekommen kann (eine Form von Resident ohne Arbeitserlaubnis). Bei Euch besteht ja praktisch kein Risiko mehr, dass ihr einem Amerikaner einen Arbeitsplatz wegnehmt und ein gesichertes Einkommen habt ihr auch.

Bei den 6 Monaten sehe ich keine Probleme, solange die Zeit nicht überschritten wird, ihr also länger als 6 Monate am Stück dort gewesen seid oder irgendwelche Verbrechen begangen habt. Auch hier würde ich nochmal mit der Botschaft sprechen. Habt ihr 6 Monate pro Aufenthalt oder pro Jahr ? Wenn Ihr 6 Monate pro Aufenthalt habt und mehrmals pro Jahr einreisen dürft, kann ich Euch nurnoch einen schönen Ruhestand wünschen und da darf auch kein Immigration Officer rumdiskutieren...es sei denn ihr seid bei der vorherigen Einreise zu lange geblieben oder habt irgendwelche Verbrechen begangen.

Der Fall der willkürlichen Abweisung erübrigt sich damit fast automatisch. Jedoch zur Beruhigung, in einem solchen Fall ruft einfach Eure Botschaft vor Ort an. Nun stellt Euch diesen Ärger für die Amis vor, ein europäisches Paar im Ruhestand ohne Grund mit gültigem Visum im Pass abzuweisen. Kann und darf nie passieren.

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Meines Wissens nein, denn wenn er hier in Deutschland einreist, hat er ja bereits von einem EU Land ein ausgestelltes Visum. Innerhalb der EU kann er dann Reisen, wie er will. Bsp. Er könnte nach Österreich auf dem Landweg einreisen, ohne jemals eine Grenzkontrolle zu erfahren. Es finden meist auch keine Passkontrollen an den Ankunftsflughäfen statt. Es geht dabei wohl hauptsächlich um die Identifizierung des Reisenden beim Abflug. Abgesehen davon ist Mexiko nicht auf der Liste der UK Border Agency für Staatsangehörige, welche ein Visum für die Einreise haben müssen: http://www.ukvisas.gov.uk/en/doineedvisa/visadatvnationals

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USAreisefan hat eigentlich schon einen sehr guten Tipp gegeben, mir fällt bei Tütchen unterm Baum höchstens noch Victoria's Secret ein. Dort gibt es auch andere Sachen außer Unterwäsche, wie z.B. Parfum und Kosmetik als eigene Marke. Wäre vielleicht eine preisliche Alternative zu Tiffany's und hat seinen ganz eigenen Charme.

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Also ich kann nur den Kopf schütteln. Es gibt auch in den USA einen Mindestlohn, in der Gastronomie so um die $3,70, den jeder bekommt. Das man für eine Kellnerstelle bezahlt, habe ich noch NIE gehört und kann ich mir höchstens auf dem Oktoberfest in München vorstellen. Wie man sieht, sind die Kellner (und ggf. auch Köche, das gesamte Servicepersonal) auf Trinkgelder angewiesen, weil es sonst hinten und vorne nicht reichen würde.

Die "schnelle Rechnung" möchte ich auf zwei Wegen begründen. Erstens liegt es in der Mentalität der Amerikaner, nicht lange warten zu wollen. Das würde schlechtem Service gleich kommen und sorry, auch wenn es ein falsches Lächeln ist, aber in den Staaten ist der Kundenservice dem deutschen Service weit voraus. Wenn ein Kellner hier schlecht gelaunt ist, kriege ich ja manchmal garkein Lächeln und bekomme den Eindruck, ich muss mich fast schon dafür entschuldigen etwas bestellen zu wollen. Liegt die Rechnung auf dem Tisch, kann sie geprüft und bezahlt werden. Man ist frei und kann gehen, wann man will. Lieber lässt man bei voller Auslastung im Wartebereich Gäste warten, als diejenigen, welche bereits beim Essen sind um das vorhandene Personal nicht zu überlasten. Es gibt ja auch immer die Möglichkeit vorher mal anzurufen und zu reservieren. Zweitens wird die Rechnung oft mit dem Namen der Bedienung versehen. Ist beispielsweise Schichtwechsel, würde eine Bedienung die gesamte Bestellung und auch Trinkgeld an den Nachfolger verlieren. Dann kommen sie oft, erklären das kurz und fragen, ob es okay ist die Rechnung hinzulegen. Will der Gast noch etwas nachbestellen, kommt eben eine zweite Rechnung dazu und am Ende wird alles zusammengezogen. Gleichzeitig behält man selbst immer den Überblick.

Mein letzter Punkt zur Qualität des Essen selbst. Man bekommt auch in Amerika exklusives Essen mit Weinberatung, wenn man denn in die entsprechenden Restaurants geht. Das geht übrigens in jedem Land. Die amerikanische Küche auf McDonald's, Wendy's, Chili's und Co. zu reduzieren wäre dasselbe, als wenn ein Amerikaner sagt "Oh Gott, bei den Deutschen muss man nix mehr sagen. Nur hochnäsige Kellner, die meinen, einen Universitätsabschluss in Gastronomie zu haben und Bratwurst mit Sauerkraut servieren.". Die meisten Amis würden sich bei Leber übrigens ekeln und die höchstens den Hunden geben. Das sind kulturelle Unterschiede und ich finde in einem solchen Forum sollten sie verstanden und beachtet werden.

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Du sagst für ein Jahr oder länger...da würde ich mir eine Alternative zur Greencard überlegen. Travelworker hat ja schon sehr ausführlich mit Link darüber geschrieben. Selbst die Lotterie ist mit sehr viel Glück verbunden, weil wohl 55000 Greencards weltweit verlost werden. Erwäge doch lieber einen Aufenthalt als Gaststudent oder auch Au-Pair. Damit hättest Du einen längeren Aufenthalt mit einem durchaus machbaren Visum.

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Ich stimme Roetli teilweise zu, machen kann man es bestimmt aber ob man viel davon hat, ist eine andere Sache. Wenn es eine komplett durchorganisierte Tour mit Reisegruppe ist, dann gibt es sicherlich keine Probleme. Die wichtigen Sachen werden ja dann durch Reiseleiter auf Deutsch erklärt und für das Shopping dazwischen reicht auch eine Verständigung mit Händen und Füßen. Von einer Tour alleine, also ohne Reiseleitung und Reisegruppe, würde ich abraten, auch insbesondere von Autotouren, welche Tagesziele vorgeben. Da fängt es schon beim Flughafen bei den Formalitäten und Übernahme des Autos an, ganz zu schweigen, wenn man eventuell mal durch die Polizei angehalten wird oder etwas mit einem Hotelzimmer nicht stimmt. Die Amis sind nicht auf Touristen angewiesen. Englisch ist Landessprache und weltweit am meisten verbreitet, da ist es Glückssache jemanden zu finden, der seine High School Deutschkenntnisse mal ausprobieren will.

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