Also ich habe mit Kaplan eine Sprachreise nach Malta gemacht, da habe ich aber nicht bei einer Gastfamilie, sondern privat gewohnt. Sprachlich gesehen hat das ganze mittlemässig viel gebracht. Eine London Sprachreise habe ich auch mit denen gemacht. Weil ich dort in einer Stadt bei einer Gastfamilie gelebt habe, hatte ich viel mehr Möglichkeiten, die Sprache auch tatsächlich zu benutzen, hat daher eher mehr gebracht, glaube ich.

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Kurze Hosen sind völlig ok, sollten aber über die Knie gehen. Ansonsten T-Shirts, Muskel-Shirts werden auch nicht gerne gesehen.

Als Mann hast du da wenige Probleme ;)

Habe heute auch spontan überlegt, ob ich mir einen Kurztrip nach Kairo genehmige. Überlege noch. Würde gerne 2 Freunde von mir wiedersehen :)

Dir aber noch viel Spaß!

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Die gibt es meines Wissens noch. Kann dir leider nicht sagen, wie die Fährgesellschaft heißt und wann sie fahren, aber das wird mir immer mal wieder als möglicher Ausweg aus Beirut genannt, sollte die Lage hier mal ein wenig kritischer werden und der Flughafen besetzt sein ;)

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In Sachen Kriminalität ist Kairo die sicherste Stadt, in der ich bis jetzt gewesen bin, auch im Vergleich zu allen europäischen Städten. Selbst um 4 Uhr morgens habe ich mich noch extremst sicher gefühlt, wenn ich durch die Stadt gegangen bin, da überall noch Leute auf der Straße sitzen, die im Falle des Falles alle dorthin rennen, wo es lauter wird. Das bezieht sich natürlich nicht auf die Vororte.

Ansonsten ist der Verkehr natürlich ein wenig anstrengend und als Frau bekommt man einiges an verbaler Belästigung mit (manche auch etwas anderes), aber das ist alles eher anstrengend als ein wirkliches Sicherheitsrisiko.

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Stimmt. Um es kurz zusammen zu fassen: Die Preise sind generell sehr hoch und fast den europäischen Standards angeglichen (Essen und Trinken an den kleinen Ständen und traditionellen Restaurants ist billiger), aber zum Beispiel Kleidung bei H&M ist teurer hier als in Deutschland.

Dafür ist der Transport unglaublich billig, wenn man sich der Service-Taxis und der Busse bedient. Zum Beispiel sind es von Beirut nach Tripoli nur 3000 Lira (1,50 €) im Minibus und 3500 Lira (ca. 1,75 €) im klimatisierten Bus für eine ca. anderthalbstündige Busfahrt.

In Beirut selbst legen die Service-Taxis für 2000 Lira (1 €) eine relativ große Entfernung zurück, wenn es doch zu weit wird, kann man "Serviceein" (2 Service= 4000 Lira) bezahlen oder auch auf 3000 runterhandeln.

In der Hinischt also wieder sehr billig.

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Definitv Achrafieh und Gemmayzeh. Da musst du eigentlich auch nicht groß Namen kennen (schaden tut es natürlich nicht), sondern kannst einfach mal durch die Straßen laufen und dir aussuchen in welchen Club oder welche Kneipe du gerne gehen möchtest.

Wo ich selbst noch nicht war (und auch leider nicht genau weiß, wo es ist oder wie es heißt), das ist der Club mit der Kuppel, die sich dann nachts irgendwann öffnet und man unter offenem Himmel feiert. Findet sich sicher im Internet.

Ansonsten noch Manara und Ras Beirut für Strandparties. Da kann der Eintritt zwar übertrieben hoch sein, aber bei vielen sind danach die Preise der Getränke in Ordnung.

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Ein bisschen spät, aber vielleicht hilft es ja noch jemandem: Erst einmal bin ich der Meinung, dass ab und zu auch Leute mit israelischem Stempel in den Libanon gelassen werden, aber wohl eher selten und ich würde das Risiko nicht eingehen.

  1. Du kannst zumindest nicht nur den Ausreisestempel Ägypten's im 1. Pass haben, denn das fällt natürlich auf (bin mir auch nicht sicher, ob sie das machen) und es wird ziemlich klar sein, dass du in Israel warst.

Ob du während des Fluges den Pass wechseln kannst, bezweifel ich, aber weiß es nicht genau, da würde ich mich noch einmal bei der Botschaft erkundigen.

Ich vermute einmal, dass das einfachste wäre, mit dem 1. Pass (den du aber leider erst in Kairo bekommst, also nicht möglich) in Kairo zu landen (und keinen Stempel von Israel bekommen) und von da aus weiter in den Libanon zu fliegen.

So wie du es beschrieben hast, bin ich der Meinung, dass es nicht funktioniert, aber sag mal Bescheid, ob es doch noch geklappt hat.

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Wie schon vorher gesagt wurde: vom Libanon nach Israel ist schon ok, man wird befragt, aber dann auch durchgelassen.

Das mit 2 Pässen habe ich vor 2 Wochen auch herausgefunden, nachdem ich mir wegen meiner israelischen Stempel einen neuen machen ließ. Leider sagte der nette Beamte es mir erst, nachdem er meinen anderen Pass schon ungültig gemacht hatte. Fand ich super.

Wie auch immer: Was es dabei noch zu beachten gibt, ist, wie du reist. Per Flugzeug ist es kein Problem, aber zum Beispiel, wenn du von Jordanien nach Israel (per Land) reist, dann bekommst du keinen Ausreisestempel. Solltest du also von Israel wieder abfliegen, fehlt dir der natürlich und das wird auch bemerkt, wenn du in den Libanon oder nach Syrien willst.

Hoffe, das hilft noch.

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Nein, Beirut ist in dieser Hinsicht sehr sicher und auch kein Problem als Frau. Einige Vororte sollte man nicht unbedingt besuchen. Reisen ist generell auch kein Problem, natürlich ist es immer einfacher noch mit einer anderen Person zu reisen, aber ansonsten sind die Libanesen sehr freundlich. Bin gerade in Beirut und hatte gerade einen Taxifahrer vor der Tür, der 2 Tage nachdem mein Mitbewohner seinen Laptop bei ihm im Auto vergessen hat, die Gegend abgesucht hat, um den Laptop zurück zu bringen. Unglaublich!

Ab und zu bekommt man einige Dinge als Frau hinterher gerufen, aber damit lässt es sich wirklich leicht leben.

Beirut ist sehr schön und es gibt viel zu sehen (meine Empfehlung: Lonely Planet Reiseführer für Syrien und Libanon). Ansonsten Jbeil (Byblos), Trablous, Saida, Bcharré (in den Bergen- sehr, sehr schön. Baalbek muss man auch einmal gesehen haben (Busverbindung von Trablous). Reisen ist billig und relativ organisiert, auch wenn man sich natürlich auf Wartezeiten einrichten muss.

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Englisch wird für alles, was ihr braucht genügen. Zumindest in den Städten und bei jungen Leuten. Und ansonsten die vielgeliebte Zeichensprache. Macht das Ganze meist zumindest interessanter ;)

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Fast alle jungen Finnen und auch viele ältere in den Städten sprechen sehr gut Englisch. Zum einen wegen der Schule, zum anderen, weil die Fernsehsendungen nicht synchronisiert werden und nur die finnischen Untertitel darunter stehen.

Auf dem Land bietet sich da allerdings auch wieder ein anderes Bild. Die älteren Leute, die wir dort getroffen hatten sprachen kein Englisch (ganz abgesehen von Deutsch) und zum Verdruss meines norwegischen Freundes auch kein Schwedisch.

Wobei ich der Meinung bin, dass mit Händen und Füßen eigentlich sehr gut klappt. Hatte eine wunderbare "Konversation" mit einer älteren Dame. Sie blubberte auf Finnisch, ich auf Deutsch, sie brachte mir bei wie man bis 10 zählt und fragte mich mit Handbewegungen, ob ich fischen würde (haha, zumindest war ich der Meinung, dass das der Gesprächsverlauf war). Hat uns beide gut amüsiert.

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Um es so zu sagen: Diese Kleider in dem Zusammenhang besser nicht anziehen ;)

Aber wie ja schon erwähnt wurde: Kopftuch ist nicht nötig, es sei denn, man besichtigt eine Moschee. Dann auf jeden Fall einen Schal um den Kopf wickeln.

Ein langes Baumwollkleid kann man natürlich auch tragen, zum Reisen und zum längere Strecken laufen, habe ich mir einige luftige und weite Baumwollhosen und -hemden gekauft. Das hat zum einen den Vorteil, dass es nicht figurbetont ist, zum Anderen lässt es sich damit in der Hitze sehr viel besser aushalten.

Übrigens ist es auch im Libanon, in Syrien und Ägypten, sowie den nordafrikanischen Staaten nicht notwendig, ein Kopftuch zu tragen (mit der Ausnahme von Moscheen).

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Um es so zu sagen: Diese KleiderKleider in dem Zusammenhang besser nicht anziehen ;)

Aber wie ja schon erwähnt wurde: Kopftuch ist nicht nötig, es sei denn, man besichtigt eine Moschee. Dann auf jeden Fall einen Schal um den Kopf wickeln.

Ein langes Baumwollkleid kann man natürlich auch tragen, zum Reisen und zum längere Strecken laufen, habe ich mir einige luftige und weite Baumwollhosen und -hemden gekauft. Das hat zum einen den Vorteil, dass es nicht figurbetont ist, zum Anderen lässt es sich damit in der Hitze sehr viel besser aushalten.

Übrigens ist es auch im Libanon, in Syrien und Ägypten, sowie den nordafrikanischen Staaten nicht notwendig, ein Kopftuch zu tragen (mit der Ausnahme von Moscheen).

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Würde die Versicherung auch schon in Deutschland abschließen, damit man sich mit englischem Versicherungsjargon nicht auch noch abgeben muss. Was ich letztens benutzt habe und sehr wichtig bei versicherungen finde, ist, dass die Selbstbeteiligung ausgeschlossen ist, ansonsten kann es ja passieren, dass man trotz Versicherung im Falle eines Schadens doch selbst noch eine relativ große Summe bezahlen muss. Ich kann diese Firma hier empfehlen (https://www.leihwagenversicherung.de/), mit denen ich meine Mietwagen-Versicherung separat abschließe und dann einfach einen günstigen Autoverleiher suche.

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Einreise ist kein Problem. Nur wenn du wieder nach Ägypten über den Landweg zurück möchtest, musst du vorher entweder in Ägypten ein Multiple-Entry-Visa in der Mugamma holen oder in Tel Aviv oder Eilat ein Visum bei Botschaft oder Konsulat abholen. Dauert ca. 45 Min. Wie schon gesagt: mit Befragungen rechnen, vor allem mit anderen arabischen Stempeln im Pass und wenn man männlich und in wehrfähigem Alter ist. Da kann öfter noch eine Stunde Wartezeit für eine weitere Befragung anfallen.

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Ach ja, es wurde ja schon darauf hingewiesen, dass Ägypten ein muslimisches Land ist. Generell gilt in den Städten und überall, wo man sich nicht in einem Touristenresort befindet, dass man nicht auf offener Straße trinkt, ich persönlich würde den Alkohol auch versuchen zu verstecken und auch ansonsten mich bemühen die Trunkenheit nicht zu öffentlich zu zeigen. Es wird meist nicht viel passieren, aber es ist eben einfach respektlos meiner Meinung nach und es gibt definitv genügend Möglichkeiten zu trinken. Zwar nicht wie Sand am Meer und man muss schon ab und zu suchen, um Läden und Kneipen zu finden (deswegen unbedingt die Drinkies-Karte holen, selbst mit ihr war es schon schwierig die kleinen ägyptischen Kneipen zu finden), aber es gibt sie :)

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Oh ja! ;) In den Touristen-Orten sowieso. In Kairo selbst gibt es einige Kneipen, sowie die meisten höheren Hotels eine Hotel-Bar haben. Empfehlen kann ich nur !) Horreya - in der Nähe von Midan Tahrir bei Midan Felahy. Eine der größten Kneipen. Nicht unbedingt europäische Standards, aber DER Treffpunkt für die ausländische Gemeinde in Kairo, genauso wie viele Ägypter dort sind.

2) Stella- Bar- auch in der Nähe von Midan Tahrir. Talat Harb Straße runterlaufen und direkt nach dem Fastfood-restaurant Felfela rechts abbiegen und da ist eine winzige Tür, die in einen kleinen Raum (die Bar) führt. Besonders die Frauentoilette ist sehr interessant.

3) Odeon Hotel, Dachterrasse- Nach Midan Talat Harb weiter Talat Harb Straße runterlaufen, irgendwann geht es links zum Hotel Odeon. Die Dachterrasse ist zwar klein, aber einen Besuch wert.

Ansonsten gibt es Drinkies und noch eine andere Alkoholladenkette (deren Namen ich vergessen habe), sowieso finden sich ab und zu immer wieder ein paar Läden, die doch Alkohol verkaufen. Drinkies kann man auch anrufen und die bringen den Alkohol dann dorthin, wo auch immer man sich gerade befindet. Und: In den Drinkies-Läden gibt es eine Karte mit Kneipen in Downtown-Kairo, die ich nur empfehlen kann. Seeeehr interessante Kneipen gibt es dort. Nicht unbedingt gut, aber definitv interessant! ;) Die Karte kann man sich mit Sicherheit auch mitliefern lassen, wenn man bei Drinkies anruft. Viel Spaß bei der Kneipen-Tour :D

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Das kommt auch darauf an, wo du hinfährst. In den Touristenhochburgen würde ich z.B. nicht soviel dazugeben, da die Preise für Ägypten eh schon sehr hoch sind. In Kairo und anderen Städten dagegen stimme ich zu, was auch schon vorher gesagt wurde: Als Tourist Taxifahrern kein Trinkgeld geben, in 90 % der Fälle, ist das schon im Preis enthalten ;) Wenn man allerdings die Preise kennt und ein Taxifahrer gibt mir als Ausländer den richtigen Preis an, dann habe ich die drei Mal, wo mir das passierte, glücklich das Doppelte bezahlt, weil ich die Ehrlichkeit faszinierend fand. Bei Kofferträgern kommt es auch da auf das Hotel an 5-15 Pfund je nach Hotel. Ansonsten bei Essen und Trinken ca. 10%. Bei manchen ist allerdings eine service charge schon im Preis drin, da muss man dann ein bisschen gucken. Wegen Dollar und Euro: Sie wären begeistert. Zwar müssen sie das Umtauschen, bekommen aber so meist mehr Trinkgeld als wenn sie das mit ägyptischen Pfund machen würden. Das sind die generellen Sachen, die Trinkgeld-Sache ist sehr verbreitet in Ägypten und für die anderen Sachen muss man seinen gesunden Menschenverstand einsetzen, um einzuschätzen wie wertvoll der eine oder andere Dienst war. Viel Spaß ;) Eins noch: Wenn du nach Kairo fährst und dich mit den Taxipreisen nicht richtig auskennst, empfehle ich weiße Taxis zu nehmen, die ein Meter haben (manche sind manipuliert, das merkt man aber recht schnell, dann Taxifahrer sagen und wenn er's nicht ändert, aussteigen). Die sind zwar ein wenig teurer, aber als Tourist wird man doch weniger abgezogen als bei den schwarzen Taxis. Wenn man die Preise aber grob weiß, würde ich dann wieder die schwarzen Taxis empfehlen, meist ein wenig mehr Stress, aber die leute haben's dann doch ein wenig nötiger...

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Ich habe ein Jahr in Kairo gewohnt und bin nach dieser Zeit mit 2 Freunden noch den Libanon, Syrien, Jordanien und Israel gereist. Haben natürlich auch vorher einige Reisen in Ägypten unternommen. Generell kann ich sagen, dass auf unseren ganzen Reisen wir nie etwas im Voraus gebucht haben und auch nur mit unseren Rucksäcken unterwegs waren. Hat auch immer funktioniert. Natürlich gab es in Damaskus und Israel volle Hotels und wir mussten eine Weile herumlaufen bis wir etwas gefunden hatten. Irgendwie klappt es aber immer. Wenn du kein Problem damit hast, ab und zu ein bisschen Zeit auf Suchen zu verschwenden, passt das schon. Ich würde trotzdem Lonely Planet empfehlen, damit man nicht so ganz ahnungslos suchen muss. Als Backpacker-Ort kann ich Dahab empfehlen, da gibt es relativ billige Unterkünfte und es ist sehr viel ruhiger und kleiner als Sharm Al-Sheikh oder Hurghada. Generell ist einfach zu bedenken, dass Ägypten sehr billig ist, aber wenn man die absoluten Touristenhochburgen wählt, wird es auch teurer.

Wegen Transport: Das ist in Ägypten kein Problem. Es gibt die "Microbuses", kleine Vans, die solange warten bis der Bus voll ist und dann losfahren (Libanon, Syrien, Jordanien und Israel waren da aber sehr viel organisierter). In Ägypten wirst du meist noch handeln müssen und es empfiehlt sich dann eine Übersicht über die Preise zu haben. Obwohl ich Arabisch lerne und den Herren in Taba sagte, dass ich weiß, dass ein normaler Bus nach Kairo (10 Stunden) 190 Pfund kostet und ich nur nach Dahab mächte (3 Stunden), haben sie versucht mir das Ganze für 200 Pfund zu verkaufen. Ich bin dann weitergelaufen und obwohl sie mir sagten, dass da nur noch Wüste käme, tauchte nach 5 Minuten die normale Busstation auf, wo die Preise gelistet waren: 45 Pfund nach Dahab. Wäre ich sehr gut im Handeln, hätte ich den Kleinbus billiger bekommen können als das Ticket. Aber es geht eben immer. Und wenn wirklich kein Transport in der Nähe ist, werden sehr viele Ägypter anbieten, entweder selbst zu fahren oder einen befreundeten Taxifahrer zu holen. Preis wie immer Verhandlungssache. Grob geschätzt kann man ein Taxi für 120-200 für den ganzen Tag mieten (für alle; wobei wir damals einen Araber mit uns hatten, der gehandelt hat).

Noch eins: Ich finde es sehr gut, dass du keine Pauschalreise buchen willst. Obwohl Ägypten sehr vom Tourismus abhängig ist, bekommen viele doch relativ wenig Gewinn davon, weil viele alles pauschal gebucht haben. Besonders schlimm ist die Lage in Assuan und Luxor, wo unser Taxifahrer darauf bestand 5 Stunden auf uns zu warten, während wir das Tal der Könige besichtigten, weil er sonst kaum Kunden hat, da die meisten mit den Bussen des Reiseveranstalters anreisen. Die Hotels und Restaurants waren leer, weil die meisten eine Nilkreuzfahrt gebucht hatten und auf dem Schiff gegessen und getrunken haben. Der nächste Taxifahrer hat sich auch nicht vorher bezahlen lassen, sondern hat vor der Kneipe auf uns gewartet.

Was ich sagen will: Mehr individuell Reisende helfen den Ansässigen auch vom Tourismus profitieren zu können.

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Das Visum bekommt man bei der Einreise am Fluhafen für 15 US-Dollar oder 15 €. Für den stressigeren Weg, kann man sich in die Mugamma (DIE Behörde für alles)in Kairo begeben, um ein Jahresvisum mit Multiple-Entry zu bekommen. Sehe ich aber keinen Grund zu, wenn man über einen Flughafen einreist. Nur über den Landweg hat es Vorteile.

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