5000 EUR für 4 Wochen und 2 Personen kann man ohne die Flüge gelten lassen. Meine Faustregel ist die, dass man zu zweit ca. 100 Dollar pro Tag für Lebensmittel/Essen benötigt, noch einmal 100 Dollar für ein einigermaßen anständiges Hotel (kein Motel in Bluff City neben der Autobahn), dazu kommen, je nachdem, die Benzinkosten. Und natürlich das Taschengeld für Einkäufe. Wer weniger bezahlen will, schafft das auch, aber es macht keinen Spaß, wenn man wirklich jeden Dollar umdreht. Übrigens würde ich Hotels grundsätzlich von Deutschland aus buchen, weil es meist günstiger ist als vor Ort!

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Yosemite ist nach Labor Day nicht mehr so voll. Am Wochenende sind natürlich noch massig Touristen aus Europa da, aber das sollte sich als nicht so problematisch darstellen. Einsamkeit und Ruhe findet man allerdings nur schwer. Wenn man wirklich wandern will, könnte das gelingen, denn die meisten laufen ja nur auf alphastierten Wegen und bleiben in Riechweite des Autos. Also gut planen, Kartenmaterial gibt es im Internet, dann sollte einem schönen Wochenende nichts im Wege stehen.

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Hm, eine Woche L.A. ist ganz schön lang. Da bieten sich diverse Ausflüge an, auch wenn man manchmal etwas lange fahren muss. Zunächst solltest du einen Tag nach San Diego. Fahrt dahin, je nach Verkehr, ca. 2 Stunden. Dann würde ich Joshua Tree empfehlen, wobei du mit 3,5 Stunden Fahrt pro Strecke früh aufstehen solltest - aber es lohnt sich. Eine Fahrt entland des San Bernardino Mountain Rim ist toll, weil man in verschiedene Landschaften kommt und im Mai auf den höchsten Gipfeln noch Schnee liegt. Getty Museum steht bestimmt auf deiner Liste, ebenso der übliche Hollywood-Kram. Zum Shoppen: 3rd Street Santa Monica ist Pflicht, vielleicht die Queen Mary in Long Beach, ein bisschen Downtown. Auf jeden Fall: Auto mieten!

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Deli's sind keine Bistros, sondern Geschäfte, in denen man auch Salat usw. kaufen kann. Manche haben 1-2 Tischschen, an denen man eine Kleinigkeit essen kann. Ein Bistro ist aber was völlig anderes. Gut essen heißt in den USA immer teuer essen, Faustregel: Finger weg von Restaurants mit Tischdecken. Ansonsten kann man einfach in Chelsea Ausschau danach halten, wo es voll ist. Da ist es auch gut. Aber vorher die Speisekarte studieren, das erspart manch unangenehme Überraschung. Asiaten sind übrigens meistens recht günstig, Family Restaurants auch.

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"Abre los ojos" von Amenabar - die Vorlage zu dem Tom Cruise-Film. Aber die Almodóvar-Filme halte ich für eine gute Empfehlung, es sei denn, sie spielen ausgerechnet mal nicht in der Hauptstadt. "Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs" im Original mit UT gibt einen guten Einblick in die hektisch-chaotische Lebensart der Madrilenen :-)

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Also, Minus 40 Grad halte ich für einen Extremzustand, vor allem im März. Die Möglichkeiten schränken sich natürlich ein, denn als gebirgiges Land muss man immer mit Behinderungen auf den Straßen rechnen, kommt also nicht immer gut voran. Ich empfehle Norwegen im Frühsommer, wenn die Wasserfälle toben und die Menschen fröhlicher sind aufgrund der Sonne und Wärme, die so lange gefehlt haben. Da es auch im Sommer jedoch nicht sonderlich warm wird - mit Ausnahme der Gegend um Oslo wegen Föhn, der manchmal auftritt - würde ich mich auch dann immer auf herbstliche Temperaturen einstellen.

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Bergen ist eine hübsche Stadt, allerdings ein wahres Regenloch. Mit Sonne sieht es da wirklich bescheiden aus. Ein Tipp für einen schönen Tag: Das Wohnhaus von Grieg - Troldhaugen. Man möchte da nicht mehr weg und versteht seine Musik ab diesem Moment einfach viel besser :-). Ist keine lange Fahrt dorthin.

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2 Fahrzeuge mittlerer Größe bedeuten ca. 22 Liter Benzinverbrauch pro 100 km. Ein SUV ist erstens günstiger in der Miete als 2 Fahrzeuge, zweitens verbraucht er ca. 17 Liter, somit ist er auch günstiger im Verbrauch. Man hat natürlich mehr Flexibilität mit 2 Fahrzeugen, aber ein Trailblazer von Chrysler ist ein wunderbares Fahrzeug, bequem, mit viel Platz auch für die Koffer. Alamo bietet ihn an, ich würde mal nachfragen.

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Es stimmt. Nach Monaten ohne nennenswerten Regen sieht die Landschaft natürlich entsprechend aus. Darum fahren viele auch im April oder Mai, wenn es blüht. Aber ich denke, dass jede Jahreszeit ihren Reiz hat und im Spätsommer ist es noch immer sehr warm, das Meer hat seine Höchsttemperatur - ich würde es auf jeden Fall machen!

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Costa Rica. Da ist die Chance, überfallen zu werden, am geringsten. Ganz ehrlich: Die Idee ist vielleicht nicht unbedingt die beste, es sei denn, du bist nicht allein. Ich stelle es mir zudem schwierig vor, in unorganisierten Ländern wie Honduras 10 Stunden in sengender Hitze auf den Bus zu warten - Costa Rica ist in jeder Hinsicht zuverlässiger und hat auch bereisbare Natur zu bieten. Dies ist allerdings ohne Auto oft nicht möglich.

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Kurzum: Die Nordsee hat im Sommer etwa 15 Grad. Badeurlaub in Norwegen ist ein wenig wie Skifahren in der Sahara. Es kommt eigentlich kaum jemand auf solch eine Idee :-) Norwegen bietet aber so viele schöne Dinge, dass man eigentlich viel unternehmen kann. Ich empfehle die Fahrt von Oslo über Geilo nach Bergen und zurück an der Küste über ein paar Inseln. Allerdings sollte man seinen Geldbeutel überprüfen. 2 Wochen Norwegen kosten etwa so viel wie 2 Wochen Karibik inkl. Flug. Zum preiswerten Übernachten gibt es Jugendherbergen, in die man auch als Erwachsener darf. Sie haben meist 2-Bett-Zimmer, befinden sich eher in Pensionen (nicht in Oslo, natürlich) und bieten einen Blick in die Wohnungen der Menschen samt ein bisschen Konversation.

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Klar eignet sich Florenz im Herbst. Da sind mindestens 2 Millionen Touristen, die sich gegenseitig niedertrampeln, Hotelpreise in astronomischen Höhen, Museumsschlangen drei Mal ums Haus - du siehst, ich rate davon ab. Im Sommer ist es zwar manchem zu heiß, aber die Stadt ist begehbar. September und Oktober sind sowas wie die Chaostage in der Tosakana, also besser: Finger weg! Für Rom gilt im September Ähnliches, wobei die Stadt größer ist und mehr zu bieten hat. Ich würde Rom (ebenfalls zu einer anderen Jahreszeit) vorziehen und einen 2. Trip nach Florenz machen.

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Das mit der Freigrenze beachte ich nie. Etiketten raus, klar, keine Kreditkartenbelege im Portemonnaie mitschleppen. Wer erwischt wird, kann behaupten, die Sachen seien nicht neu und schon beim letzten Urlaub gekauft worden. Der Zoll ist nicht auf 50 EUR mehr an Einkäufen aus, sondern an Imitaten, Zigaretten und illegalen Dingen, die z. B. unter den Artenschutz fallen. Reisende aus den USA werden außerdem seltener kontrolliert als z. B. die aus der Türkei. Ist meine Erfahrung. Allerdings erreicht man die 430 EUR bei Einkäufen im Outlet nur sehr schwer. Da muss schon ein zweiter Koffer vollgestopft werden. Das mit den Alligatoren-Köpfen ist ohnehin geschmacklos und sollte nicht unterstützt werden.

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Prinzipiell gilt: Eine Tour durch Death Valley so legen, dass man noch bei Tageslicht wieder draußen ist. Den Wagen volltanken, wenn es sehr heiß wird bei Steigungen die Klimaanlage ausschalten. Ansonsten gibt es so viele Straßen, dass man eigentlich nicht wirklich das Gefühl hat, in einem Nationalpark zu sein. Man kann sich hier weder verlaufen noch verfahren. Aufgrund der meist großen Hitze unbedingt mit Wasserflasche in der Hand losgehen, das Fahrzeug nie weiträumig verlassen. Der Rückweg ist genauso lang wie der Hinweg! Auf Skorpione und Klapperschlangen achten!

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Helsinki ist im Sommer wie im Winter eine Sache für einen Tag. Die Stadt ist klein, hat nicht viel zu bieten. Mein Vorschlag: Stockholm mit Oslo verbinden - da gibt es für eine Woche jede Menge zu tun.

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Andere

Stockholm fehlt. Die Stadt ist bei Schnee ein Traum. St. Petersburg ebenfalls. Aber Bern ist auch ganz nett. Paris ist im Winter furchtbar. Grau und regnerisch, ebenso London und Amsterdam. Rom ist von Mai bis Oktober toll, Prag im Herbst.

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Die Frage ist, wie man Europa definiert. Wenn es um die politische Lage geht, wahrscheinlich die Kanaren. Wenn wir mal Europa geographisch betrachten, dann Sizilien bzw. die Gegend um Valencia in Spanien.

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Man hat auf den Südseiten im Sommer Höchsttemperaturen von 32 Grad und wolkenlosen Himmel. Wenn allerdings der gefürchtete Calima zuschlägt, dann sieht es anders aus. Der Himmel ist dunstig, die Temperaturen steigen bis auf 45 Grad, es weht kein Wind und es wird nachts nicht kühler. Das kann maximal eine Woche so gehen, passiert aber im Schnitt nur ein- bis zwei Mal pro Sommer. Es nutzt dann auch nichts, in die Berge zu fahren, denn da kann es mitunter noch wärmer werden, was man nur glaubt, wenn man es selbst erlebt hat. Mitunter ist Calima allerdings von stürmischem Wind begleitet, der viel Sand mitbringt - und auch Heuschrecken. Das ist skurril, aber furchtbar, weil man nicht mehr weiß, wohin man soll. Aber trotzdem - ich finde es im Sommer auf den Kanaren wunderbar - und je weiter du vom afrikanischen Festland entfernt bist, umso geringer werden die Chancen für Calima.

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Also, Kurse sind auf Spanisch, böse ist dir niemand, aber man spricht nunmal nicht gerne Spanisch in Katalonien. Mit Touristen geht man etwas rücksichtsvoller um, aber du wirst im Alltag mehr Catalan hören, was keinen Vorteil bringt, wenn man Spanisch lernen möchte. Allerdings kann man Catalan recht schnell (passiv) lernen, wenn man ein bisschen Spanisch und vielleicht auch Latein und Französisch kann. Hätte also einen gewissen Nebeneffekt.

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Diese Frage impliziert eine Menge möglicher Vorurteile. In Deutschland lässt sich München auch nicht von Hamburg unterscheiden, das ist individuell und abhängig davon, wem man begegnet. Insgesamt betrachtet ist vielleicht New York, ähnlich wie Berlin, die Stadt, die ein bisschen ruppig ist und wo man sich am allerwenigsten für Touristen aus Germany interessiert. Ansonsten wirst du da, wo wenig Touristen sind, wahrscheinlich am neugierigsten empfangen. Es sei denn, du sprichst kein Englisch :-)

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