Wie sieht es mit der Kriminalität aus in den Südstaaten?

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Mit Kriminalität in den USA ist es so wie überall auf der Welt: Man sollte sich vor Ort über etwaige Brennpunkte oder "No Go Areas" erkundigen und gesunden Menschenverstand walten lassen, und dann passiert gemeinhin nichts.

Dass "der Süden" gefährlicher wäre als "der Norden", halte ich für ein Gerücht. Detroit, MI, Bridgeport, CT und St. Louis, MS beispielsweise liegen nicht im Süden und sind in den Verbrechensstatistiken gemeinhin ganz weit vorn platziert. Unabhängig davon kommt es immer auf den konkrete Straßenzug und die konkrete Situation an. Auch ist es so, dass die Tageszeit eine Rolle spielt - nachts sind eben nicht alle Katzen grau, und oft ist es so, dass Gegenden, in denen man sich tagsüber gefahrenlos bewegen kann, nachts eher zu meiden sind. Das gilt besonders für viele Innenstädte, etwa Orlando, FL oder das bereits genannte St. Louis.

Wenn es Dich interessiert, Vergleiche anzustellen, dann schau Dich auf dieser Website um: http://www.city-data.com/. Dort findest Du unter anderem die Verbrechensstatistiken der einzelnen Städte aufgeführt. (Wobei man wiederum nicht vergessen darf, dass die meisten Gewaltverbrechen unter Menschen geschehen, die sich bereits (gut) kennen, etwa Familienmitglieder, verschmähte Liebhaber oder Bandenmitglieder - nichts davon betrifft Touristen.)

Viel wichtiger finde ich es, dass Ihr Euch über Gefahren, die von der Natur ausgehen, informiert.

Zwischenlandung in USA - muss ich Einreisebestimmungen beachten?

Ich möchte in die Karibik fliegen und habe zwei mögliche Flugrouten in die engere Wahl gezogen. Die eine beinhaltet eine Zwischenlandung Paris und dauert ca. 15 Stunden. Die andere geht über Miami, und ich wäre mehr als 30 Stunden unterwegs.

Was spricht überhaupt für die zweite Route? Der Preisunterschied. Gut 800 € über Miami, gut 1.300 über Paris! Der Zwischenstopp in Miami wäre mir nicht einmal so unangenehm, da ich 11 Stunden Aufenthalt hätte. Genug, um in einem Flughafenhotel schön zu Abend zu essen und mich richtig auszuschlafen, ehe die Reise weitergeht. Da komme ich u. U. sogar frischer am Ziel an als nach dem 15-Stunden-Flug ohne größere Pausen. Und ich hätte dann immer noch ca. 300 € gespart (wenn man Übernachtungskosten von je 100 € für Hin- und Rückweg einrechnet).

Der Nachteil an der Miami-Route: Miami liegt in den USA, und da muss man für die Einreise das Visa-Waiver-Verfahren durchlaufen. Das fände ich schon recht umständlich. Aber es wird noch schlimmer.

Auf http://german.germany.usembassy.gov/visa/vwp/ lese ich die folgende Bedingung für Visa Waiver: "Sie sind im Besitz eines Rückflug- oder eines weiterführenden Tickets (weiterführende Tickets dürfen nicht in Kanada, Mexiko oder der Karibik enden)." Erstmal abschreckend, aber dann weiter: "Das Programm zur Visumbefreiung gilt für die gesamten Vereinigten Staaten von Amerika einschließlich Puerto Rico, Guam und die US-Virgin Islands (Jungferninseln)."

Nun habe ich zwei Probleme und damit Fragen an die Community hier:

1.Mein Endziel sind die Britisch Virgin Islands, aber es sind auf dem Rückflug Zwischenübernachtungen in St. Marteen (vormals Niederländische Antillen, jetzt selbstständig) geplant. Spielt das eine Rolle? Brauche ich also sogar ein Visum für Miami? 2.Gibt es eine Möglichkeit, am Flughafen von Miami im Transitbereich zu übernachten, ohne überhaupt auszureisen? Kann ich also dem Visa-Waiver-Verfahren und einer eventuellen Visumspflicht entgehen?

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