Besuch der Leipziger Buchmesse im Vergleich zur Frankfurter?

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Die Frankfurter Buchmesse ist die größte Buchmesse der Welt und über viele viele Hallen verteit. Folglich ist die Leipziger Messe kleiner, wenn auch immer noch als groß zu bezeichnen. Frankfurt richtet sich zudem mehr an Fachbesucher, Privatbesucher haben nur am Messewochenende Zutritt. In Leipzig kommt man als Privatbesucher hingegen immer rein - Eintritt kosten natürlich beide Messen. In Leipzig ist vergleichweise mehr junges Publikum, was daran liegt, dass meines Wissens die Schulklassen der Region auf die Messe geschleust werden. Spaß machen beide Messen - von Stand zu Stand schlendern, Novitäten ansehen, Autoren-Veranstaltungen besuchen. Das hat schon was.

Ich persönlich find die Leipziger Messe auch wirklich gemütlicher und viel, viel interessanter.

In Frankfurt ist wie erwartet alles gigantisch. Die Leute suchen (messetypisch) nach Giveaways, drücken sich durch die Gänge usw.

Ausserdem stehen neben den Büchern und Autoren auch viel zu viel Software und irgendwelche anderen Produkte im Vordergrund wie ich finde.

In Leipzig konzentriert man sich viel mehr auf das Buch und auf das Lesen. Ich kann's nur empfehlen, und nebenbei noch Leipzip ansehen :-)

Kleiner, überschaubarer, mehr Leseveranstaltungen, allgemein mehr eine Messe für private Besucher und weniger für internationales Fachpublikum. Ich frage mich trotzdem immer, was man als Leser von einem Besuch dort hat...

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