Delhi ist eine pulsierende, chaotische aber auch schmutzige Stadt. Ich würde da ganz wenig planen, sondern mich durch die Straßen treiben lassen, über einen Basar, in die Tempel, an den Straßenküchen vorbei, vielleicht in ein Restaurant, in die Parks... Schnapp dir ein Tuctuc und düse durch die Straßen, lauf' ein wenig, schau dich um. Das ist es, was man meiner Meinung nach in Delhi und Neu Delhi tun sollte! Und wenn du mutig bist, lässt du dir von einem der Straßenfriseure die Haare schneiden oder von einem Ohrenputzer die Ohren reinigen :-)

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Das ist gar kein Problem, das kann man aushandeln. Es kommt natürlich darauf an, wie viele Kilometer du zurücklegen möchtest, danach richtet sich der Preis. Auch an die Übernachtung für den Fahrer musst du denken, aber die sind in der Regel mit einfachsten Unterkünften zufrieden. Ich würde auch auf einen Taxifahrer zurückgreifen und mit ihm persönlich verhandeln. Sobald du dich nämlich nach einem Fahrer erkundigst, hast du ganz schnell 3 oder 4 "Mittelsmänner", die alle ein Stück vom Kuchen abhaben möchten. Der Rikschafahrer ruft seinen Bruder, der dich zum Tabakladen führt von wo aus ein Freund angerufen wird, der dann einen Fahrer organisiert... Das wird unnötig teurer. Frag' einfach einen Taxifahrer und handle mit ihm etwas aus. Und wenn der nicht will, dann ist der nächste sicher bereit. Unbezahlbar ist das nicht, im Gegenteil. Es kann eine sehr praktische Reisemöglichkeit besonders für abgelegenere Sehenswürdigkeiten sein.

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Ich würde auch zu Tuctucs raten, die machen außerdem mehr Spaß und kosten wenig. In Indien kann man ansonsten gut öffentliche Verkehrsmittel benutzen, die local busses sind ein Abenteuer für sich. Innerhalb der Städte sind sie jedoch nicht so empfehlenswert, auch weil sich einem das System von Haltestellen und Abfahrtszeiten so ziemlich nicht erschließt ;-) Zwischen den Städten ist es also eine gute Idee, innerhalb der Städte nicht, da sind Tuctucs oder Fahrradrikschas besser.

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Hilfreich ist es auch, eben gar keinen schlichten Koffer zu kaufen, da gibt es doch mittlerweile so schöne! Muss ja nicht rosa sein wie der von schmucki, kann ja auch blau oder grün oder gemustert sein. Die Kofferbänder und -gurte wurden ja schon genannt, Aufkleber helfen auch! Die kann man auf die Seite kleben, dann sieht man sie besser. Ich hoffe, ich darf zu diesem Thema mal ein Video einstellen, in dem es genau darum geht...? Ist ja quasi ein Reisevideo :-D So kann man das Problem dann nämlich auch lösen...

http://www.youtube.com/watch?v=9LJPW56gznY
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Ich habe mal gesehen, dass eine Art Nebel aus Vorrichtungen an den Seiten stieg. Entweder der ist für die Luftfeuchtigkeit oder die privelegierten Passagiere amüsieren sich auf einem ganz eigenen Trip ;-)

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Die Palette ist breit, die Auswahl frei ;-) Wenn du darüber nachdenkst, wie viele Leichen in diesem Fluss verrotten, komplette Körper mit Steinen beschwert (die sich dann mit den Jahren auch mal lösen), Asche der unzähligen Krematorien (ein paar Inder können sich die Verbrennung leisten) und natürlich Tierkadaver, dann wird dir klar, warum allein die Konzentration an Kolibakterien ein unvorstellbares Maß erreicht hat. Ich zitiere da mal Wikipedia: "Täglich werden über 1,2 Mrd. Liter vergiftetes Abwasser eingeleitet, allein in Kolkata 320 Mio. Liter in den Gangesarm Hugli. Die Belastung durch Kolibakterien ist 2000-mal höher als in Indien erlaubt und das Wasser enthält hohe Konzentrationen von Cyaniden, Arsenen, Blei, Zink, Chrom und Quecksilber. Hinzu kommen Exkremente und Leichenreste sowie Cholera- und Typhusbazillen. Selbst malariaerregende Moskitos brüten dort nicht mehr." So kann man auch ein Malariaproblem lösen ;-) Ehrlich, lass selbst den Zeh im Boot und philosophiere lieber darüber, wie die Inder es schaffen, in diesem Fluss zu baden, sein Wasser zu trinken und die Wäsche darin zu waschen.

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Es ist immer etwas schwierig zu sagen, die etwas schmeckt... Ich wüsste keinen richtigen Vergleich, weil wir ja normalerweise keine Kaltblüter essen. Das Fleisch selbst ist fest und weiß oder grün, erinnert vielleicht an Hühnchen, ist aber nicht so faserig. Wenn du schon mal Froschschenkel gegessen hast, kommst du dem Geschmack recht nahe.

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Nein, die Affen in Shimla sind wirklich kein Zuckerschlecken. Gerade in der Nähe der großen Tempelanlagen, von denen die meisten ihnen zu Ehren gebaut sind, wissen die Tiere ganz genau, dass die Pilger Zucker und Nüsse bei sich haben, die sie segnen lassen wollen und als Opfergabe. Die Aggressivität der Tiere ist sehr groß und sie haben keine Scheu, die Menschen auf anzugreifen. Und so ein Affenbiss ist nicht lustig! Deshalb bekommt man dort an jeder Ecke lange Stöcke, um sich gegen die Tiere zu verteidigen. Ein bisschen wie in der Steinzeit… Wichtig ist, dass du ihnen nicht in die Augen siehst, das reizt sie. Auch dann nicht, wenn sie direkt vor dir sitzen und fauchen. Besonders aggressiv sind die Weibchen, wenn sie Junge bei sich haben. Nimm dich da in Acht!

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Ich würde das auch gar nicht erst versuchen. Man hat immer wieder Glück und kommt mit einzelnen Sachen durch die Kontrollen, je nach Land und Laune der Flughafenarbeiter. Meine Freundin hat einmal tatsächlich Marzipan mit nach Ibiza nehmen können, wo ich mir dachte: Wenn das nicht auch genauso gut Plastiksprengstoff sein könnte, was dann? Schwierig ist aber vor allem die gesetzliche Lage bei Fleisch- und Milchprodukten, wie von Maxlinde schon gesagt. Eingecheckt im Koffer gibt es aber keine Probleme. Deshalb würde ich es mit dem Handgepäck gar nicht erst versuchen, da handelt man sich nur Ärger mit ein.

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Das Problem bei den Tuk Tuks ist, dass sie die EU-Normen nicht erfüllen. Der Aufwand, ein solches Gefährt nach Deutschland zu transportieren, ist enorm. Zunächst muss es umgebaut werden, damit es den hiesigen Verkehrsvorschriften entspricht, und dann muss man beim TÜV eine Einzelabnahme bekommen. Es gibt wohl Leute, die in Thailand oder Indien oder sonstwo ein solches Fahrzeug gekauft haben, aber man muss schon ein sehr großer Liebhaber der Fahrzeuge sein, da dieser Aufwand und diese Kosten in keinem Verhältnis stehen. Das ist wohl auch der Grund, warum man sie hier auf den Straßen nicht sieht und warum es sich für Taxiunternehmen oder als Sightseeing-Aktion nicht lohnt, Tuk Tuks zu benutzen. Ich kann mir deshalb schwer vorstellen, dass du irgendwo hier eine Möglichkeit findest, aber wenn jemand etwas anderes weiß...

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Ich würde dir von China und Laos abraten, weil dort wenig bis gar kein Englisch gesprochen wird und es schlicht keine Länder sind, die einfach zu bereisen wären – auch als erfahrener Backpacker nicht. Japan ist ziemlich teuer, aber gut zu bereisen, jedoch wirst du auch dort Schwierigkeiten mit dem Englischen haben (erwartet man ja zunächst nicht). Indien ist ein sehr vielseitiges und aufregendes Land, man kommt dort in Asien wohl am besten mit Englisch weiter und es ist facettenreich, aber man darf auch nicht vergessen, dass es dort schreckliche Armut und für uns Europäer unvorstellbare hygienische Zustände gibt. Natürlich kann man auch dort einen 5-Sterne-Luxusurlaub machen, aber das ist vielleicht eine eher weniger interessante Art, ein Land kennen zu lernen. Ich würde dir deshalb entweder Thailand empfehlen, weil es dort einfach schön ist, die Touristen für eine doch recht gute Infrastruktur und Hoteldichte gesorgt haben und man trotzdem viel auf eigene Faust erkunden kann. Als Alternative und vor allem aus spiritueller Sicht ist Bali interessant, jedoch auch um ein vielfaches touristischer. Die Insel ist jedoch eine gute Möglichkeit für einen ersten Kontakt mit der asiatischen Religion, Kultur und Denkweise, ohne sofort auf Toilettenpapier und sauberes Trinkwasser verzichten zu müssen.

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Es ist vielleicht nur eine Kleinigkeit, aber du wirst dich auf einer Reise durch hygienisch bedenkliche Gebiete in Asien sehr darüber freuen: Einzeln eingepackte Hygienetücher und feuchtes Toilettenpapier. Es gibt viele Situationen (vor dem Essen, auf langen Bus- oder Zugreisen, auf öffentlichen Toiletten...) wo du dir diese Dinge sehr wünschst. Auch wenn's vielleicht auf den ersten Blick spießig klingt.

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Der Dalai Lama ist genau gesagt in McLeod Ganji, ein paar Kilometer nördlich von Dharmshala. Ich persönlich würde dir beide Orte nur empfehlen, wenn du wirklich ein großes Interesse daran hast, den Tempel des Dalai Lama zu sehen. Auch ist es interessant, wie die Tibeter dort leben - neben den Indern, intergriert sind sie auch nach 50 Jahren nicht. Es ist wie Tibet in Indien! Ansonsten gibt es in diesen Orten jedoch nichts. Den ein oder anderen Tempel vielleicht, aber sie sind sehr abgeschieden und schwierig zu erreichen. Deshalb würde ich mir einen Beusch sehr gut überlegen! Um von dort aus weiter in den Norden zu reisen, ist ein Zwischenstopp interessant. Aber extra dorthin auf den Weg machen würde ich mich nicht.

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Ich würde gerade sagen, dass eben das eines der hervorstechendsten Dinge in Indien ist! Ganz praktisch heißt das zunächst, dass jeder Im Tempel auf seine Weise betet (der eine kniet vor den Heiligtümern und drückt die Stirn dagegen, der zweite betet mit gefalteten Händen und der dritte liest einfach ein Buch, weil es in den Tempeln so schön kühl ist). Ausländer sind willkommen und bekommen mit Freude alles erklärt (solange sie die Schuhe ausziehen und sich vorher die Hände waschen) und mit den Christen hat dort schon niemand ein Problem, im Gegenteil fühlen sich die meisten Hindus dieser Religion sehr nahe. Denn auch wenn die Hindus viele tausend Götter haben - im Grunde haben wir nur einen Gott, eine Kraft im Universum, die einfach viele verschiedene Gesichter hat. Da ist für Jesus Platz ;-) der übrigens nach der Überzeugung vieler Inder mit absoluter Sicherheit auch in Kashmir war.

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