Ich bin gestern aus Irland gekommen und habe etwas ähnliches wie ihr gemacht, allerdings die letzte Nacht in Dublin und nicht die erste.

Wir haben am Vortag des Abfluges das Auto beim Dublin Airport abgegeben und sind mit dem Taxi in die Stadt (25 Euro), der Bus kostet sechs Euro pro Person.

Wir wären nie auf die Idee gekommen mit dem Auto in die Innenstadt zu fahren und dort eine Parkgarage oder so was zu suchen. Preislich spart ihr wahrscheinlich noch was  (ein Tag mehr Leihwagen plus die Garage und die Maut gegenüber dem Taxi- oder Buspreis) und mit dem Auto könnt ihr in der Innenstadt nichts anfangen. Mir persönlich wäre es auch der Stress nicht wert.

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Ich war in allen vier Städten teilweise mehrfach:

Stadtbild:

Bergen 5/5 Stavanger 4/5 Tromsø 2/5 Bodø 1/5

Hier punktet Bergen auf Grund seiner Fjord-Lage und Stavanger mit seiner Altstadt (ein Viertel mit über 200 Jahre alten Holzhäuser) und den traumhaften Breiavatnet (ein kleiner See in der Mitte der Stadt). Da kommen die beiden anderen Städte nicht mit. Was an der Eismeerkathedrale von Tromsø besonderes sein soll habe ich immer noch nicht herausbekommen und das arktische Aquarium (hier "Polaria" genannt) enttäuschte mich. Ich empfehle stattdessen einen Besuch der Brauerei Mack, hier wird anständiges Bier gebraut und in einer urigen Kneipe serviert.

Bodø ist bekannt für sein Luftfahrtmuseum, die alte Post und das Hallenbad. Ich vermied alle drei Sehenswürdigkeiten und flog auf die Lofoten weiter.

Ausflüge / Natur:

Bergen 4/5 Stavanger 5/5 Tromsø 3/5 Bodø 2/5

Von Bergen aus kann man eine Fjordfahrt machen, ist ganz nett. Kommt aber mit dem Preikestolen nicht mit der auf vielen Norwegen-Prospekten gezeigt wird und die Top-Attraktion des Landes ist (es gibt Ausflüge von Stavanger aus). Unliebsame Zeitgenossen bekommt man los mit dem Hinweis noch weiter an die Kante zu gehen, der Ausblick wäre sensationell.

Von Tromsø kann man ein eine fünfstündige Fahrt in den Norden von Tromsø mit einer Fähre machen, interessant und kurzweilig. Herrliche schneebedeckte Berge und niedliche kleine Orte machten das Ganze zu einer tollen Ausflugsfahrt. Die Wanderung zum Prestvannet See ist nichts Aufregendes und kein Grund nach Norwegen zu fahren aber es gibt schlimmere Orte auf der Welt.

Von Bodø aus bieten sich die Lofoten an, ist allerdings recht weit und eher mit dem Flugzeug zu empfehlen. Ansonsten kann man die bestimmt sehr spannende Ausstellung „Hamsuns Werke im Film und in der Malerei“ besuchen, wer immer das auch war (ich war nicht dort).

Nachtleben:

Bergen 4/5 Stavanger 4/5 Tromsø 1/5 Bodø 1/5

In Bergen und Stavanger ist am Wochenende der Teufel los, das Nachtleben der anderen Orte lässt zu wünschen übrig und man ist froh eine geöffnete Bar zu finden.

Bei allen Städten gilt dass die Getränke (wie eigentlich alles) sehr teuer sind, neun Euro für ein Plör­re Bier ist keine Seltenheit. So ganz seine Ruhe hat man nicht wenn es voll wird, die Jungs betrinken sich aus Kostengründen vor dem Besuch der Disco und sind nicht immer angenehme Zeitgenossen.

Auswirkungen des Tourismus / Business:

Bergen 1/5 Stavanger 3/5 Tromsø 5/5 Bodø 5/5

Hier kann Bergen nicht punkten. Speziell wenn Kreuzfahrtschiffe anlegen (im Sommer mehrere Megaliner am Tag) ist die Stadt unangenehm überlaufen. Ich bin anstatt die "Fløibahn" zum Berg Fløyen zu nehmen gelaufen weil ich keine Lust auf die lange Wartezeit hatte und war früher oben als wenn ich gefahren wäre.

Ein Fischbrötchen am Markt kostet etwa so viel wie ein drei Gang Menü in einem durchschnittlichen Lokal in Deutschland, hier werden (trotz der allgemein hohen Preise in Norwegen) gutgläubige Touristen ausgenutzt die unfähig sind den Kurs der norwegischen Krone auszurechen, purer Nepp. Auch wirken viele Dienstleister genervt und sind unfähig auf einfache Fragen eine gescheite Antwort zu geben, selbst bei der Touristeninformation.

Stavanger ist eine Boomtown ("Öl" heißt das Zauberwort) und das spürt man an den Preisen und der Hektik, ist aber noch auszuhalten.

Die beiden anderen Städte wären allerdings froh wenn sie mehr Touristen hätten oder man Öl finden würde.

Fazit

Eine Kombination von Bergen und Stavanger (jeweils zwei Übernachtungen) würde ich empfehlen und schauen dass in Bergen nicht zu viel Schiffe am dem Tag sind (kann man im Internet einsehen) und inclusive die Besteigung des Preikestolen.

Die beiden anderen Städte würde ich nur im Rahmen einer Rundreise durch Norwegen mit jeweils einer Nacht besuchen.

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Eine ungewöhnliche Antwort von mir die keinen "Daumen hoch" verdient, denn ich bin selbst noch am planen. Vielleicht gibt es trotzdem Ideen was man dort vor Ort evtl. unternehmen kann (auch wir haben eine Woche vor Ort vorgesehen).

Im Moment haben wir folgende Route vor, links die Städte und rechts was wir auf den Weg dorthin anschauen wollen:

Kilkenny: Browne’s Hill / Dolmen / Glendalough

Kinsale: Rock of Cashel / Blarney Castle / Ormond Castle / Cahir Castle

Kenmare: Ring of Beara / Mizen Head

Killarney: Ring of Kerry / Killarney National Park / Ross Castle / Gap of Dunloe

Dingle: Slea Head Drive / Dingle Peninsula/Bunratty Castle

Killaloe: Cliffs of Mother

Dublin: Rock of Dunamase / Wonderful Barn

Wir mieten allerdings ein Auto, ob das alles auch relativ einfach mit einem Bus zu erreichen ist weiß ich nicht.

Auch haben wir alle Hotels vorgebucht (einige waren schon ausgebucht obwohl wir noch früher als ihr unterwegs sind). Die meisten Reservierungen können bis zum Anreisetag kostenlos storniert werden und keines musste vorher bezahlt werde, so können wir vor Ort immer noch entscheiden ob wir es nehmen oder nicht wenn wir was anderes finden.

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Ob du dir antust oder nicht kannst du nur selbst entscheiden. Es ist nicht ungewöhnlich dass wegen dem Preis Passagiere erst einmal in die falsche Richtung fliegen (ich persönlich würde es nicht machen...).

Die Frage nach dem "zumutbar" verstehe ich nicht, ist doch deine Sache ob du darauf eingehst oder nicht, musst ja nicht buchen. Ich hoffe aber das dir bewusst ist dass du zweimal je zwanzig Stunden unterwegs bist nur für die Flüge.

Im Flugzeug kannst du auf keinen Fall sitzen bleiben, du musst das Flugzeug wechseln (A320 -> A330). Zeit hast du genug, du bist ja beim Hinflug drei Stunden und beim Rückflug über vier am Flughafen.

Ob jetzt die Air Europa wirklich schlechter als Aeroflot sein soll weiß ich nicht, kann ich mir aber eigentlich so richtig nicht vorstellen.

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Ich war neun Mal auf den Azoren und hatte einmal ein Problem mit der Unterkunft, es war in Ponta Delgada und alle Hotels waren ausgebucht im Juli. Mein Lieblingshotel dass leider keine freie Zimmer hatte versuchte alles Mögliche, telefonierte und hatte schließlich eine Lösung, ich verstand kein Wort und stieg in das Taxi.

Untergebracht wurde ich letztendlich in einem Krankenhaus, Einzelzimmer mit vollem Service wie eigener Dusche und Frühstück ins Zimmer gebracht. Ich war ein Privatpatient ohne Krankheit und das Ganze war auch bezahlbar.

Ich bin seitdem nicht mehr ohne eine Reservierung auf die Azoren im Sommer geflogen.

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Ich war schon paarmal auf den Azoren (glaube neun Mal) und davon einmal an Fasching (kann also Februar-März gewesen sein).

Ich habe mir danach vorgenommen um diese Zeit nicht mehr dort hin zu fahren, es hat oft geregnet und war nur trüb, richtig kalt war es nicht aber auch nicht warm. Bei meinen anderen Touren dorthin (Mai-September) war das Wetter viel besser (auch wenn es trotzdem schon einmal regnen kann, aber auch immer mit schönen Zeiten).

Kann Pech sein oder normal, mich zieht es nicht mehr um diese Zeit dort hin. Ab April bis Oktober würde ich die tollen Inseln noch einmal buchen.

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Ich fange mal mit den langweiligen Routen an, auch wenn nicht danach gefragt wurde:

Die Ostsee würde ich als Kreuzfahrt eher nicht buchen, während der Fahrt gibt es nur Wasser zu sehen. Auch das Mittelmeer bietet da nicht viel mehr und erst recht keine Atlantiküberquerung.

Eine stets beliebte Tour sind die Fahrten nach Norwegen, die Fjordlandschaften sind klasse und es gibt immer was Tolles zu sehen.

Meine Top drei sind allerdings:

  • Die Antarktis, obwohl es eine lange Anreise ist und sehr teuer wird. Den 36 Stunden Sturm mit Windstärken von 12 wie bei uns braucht kein Mensch und paar Ziele konnten wir wegen dem Wetter nicht anlaufen. Aber die Stunden wo wir das Gebiet erleben konnten vergesse ich so schnell nicht.

  • Spitzbergen ist eine tolle Route, meist in Verbindung mit Island und/oder Norwegen. Aber nur mit einem kleinen Schiff, nur nach Longyearbyen und zurück fahren wie mit den großen Schiffen ist Quatsch.

  • Mein Highlight ist Grönland, man erlebt herrliche Eisbergszenen und ist ständig auf der Suche nach Walen und anderen Tieren, Langeweile ist ein Fremdwort auf dieser Tour. Als Höhepunkte kommen natürlich die Landgänge und die Zodiak Touren dazu. Aber auch hier: Finger weg von den Megalinern die nur einen Ort ansteuern, das gibt keinen Sinn.

Meine Tipps sind natürlich aber alles andere als billig, aber mit Glück kann man auch ein Schnäppchen finden wie ich bei meinen bisherigen Touren, irgendeine Reederei hat immer ein Auslastungsproblem und verhökert dann die Reisen um wenigstens auf die Kosten zu kommen.

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Ich bin noch nie von Kilimanjaro nach Mombasa geflogen (aber selbst wenn jemand nur einmal die Strecke geflogen ist bringt dich das ja auch nicht viel weiter...), aber ein Blick auf die Landkarte sagt mir folgendes:

Die Runway geht von Osten nach Westen.

Wenn in diese Richtung gestartet wird sieht du den Berg sehr wahrscheinlich sehr gut auf der linken Seite (wird wahrscheinlich auch bei Windstille die Route sein).

Wenn nach Westen gestartet wird und dann südlich gedreht wird sieht du ihn auch von der linken Seite.

Wenn nach Westen gestartet wird und dann nördlich gedreht wird sieht du ihn auf der rechten Seite.

Wenn Starts je nach Wind zu 50 % unterschiedlich sind und die Windstille dazu rechnest hast du theoretisch eine sehr große Chance auf der linken Seite. Muss aber nicht sein, ich kenne nicht die Windbedingungen des Airports. Vom Gelände her sollte ein Start nach beiden Richtungen möglich sein.

Wenn ich mir die Bilder im Internet ansehe sehen die meisten so aus wie von der linken Seite aus aufgenommen.

Falls du keine anderen Informationen bekommst würde ich die linke Seite wählen. Alternativ einfach mal am Airport anrufen oder eine Mail senden:

Telefon: 255 27 2554252 Email: info@kadco.co.tz

die sollten es am besten wissen.

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Ein klares 'Jein' von mir!

Wenn ich auch nie auf die Idee kommen würde einen Abstecher nach Lockerbie zu machen oder einen Strand anschauen würde wo afrikanische Flüchtlinge angekommen waren lockt mich schon immer mal eine Tour nach Pompeji wo immerhin eine ganze Stadt untergegangen war und 10000 Einwohner gestorben sind (ich habe aber keine Ahnung ob ein Besuch sich dort lohnt und man evtl. von Besuchermassen nichts in Ruhe anschauen kann) .

Manchmal ist es auch gar nicht vermeidbar, wenn man paar Tage in New York ist kommt man unwillkürlich am Ground Zero vorbei, hier wegzuschauen wäre auch albern. Wir waren mal in Saipan mit dem Auto unterwegs und sahen eine schöne Landschaft die überraschend viele Besucher hatte. Am Parkplatz sahen wir den Grund der vielen Busse, Touristen und Veteranen sahen sich den Ort an wo eine tragische Schlacht im zweiten Weltkrieg stattfand mit 44.000 Toten, darunter auch viele Einheimische die sich aus Angst vor den Besetzern von der Schlucht stürzten die ich gerade idyllisch fand und fotografierte. Meine Gefühle danach waren sehr gemischt und ich hatte ein ganz anderes Bild von dem Ort wie vorher. Mit dem Wissen wäre ich wahrscheinlich nicht hingefahren, aber so hatte ich viel gelernt (auch wenn das natürlich jetzt eher 'Kriegs-' anstatt 'Katastrophen-Tourismus' ist, aber jeder Krieg ist für mich auch eine). Auf Bilder verzichte ich dieses Mal auf Grund des bedrückten Themas, wen es interessiert hier etwas mehr über die Schlacht:

http://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_um_Saipan

Eigentlich mache ich einen großen Bogen um so was (auf die Idee nach Tschernobyl zu reisen würde ich nie kommen), aber Guam hatte ich nur besucht weil dort mal ein Flugzeug abgestürzt ist und die Landschaft die in den Nachrichten gezeigt wurde mir gefallen hatte (auch wenn das sich jetzt etwas bizarr anhört, die Absturzstelle haben wir natürlich nicht besucht) und auf die Insel Giglio, von der ich vor dem Costa-Debakel noch nie gehört hatte würde ich jetzt auch mal fahren wenn dort wieder mal Ruhe eingekehrt ist.

So eine Reise kann bilden und den Horizont erweitern, kann aber auch abstoßend sein je nach dem Hintergrund des Besuches, eine klare Ja-Nein Stellung habe ich nicht.

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Ich war mal Anfang Mai dort (wo ungefähr die gleichen Temperaturen sein sollten) und das war klasse. Fast keine Touristen und alle Strassen waren geräumt und befahrbar.

Ich würde sofort einen Urlaub im Oktober planen, die Zeit sollte mit dem Mai die beste sein da du alles in Ruhe geniessen kannst. Vorteil sind auch die niedrigeren Zimmerpreisen gegenüber der Hauptsaison (ich kann dir die Bear Hill Lodge in Jasper empfehlen, was die im Moment kostet musst du aber selbst nachsehen).

Am Lake Louise war es nicht so schön (zu kalt und düster) aber der Rest war super, mit den Highlights eines Grizzlybärs und dem Athabasca Glacier.

Ich kann dir eine Buchung in diesem Zeitraum nur empfehlen.

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Ich habe das glückliche Privileg öfter Business Klasse fliegen zu können (privat könnte ich es mir nicht leisten):

  • In der Regel gibt es eigene Check In Schalter an denen sich eigentlich nie eine große Schlange bildet, im Ausnahmefall auf kleinen Stationen ohne eigene Schalter ist es mir auch schon passiert dass man aus der Schlange herausgeholt wird um bevorzugt abgefertigt zu werden (was mir dann aber meist doch zu peinlich ist und ich mich nicht melde). Die Zeitersparnis kann bis zu 30 Minuten betragen, im Ausnahmefall noch mehr.

  • Bei den Sicherheitsschleusen ist es je nach Airport unterschiedlich, auf den größeren Airports gibt es eigene Bereiche für die Business/First Passagier. Auch hier spart man einige Minuten wenn Betrieb ist (extrem z.B. in Kopenhagen wo man sich bei der normalen Kontrolle eigentlich immer lange anstehen muss).

  • Beim Einsteigen wird man eigentlich immer bevorzugt wo ich aber keinen großen Vorteil zur Zeitersparnis sehe.

  • Auch beim Aussteigen ist man bei den Ersten, was bei großen Airports unerheblich ist bei kleineren Airports mit Passkontrollen kann es aber sehr nützlich sein.

  • Beim Gepäck ist man ca. zu 90 % bei den Ersten die das Gepäck bekommen. Klappt nicht immer und ist ja nach Airport unterschiedlich, aber meist kommt das Gepäck sogar separat als erste Welle und nicht unmittelbar mit dem Gepäck der Economy Klasse.

In Frankfurt z.B. würde ich empfehlen bei der Touristenklasse zwei Stunden vor Abflug zu sein, für die höherwertigen Klassen sollte eine Stunde reichen. Ich selbst allerdings bin meist früher dort und eher ein Angsthase in diesem Gebiet.

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Ein Supergeheimtipp habe ich nicht, und wenn wird er nicht weitergegeben :-), und ein echter Kopenhagen-Kenner bin ich auch nicht. Ich war aber schon paarmal dort, und vielleicht können dir paar Empfehlungen von mir helfen:

Das Aquarium Blue Planet in der Nähe des Airports wurde erst im Frühjahr 2013 eröffnet (und steht deshalb vielleicht im Moment noch nicht in jedem Reiseführer), ich stand vor paar Wochen vor der Kasse aber da waren die schon am Schließen. Das Gebäude sieht imposant und interessant aus, wird von Einheimischen gelobt und bei meinem nächsten Kopenhagen Aufenthalt besucht.

Die Stadt Helsingør ist relativ einfach mit dem Zug von Kopenhagen aus zu erreichen. Dort befindet sich das schöne Schloss Kronborg, das Schauplatz von Hamlet ist. Die Anlage ist sehr interessant, und die Stadt selbst hat mir auch sehr gut gefallen, schöne Gebäude und eine tolle Altstadt.

Das Radisson Blu Royal Hotel Kopenhagen ist meine Hotelempfehlung, direkt am Tivoli und Bahnhof gelegen. Es gilt aus „Gesamtkunstwerk“ eines bekannten dänischen Architekten und Designer (Arne Jacobsen) und hebt sich wirklich hervor und der Service und die Ausstattung passen. Die interessante Geschichte zu dem Hotel ist leicht bei Wikipedia zu finden.

Für eine kleine (oder auch längere) Pause zwischen den Besichtigungen gehe ich gerne in den Brewpub in der Nähe des Rathauses. Es gibt selbst gebrautes gutes Bier und man sitzt drinnen und draußen schön, bei Bedarf gibt es kleine und größere Leckerreihen für den Hunger. Klassen besser als die billig nachgemachten Irish Pubs voller (und vollen) Touristen in der Nähe des Tivolis.

Eigentlich finde ich den Tivoli nicht so interessant und meide ihn, es gibt aber Thementage für spezielle Gebiete und Richtungen, und wenn es so gut wie bei mir klappt und gerade das Motto "Grönland" angeboten wurde kann es paar angenehme Stunden dort geben, ist aber natürlich Glückssache, denn sonst kann es dir gehen (wie auch z.B. im Nyhavn) dass du zusammen mit tausende weiteren Touristen in deiner Nähe unterwegs bist und nicht das findest was dir vorschwebt was schade wäre...

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Ich würde noch Reykjavík / Island als Alternative vorschlagen.

Da warst du anscheinend nach deiner Liste noch nicht, wäre was neues, Schnee sollte liegen und die Straßen sind weihnachtlich geschmückt. Flüge und Hotels sollten zu dieser Reisezeit verfügbar und erschwinglich sein.

Klar ist es recht lang dunkel, durch den Schnee und die Lichter kommt einem das aber gar nicht so vor. Gegen die Kälte kann man sich ja schützen.

Ein Vorteil gegenüber den anderen Zielen ist noch dass du relativ schnell in der Natur bist und dir ohne großen Aufwand gigantische Wasserfälle und Geysire anschauen kannst, organisierte Ausflüge finden ganzjährig statt.

Ich war mal zwischen den Jahren (mit organisierten Ausflügen) und im Februar dort (mit Leihwagen), hatte mir beides gut gefallen.

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Auch ich kann euch das Natusch empfehlen.

Ich war zweimal dort, beim letzten Mal ließ ich links die Restaurants des "Schaufenster Fischereihafen" liegen (eine ehemalige Packhalle) die mir zu touristisch geprägt aussahen und lief zum etwas abseits gelegene Fischereihafen-Restaurant "Natusch".

Nach einem freundlichen Empfang durfte ich mir einen Platz aussuchen (ich war der erste Gast) und wurde in das Restaurant "Captain Morgan" platziert. Das Haus hat mehrere Räumlichkeiten, Nichtraucher sollten darauf achten nicht in einen Raum gesetzt zu werden in dem geraucht werden darf.

Mein Bereich ist urig eingerichtet mit viel dunklem Holz und Hafenatmosphere ohne großen Kitsch, etwas zu rustikal für ein gehobenes Haus aber man sitzt angenehm. Warum die Plätze am Fenster so begehrt sind hat sich mir nicht erschlossen, der Blick nach Außen auf parkende Autos ist bescheiden.

Ich war zu früh (ich hatte mich bei den Öffnungszeiten geirrt), wurde aber trotzdem schon bedient ohne Murren. Der Service während meiner Anwesenheit war gut, nicht steif und aufmerksam (mir wurde was zum Lesen angeboten ohne dass ich nachgefragt hatte, eine schöne Geste die ich so nicht kenne).

Recht schnell ging es auch schon los mit einem Gruß aus der Küche: "Nordsee Krabben mit Cocktail-Sauce", eine leckere Kleinigkeit die traditionell angerichtet wurde und ein verheißungsvoller Start für das Menü das ich bestellt hatte (da Spargelzeit eine Spargelcremesuppe und da im Mai eine Maischolle). Ansonsten bietet die Speisekarte natürlich jede Menge Fisch (nicht nur vom lokalen Hafen) und einige Fleischgerichte und kalte/warme Vor- und Nachspeisen. Ein vegetarisches Hauptgericht hatte ich nicht gesehen, bin mir aber sicher dass dies auch nicht in einem Fischrestaurant erwartet/bestellt wird.

Der erste bestellte Gang war dann die "Spargelcremesuppe", die einen guten intensiven Geschmack hatte und nicht zu süß wie sonst oft serviert wurde mit ordentlichen Einlagestücken. Sie schmeckte mir gut, die Suppe hätte nach meinen Wünschen aber paar Flusskrebse, Lachsstücke, Brotcroutons oder sonst was vertragen kann. Allerdings wurde sie auch so serviert wie auf der Karte ausgewiesen.

Der zeitliche Ablauf der Speisen passte und zum richtigen Zeitpunkt wurde dann die "Maischolle, gebraten, mit ausgebackenem Landrauchspeck, neue Küstenkartoffeln und Spargel-Blattsalate in Vinaigrette" serviert. Ein perfekt gebratener Fisch der sich gut ausnehmen ließ und zart und schmackhaft war, was macht es da schon wenn mir die Beilagen etwas zu bieder waren.

Beim Nachtisch, eine "Trilogie von Sorbets (Erdbeer,Rhabarber,Zitrone) ", schmeckten zwei davon gut und fruchtig, das vom Rhabarber übertrumpfte die beiden aber noch mit einem tollen Eigengeschmack und war der klare Sorbet-Goldmedaillen-Gewinner des Tages.

Als Digestif gönnte ich mir einen guten hauseigenen "Natusch Aquavit", ich mag es wenn lokale Getränke angeboten werden. Während des Essens trank ich einen offen und gut gemundeten Rotwein.

Die Preise sind sehr selbstbewusst (wobei mir klar ist das frischer Fisch nicht billig ist), aber 17,95 € für "Nordsee Krabben mit Sauce Vinaigrette und Cognac-Crème..." als Vorspeise und 18,50 € für eine Portion Labskaus finde ich schon recht mutig. Mir selbst war die Rechnung für das dafür gebotene wert (z.B. die Maischolle 19,50 €), für Schnäppchenjäger ist das Lokal aber nicht geeignet (und wahrscheinlich auch nicht die Zielgruppe des Hauses).

Wenn du frischen Fisch in einer gemütlichen Atmosphäre essen möchte und nicht auf das Kleingeld schauen muss bist du hier richtig gut aufgehoben!

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Ich war nur einmal dort (zugegeben nur für einen Tag), aber bestimmt auch das letzte ungeplante Mal.

Ich buchte dort eine Jeep Tour, und aus Mangel an Sehenswürdigkeiten wurden wir mitten auf der Insel an einem kleinen Supermarkt für 30 Minuten ausgesetzt, keiner wusste warum.

Dann war mal die Landschaft ganz nett und menschenleer, hat einem aber auch nicht umgehauen. Weiterhin war der nächste Stopp an einem Nacktbadestrand! (sehr geschickt vom Veranstalter gemacht) und wir waren vollgepackt mit Kameras, da kam ich mir selbst blöd vor.

Der letzte Stopp war ein Strand (könnte die Playa de Esquinzo sein, muss aber nicht) wo ich freiwillig keine fünf Minuten bleiben würde, öde, viel Wind und der übliche Toursitenklamauk.

Ist absolut nicht mein Ding (und eines der wenigen Lowlights meiner touristischen Laufbahn), wer aber kilometerlange Strände mag wird vielleicht glücklich damit, ich allerdings hatte die Urlauber bemitleidet.

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Sei beruhigt (aber nur mit grob mit ca. 99,73 % Garantie), ich habe noch nie gehört dass ein Noshow (ein Passagier der den Flug nicht angetreten hat) einen (für die Firma mit Kosten verbundenen) Brief erhält der dann auch wieder Geld (Rückgabe der Steuern oder so was) für die Airline kosten kann.

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Bei fast allen Schiffen die im Hafen liegen stehen Schilder wie "No visitors please". Da jeder Ein- und Ausgang eines Passagiers registriert wird lässt dich da keiner so einfach rein. Meist kommst du auch überhaupt nicht in die Nähe eines Schiffes da vorher Kontrollen stattfinden.

Aber: Manche Reedereien bieten nach Voranmeldung oder zu speziellen Terminen Möglichkeiten eines geführten Besuches an (einfach mal nur ein Bier an der Bar trinken geht nicht), meist wenn sie länger in dem Hafen sind. Entweder gezielt suchen "Besichtigung Schiff ... in abc" oder die Reederei anschreiben.

Die Chance dass jetzt genau dein Schiff unangekündigt Besucher zulässt halte ich für sehr sehr gering.

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Über 10 Mal und zwar

Da habe ich paar Kandidaten in meinem Leben gehabt:

Zuerst war ich von der USA fasziniert (Panorama-Land, einfach zu bereisen, tolle Sehenswürdigkeiten), 2 bis 3 Mal im Jahr war ich dort. Irgendwann hatte ich aber genug davon, auch wegen politischen Entscheidungen und den früheren Präsidenten.

Dann hatte ich die Azoren entdeckt, die damals ab Deutschland nur über Portugal ein- bis zweimal am Tag zu erreichen waren (heute gibt es Nonstop Dienste ab Deutschland und viele Verbindungen ab Portugal), hier war es die Ursprünglichkeit der Inseln, auf Corvo waren im Jahr weniger Besucher als ein Ausflugsbus in Mallorca Sitze hat. Mit dem Steigen der Touristen ging es mit meinen Besuchen aber dann bergab.

Dann ging mein Trend nach Australien, die Weite des Landes ist einmalig und alle Highways des Landes mussten abgeklappert werden. Die Aussies sind ein tolles Volk mit denen mal klasse zurechtkommt und es gibt sehr viel zum Ansehen, auch abseits der touristischen Highways (die wir meist umfahren haben, in Surfers Paradise war ich noch nie).

Irgendwann war mir aber dann die Fliegerei zu lange und nun habe ich ein neues Traumland gefunden: Grönland, ein cooles Land. Eine einzigartige Landschaft, sehr interessante Einwohner (mit einer schwerer Kommunikation) und vielen Eisbergen und Eisbären, wobei eine Begegnung mit denen nur sehr eingeschränkt zu empfehlen ist.

Alle Ziele waren aber nie ohne Konkurrenz, zwischendurch ging es immer zu ganz anderen Ländern und Eindrücken.

Was die Zukunft bringt (vielleicht mal mehr in Deutschland ansehen?) kann ich jetzt nicht sagen, aber im Moment ist eine Kreuzfahrt im Sommer von Grönland nach Kanada und zurück gebucht :-)

Ich bin sogar mal auf zwei Bildern abgebildet ;-)

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Da dir keiner antwortet probiere ich es mal, obwohl ich auf keiner der Inseln war:

Zu Campell und Auckland kann ich nichts beitragen.

Chatham Island liegt nicht südlich sondern östlich von Neuseeland, ich hatte mal den Plan dort hin zu fliegen, dann aber hatten mich die Preise vor Ort abgeschreckt, astronomisch hoch.

Südlich von Neuseeland liegt allerdings noch die Stewart Island, und dort war ich und fand es klasse.

Man kann mit der Fähre von Invercargill fahren, ich habe allerdings zurück das Fliegen vorgezogen wegen dem Schaukeln. Vor Ort ist Natur pur und die Stadt ist urig. Die Straßen sind nicht gut zu befahren, aber auch das macht gibt dem Ganzen einen Pfiff.

Dass es dort allerdings auch oft regnet sieht man auch daran dass es auf der kleinen Insel einen Laden mit Gummistiefel gibt :-)

Ich würde noch einmal hinfahren wenn ich dort in der Umgebung wäre.

Die Bilderqualität ist nicht so toll, alte und gescannte Bilder...

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Die gleiche Frage stellte ich mir auch Anfang dieses Jahres. Selten war ich über ein Reiseziel im Vorfeld so uneins wie mit Indien. Entweder liebt man oder hasst man das Land heißt es, und ich war mir nicht sicher auf welcher Seite ich denn nun stehe. Neugierig es aber herauszubekommen plante ich meinen ersten Aufenthalt in diesem Land, und wählte erst einmal Einsteigerziele und populäre Destinationen die ausländische Touristen en Masse haben: Goa (Calangute) und Mumbai.

Gespannt waren wir dann auf unseren ersten Besuch der Stadt Calangute. Über einen Feldweg und eine belebte Durchgangsstraße begaben wir uns Richtung Strand der Stadt Calangute, ein beliebter Ferienort mit langen Sandstränden und ca. 16.000 Einwohner. In der Stadt und an der Beach herrscht ein durchgehender Trubel, für einen Urlaub in paradiesischer Ruhe ist die Gegend nicht geeignet. Uns hat es aber gefallen, der Nervensägen Faktor ist geringer als in der Münchner Innenstadt, Einheimische bestimmen das Stadtbild und wo man hinschaut ist immer was los, es machte Laune die Stadt zu erkunden. Alles sah auch sehr sicher aus, nur mit dem Verkehr sollte man sich in acht nehmen (wir konnten in den paar Tagen zwei Auffahrunfälle beobachten, nach Aussage des Kellners sind vor seiner Kneipe am Tag 2-3 Unfälle an der Tagesordnung). So waren wir auch nicht verrückt einen Leihwagen selbst zu mieten sondern mieteten ein Taxi für den ganzen Tag mit Fahrer der uns die Umgebung gezeigt hatte.

Unser Aufenthalt in Goa war schon einmal nicht die Hölle, wir haben uns wohlgefühlt und uns amüsiert. Die paar Tage haben aber auch gereicht, als reines Badeziel würde ich zumindest dort wo wir waren es nicht empfehlen, dafür gibt es woanders schönere Strände. Nun waren wir gespannt wie es uns in Mumbai ergeht.

Gewählt hatten wir das Novotel Juhu Beach direkt an der gleichnamigen Beach (aber bitte nicht im Traum daran denken dass man dort baden kann ohne Gesundheitsschäden) ca. eine viertel Stunde vom Flughafen entfernt. Für den der in der südlichen Innenstadt zu tun hat ist die Lage nicht so günstig, die Fahrt dorthin dauert ca. 1 1/2 Stunden einfach und ist für ein ständiges Pendeln zu lang. Wir hatten eine individuelle City Tour vom Hotel aus organisiert gebucht (6 Stunden, ca. 30 Euro) auf der wir alle großen Sehenswürdigkeiten der Stadt uns anschauen hatten, ist zum Empfehlen (wenn auch der Fahrer nicht wie gebucht gut Englisch konnte und auf unsere Fragen leider nicht so richtig einging). Natürlich bekamen wir bei diesem Ausflug auch die Kehrseite der Stadt mit seinem Slums zu sehen, aber dass die Stadt im Chaos versinkt konnten wir bei der kurzen Visite nicht feststellen.

Ich hatte mir Indien viel nervender und schwerer zu bereisen vorgestellt, auch wenn mir bewusst ist das wir die einfachste Reiseart (Hotels mit Abholung am Flughafen) und die touristischen Ziele überhaupt dort gewählt zu haben. Indien hat mich überhaupt nicht abgeschreckt noch einmal hinzukommen, wenn auch nicht gerade bei meinem nächsten Urlaub. Ich denke das meine Ziele so erschlossen sind dass sie sich für einen Anfänger eignen.

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Ich hatte hier:

http://www.reisefrage.net/frage/panama-bereisen-welche-staedte-welche-sehenswuerdigkeiten-sind-zu-empfehlen

bereits über das Land berichtet. Ich nur einen kleinen Teil von Panama ansehen konnte, aber wo ich war hatte es mir gefallen (Panama City / Der Panama Kanal / Bootsfahrt auf dem Gatúnsee / Portobelo / Colón, die Ziele siehe ausführlicher mein meinem Link).

Nach der zügigen Einreise in Panama City haben sich viele Taxifahrer sehen lassen aber der Transfer war nicht da. Hier waren die Taxifahrer alles andere als hilfreich und die Touristeninfo hatte auch keine große Lust sich um mich zu kümmern, irgendwie konnte ich dann doch das Hotel erreichen, die wussten aber von meinem bestätigten Transfer nichts (obwohl ich den zwei Tage vorher noch einmal rückbestätigte) und empfahlen mir ein Taxi zu nehmen, das alles machte keinen guten Eintrug für das Land auf mich, der Empfang war alles andere als schön.

Nachdem der muffige Taxifahrer mich dann im "Radisson Summit Hotel" abgeliefert hatte sah die Sache aber schon wieder schöner aus, ein tolles großes Hotelzimmer mit einem super Ausblick auf den Dschungel, das Hotel liegt schön gelegen zwischen den beiden großen Städten von Panama (Panama City und Colón) abseits der Hektik der Großstädte. Der Service hält da leider nicht mit (alles etwas schläfrig), dafür kostet das Bier an der Hotelbar aber auch nur einen US-Dollar.

Die Regenzeit hatte sich während meinen Aufenthaltes in Panama auch abgemeldet, und so konnte ich mir paar Sehenswürdigkeiten des Landes in Ruhe anschauen (gebucht hatte ich über das Hotel und die Agentur Arians Tours, mein Guide und Fahrer Juan kann ich jedem empfehlen und so eine individuelle Tour finde ich Welten besser als ein Busausflug oder so was).

Panama hat mir bis auf den schlechten Start ganz gut gefallen, da ich nur ein Bruchteil des Landes gesehen habe gibt es noch genug Grund noch einmal hinzufahren.

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Es gib in 2013 immer noch viele Inselparadiese mit viel unberührter Natur die man entdecken kann.

Die Tourismusindustrie hat einiges entdeckt, aber vieles liegt noch weit abseits der touristischen Autobahnen.

Natürlich wurde vieles von der Tourismusindustrie zerstört, aber auch einiges gerettet. Ohne Touristen würde es weniger Nationalparks und geschütze Bereiche geben, den es gibt viele Touristen die Wert auf eine unzerstörte Natur legen und nicht im Müll baden wollen.

Hier paar Beispiele auf Inseln auf denen ich schon war (also es möglich ist hinzukommen) und es unberührte Natur gibt:

  • Natürlich Grönland, bei der Größe der Insel und der wenigen Einwohner und Besucher kein Wunder

  • das gleiche gilt für Spitzbergen

  • und die Inseln vor der Antarktis und Falkland

  • Auf Fiji gibt es wunderschöne Inseln ohne Besucher

  • Mit dem Boot auf eine der Rock Islands von Palau ist die unberührte Natur garantiert

Die Liste ist leicht um ein vielfaches zu ergänzen, man muss auch gar nicht so weit fahren...

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Meine Wünsche irgendwann in meinem Leben mal dorthin zu kommen sind:

  • St. Helena (wenn mal der Flughafen eröffnet ist, seit den 60 Jahren geplant und nun für 2015 vorgesehen)

  • Eine Kamtschatka Kreuzfahrt (wenn ich mal im Lotto was großes gewinne)

  • Galapagos (wenn ich mal im Lotto was mittleres gewinne)

  • Pitcairn (wenn mit einer gewährleistet das wirklich dort angelegt wird, meist wird der Stopp wegen schlechtem Wetter gestrichen)

  • Jan Mayen und/oder die Bäreninsel (wenn mal organisierte und bezahlbare Touren dorthin angeboten werden)

Ein Traumziel konnte ich in diesem Jahr bereits realisieren (die Antarktis), und dafür gibt es auch paar Bilder als Freude dass ich dies machen konnte.

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Ich habe da paar Kandidaten und mich für die Weihnachtsinsel (Christmas Island) entschieden:

Ich wollte mir schon immer mal die jährliche Migration von Millionen roten Krabben auf Christmas Island anschauen, als dann im GEO ein Bericht darüber erschienen war dachte ich das es nun soweit ist und wählte den normal besten Zeitpunkt Mitte November dafür, eine Garantie für eine bestimmte Zeit gibt es aber nie (ist Natur).

Hier hatte ich dann sieben Tage verbracht und mir jeden Abend auf meiner Terrasse den tollen Sonnenuntergang angeschaut. In der einzigen Kneipe ist man als Fremder gekommen und als Freund gegangen, sehr nette Leute! Touristen waren so gut wie keine auf der Insel, lediglich zwei Fernsehteams wegen der Migration. Leider war die Krabbenmigration noch nicht im Gange, die Tiere warten auf den nächsten Regen. So habe ich mir zum ersten Mal in meinem Leben gewünscht dass es im Urlaub regnet, leider vergeblich. So einige der 100 Millionen Krabben auf der Insel haben sich trotzdem sehen lassen und auch andere Krabbensorten und Tiere hatte ich gesehen. Leider hat es die ganze Woche dann nicht geregnet, so dass meine Migration ausgefallen war.

Vielleicht war es für mich auch besser so, denn obwohl sich die Einwohner sehr bemühen das keine Krabben überfahren werden und Unterführungen und Brücken gebaut wurden und Straßen gesperrt werden verirren sich trotzdem Krabben bereits ohne Migration schwer sehbar auf die Straße. Obwohl ich mir sehr viel Mühe gemacht habe (ich kann und will einfach nicht über so tolle Tiere fahren) muss ich eine erwischt haben, denn dies war sehr wahrscheinlich die Ursache für einen Platten den ich hatte.

Während der Migration hätte ich sehr wahrscheinlich mein Auto stehen gelassen und somit einige schöne Plätze der Insel verpasst, so dass es im Nachhinein trotzdem ein schöner Trip war und ich es nicht bereut habe.

Fast unentdeckt ist die Insel natürlich aber nicht, aber zum Entdecken gibt es viel. Es werden immer noch Touristen vermisst die sich zu viel zum Entdecken zugemutet hatten und vom Urwald wegen Orientierungsproblemen nie mehr gefunden wurden.

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Ich war vor paar Wochen in Colonia del Sacramento in Uruguay, und dort waren zumeist nur Elektrogolfwagen anstatt Autos mit Benzinantrieb zu mieten. Ist jetzt kein richtiges Auto, das ist mir schon klar, aber dort gibt es einen Sinn nur diese Fahrzeuge anzubieten:

  • Ein Parkplatz ist viel leichter zu finden.

  • Die Entfernungen in der Stadt zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten sind etwas zu weit zu laufen, aber mit einem Fahrzeug in wenigen Minuten zu erreichen ohne viel Kilometer zu fahren so dass die Reichweite kein Problem ist.

  • Die Altstadt wird von Abgasen und Lärm entlastet.

Bevor man die Elektrowagen mieten konnte war die Altstadt voller Knattern der Mopeds, nun ist dort meist eine herrliche Ruhe.

Ein Konzept das dort meiner Meinung nach Sinn macht und viele Vorteile bietet.

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Ich war bislang neun Mal in Grönland und habe mich immer auf die Hunde dort gefreut, es macht mir sehr viel Spaß diese zu beobachten.

Eine richtige schlechte Hundehaltung habe ich dort noch nicht gesehen, da schneidet sich der Besitzer ja selbst ins Fleisch, die Hunde sind sein Kapital (meist sind die Hunde Nutztiere und keine Haustiere).

Außer den Welpen müssen die Huskys (die es ab Sisimiut nördlich gibt, weiter südlich sieht es anders aus) angeleint sein zum Schutz vor den Einheimischen und den Besuchern. Die Besitzer möchten auch keinen Kontakt von Fremden zu den Hunden, wenn jemand gebissen wird muss der Hund getötet werden was für den Inhaber den Ruin bedeuten kann.

Bei der Fütterung kann man zusehen wenn die Hunde Berge von Robenfleisch oder ähnliches essen. Einen Hund am Hungern habe ich dort noch nie gesehen, geschweige denn einen toten Hund auf der Straße.

Klar geht es den Hunden im Winter besser, dann haben sie mehr Auslauf und durch das dicke Fell fühlen sie sich auch wohler, aber ein Hund dem es richtig schlecht geht sah ich noch nicht, auch im Osten nicht (von wo der Bericht handelt) wo ich tagelang der einzige Besucher war und in dem Ort fast jedes Haus und Hund kannte.

Man findet was Negatives wenn man sucht, der eine pflegt seine Hunde mehr der eine weniger, aber das gibt es ja weltweit. Dramatische oder skandalöse Szenen konnte ich aber nicht beobachten. Wenn man die einfachen Regeln beachtet sollte man Spaß an den Hunden haben und neue Tierfreunde finden.

Generell ist Grönland nicht das Paradies für Vegetarier, aber in Ilulissat, der einzigen Stadt in Grönland die von der Touristik geprägt ist, kann man im Supermarkt alles finden was man benötigt (gerade im Sommer). In Restaurants wird es schwieriger, aber eine Pizza oder Nudeln sind immer drin.

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Ich war bislang ca. neun Mal auf den Azoren auf fast allen Inseln, immer individuell und nie mit einem Fremdsprachen-Wörterbuch obwohl ich die portugiesische Sprache überhaupt nicht kann.

Probleme hatte ich nie, immer ein Zimmer bekommen, eine Mahlzeit und und und...

Bei den Dienstleistungsbetrieben konnten die meisten Englisch, aber auch sonst hat es mit der Kommunikation immer geklappt. Eine große Unterhaltung war nicht immer möglich, aber ob dafür ein Fremdsprachen-Wörterbuch reicht bezweifle ich.

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Für einen Tag ohne Übernachtung wäre mir die reine Reisezeit zu viel, wobei ihr ja sowieso schon ein strammes Programm habt. Auf der anderen Seite seit aber auch mal in der Natur und nicht nur in der Betonwüste Dubai wo ich froh drum wäre...

Ich hatte in diesem Jahr eine Jeepsafari in die faszinierende Bergwelt von Musandam gemacht (die in den Standardprogrammen der Anbieter neben der Fjordfahrt auf einer Dhau buchbar ist).

Meine Befürchtung dass wir in Jeeps in Massen eingequetscht wurden war nicht eingetroffen, vier Personen teilten sich einen Jeep, Platz war mehr als genug. Abgesehen davon das der Fahrer ein Schwätzer war (ständige Monologe: Look a house, a house again, a house..., eine verwirrende Story über eine Familie, die am Ende alle tot sind und das house geschlossen wurde, und ein Crashkurs in arabisch den niemand verstanden hatte) und dadurch bei mir einen Lachkrampf verursachte (ist ja auch was wert) war die Landschaft toll, natürlich ohne große Vegetation aber durchaus sehenswert incl. eines Ausblickes auf die Straße von Hormuz.

Den Ausflug fand ich empfehlenswert (die Chance meinen Schwätzer zu bekommen sollte bei der Anzahl der Fahrer recht gering sein) und die Dhau Tour wurde von den Mitreisenden auch sehr gelobt. Ob sich das alles für einen Tagesausflug lohnt oder zu viel Strapaze ist kann ich nicht beurteilen, wenn dann würde ich es persönlich mit mindest einer Übernachtung buchen (wobei Khasab sehr verschlafen wirkte, tut nach der Hektik von Dubai aber vielleicht auch einmal gut...).

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Ich hatte dies gemacht, und na ja, etwas gelangweilt und die meiste Zeit am Pool rumgelegen.

Ich wollte mir ein Taxi für drei Stunden mieten um mir die Sehenswürdigkeiten der Stadt zeigen zu lassen, der Supervisor meinte aber dass zwei Stunden auch reichen würden, mehr gebe es nicht zu sehen. Selbst die zwei Stunden waren noch zuviel und der Fahrer musste sich sehr viel Mühe machen die Zeit herum zu bekommen, und was richtig interessantes hatte ich nicht gesehen.

Das Beste war die Bar im Hotel (Treffpunkt vieler Expats), aber leider wurde das Hotel mittlerweile abgerissen, und wegen einem Umdruck muß man auch nicht nach Doha fahren.

Meine Meinung: Es gibt schlimmere Orte (Doha ist sehr sicher, der Airport ist fast in der Stadt ohne eine langen Transfer), aber unbedingt anschauen muß man Doha auch nicht.

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So:

Zakynthos hat einen der schönsten Strände der Welt, die Shipwreck Bay (siehe meine Bilder, relativ unbearbeitet). Solch eine intensive Farbenpracht des Meeres sieht man sonst eigentlich nirgendwo, wie wenn jemand Farben ins Meer geschüttet hat.

Man kann sich per Boot direkt an den Strand bringen lassen, überfüllt ist er nicht wie man an den Bildern sieht. Hier ist auch ein altes Schiffswrack, dass mit zur Namensgebung der Bay beigetragen hat.

Ein Aussichtspunkt in den Bergen bietet eine fantastische Sicht auf die Bay, wohl einem der meist fotografierten Orte in Griechenland, unbedingt zu empfehlen!

oder auch so:

Die hochgelobte "Shipwreck Bay" hat zugegeben einen schönen Strand, aber um dort hinzukommen bezahlt man für das Boot und verliert erst einmal viel Zeit.

Vor Ort sind keine touristischen Einrichtungen, so dass einem schnell langweilig wird oder wenn man andere Bedürfnisse hat froh ist wieder weg zu sein. Das alte Boot interessiert eigentlich niemanden.

Von oben sieht es ganz schön aus wenn man mal drankommt, die Farben sind ganz nett. Nur von einer kleinen Plattform (die gleichzeitig nur von wenigen Personen betreten werden kann um zu vermeiden das man schneller in der Bucht ist wie man denkt) hat man eine Aussicht, wenn wie so oft Busse das Ziel anfahren kommt es schnell zu einer sehr langen Wartezeit, und die Zeit auf der Plattform ist auf paar Fotos begrenzt, Massentourismus pur.

suche dir die gewünschte Antwort selbst aus, je nach Sicht stimmt beides

Ich kann nur bedingt mitreden, ich war selbst nur ein Tag dort. Dass die Insel "untouristisch" sein soll kann ich mir aber auf Grund der Menge der Touristenbusse bei der Plattform nun wirklich nicht vorstellen. Andere schöne Sandstrände hatte ich keine gesehen, das muß aber nichts bedeuten auf Grund der geringen Zeit vor Ort.

Die Hauptstadt Zante fand ich ganz nett, ist aber ohne schöne Strände.

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So ganz viel mitreden kann ich nicht (obwohl ich schon paar Mal in Ilulissat war), denn im September war ich noch nicht dort, aber vielleicht hilft dir meine Prognose weiter (ich war dieses Jahr im Mai dort wo ähnliche Verhältnisse wie im September sein sollten):

Obwohl es in Ilulissat verschiedene Anbieter gibt kann es immer wieder mal Probleme geben einen Ausflug außerhalb der Sommermonate zu bekommen, denn dann sind die sehr reduziert und entweder ausgebucht oder fallen aus mangels Beteiligung (hatte ich im Mai beides).

Ich befürchte auch wenn du die vorher buchst bringt dir das nicht viel mehr, denn wenn vor Ort nicht genug Personen da sind ist nicht gewährleistet dass der Ausflug auch stattfindet (außer es gibt eine garantierte Durchführung).

Leider habe ich bei meinen vielen nordischen Reisen noch nie das Polarlicht gesehen, es gibt keine Garantie dass du welches siehst, wenn ja muß es fantastisch sein.

Ein Problem sehe ich bei deinen Ausflügen (was ich im Mai auch hatte): entweder ist das Meer offen und du kannst Bootsfahrten unternehmen oder es ist gefroren und du kannst Hundeschlittenfahren, beides sollte nicht gehen (außer eine sehr kurze Strecke an Land). Wenn du Pech hast geht beides nicht im September.

Was du mit Disko Bay als Ausflug meinst weiß ich nicht, zur Disko Insel ist es kein Ausflug, dafür ist es zu weit (das Schiff benötigt mehrere Stunden einfach).

Im Sommer kannst du mit dem Boot dich nach Oqaatsut bringen lassen und von dort in paar Stunden nach Ilulissat zurück zu laufen, ich befürchte dass im September aber dafür die Wege nicht mehr gut genug zum gehen sind.

Zum Ilulissat Gletscher kann man sehr schön und einfach wandern (sollte im September kein Problem sein, es gibt Wege mit Holzstegen), das kann man gut auch mehrfach zu verschiedenen Zeiten machen.

Ich hätte kein Problem mit 4-5 Übernachtungen, für mehr würde ich noch ein anderes Ziel dazunehmen.

Und zum Essen in das Restaurant Mamartut, das kleine Restaurant bietet eine hervorragende grönländische Küche an, wie man sie sonst in Grönland sehr selten bekommt. Auf der Karte des deutschsprachigen Kochs und dänischen Inhabers sind unter anderem Rentier, Moschusochse, Wal und Robben. Einmal in der Woche (im Sommer, keine Ahnung ob auch im September) wird ein grönländisches Buffet angeboten, das alle Bestandteile der grönländischen Küche umfasst (ich bin kein Fan von einem Buffet, hier war ich begeistert), eine Reservierung ist zu empfehlen.

Bonuspunkt ist der unvergessene Blick auf Ilulissat und seine Eisberge!

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  • In der Nähe des Hauptbahnhofs gibt es einige Irish Pubs und ähnliches, sind aber nur billige Kopien derer und m.E. das Geld nicht wert

  • Bei Sportereignissen kann man direkt am Bahnhof in das O’Learys gehen, etwas wild geht aber da schon zu und nicht unbedingt mit Frau und Kind zu empfehlen, ich kam aber ohne große Blessuren heraus als einziger Deutscher bei einem Eishockeyländerspiel Dänemark-Deutschland mit einem deutschen Sieg

  • Nyhavn ist mir zu touristisch und überfüllt

  • Die Bryggeriet Apollo direkt am Tivoli hat selbst gemachtes Bier und bietet sich zum Essen an, nur Biertrinker sind meiner Erfahrung nach aber nicht so gerne gesehen

  • Danach mein Tipp zum Biertrinken (und Kleinigkeiten zum Essen) ist das BrewPub København (in einer Seitengasse nahe des Rathauses), relativ wenig Touristen, sehr gutes selbstgemachtes Bier, gute Stimmung. Im Sommer kann man schön im Innenhof sitzen, im Winter oft brechend voll Abends in dem Gastraum:

http://www.brewpub.dk/index.php?id=deutsch

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Meiner Meinung nach sind beide Inselgruppen recht schwer zu vergleichen obwohl beide die gleiche Muttersprache haben, gar nicht so weit entfernt trennen die beiden Inselgruppen Welten, sowohl wirtschaftlich als auch landschaftlich.

Armut wirst du auf den Azoren nicht ausgeprägt finden, auf den Kapverden mehr als genug.

Auf den Azoren ist das Bild von grünen Landschaften geprägt, auf den Kapverden sind sie froh wenn es mal regnet, wobei es bei beiden Zielen auch Extreme nach beiden Richtungen gibt.

Beides sind sehr interessante Reiseziele, aber das Reisen ist zum Beispiel auf den Azoren sehr einfach, eine gute Infrastruktur, viele Hotels, Restaurants, Leihwagen und sonst was, was auf den Kapverden nicht immer einfach ist. Auch ist die Chance auf den Kapverden Opfer einer Kriminalität zu werden um einiges höher als auf den Azoren.

Ich empfehle dir auf jeden Fall die Azoren, ich war schon paar mal dort und hat mir immer gefallen und fahre bestimmt noch einmal dort hin :-)

Auf die Kapverden habe ich im Moment dagegen keine große Lust noch einmal hinzufahren.

Ein kleines Rätsel habe ich bei meinen Bildern mal gemacht, was sind die Azoren und was die Kapverden?

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Eigentlich dürfte ich hier keine Antwort geben, denn während meiner vielen Reisen in den Norden (auch im Winter) habe ich bislang noch keine gesehen, wer auf mich hört trifft vielleicht das gleiche Los, also alles auf eigene Gefahr und ohne Gewähr, ich bin selbst auf gute Tipps gespannt.

Auf der anderen Seite ist eine Vorhersage auch alles andere als einfach, hier gibt es eine sehr gute Seite mit den Aurora Prognosen:

http://www.gi.alaska.edu/AuroraForecast/Europe/2012/09/22

für den gesamten Norden der Welt, und oft ist die Vorhersage nicht gut, aber im Moment für Ísafjörður geht es, also ab in den Flieger :-)

Problem ist dass die Vorhersage immer nur für paar Tage gilt und der Aufwand dort hochzukommen nicht gerade gering ist, bei mir hat es nie geklappt dass ich kurzfristig was einrichten konnte wenn die Werte sehr gut sind. Langfristige verlässliche Prognosen konnte ich bislang nicht finden pro Ort, nur grobe Werte.

Aber allgemein für Ísafjörður gilt:

Im Sommer ist es Tag und Nacht hell -> Keine Chance

Im Frühling und im Herbst ist es tagsüber hell -> dann nur Abends/Nachts/Morgens

Im Winter sollte immer die Chance bestehen

Gut zu sehen sind die Nordlichter außerhalb von Lichtquellen (also abseits von Orten), was in Isafjördur eigentlich kein Problem sein sollte, du bist schnell raus aus der Stadt, nur das Transportmittel könnte ein Problem werden (keine Ahnung ob du ein Auto/Taxi außerhalb der Sommersaison findest), aber so viele Lichter sind ja dort auch nicht.

Ich würde spekulativ am ehesten den Februar als Monat schätzen, aber in Spitzbergen im selben Monat hatte ich trotz schönsten Wetter auch keine gesehen.

Zu der Position kann ich dir nichts sagen, aber vielleicht paar Bilder zur Orientierung zeigen.

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Hier meine besuchten Wasserfälle in Island:

- Gullfoss

Übersetzt: Der goldene Wasserfall

Ort: Relativ nahe bei Reykjavík

Besucht mit: eigenem Auto, wird oft auch als Bustour ab Reykjavík angeboten (Golden Cycle)

Besucheranzahl: "You'll Never Walk Alone", außer im Winter, laufen kann man es aber dann nicht nennen sondern eher rutschen

Areal: Weitläufig

Aktivitäten: Man kann vieles machen bei denen anderen Besucher der Atem stockt, kann aber ungesund werden

  • Hraunfossar

Übersetzung: direkt aus der Lava zu entspringen (oder so ähnlich, mein Isländlich ist mies)

Ort: Schon etwas weiter weg von Reykjavík

Besucht mit: Bustour in Verbindung mit dem Langjökull Gletscher

Besucheranzahl: Überschaubar

Areal: Geht so

Aktivitäten: Auf die Fälle schauen

  • Seljalandsfoss

Übersetzung: Der Ort wo man nass wird (nein, stimmt nicht, keine Ahnung)

Ort: Noch weiter weg von Reykjavík

Besucht mit: Jeeptour nach Þórsmörk

Besucheranzahl: Außer der Bustour fast niemand

Areal: Klein

Aktivitäten: Man kann sich hinter den Wasserfall stellen und wird nass. Alternativ setzt man sich auf die nahegelegene Bank und wird nass

  • Goðafoss

Übersetzung: Götterwasserfall

Ort: Recht nahe bei Akureyri

Besucht mit: Tagestour zu den Höhepunkten von dem Norden von Island

Besucheranzahl: Unzählbar

Areal: Mittel

Aktivitäten: Ein Bild ohne Touristen machen

  • Der Wasserfall von Ísafjörður

Übersetzt: Eisfjord (der Ort, nicht der Fall)

Ort: Wie der Name schon sagt, nahe von Ísafjörður im Nordwesten von Island

Besucht mit: Zu Fuß vom Hafen aus

Besucheranzahl: "You'll Walk Alone"

Areal: Steil

Aktivitäten: Man kann entlang vom Fall mühsam bis zur Spitze hoch laufen, danach ist man erst einmal kaputt, wird aber mit einer schönen Aussicht auf den Fjord und die Stadt belohnt und zum Glück geht es zurück nur bergab. Das Bier danach im örtlichen Pub hat man sich wohlverdient.

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Keine Ahnung ob es die Möglichkeit des Couchsurfings in Grönland gibt, aber wenn ja stelle dich darauf ein dass die Vermieter und ihre Familienmitglieder sehr oft kein Englisch oder Deutsch sprechen, selbst mit Dänisch kommst du nicht immer weiter (rund 1/3 der Einwohner können keines), wenn du natürlich Grönländisch/Inuktitut, die Sprache der Ureinwohner sprichts hast du natürlich kein Problem damit. Ohne Sprachaustausch mit den Mitbewohnern stelle ich mir das Ganze nicht so einfach vor.

Mit Tipps nach Hostels müsste man schon wissen wo du hinwillst, den die Liste wird sonst zu lang.

Nur ein Beispiel, in Ilulissat, die Welthauptstadt der Eisberge, kann man z.B. für Grönland-Verhältnisse recht günstige Appartments mieten:

http://www.greenlandtours.gl/default.asp?page=12&sub=1

die billiger als ein Hotel sind (das Beispiel ist kein Hostel, das ist mir schon klar). Auf dem ersten Bild sieht du eine Beispiel eines Gästehauses wo ich mal gewohnt hatte. Ansonsten gibt es noch die Seemannsheime, wo man auch ohne ein Seemann zu sein übernachten kann, die Preise aber dennoch für unsere Verhältnisse recht hoch sind.

In Kangerlussuaq gibt es Hostels, aber ich empfehle sehr von diesem Ort gleich weiter zu reisen oder maximal 1-2 Nächte zu bleiben, der Ort ist nur der Hub der Air Greenland und ansonsten gibt es bis zu einem Ausflug zum Inlandeis nichts zu sehen, dafür nach Grönland fliegen wäre viel zu schade.

Als Alternative bleibt noch das Zelten, es gibt paar (sehr einfache) Zeltplätze und außerhalb der Städt ist es sowieso kein Problem, Zelten ist mit wenigen Ausnahmen überall in Grönland erlaubt (meine erste Grönlandreise war mit dem Zelt).

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Und hier völlig überraschend :-) eine Antwort von mir:

Ich halte viel von Grönland (war bislang acht mal dort), hier:

http://www.reisefrage.net/frage/in-welchem-land-muss-man-sich-einfach-verlieben#answer201334

hatte ich vor kurzem geschrieben warum.

Als Reiseziel zu empfehlen ist allerdings nicht so einfach, den in den kurzen Sätzen von dir fehlt mir das Hintergrundwissen um zu wissen ob das Land für dich geeignet ist.

Für Freude von Stränden, Nachtleben, Boutique Hotels oder Schnäppchenpreise ist das Land nur sehr eingeschränkt zu empfehlen.

Es ist eigentlich alles sehr teuer dort, das Wetter ist unberechenbar und meist kalt, die Hotels relativ einfach, das Essen gewohnheitsbedürftig und evtl. hast du schnell viele nette anhängliche Freunde (Mücken).

Wenn man darüber hinwegschaut hat man aber ein wunderschönes Land mit einer einzigartigen Landschaft mit interessanten Einwohner und Kulturen, zum Glück gehen die touristischen Autobahnen weitab dieses Landes (das gar keine Massen vertragen könnte) vorbei und man ist oft alleine an den Sehenswürdigkeiten.

Mit etwas Improvisationsgabe ist es sehr einfach auf eigene Faust durch das Land zu Reisen, Hotels und Flüge sind einfach und unkompliziert zu buchen. Satt wird man auch, man muß ja nicht unbedingt Mattak essen (rohe Walhaut mit Walfett, schmeckt aber!).

Helden braucht das Land allerdings nicht, Abenteurer die mühsam gerettet werden müssen weil sie zu Unvorsichtig waren müssen zu Recht tief in die Tasche greifen und werden gar nicht gerne gesehen.

Hoffe dass ich dir trotzdem das Land etwas schmackhaft gemacht zu haben :-)

Gruß von Zinni, männlich :-)

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Nein, man braucht nicht zwingend einen 4x4 in Australien.

Ich war 9 mal dort und hatte bis auf eine Ausnahme nie einen, behaupte aber trotzdem recht viel von dem Land gesehen zu haben (z.B. Fahrten von Darwin nach Adelaide, Perth nach Darwin, Perth nach Adelaide, Adelaide nach Cairns...).

Wir fuhren oft die gleichen Routen wie die 4x4 Fahrer (in schnellerer Zeit), es gibt auch wenig Sinn viele Strecken abseits der asphaltierten Straßen zu fahren wenn es eine gibt. Natürlich gibt es tolle Ziele die nur damit zu erreichen sind, aber für uns kam dies nie in Frage, den auf die Destinationen die auf der Strasse zu erreichen sind gibt es genug zu sehen.

In den Städten bin ich nie gefahren (für die ein Kleinwagen reicht), aber auf dem Land zum Überholen der Roadtrains würde ich zu einem größeren Auto mit anständiger Leistung raten, aber auch wegen der Bequemigkeit wenn du zwangweise mehrere Stunden im Auto sitzt, hier sehe ich klare Vorteile gegenüber dem 4X4.

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Ich war letztes Jahr in Ittoqqortoormiit in Ostgrönland und dort der einzige Tourist während meines Aufenthaltes. Sobald ich den kleinen isolierten Ort (ca. 500 Einwohner) verlassen hatte war ich alleine (aus Sicherheitsgründen wegen Eisbären allerdings nur mit Gewehr) . Bei einem Sturz oder so was hätte mich wahrscheinlich niemand gefunden. Strände gab es dort auch, allerdings zum Baden nur sehr eingeschränkt zu empfehlen da das Wasser viel zu kalt ist (heiße Quellen die zu einem Bad einladen sind in der Nähe aber vorhanden). Mit dem alleine auf dem Berg stehen ist dort machbar, aber auch nicht ganz ungefährlich (Schnee und Eis machen das Besteigen schwer).

Anreise über Island, Propeller-Flug von dort nach Constable Point und Hubschrauber-Anschlußflug. Es gibt ein Gästehaus, aber kein Restaurant (ein Supermarkt mit spärlichen Angebot der zweimal im Jahr per Versorgungsschiff seine Ware bekommt ist aber vorhanden).

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Wenn es ein bescheuerte Idee ist bin ich auch bescheuert :-)

Ich war dort auch einmal nur für 3 Nächte dort (aber nicht nur) und es hat sich für mich gelohnt. Auch einige Naturschönheiten zu sehen sind machbar.

Beispiel für eine Reise (Beispiel):

  1. Tag Mittags Flug nach Island, wegen Zeitverschiebung genug Zeit die Stadt anzuschauen

  2. Tag Buchen des Ganztagesausfluges "The Golden Circle", du siehst den Gullfoss Wasserfall, den Þingvellir National Park, den Strokkur Geysir und je nach Programm noch etwas, eine schöne Tour mit vielen Attraktionen

3.Tag Je nach Lust und Laune (Papageientaucher vom Boot aus anschauen, Walbeobachtung, Blaue Lagune -die mir nicht gefällt-, Fahrt zum Langjökull Gletscher, Fahrt in den Süden zu Wasserfällen und Gletschern...)

4.Tag Rückflug, bist Mittags wieder zu Hause

Würde ich sofort wieder machen wenn ich nur dieses Zeitbudget hätte.

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Für Eisbären ist die erste Adresse Churchill an der Hudson Bay, weltweit auch als "Eisbär-Hauptstadt" bekannt.

Mit speziellen Fahrzeugen und fachkundiger Führung ist es in der richtigen Reisezeit (Herbst) sehr sicher das du einige der vielen Eisbären dort siehst. Ich habe diese Tour allerdings noch nicht gemacht, ist mir zu teuer und aufwendig (Im Internet sind schnell die entsprechenden Anbieter für diese Touren gefunden). Mein Bruder war mal dort und war begeistert, leider macht er aber keine Fotos.

Ansonsten sollten die Rocky Mountains eine gute Adresse sein, hier haben wir bei Jasper einen Grizzly Bär von der Nähe aus beobachten können (waren im Leihwagen ohne Führer unterwegs als der Kerl am Straßenrand stand). Aus dem Auto sind wir aber nicht gestiegen und haben uns ganz brav an die Anweisung des Schildes gehalten...

Auf Grund der Aufregung sind die Bilder technisch nicht ganz perfekt, denke das der Kerl trotzdem gut zu erkennen ist.

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Meine grünsten Landschaften in Europa waren entlang der Fjorde in Norwegen.

Die Farben der Bilder waren in der Wirklichkeit auch so und sind nicht (bzw. wenn dann sehr gering) manipuliert worden.

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1.) Südlich liegt die Stewart Island, die einfach per Propellerflugzeug von Invercargill aus zu erreichen ist. Von der Fähre wurde uns wegen Sturm abgeraten, die Fahrt wäre recht stürmig. So parkten wir unseren Leihwagen am Flughafen von Invercargill und flogen den kurzen Hopser auf die Stewart Island, die recht wild ist und interessante Landschaften hat, die allerdings nicht gut erschlossen sind.

2.) Östlich liegt die Chatham Island, war ich leider noch nicht, ist aber auf meiner 'To do' Liste

3.) Nördlich liegt die Norfolk Island, weit besser von der Infrastruktur her als Stewart Island, statt mit Propeller geht es mit Jet auf die Insel, viele ältere Besucher die sich hier erholen wollen (überfüllt ist es aber nirgends). In der einzigen Kneipe am Flughafen trifft sich die Jugend, hier ist oft was los, ansonsten ist es sehr ruhig auf der Insel, die paar schöne Gegenden zum Anschauen hat.

4.) Die weiter weg liegenden Inseln wie Fiji, Neu Kaledonien, Samoa, Tonga etc. sind eigentlich zu schade für nur zu einem Abstecher.

Die Bilder sind eingescannt und leider kein Zinni Standard.

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Nicht billig, aber das "La Résidence Phou Vao" war mit das beste Hotel in dem ich jemals war, unsichtbare Geister haben z.B. nach dem Pool Besuch mir an den Liegestuhl Obst, Kühltücher und Wasser gelegt, der Koch kaufte ein was ich wollte plus plus..., ein Hotel was mir sehr gefallen hatte. Für einen Dollar war man per Taxi in der Stadt, die Aussicht auf die Stadt war sehr schön und eine sehr ruhige Lage, eine Oase in der turbulenten Stadt.

Einzige Einschränkung: Ist schon fünf Jahre her, ich hoffe das sich nichts großartiges geändert hat.

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Auch von mir die Empfehlung "La vie in Osnabrück"

Kurzfassung:

Weltklasse

Langfassung:

Groß war die Freunde als ich eine Reservierung in einem der besten Restaurants in Deutschland bekommen zu haben, leider war ich in der letzten Zeit zu bequem lange Reisen wegen einem Abendessen zu unternehmen und begnüge mich mit Restaurants in der relativ nahen Umgebung, aber dieses Mal konnte ich nicht wiederstehen (als Hoteltipp empfehle ich das Romantik Hotel Walhalla, nur paar Meter vom Restaurant entfernt, nur die Dame vom Check In hatte wohl nicht ihren besten Tag, schade).

Nach der langen Anreise standen wir dann vor dem tollen Gebäude des Restaurants, was schon einmal einen guten Eindruck gab was uns bevorstand, wir hatten aber noch etwas Zeit die wir zu einem Spaziergang in der schönen Altstadt nutzten und zu einem Bier in der Hausbrauerei Rampendahl (sehr gut!).

Aber wir waren ja nicht wegen einer Kneipentour in Osnabrück sondern zum Besuch eines der besten Restaurants in Deutschland, und voller Erwartungsfreude wurden wir von einem freundlichem Mitarbeiter am Eingang begrüßt, der uns einen Platz in der Aperitifbar anbot. Diese war modern-elegant, wir folgten der Empfehlung des Service (Winzersekt mit herben Früchten, sehr angenehm frisch und spritzig), erhielten die Speisekarte und schon erhielten wir ein Feuerwerk (6 Stück) von kleinen Happen, eines appetitlicher als das andere, nicht nur schön aussehend, auch sensationell im Geschmack. Bereits hier wusste ich das der Abend gelungen endet.

Nun ging es in den eigentlichen Restaurantbereich, ein sehr schön und elegant eingerichteter Raum. Zwei verschiedene Menüs wurden angeboten: das große Degustationsmenü und ein "Best of 5 years". Das Beste hört sich immer gut an und das Menü wurde von uns auch so ausgewählt:

Büsumer Krabbe grün / weiß Joghurt & Verveine

Bisonfilet als Tatar Avocadocrème, Caviar d'Aquitaine Wildkräuter

Langoustine - Kroepoekkruste - Kokos (luftig/kross) Ingwer, Cashmir Curry

Steinbutt grün Kartoffel-Tandooricrème Extraktöl

US-Ribeye, gegrillt / Ochsenschwanz, Ragout Aubergine, Paprika

Sauerrahmeis - geeist Brebis de Pyrénées wilde Feigen in Portwein

Haselnussbisquit & Karottensorbet

Rhabarber (eis) als Macaron Verveine, Joghurt

Pralinenauswahl vom Wagen

mit den passenden Weinen:

2010 Grauburgunder trocken - Alte Reben

2006 Riesling Gueberschihr

2008 Puligny-Montrachet Perrieres

2007 Spätburgunder RECIS

Nun erspare ich mir einen Kommentar zu jedem Gang, den diese würde nur aus Wiederholungen bestehen, denn jeder Gang war Spitzenklasse, sehr gelungen mit den einzelnen Zutaten kombiniert, mir fehlen einfach die Worte dies einzeln zu beschreiben, so toll war es. Auch der Service einwandfrei, sehr freundlich und aufmerksam. Es gab absolut keinen Anlass sich über irgendwas zu beschweren oder beklagen.

Ich hatte eine sehr gute Küchenleistung erwartet, aber diese wurde weit übertroffen, einer meiner besten Restaurantbesuche meines Lebens (und diese waren auch im sehr gehobenen Bereich sehr viele).

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Unabhängig davon das ich eher abseits der "Trendziele" fahre und um Lokalitäten die eine „Lonely Planet“ Empfehlung haben einen großen Bogen mache (bitte aber keine Diskussion warum):

Ich war vor 3 Wochen wieder im Oman.

Die Frage stellt sich mir was du machen willst:

  • Als „Lonely Planet“ Backpackerziel finde ich das Land ungeeignet (ich finde die Backpacker Touristen nicht als "die Guten" aber das ist ein ganz anderes Thema)

  • Als Stopover für 1-3 Tage findest zu genug zum Ansehen (wobei die Oman Airways im Gegensatz zu den anderen Sandkastenairlines mehr Wert auf lokale Passagiere legt als die Konkurrenz von Emirates & Co, dementsprechend gibt es noch nicht so viele Anschlußziele von Flügen von Deutschland aus)

  • Eine mehrtägige geführte Jeepsafari mit Übernachtungen mitten in der Wüste muss klasse sein, ein Kollege hat dies gemacht, schwärmt davon und seine Bilder und sein Bericht sind super (kostet allerdings einiges)

  • Auf eigene Faust einen Leihwagen mieten würde ich mir zutrauen, einen Jeep inklusive Abstecher in unasphaltierte Strassen eher nicht, wo unser letzter Fahrer rumgeturnt ist würde ich nie zurück finden und heute noch nach dem Ausgang suchen

  • Als reines Badeziel finde ich es ungeeignet, es gibt viel schönere Stranddestinationen mit einem besseren Preis-Leistungsverhältnis, am interessantesten bei einem Resort wo wir für paar Tage waren fanden wir noch das nahe gelegen Lokal, wo sich Einheimische (wir waren immer die einzigen Touristen) sich bei Livemusik und Tänzen der lokalen Schönheiten vergnügten, der Rest was im Resort angeboten wurde war sehr bemüht, aber mehr auch nicht, obwohl es eigentlich gut bewertet wird, die Strände sehen auf Bildern immer gut aus, in der Realität bleibt man dort nicht lange (zumindest diese die ich gesehen hatte), am Pool kann ich woanders einfacher und billiger liegen.

Entspannt ist es in Richtung Sicherheit, einen Übergriff auf Touristen kann ich mir eigentlich nicht vorstellen (natürlich mit Vorbehalt…)

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Die offizielle Standard minimale Umsteigezeit für die beiden Airports ist:

Domestic -> Domestic 3 Stunden

Domestic -> International 3 Stunden

International -> Domestic 3 Stunden 30 Minuten

Domestic -> International 3 Stunden 30 Minuten

aber das kann auch jede Airine für sich individuell gestalten und erhöhen, z.B. bei American Airlines sind es 4 Stunden.

Das ist die minimale Zeit die zwischen Ankunft und Abflug liegen muß um eine Buchung zu gewährleisten und in der Regel auch reichen sollte, ansonsten würden die Airlines in diesem Zeitabstand keine Buchungen anbieten. Dies gilt allerdings nur für Buchungen die zusammen getätigt werden.

Wenn du uns:

  • beide Airlines verrätst
  • ob die Buchung auf einem Ticket ist
  • und noch ob es jeweils domestic oder intercont Flüge sind mitteilst

kann die Antwort genauer werden.

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Ich war letztes Jahr im Oktober (allerdings nur für einen Tag) in Albanien in und in der Umgebung von Sarandë und muß den zwei Radlern rechtgeben, ich kenne kein anderes Land weltweit (und war wirklich schon in einigen) in dem so viel Müll herumliegt, nicht nur in der Stadt (da geht es sogar noch) sondern auch auf dem Land, auch an den touristischen Anlaufpunkten und mitten in der Natur.

Die Einheimischen träumen von mehr Tourismus, so lange dort das Umweltbewusstsein so gering ist glaube ich aber eher nicht an eine Trendwende für die nahe Zukunft.

Da niemand gerne Müll auf ein Bild packt habe ich keine Dokumentation dazu, meine paar Bilder waren schwer genug ohne Müll darauf zu erstellten, leider.

Meine Kenntnisse sind allerdings nur auf die Umgebung von Sarandë beschränkt, wie es in anderen Teilen des Landes aussieht oder in Tirana selbst kann ich nicht sagen.

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Ich war im November 2011 das erste Mal dort, eine komplette Reise mit einem Aufenthalt von 2 bis 3 Wochen dort wagte ich nicht, ich wollte erst einmal einen groben Überblick gewinnen und später vielleicht wieder zu kommen, so daß ich nur einen kleinen Teil von Panama ansehen konnte, aber wo ich war hatte es mir gefallen (da ich nur ein Bruchteil des Landes gesehen habe gibt es noch genug Grund für mich noch einmal hinzufahren):

1.) Panama City

Während einer ausgiebigen Stadtrundfahrt lernte ich die einzelnen Stadtteile kennen, die älteren Gebäude müssen immer mehr den Platz räumen für neue Hochhäuser die an jeder Ecke entstehen (Ausnahme: Einzelne kleine Gebiete werden noch für den Tourismus renoviert und vermarktet a la 'Oldtown'), einen arbeitslosen Bauarbeiter gibt es im Moment in Panama nicht.

2.) Der Panama Kanal

Hochinteressant und dank Juan (mein Guide und Fahrer, gebucht über die Agentur Arians Tours) auch ein Erlebnis, den die Aussichtplattform Miraflores ist viel zu klein für die Massen der Besucher, wer nicht wie ich um Punkt 9:00 bei der Öffnung da ist sieht nicht viel. So war es aber hochinteressant den Schiffen bei der Kanaldurchquerung zuzuschauen.

3.) Bootsfahrt auf dem Gatúnsee

Der Gatúnsee ist ein künstlicher See in Panama, der für den Bau des Panamakanals aufgestaut wurde. Eine Teilstrecke des Kanals führt durch den See, aber weitab davon ist eine schöne Dschungellandschaft entstanden. Während der Bootsfahrt hatten wir viele Tiere wie Affen und Vögel sehen können, danach ging es auf ein Hausboot und der Möglichkeit zu fischen, Kajak zu fahren oder einen Trail zu laufen, leider hatten die Angler nichts gefangen und ich bei meinem Trail keine weiteren Tiere gesehen, zum Glück für mich aber auch keine Schlangen vor denen eindringlich gewarnt wurde.

4.) Portobelo

Portobelo ist ein kleiner schöner Touristenort mit einer tollen Lage am Meer und einem interessanten Fort. Ob die stattgefundene Parade anlässlich meines Besuches war konnte ich nicht herausfinden, glaube aber eher nicht.

5.) Colón

Als "gefährliches und schmutziges Ghetto mit ständigen Überfällen auch tagsüber" wird die Stadt beschrieben, Grund genug sie mir anzusehen. Da auch hier eine Parade war und die Straßen teilweise überflutet waren war die Fortbewegung allerdings nicht einfach, so dass der geplante Besuch recht schnell wieder beendet wurde, ganz so schlimm wie es beschrieben wird ist die Stadt allerdings nicht falls man sich in den sicheren Gebieten aufhält die sofort zu erkennen sind.

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Direkt in der Innenstadt von Nadi war ich nicht, ich übernachtete eine Nacht im Novotel Richtung Airport, da ich Nachmittags angekommen war und am nächsten Morgen von meinem Hotel im Norden der Insel abgeholt wurde, deshalb kann ich dir nicht sagen ob es in Nadi selbst was zu sehen gibt.

In meiner Umgebung gab es nichts zum anschauen, hatte aber Glück denn in der Kneipe die ich mir ausgesucht hatte feierte zufällig die heimische Rugby Mannschaft den Gewinn des Fiji-Cupes, was sich von Feiern unserer Mannschaften gar nicht so viel unterscheidet (Auto-Corsos, 'We are the champignon' Gesang etc.), war ein tolles und ungeplantes Event. Von dem Besuch der Stadt selbst wurde mir vor Ort abgeraten.

In der Nähe von Nadi gibt es die Denarau Insel (über eine kleine Brücke zu erreichen) auf der sich 7-8 Luxusresorts befinden allerdings keine Ortschaften etc., im Hafen befindet sich ein Hardrock-Cafe, ein Steakhouse, ein Inder, ein Chinese und ein Italiener, Fiji-Food findet man hier nicht. Die Live-Musik besteht aus amerikanischen Liedern, der Ort ist austauschbar und man könnte auch in Australien oder Florida sein, mit Fiji hat dies nichts zu tun. Der Rest um mich hat sich allerdings köstlich amüsiert, und nach paar Bier nüchtern betrachtet (oder auch gerade nicht) war es ja gar nicht so schlecht, ist halt nicht Fiji und die Strände sind auch nicht gerade schön.

Ich würde dir empfehlen zu einem anderen Ort oder eine andere Insel weiterzufahren, Ausnahme die erste oder letzte Nacht wegen evtl. ungünstigen Flugzeiten.

Sehr zum Empfehlen ist das Wananavu Beach Resort im Norden der Hauptinsel Viti Levu, eine tolle Anlage mit herzlichem Personal und einer sehenswerten Umgebung (incl. kleinen Inseln, die leicht per Boot zu erreichen sind).

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Ich denke das Grönland ein gutes Thema für das Referat sei könnte:

Unberührte Natur, vergleichsweise geringe Besiedlung, trotz dem artischen Klimas eine überraschend vielfältige Flora, eigendlich ist alles gegeben für ein wahres Naturparadies.

Auf meiner Homepage (siehe Profil) kannst du Bilder und Berichte über sechs Grönlandaufenthalte von mir finden, wenn gewünscht kann ich auch gerne unterstützen, einfach mir eine Mail senden.

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Die zum Thema passenste Insel ist wahrscheinlich die Weihnachtsinsel.

Ist keine Partyhochburg (nur eine Kneipe in die man als Fremder reingeht und als Freund rausgeht, sehr nette Leute) aber eine wunderschöne Insel im Indischen Ozean.

Hier hatte ich sieben Tage verbracht und mir jeden Abend auf meiner Terrasse den tollen Sonnenuntergang angeschaut. Touristen waren so gut wie keine auf der Insel, lediglich zwei Fernsehteams wegen der Migration. Leider war die Krabbenmigration damals Anfang November noch nicht im Gange, die Tiere warten auf den nächsten Regen (an Weihnachten allerdings ist die Migration sehr wahrscheinlich beendet). So habe ich mir zum ersten Mal in meinem Leben gewünscht, das es regnet. So einige der 100 Millionen Krabben auf der Insel haben sich trotzdem sehen lassen und auch andere Krabbensorten und viele Tiere hatte ich gesehen. Leider hatte es die ganze Woche bei mir nicht geregnet, so das meine Migration ausgefallen war, vielleicht war es für mich auch besser so, denn obwohl sich die Einwohner sehr bemühen das keine Krabben überfahren werden und Unterführungen und Brücken gebaut wurden und Strassen gesperrt werden verirrten sich trotzdem Krabben bereits ohne Migration schwer sehbar auf die Strasse und obwohl ich mir sehr viel Mühe gemacht habe (ich kann und will einfach nicht über so tolle Tiere fahren) muss ich eine erwischt haben, denn dies war sehr wahrscheinlich die Ursache für meinen Platten

Während der Migration hätte ich sehr wahrscheinlich mein Auto stehen gelassen und somit einige schöne Plätze der Insel verpasst, so das es im nachhinein trotzdem ein schöner Trip war und ich es nicht bereut habe.

Einmal die Woche geht ein Flug von Kuala Lumpur aus, als Unterkunft empfehle ich das Sunset-Hotel, wenn du noch tauchst findest du ein Paradies dort.

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Ganz klar, der Weihnachtsmann wohnt im Sommer in Grönland auf der Insel Uummannaq, zumindest wenn man der örtlichen Touristeninformation glauben darf:

http://www.greenland-guide.dk/uummannaq-tourist/attractions.htm

Allerdings: Ich habe ihn im Sommer besuchen wollen und da war er nicht in seinem Haus (siehe die Bilder), wo immer er sich zu dieser Zeit auch aufgehalten hat.

Für die Realisten unter uns: Das Haus wurde von einem dänischen Fernsehsender für eine weihnachtliche Fernsehserie gebaut. Wer es besuchen will: Die Anreise ist lang und teuer (Flug von Kopenhagen nach Kangerlussuaq / Grönland im Jet, weiter mit Propeller nach Qaarsut, weiter mit Hubschrauber nach Uummannaq und die Wanderung vom Ort zum Haus ist auch nicht ganz unanstrengend aber machbar, für die markierte Strecke braucht man ca. eine Stunde), den Schlüssel zum Haus gibt es im örtlichen Hotel, auch Übernachtungen sind möglich.

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Möchtest du eine Tour über mehrere Tage machen oder nur ein Tagesausflug?

Eine Tour über mehrere Tage würde ich im voraus buchen, bei meinem bisherigen drei Touren ohne Übernachtung war keine Reservierung über ein Reisebüro nötig, alle drei wurden kurzfristig vor Ort gebucht:

  • Arvidsjaur / Nordschweden

Meine erste Tour, die mir super gefallen hatte, im nachhinein aber die mit den meisten Teilnehmern und fast schon Massentourismus, selbst fahren war nicht möglich.

  • Levi / Nordfinnland

Selbst fahren war möglich, die Landschaft allerdings etwas eintönig

  • Longyearbyen / Spitzbergen

Selbst fahren war möglich, mit Abstand die schönste Landschaft.

Billg waren alle drei Touren allerdings nicht...

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Wichtig ist zunächst das die Flüge auf ein Ticket ausgestellt sind, so daß die Air China verantwortlich ist falls es nicht reicht, aber davon gehe ich nach dem was du geschrieben hast auch aus (bei zwei Tickets haftet die Fluggesellschaft nicht).

In der Regel ist eine Stunde Umsteigzeit in Taipeh auch ausreichend, die Minimum connection time von International nach International im selben Terminal (wovon ich auch ausgehe, sonst hättest du keine Buchung bekommen) ist 60 Minuten.

Nun kommt aber das große Aber: Falls dein Flug ab Europa Verspätung hat wird wahrscheinlich nicht auf dich gewartet, und der Flug nach Palau geht nur 2-3 Mal die Woche ab Taipeh. Wenn du Glück hast wirst du auf eine andere Strecke umgebucht, aber auch hier sind die Frequenzen und Verfügbarkeiten überall gering und das ganze wird zudem sehr aufwendig über Japan oder Korea das Ziel zu erreichen. Wenn du Pech hast musst du 3-4 ungeplante Tage in Taipeh verbringen, gibt schlimmeres aber deine Urlaubspläne waren ja anders.

Ich würde einen oder zwei Tage vorher nach Taipeh fliegen und dort einen Stopover Aufenthalt machen, die Stadt ist ganz nett, es gibt einiges zum anschauen und du bist auf der sicheren Seite ohne ständig auf die Uhr schauen zu müssen ob es denn mit der Umsteigezeit klappt.

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Ab Fort Lauderdale fliegen die Billigfluggesellschaften Jetblue und Spirit Airlines nach Nassau, auf die Schnelle habe ich Flüge von 17 bis 75 Dollar gefunden oneway, allerdings wie z.B. auch bei Ryanair gewohnt fallen hier noch diverse Steuern und Gebühren an (und die Bahamasair fliegt auch die Strecke und muß nicht unbedingt die teurerste sein, am besten selbst alle Anbieter im Internet vergleichen, denn wir wissen ja nicht wann du genau fliegen willst).

Ich würde die Flüge von zu Hause buchen, denn das Geschäftsmodell der Billigflugairlines sieht eher vor das Flüge je näher der Abflug kommt teurer werden.

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So viele Flugverbindungen ab Las Vegas abseits von der USA gibt es nicht (ich gehe davon aus das ihr ein kompliziertes Umsteigen vermeiden wollt).

Die sehr wenigen Ziele in Europa fallen sowieso weg, eine Kombination mit Japan oder die Philippinen ist sehr teuer und zu zeitaufwendig.

Kanada im November ist recht ungemütlich, so bleibt meiner Meinung am besten nur Mexico als Ziel, die Aeromexico fliegt nonstop nach Mexico City und Monterrey ab und von Las Vegas, ein Dreiecksflug wäre möglich (Beispiel: FRA-LAS-MEX-MTY-LAS-FRA) und bezahlbar.

Sind allerdings keine Badeziele, das waren San Francisco und Los Angeles aber auch nicht.

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Ich selbst tauche nicht, war aber im letzten Jahr auf Palau / Mikronesien, und fast alle Touristen die dort waren sind zum Tauchen hingeflogen, nach Aussage von denen wäre dies DAS Tauchparadies auf der Welt.

Täglich werden von mehreren Unternehmen Tauchausflüge angeboten, wobei jeder Tourist auf 'seinen' Anbieter schwört (Sam's Tours, Fish 'n Fins, Neco Marine), Beschwerden hatte ich von niemanden gehört. Fast alle Tauchgänge sind Strömungsgänge (man kehrt nicht an den Ausgangspunkt zurück, sondern wird wieder an einem anderen Punkt aufgelesen).

Das Fischreichtum dort ist bestens incl. vieler (ungefährlicher) Haiarten.

Mir hatte Schnorcheln gereicht, Höhepunkt war ein Schnorchelgang in einem See in dem Millionen von Quallen (Jellyfish) leben. Durch die isolierte Lage sind diese aber harmlos und man kann gefahrlos die Massen der Tiere ansehen.

Negativ ist die relativ komplizierte und lange Anreise (über Taiwan, Korea, Japan, Guam oder die Philippinen) und die recht hohen Preise.

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Es gibt derzeit 54 anerkannte afrikanische Staaten, und alle sind unterschiedlich in:

  • Erreichbarkeit per Flugzeug

  • Benötigte Impfungen

  • Visumbestimmungen

Ohne die Angabe in welches Land sie reisen möchte wirst du keine vernünftige Antwort erhalten, Afrika ist ein Kontinent und kein Land.

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Zuerst wollte ich spontan das Radisson Blu Royal Hotel vorschlagen, ich verbrachte dort eine Nacht und war zufrieden, dies war allerdings viele Jahre her. Dafür spricht aber auch noch, das ich letztes Jahr vorbeilief und es immer noch schön für mich aussah.

Das Hotel hat für mich die beste Lage in Bergen, direkt bei der Pierarea "Bryggen", ein sehenswertes von der UNESCO geschützte altes Handelsquartier aus der Zeit der Hanse, und viele Geschäfte, Cafes und Restaurants sind schnell zu erreichen. Auf meinem ersten Bild ist das Hotel knapp nicht zu sehen, das Hotel befindet sich ganz rechts gegenüber von den zwei kleinen Schiffen, beim zweiten Bild ist es das Gebäude schräg unten mit dem roten Dach gegenüber dem Segelschiff.

Ich kenne deine Wochentage nicht an denen du dort bist, am Wochenende gibt es oft gute Tarife die sich fast nicht mit den Preisen der örtlichen Gästehäuser unterscheiden. In diesem Jahr wollte ein Kollege ein Zimmer in einem Gästehaus in Bergen mieten und war mir dankbar auf den Hinweis mit den Wochenendtarif, buchte das Radisson und war mit dem Hotel zufrieden.

So weit so gut, aber jetzt kommt leider der Punkt das meine Empfehlung nur eingeschränkt ist, den ich habe mir die aktuellen Bewertungen auf TripAdvisor angesehen und dort kommt das Hotel nicht ganz so gut weg:

  • In die Jahre gekommen und renovierungsbedürftig

  • Zimmer ohne Aussicht

  • Zu teuer für die Leistung

kannst ja selbst mal lesen.

Falls ich noch einmal nach Bergen komme und einen günstigen (Wochenend- etc.) Preis dort angeboten wird würde ich es wieder buchen, die Rack Rate würde ich aber nicht bezahlen.

Hoffe trotzdem etwas geholfen zu haben.

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Ich hatte mir individuell ein Boot gemietet und fuhr durch die traumhafte Inselwelt mit Stops nach Wunsch. Auf der Koh Hong erreichte ich zuerst durch einen schmalen Felsspalt eine schöne Lagune im Inneren der Insel und erreichte danach einen sehr schönen Strand mit einem längeren Badestop.

Die unbewohnte Insel wird nur von wenigen Tourveranstaltern angesteuert, es gibt dort kein Hotel oder Restaurant, ganz alleine ist man dort nicht, es verläuft sich aber und ich hatte einen schönen Aufenthalt dort (da die Insel ein Nationalpark ist kostes es allerdings Eintritt), ein Ausflug den ich sehr empfehlen kann.

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Meine Antwort unterscheidet sich etwas von den anderen, muss aber jeder selbst entscheiden:

Du willst mit dem Auto in das Outback, d.h. du fährst nur auf geteerten Straßen (ich gehe davon aus das du ein Leihwagen hast, und mit denen ist fahren auf Pisten verboten und hast damit keinen Versicherungsschutz).

Mir ist jetzt keine gängige Strecke bekannt, auf der man einen Ersatzkanister benötigt, die Roadhouses sind dementsprechend gelegen. Ich hatte auch nie erlebt das eine Strecke mir alleine war, eins zwei Auto die Stunde hatten wir selbst in den abgelegensten Gegenden immer gesehen (obwohl wir wirklich abseits der touristischen Highlights waren) und keiner von denen wäre bei einem Notfall weitergefahren sondern hätte geholfen.

Ich war zehn Mal in Australien, immer mit Leihwagen mit vielen vielen Kilometern (bis zu 5.000 auf einer Reise, Einheimische versicherten uns das wir die "real" Outbacktouren gemacht hatten), und die einzige Zusatzausrüstungen die wir hatten war genug zum Trinken (vorzugsweise in einem Kühler mit Eis, das war immer das erste was wir gekauft hatten) und gute Karten.

Auf die Idee Werkzeug, Ersatzkanister und Schlafsack mitnehmen sind wir nicht gekommen, würde ich auch in der Zukunft nicht machen und wurde uns auch nie von den Einheimischen empfohlen.

Auch wir hatten eine Panne bzw. hatten andere dabei geholfen, dies lief alles ohne Probleme, Wartezeiten bei den Entfernungen sind natürlich aber unvermeidbar.

Solltest du allerdings die geteerten Straßen verlassen und mit einem geeigneten Offroad Fahrzeug unterwegs sein sieht es natürlich ganz anders aus aber das war ja nicht die Frage.

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Wenn du Europa politisch siehst kannst du auf Grönland viel Eis erleben (natürlich aber auch bei dem Vorschlag von Polarfuchs mit Spitzbergen).

Ein Flug über die endlosen Weiten der Gletscher von Grönland ist wunderschön und einmalig. Von Ilulissat (heißt auf Deutsch "Eisberg") bietet sich eine Wanderung zum Ilulissat-Eisfjord an, näher und einfacher kann man wohl keinen Eisfjord in seiner Prächtigkeit bewundern.

Ilulissat hat eine sehr gute touristische Infrastruktur (ist die Hochburg des Tourismus auf Grönland), es gibt Gästehäuser, Hotels, Restaurants und Reiseagenturen bei denen du Ausflüge zum Fjord buchen kannst (was sonst in Grönland eher selten ist).

Mein Tipp: Das Icefjord Hotel zum Schlafen (ein super Blick auf die Eisberge) und zum Essen das Restaurant Mamartut (das kleine Restaurant bietet eine hervorragende grönländische Küche an. Auf der Karte des deutschsprachigen Kochs und Inhabers sind unter anderem Rentier, Moschusochse und Robben). Eine besondere Delikatesse ist Mattak (Walhaut mit einer dünnen Speckschicht), was sogar mir geschmeckt hatte.

Wenn du nicht über Island nach Ilulissat fliegst (von dort gibt es direkte Dienste) bietet sich als Eisliebhaber ein Stop in Kangerlussuaq an (hier landen die Maschinen aus Kopenhagen mit Anschlussflüge nach vielen anderen Zielen, unter anderem Ilulissat). Der Ort selbst bietet nicht viel, es gibt aber mehrfach am Tag eine Fahrt zum Inlandeis, dort kann man sehr einfach auf dem faszinierenden Inlandeis spazieren, was woanders nur mit dem Aufwand einer Expedition zu realisieren wäre.

Hat alles nur eine Kehrseite: Leider ist alles sehr teurer. Ich fahre trotzdem demnächst zum siebten Male hin :-)

Auf meiner Homepage (siehe Profil) kannst du viele Bilder und Berichte über Grönland (und auch von Spitzbergen, ich mag den Norden) von mir sehen und lesen.

Nachtrag: Die Bilder und Unterschriften haben sich wieder verschoben, muß ein neuer Bug hier sein. Ich werden den Beitrag melden und damit die Moderation bitten warum dies seit neuem passiert.

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Bin alles andere als ein "Kreuzfahrtexperte", hatte aber letztes Jahr die Gelegenheit in kurzer Zeit die "Mein Schiff 1" und die "MS Astor" zu testen (jeweils eine Woche Kreuzfahrt):

Meine Empfehlung für dich ist ganz klar die MS Astor (alles natürlich sehr subjektiv von mir aus gesehen) für die zwei Damen:

  • Eine besser eingespielte Crew

  • Das Essen feiner

  • Der persönliche Service aufmerksamer

  • Die Kabine bot mehr Raum (bei gleichem Kabinentype -Außenkabine-) und ein viel größeres Fenster

  • Weniger Passagiere an Bord (500/1900 bei uns)

  • Die Atmosphäre ist mehr auf älteres Publikum zugeschnitten, hier gibt es Captains-Dinner wo viele mit Ihrem eleganten Anzug erscheinen und danach noch einen traditionellen Tanz machen, es wird die Traumschiff Nachtischparade gefahren etc., bei der "Mein Schiff" kommen die Passagiere mit Jeans zum Abendessen. Warum die AIDA bei dir im Vorfeld rausfliegt und "Mein Schiff" nicht verstehe ich nicht, ist doch (bis auf das All-Inclusive) das gleiche Konzept und Zielgruppe. Fast alle meiner Mitpassagiere auf der "Mein Schiff" waren bereits auf einem der AIDA Schiffe, die von der MS Astor eher nicht, die meisten waren stolze Stammkunden auf dem Schiff.

Nachteil bei der MS Astor ist nur das (für mich nachhinein eher ein negativer Faktor) fehlende All Inclusive Konzept, die Preise auf der MS Astor sind aber sehr günstig, man wird dafür aber anständig bedient. Vielleicht kann man im Vorfeld einen Getränkegutschein erwerben und mitverschenken? Denn mehr sieht das Konzept ja nicht vor, Trinkgeld wird trotzdem gern genommen, für schlecht organiserte Ausflüge wird viel Geld genommen und auch die Hälfte der Restaurants nimmt einen Aufschlag im Gegensatz zur Astor.

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Ich finde Westaustralien eines der schönsten Bundesstaaten (bzw. Territorien) von Australien.

Der Staat bietet die isolierteste Metropole der Welt (Perth), aber auch fantastische Landschaften und viel Fauna und Flora, und hat den Vorteil das man von Deutschland aus am schnellsten dort ist.

Ich weiß leider nicht wie lange du dort sein willst, empfehle aber eindringlich nur ein bis zwei Tage in Perth zu bleiben und dann raus in das Outback oder an die Küste. Perth ist ganz nett, aber Städte gibt es genug in Europa und dafür würde ich mir nicht die lange Anreise antun. Im Gegensatz dazu das Outback, das so einzigartig auf der Welt ist.

Autofahren ist sehr einfach, an den Linksverkehr gewöhnt man sich sehr schnell, die Entfernungen sind allerdings nicht ohne.

Eine in relativ kurzer Zeit zu machende Einsteiger-Rundreise wäre z.B.

Perth-Hyden (Wave Rock, eine interessante Granitformation)

Hyden-Kalgoorlie (eine tolle Stadt mit Goldgräberstimmung und paar Sachen zum Ansehen)

Kalgoorlie-Esperance (ein schöne gelegene Stadt mit wilden Küsten, Stränden und Nationalparks)

Esperance-Albany (schönes Umfeld, fällt nach den bislang besuchten Städten aber leider etwas ab)

Albany-Perth

und damit hast du schon relativ viel von West-Australien mitbekommen was du mit einem reinen Großstadtbesuch so nicht mitbekommst.

Zum Norden hin wird es schwieriger, der Nambung (Pinnacles) National Park (Kalksteinsäulen in einer bizarren Landschaft) ist noch innerhalb eines Tagesausfluges von Peth aus zu erreichen, bist dann aber zu einer ungünstigen Tageszeit dort.

Alles weiter oben dauert und du mußt die gleiche Strecke wieder zurückfahren, was schnell bei den Entfernungen in Langeweile ausarten kann.

Wenn du sehr viel Zeit hast kannst du die Route von Perth nach Darwin oder Adelaide fahren und das Auto dort abgeben (leider meist eine hohe Rückführgebühr fällig) oder von Perth an der Küste entlang nach Port Hedland und zurück via Outback nach Perth, habe ich alles schon gemacht), als Australieneinsteiger würde ich es aber zuerst mit einer kleineren Route wie z.B. oben vorgeschlagen versuchen und sehen ob die langen Fahrten überhaupt was für dich sind.

Zur Einstimmung noch paar Bilder (leider nicht die beste Qualität da eingescannt) und die Überschriften passen überhaupt nicht, warum auch immer, eingebenen wurden sie richtig. Daraus wurde nun ein Ratespiel: "Bringe die richtigen Bilder und Überschriften zusammen" :-)

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Meine Erfahrungen in Yukon (allerdings 9 Jahre her, vielleicht hat sich einiges geändert und auch die Bilder sind nicht in der gewohnten Qualität von mir da eingescannt):

Ich war in:

  • Whitehorse

Für mich eine tolle Stadt, bei 10 Grad plus laufen die Einheimischen in kurzen Hosen rum, (cool!), hat aber mit Wildnis nicht viel zu tun obwohl die Stadt direkt an einem schönen Fluß liegt, aber ein tolles Nachtleben, klasse Gastronomie und ein schönes Umfeld.

  • Hotel 'Inn On The Lake' am Marshsee

Recht schnell in etwa 30 Fahrminuten von Whitehorse aus zu erreichen war dies eine der schönsten Unterkünfte im Yukon, im Moment finde ich aber keinen Link zum Hotel so das ich befürchte das es mittlerweile geschlossen ist, eine tolle Lodge, super (fast Gourmet) Essen und vieles zum Ansehen in relativ kurzer Entferung incl. Alaska (ein Leihwagen ist allerdings Pflicht)

  • Dawson City

Der Hammer, ein super Stadt inmitten der Wildnis, wer immer vom wilden Westen und Goldfieber geträumt hat ist hier richtig. Ganz wagemütige treten in den Soutoe Cocktail Club ein:

http://www.sourtoecocktailclub.com/

ich bin kein Mitglied und war ein Feigling, war aber sehr amüsant :-)

Auch mein Hotel "Bombay Peggy's Inn" ist sehr zu empfehlen, ein ehemaliges Bordell etwas kitschig, aber mit sehr viel Flair eingerichtet.

Die ganze Stadt erfüllt Sehnsüchte nach Goldsucheratmosphere, ich fande es klasse dort und will noch einmal dort hin, die Wildnis ist nahe, in der Stadt allerdings nicht merkbar und die touristische Infrastruktur ist hervorragend, vielleicht wäre das was für dich.

Alleine der Flug mit der Air North war super, kurz nach dem 11.9.2001 hatten die meisten Passagiere im Handgepäck ein Jagdgewehr...

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Ich war auf einem Airbus Erprobungsflug der A380 von Frankfurt nach Washington (einer der ersten A380 Flüge überhaupt) und fande es sehr angenehm an Bord, die Geräusche waren leiser und das Flugzeug war ruhiger von der Bewegung her, zumindest bildete ich mir das ein (siehe die ersten drei Bilder).

Natürlich sind die Plätze in der ersten Klasse am besten :-), ansonsten ist es schwer etwas zu den besten Plätzen zu schreiben da du keine Airline angegeben hast mit der du fliegen willst, denn jede konfiguriert den Flieger nach eigenen Wünschen, Air Austral will z.B 840 Sitze dort unterbringen (rein Eco) im Gegensatz zu Singapore Airlines mit knapp 500 Sitzen in drei Klassen. Seatguru.com kann dir hier natürlich helfen.

Ich durfte mal in eine Lufthansa A380 schauen, siehe die letzten drei Bilder.

Ende Oktober habe ich eine Buchung auf einem A380 Flug, dann kann ich mehr berichten ;-)

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Ich hatte die Möglichkeit die MS Astor im September auf einer Kreuzfahrt durch die norwegischen Fjorde kennenzulernen (obwohl ich leider kein Millionär bin, die Preise sind leicht auf diversen Buchungsportalen nachzusehen und nicht astronomisch hoch).

Die war meine erste Reise auf der MS Astor, bei den anwesenden Stammgästen wurde die geglückte Renovierung gelobt. Viel kleiner und familiärer wie vor dem Umbau kann ich mir allerdings nicht vorstellen, das Schiff ist ja nicht kleiner geworden, wenn auch paar Kabinen vergrößert wurden.

Das Publikum war sehr gemischt, zu ca. einem Drittel:

  • Ältere Stammgäste die einem an die Traumschiff-Episoden errinnern lassen (die Astor war ja das erste 'Traumschiff' im Fernsehen, allerdings damals noch unter dem Namen MS Astoria) mit Abendkleid und Smoking zum Essen.

  • Leute ca. zwischen 40 und 60 Jahren, die am Tag leger sich anzogen und Abends dann etwas eleganter zum Essen gingen (ohne Krawatte).

  • Junge Paare, die fast nie das Haupt-Restaurant betraten und sich im ungezwungenen Selbstbedienungslokal mit Jeans wohlfühlten.

Kinder waren auf der Reise fast keine, da keine Ferien waren.

Falls du wissen willst was für ein Essen du im Hauptrestaurant erwarten kannst findest zu auf meiner Homepage (siehe Profil) einen Bericht darüber finden.

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Ich fand mit Abstand den Cradle Mountain Nationalpark am schönsten und spannendsten, sollte für fast jeden der Höhepunkt eines jeden Tasmanien-Urlaubes sein.

Majestetisch krönt der Cradle Mountain über der Landschaft, ab dem nahe des Berges gelegenen Lake Dove werden viele Wanderstrecken angeboten. Nur die Zeitvorgaben entsprechen nicht der Realität, entweder viel zu knapp geschätzt oder auch viel zu großzügig. Keine Ahnung wer hier die Vorgaben gemacht hat, es müssen aber mindestens zwei sehr unterschiedliche Wanderer die Erfahrungen gesammelt haben.

Übernachtet wurde in einer wunderschönen Lodge mit einem sehr guten Restaurant mit einem knoblauchverliebten Koch. Ich hatte das Glück einer der wenigen Hütten mit eigenem Balkon und Blick auf den See zu bekommen, von wo aus gut Tiere zu beobachten waren. Es gibt direkt am Hotel auch einen kurzen Wanderweg, den ich etliche Male durchgegangen bin, denn hier waren immer wieder Mal Wallabys und Wombats zu sehen, tasmanische Teufel allerdings leider Fehlanzeige.

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Es gibt eine Flugalternative zu Rekjavik, falls du im Norden der Insel deine Reise starten willst kannst du nach Kopenhagen und von dort weiter mit der Iceland Express nonstop nach Akureyri im Norden von Island fliegen, hat die Vorteile:

  • Du ersparst dir den langwierigen Transfer vom internationen zum domestic Airport in Rekjavik (ca. 3 Stunden sollten zwischen den Flügen liegen) falls du von dort aus weiterfliegen willst.

  • Es kann je nach Termin günstiger werden als ein Direktflug nach Rekjavik.

  • Du erspart dir eine sehr lange Autofahrt wenn du mit dem Auto von Rekjavik aus hin willst.

Und die Nachteile:

  • Du musst beide Tickets extra kaufen und einen entsprechenden Sicherheitszeitraum zwischen den Flügen haben, denn bei einer Verspätung des ersten Flugs verfällt der zweite Flug bei Nichtantritt eines Sondertarifes.

  • Der Dienst geht nur Samstags mit entsprechender Einschränkung der Terminplanung.

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Ich war 2008 in der Oase Tozeur und besuchte von dort aus die Wüste Sahara, und das war wirklich sehr einfach auf eigene Faust. Die Stadt hat einen Airport und viele Hotels in allen Klassen. Vor Ort bieten sehr viele Organisationen Ausflugstouren in die nähere und weitere Umgebung an die sich von den Programmpunkten kaum unterscheiden, unter anderen zu den Drehorten von 'Der englische Patient' (eine klasse Landschaft) und 'Krieg der Sterne' (nicht so toll wie es sich anhört, paar verlassene vernachlässigte Gebäude), das Ganze kann allerdings auch schon leicht an der Grenze zum Massentourismus gehen (es können schon mal 20 Jeeps auf einmal zu einer Tour gehören), ich buchte für paar Euro mehr einen eigenen Wagen und Tour nach meiner Lust und Laune (Oase Chebika an der Grenze zu Algerien, Oase Midès etc.) und das war prima, als Höhepunkt hat mich der Fahrer am Ende zu seiner Wohnung und Familie eingeladen, da sieht man die Umstände dort aus ganz anderer Sicht.

Meine Meinung: Für Anfänger sehr geeignet!

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Na klar kann man dort überall Urlaub machen!

Es kommt aber darauf an was du überhaupt willst, einen Badeurlaub würde ich dort nicht empfehlen, zum Wandern sind die Inseln aber bestens geeignet. Ich würde mir 2-3 Inseln anschauen, für eine alleine wäre mir der Flug dorthin zu schade.

Hier meine Meinung über die von mir besuchten Inseln:

São Miguel

Die größte Insel. Hier gibt es auch paar Strandhotels, so richtig schön finde ich die Strände allerdings nicht. Zum Wandern und Herumfahren aber bestens geeignet, ein Fahrt zu der Caldera Sete Cidades ist Pflicht. Auch Ponta Delgada hat seinen Reiz.

Faial

Eine wunderschöne Insel mit vielen Stellen zum Ansehen, nicht so hektisch wie auf der Hauptinsel, eine tolle Stadt (Horta) mit schönen Unterkünften. Ein Besuch dort sollte das Highlight der Reise werden.

Auf meiner Homepage (siehe mein Profil) kannst du einen Bericht und Bilder über Faial aus dem Jahr 2008 lesen/ansehen.

Pico

Gegenüber von Faial gelegen mit dem dominierenden Ponta do Pico, dem höchsten Berg von Portugal. Auch von hier sind viele Aktivitäten möglich, durch die Nähe zu Faial ist eine einfache Kombination (es geht eine Fähre) möglich.

Graciosa

Dort war ich bei meiner Reise der einzige Tourist auf der Insel (ist allerdings schon paar Jahre her), war sehr interessant (besonders die Höhle mit ihrem tollen Zugang) aber allzu lange braucht man dort nicht bleiben.

Terceira

Hat mir nicht so gut gefallen, recht unruhig und außer alten Gebäuden nicht so viel zum Anschauen.

Flores

Ein wunderschöhne idyllische Insel und ein Paradies zum Wandern.

Corvo

Die abgelegenste Insel. Falls du die Möglichkeit bekommst per Boot von Flores aus paar Stunden hinzukommen würde ich es machen, extra hinfliegen würde ich nicht, den außer der Caldeira gibt es nicht viel anzusehen.

Auf São Jorge und Santa Maria war ich leider noch nicht.

Mein Tip: São Miguel, Faial und Pico mit der gleichen Anzahl an Tagen kombinieren, möglichst alle Ziele mit dem Leihwagen um flexibel alles anschauen zu können.

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Die Widerøe (innernorwegisch) bietet diesen Sommer eine Flatrate an (wie die Jahre zuvor), ist nach Zonen gestaffelt und kostet für zwei Wochen zwischen 350 und 500 Euro, allerdings darf jede Strecke nur zweimal geflogen werden.

Bei der Condor konnte man vom 15.01. – 28.02.2010 für 299€ das europäische Streckennetz abfliegen so wie man wollte, allerdings sind pro Flug noch die Steuern und Gebühren dazugekommen, so daß dies wahrscheinlich nur für Pendler oder so was geeignet war.

Auch die Jetblue (USA domestic) hatte in 2010 ein Angebot für 420 Euro vier Wochen lang zu fliegen so oft wie man wollte incl. Steuern und Gebühren, dazu musste man aber erstmal in die USA kommen.

Für beide Airlines ist mir in 2011 so ein Angebot im Moment nicht bekannt.

Auch Brussels Airlines und die Air Berlin hatte schon mal so was, mir ist aber nicht bekannt wann das letzte Mal.

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Wenn es um gehobene Küche gehen soll sollte diese Adresse sehr geeignet sein:

http://www.restaurant-ranglisten.de/de/restaurantfuehrer_landkarten_der_besten_restaurants/cc/austria/index.html

kann nach jedem Ort gesucht werden und listet eine Übersicht aller Restaurants auf, die in den gängigen Restaurantführern gelistet sind (nach einer speziellen Reihenfolge, es werden Punkte pro Restaurantführer vergeben).

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Kommt darauf an welche Träume man hat...

Ich war vor vielen Jahren dort (glaube nicht das sich da groß was verändert hat) für paar Tage und hat mir gut gefallen, ist aber nichts für den der träumt an einem Strand zu liegen, den Saba hat (fast) keine Strände (einzigartig in der Karibik). Der einzige Mini-Strand (Well's Bay) ist mehr zum Schnorcheln geeignet und von den Gezeiten abhängig und nur mit Leihwagen/Taxi zu erreichen.

Es gibt nur wenige Hotels auf der Insel, während meiner Zeit waren auch nur sehr wenige Touristen auf der Insel. Abends hatten wir es nicht einfach gehabt ein Restaurant zu finden, da von den wenigen immer noch welche zu waren, einen Ruhetag hatten oder eine Reservierung vorher nötig war.

Unwahrscheinlich viel zu tun gibt es auch nicht, wir hatten innerhalb eines halben Tages eine Inselrundreise, mehr konnte uns der Fahrer nicht zeigen. Schnorcheln soll aber dort gut sein (nicht gemacht).

Zum Wandern auch nicht gerade optimal, denn die Insel ist sehr steil, was man auf der Fahrt vom Airport zu den Hotels bereits schnell sieht:

http://www.jaunted.com/state/Saba%20Island

Hier wird der Airport als einer der gefährlichsten Airport der Welt genannt, die Landebahn ist nicht gerade lang, Gedanken darüber mache ich mir aber nicht.

Meine Meinung: Für paar Tage optimal, länger nur als Hochzeitsreise zu ertragen.

An die Preise kann ich mich nicht mehr erinnern.

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Ich war 2007 dort und leicht enttäuscht, ich hatte mir in Macao mehr portugiesischer Einfluss erwartet, es war ja bis 1999 noch eine portugiesische Kolonie. Es gibt wohl noch paar alte portugiesische Gebäude, die aber eher wie ein Mini-Disneyland wirken und stark besucht sind, ich habe nur wenige ruhige Ecken gefunden. Nun wird alles auf das Glücksspiel gesetzt, da dies in Hong Kong und China nicht legal ist und ein reger Pendelverkehr von dort besteht, es wird ein Riesenkasino nach dem anderen errichtet. Da ich nicht Glücksspiel besessen bin, haben 2 Nächte für mich ausgereicht. Mit genug Zeit in Hong Kong würde ich einen Abstecher dorthin machen, aber nur dann.

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Fast genau in der Mitte liegt Paraty, ein wunderschöner kleiner Ort weit abseits der Metropolen (die Autobahn BR116 ist weit weit entfernt und von der BR101 bekommt man auch nichts mit) und ist (relativ, ich habe nichts negatives mitgekommen und bin Nachts durch die Strassen) sicher. Das Ortsbild ist sehenswert, die historische Altstadt steht unter Denkmalschutz und hat kein Autoverkehr, dafür viele schöne Restaurants und Pensionen (leider aber gehobene Preise für brasilianische Verhältnisse).

Der Strand am Ort ist nicht so schön (für einen Drink und etwas zu Essen an einer der Strandbars aber gut genug), mit einem Auto sind aber schöne Strände relativ einfach zu erreichen.

Paraty ist auch gut mit dem Bus zu erreichen, vor Ort ist allerdings ein Auto anzuraten wenn man mehr als 2 Tage bleiben will.

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Wie wäre es denn mit folgendem Routing:

Deutschland-Tokyo und Stopover

Tokyo-Papeete mit Air Tahiti Nui, ggfs Stopover

Papeete-Rarotonga mit Air Tahiti

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Die Bahn in Island ist hervorragend, in 2010 hat es nicht eine Verspätung oder Reklamation gegeben.

Nachteil: Es ist auch nicht eine Bahn gefahren, in Island gibt es keine Eisenbahn. Dies herauszufinden bedarf allerdings keiner Frage hier im Forum...

Und ja, es gibt Hostels und gute Busverbindungen, die recht einfach im Internet gefunden werden können. Die Preise sind allerdings 'etwas' höher als in anderen Ländern, auch wenn der Kurs nicht mehr so hoch wie vor paar Jahren ist.

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Ich war 2007 dort und fand es klasse. Ist bestimmt nichts für jedermann, es gibt z.B. keine geeigneten Badestrände.

Schon seit längerer Zeit wollte ich mir die jährliche Migration von Millionen roten Krabben auf Christmas Island anschauen, als damals im GEO ein Bericht darüber erschienen ist, dachte ich das es nun Zeit dafür ist und wählte den normal besten Zeitpunkt Mitte November dafür, eine Garantie für eine bestimmte Zeit gibt es aber nie (ist Natur).

Auf der Insel war ich dann 7 Tage (mit tollen Sonnenuntergängen, beobachtet von meiner Terrasse). In der einzigen Kneipe ist man als Fremder gekommen und als Freund gegangen, sehr nette Leute! Touristen waren so gut wie keine auf der Insel, lediglich 2 Fernsehteams wegen der Migration. Leider war die Krabbenmigration noch nicht im Gange, die Tiere warten auf den nächsten Regen. So habe ich mir zum ersten Mal in meinem Leben gewünscht, das es regnet. So einige der 100 Millionen Krabben auf der Insel haben sich trotzdem sehen lassen und auch andere Krabbensorten und andere Tiere habe ich gesehen. Leider hat es die ganze Woche dann nicht geregnet, so das meine Migration ausgefallen ist, vielleicht war es für mich auch besser so, denn obwohl sich die Einwohner sehr bemühen das keine Krabben überfahren werden und Unterführungen und Brücken gebaut wurden und Strassen gesperrt werden: verirren sich trotzdem Krabben bereits ohne Migration schwer sehbar auf die Strasse und obwohl ich mir sehr viel Mühe gemacht habe (ich kann und will einfach nicht über so tolle Tiere fahren) muss ich eine erwischt haben, denn dies war sehr wahrscheinlich die Ursache für meinen Platten

Während der Migration hätte ich sehr wahrscheinlich mein Auto stehen gelassen und somit einige schöne Plätze der Insel verpasst, so das es im nachhinein trotzdem ein schöner Trip war und ich es nicht bereut habe.

Ich könnte mir vorstellen dort noch einmal hinzufahren, auch unabhängig von der Migration.

Weitere Bilder hier:

http://zinni-online.de/Herbst_2007/index.html

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  • Klar, ich fahre hin

Ist Voraussetzung

  • bezahle Eintritt

Auf die Aussichtsterasse geht es auch ohne, denke aber das dies nicht in deinem Sinne ist

  • ziehe mich um

Ist anzuraten

  • aber dann?

Duschen

  • Laufe ich dann in der Kälte im Bikini zum warmen Wasser?

Ja

  • Ich habe keine Ahnung, wie es da aussieht

Siehe Bilder

  • oder ob es da lange Strecken zu gehen gibt...

Nein

  • Nehme ich dann nur mein Handtuch mit zum Wasser und lege es auf die Seite und springe ins Wasser?

Ja

  • Ich stelle mir das recht kühl vor :-)

Dafür ist das Wasser warm :-)

Ist alles unkompliziert, keine Gedanken machen

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Da du keinen Termin angegeben hast weiß ich nicht ob in dieser Zeit etwas günstiges zu bekommen ist, aber allgemein bietet Pluna (Paraguay) sehr günstige Flüge auch ab Santiago de Chile an.

Der Flug ginge dann bis Asuncion (Paraguay) und fährst dann weiter mit dem Bus nach Ciudad del Este, dem paraguayischen Teil der Fälle (dauert ca. 5 Stunden), von da ist es nicht weit zum brasilianischen/argentinischen Teil (du kannst zu Fuß über die Grenzbrücke) und hast dabei noch etwas von Paraguay gesehen, finde ich besser als tagelang im Bus zu sitzen.

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Wurde so ähnlich bereits letzte Woche gefragt:

http://www.reisefrage.net/frage/wie-schoen-sind-die-falklandinseln

Ich war individuell dort und es war wunderschön und problemlos, ist allerdings schon 13 Jahre her. Ich glaube aber nicht das sich dort viel geändert hat. Für mich hat sich die Reise unbedingt gelohnt, allerdings ist es alles andere als billig.

Ein weiterer Nachteil war, das es noch an einigen Stellen eine Minengefahr bestand und diese nicht zu betreten waren, die betroffenen Bereiche waren aber gut markiert und man konnte eine Karte mit den Bereichen bekommen. Ich kann mir vorstellen das in den letzten Jahren aber viele Minen entschärft wurden.

Absolutes Plus ist die Natur und die vielen Tiere (Vögel, Pinguinen, Seelöwen, Walrosse, Wale) die man so geballt auf einen Ort und hautnah selten bekommt.

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Ich war (allerings vor vielen Jahren) für eine Woche dort, war wunderschön und habe beileibe nicht alles gesehen.

Ich war u.a auf der Sea Lion Island, wir waren nur zwei Gäste auf der wunderschönen Insel und waren inmitten von unzähligen Pinguinen, Seelöwen, Walrosse und noch viel mehr wilder Tiere, je länger man hier bleibt je besser erfährt man den täglichen Ablauf der tollen Tiere. Zu sehen gibt es weiter unzählige Walknochen, Reste von Schiffwracks und weiteres bei den ausgiebigen Spaziergängen, die alleine und unorganisiert durchgeführt werden können.

http://www.sealionisland.com/

mit Glück sieht man auch Wale von dem Hotel aus.

Wenn das nicht einzigartig ist..., und das ist nur eine Unterkunft von mehreren anderen ähnlichen Lodges. Und in Stanley kann man es auch 2-3 Tage aushalten.

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Luang Prabang hat mir in Laos super gefallen und in Vietnam Dalat.

Das Hotel "La Résidence Phou Vao" in Luang Prabang war bislang eines der schönsten in dem ich je gewohnt hatte, eine wunderschöne Anlage mit tollem Blick auf die Berge, etwas abseits gelegen dafür sehr ruhig und die Taxifahrt ins Zentrum kostete nur einen Dollar. Beispiel des guten Services: Wenn man vom Pool zu seinem Liegestuhl zurück kommt hat das aufmerksame Personal von mir unbemerkt ein kühles Erfrischungstuch, ein Obstspieß und ein Glas Wasser an meinen Platz gestellt.

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Der 'Gast' mit der Antwort war ich damals, nachdem ich nun eine Userid habe paar Fotos was da so einem erwartet, sieht wohl schön aus wie ich finde aber die paar Stunden sind viel zu wenig für das tolle Land.

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