Polarfuchs hat ja schon einiges zu dem Thema gesagt. Ich kann noch einen speziellen Tipp hinzufügen für typisch niederländisches Essen in interessantem Ambiente: und zwar das Pannenkoekschip in Groningen (http://www.pannekoekschip.nl/). Die Webseite ist leider nur niederländisch, aber mit ein bisschen Fantasie verstehst du es hoffentlich.

Das Ganze ist ein Restaurant auf einem alten Schiff, wirklich cool. Und es gibt richtig tolle und interessante Pfannkuchen (süß, herzhaft, alles was das Herz begehrt). Das ist auf jeden Fall ein cooles Restaurant.

Und wenn es auch mal einfach sein darf: Ich empfehle immer wieder gern die gute alte Fleischkrokette. Sieht eklig aus, schmeckt aber mit scharfem Senf köstlich. Als kleinen Snack kriegt man die Dinger in fast jeder Pommesbude. Und schmeckt wirklich vieeeel besser als die von Deutschen zu Unrecht verehrte Frikandel :)

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Richtig authentische, aber trotzdem preiswerte Restaurants weiß ich in Amsterdam im Zentrum eigentlich nicht. Und langweilige Pizzerien will ich dir eigentlich nicht empfehlen :).

Aber Snacks gibt es umso mehr. Kommt drauf an, worauf du Lust hast. Die gute alte Fleischkrokette ist mein absoluter Favorit für mittags, abends und nachts. Die kann man eigentlich an jeder Pommesbude kaufen und aus der Hand essen. Lecker und günstig, wenn man sich am Aussehen nicht stört :). Und für die Süßigkeit zwischendurch empfehle ich Roombrodjes. Die gibt's bei beinahe jedem Bäcker und ähneln von Geschmack und Aussehen einem Puddingkrapfen (nur irgendwie besser). Ich kann dir leider keine genaue Adresse geben, ich weiß aber, dass in der Damstraat (vom Dam kommend) auf der rechten Seite kurz hinter dem Dam ein guter Bäcker ist. Das ist zentral, nicht weit entfernt von vielen Sehenswürdigkeiten und lecker. Und falls du nicht in der Nähe bist, jede Pommesbude und jeder Bäcker bieten diese zwei Sachen an. Da kann man nichts falsch machen.

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Ich würde weder die stinknormale Isomatte noch die normale Luftmatratze empfehlen.

Irgendwie finde ich Luftmatratzen unbequem (die sind entweder zu hart oder man liegt mit dem Hintern doch am Boden auf), aber vielleicht siehst du es anders. Ähnlich ist es für Isomatten, die sind zwar okay, aber für mehr als ein oder zwei Nächte nicht geeignet.

Mein Favorit: die aufblasbare Isomatte. Größe und Form ist wie bei ner normalen Isomatte und das Aufblasen ist ganz schnell erledigt. Man muss kaum mehr was machen, einfach 20 Minuten ausgerollt liegen lassen und sie füllt sich von alleine. Dann nur noch kurz nachpusten und perfekt. Man liegt dann auf einer ca. 3-7cm dicken Luftschicht, das ist ganz bequem. Finde ich zum Campen eindeutig die beste Lösung. Und die Dinger halten auch ziemlich viel aus.

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Wie die anderen schon so schön gesagt haben, es kommt ganz auf dein Equipment an.

Solltest du aber aus Platzgründen wirklich nur einen einzigen Topf mitnehmen, dann ist es tatsächlich nicht ganz einfach. Aber es klappt trotzdem. Ich habe auch schon mit einem Topf gecampt. Normalerweise gab es bei mir dann immer Reis oder Nudeln (erst alleine im Topf kochen) mit verschiedenen Gemüsen oder Schinken/Speck im Topf angebraten. Das kann man ne ganze Weile durchhalten und auch ganz gut abwechseln. Oder auch mal mit ner leckeren Tomaten-, Sahne- oder Pestosoße variieren.

Schwieriger finde ich eigentlich das Problem, dass man oft in warmen Ländern unterwegs ist und bei "spartanischem" Campen mit nur einem Topf auch keine Kühlmöglichkeit hat. Das heißt, dass ziemlich viele Zutaten wegfallen, weil sie einfach in der Sonne verderben. Aus Erfahrung gehen neben Nudeln, Reis und Brot verschiedene Gemüsesorten sehr gut. Und auch geräucherter Speck hält sich ne Weile und verfeinert jedes Gericht. Eier und Käse würde ich lieber weglassen, wenn es wirklich heiß ist. Der Käse wird zwar nicht schlecht, aber ganz weich und schwitzt ziemlich eklig. Tomatenpüree oder Tomatenmark sind auch prima, damit kann man einiges anstellen :)

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Das stimmt, es gibt in Nizza nur Kiesel. Obwohl das Wort Kiesel eigentlich untertrieben ist. Das sind eher knapp faustgroße Steine. Aber das Meer und der Strand sind trotzdem sehr schön dort, chillen kann man also schon. Die Steine sind alle sehr abgerundet, man kann sich also durchaus hinlegen. Ist zwar nicht so bequem wie Sand... aber es geht schon.

Alternativ gibt es in Villefrance sur Mer grobkörnigen Sandstrand. Das ist sehr nah (die nächste Bucht) und sogar noch mit Stadtbussen oder Zug zu erreichen. Mit dem Zug dauert es 5 Minuten, mit dem Bus 15. Zug und Bus fahren sehr regelmäßig, das ist also kein Problem und auch richtig günstig. Das Örtchen ist auch sehr niedlich und der Strand ist ziemlich groß. Das ist ne echte Alternative zu Nizza. Aber mal eben ne halbe Stunde vom Sightseeing ausruhen... dafür ist es etwas zu weit.

Und wenn ihr nen etwas längeren Ausflug machen wollt, dann empfehle ich Antibes. Dort gibt es auch Sandstrand. Ist mit dme Auto ca. 30 Minuten entfernt und hat ne sehr putzige Altstadt. Einziger Haken: die Strände dort sind nicht besonders groß und gut befüllt. Aber schön ist es trotzdem.

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Ich glaube nicht, dass du mit Deutsch in Brügge und Gent recht weit kommst. Da solltest du lieber eine Fremdsprache rauskramen.

Aber ganz ehrlich: Brügge und auch Gent sind im flämischen Teil von Belgien, da wären Flämisch oder Niederländisch für dich praktischer als Französisch. Ich geh aber mal davon aus, dass du das nicht sprichst :). Und dann ist es eigentlich egal, ob du Englisch oder Französisch wählst. Beide Sprachen sind für Flamen eine Fremdsprache. Ich würde also in deinem Fall die Sprache wählen, die du selbst besser beherrschst. Die meisten Flamen sprechen Englisch und Französisch.

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Ich empfehle das Pfannkuchenhaus Onder de Vuurtoren. Das ist in Hollum und bietet eine riesige Auswahl an Pfannkuchen (200 sind es bestimmt). Und es ist auch gemütlich und hat einen schönen Spielplatz für Kinder vor dem Haus. Stilecht und vor allem lecker. Zu finden ist es ganz leicht: einfach in Hollum zum Leuchtturm fahren und tadaaaa, schon bist du da. Die Webseite ist zwar auf niederländisch, aber ein bisschen versteht man auch als Deutscher: http://www.onderdevuurtoren.nl/welkom.html

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Ich finde Bergen und Bergen aan Zee sehr schön. Beide Städte liegen in Noordholland, Bergen ist die etwas größere Stadt und ist ein paar Kilometer vom Strand weg (aber maximal 5). Bergen aan Zee ist direkt am Strand, dafür ziemlich klein. Ich kann beide Städte empfehlen. Leider kommt man mit dem Zug nicht direkt hin. Man muss ab Alkmaar (ca. 7-8km von Bergen entfernt) mit dem Bus oder mit dem eigenen Fahrrad fahren. Wenn ihr vom Zug direkt ins Hotel fallen wollt ohne groß unterwegs zu sein, dann empfehle ich euch Schagen (ebenfalls in Noordholland, etwas weiter nördlich). Auch Schagen ist nicht direkt am Strand (ca. 8km), aber der Strand ist gut zu erreichen und die Stadt ist wirklich süß. Ein hübsches Städtchen direkt am Strand mit Zugverbindung zu finden, das wird schwierig. Normalerweise ist noch mindestens eine Dünenreihe dazwischen oder die Stadt ist eher häßlich (wie Den Helder zum Beispiel).

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Also wenn du nicht im Winter fährst ist Venedig immer überfüllt. Ich empfehle dir also trotz eventuell schlechtem Wetter im Dezember bis März nach Venedig zu fahren. Vermeide aber Karneval! Da ist es immer ziemlich voll. Und wenn du Glück hast ist das Wetter auch im Februar schön und du kannst draußen sitzen (zwar mit Winterjacke, aber immerhin). Frühling und frühen Herbst würde ich nicht empfehlen. Da ist es wirklich sehr voll. Und im Sommer ist es zusätzlich noch heiß. Also muss man das mittelmäßige Wetter in Venedig eben ertragen, wenn man wirklich was von der Stadt sehen will :)

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