Damit Du letztendlich dann wahrscheinlich doch wieder nicht weißt, wo Du hinsollst: Mir hat Kambodscha wahnsinnig gut gefallen. Leider bin ich nicht ganz auf dem neuesten Stand, da ich vor etwa 4 Jahren dort war und sich dort alles rasend schnell verändert, da der Tourismus von Thailand rüberschwappt.

Ich war jedenfalls von Angkor sehr beeindruckt. An der Küste von Kambodscha im Süden haben wir uns dann aus einer Laune heraus ein kleines Boot gemietet, ein Fahrer war auch dabei. Damit sind wir zu verschiedenen einsamen Inseln und Stränden gefahren und sind einfach geblieben, wo es uns gerade gefallen hat, haben unseren eigenen Fisch gefangen, in Hängematten geschlafen und abends mit den Fischern am Lagerfeuer gesessen. Das wird für mich unvergesslich bleiben. Selten bin ich über so lange Zeit so nah an die Menschen aus einem Land herangekommen: Abends saßen wir fast immer mit Einheimischen zusammen (auch wenn die Verständigung schwierig war :-)), wir wurden mehrmals zu den Menschen nach Hause eingeladen,... Das war einer der schönsten Reisen für mich bisher.

In Vietnam war ich selbst zwar noch nicht, ich höre aber immer und immer wieder von anderen Leuten, dass es ihnen dort nicht so gut gefallen hat wie in anderen Ländern Südostasiens, weil die Menschen dort wohl nicht so freundlich sein sollen und zudem auch einen sehr ausgeprägten Geschäftssinn haben sollen. Das ist aber, wie gesagt, keine Information aus erster Hand.

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Ja, es gibt in Kambodscha Höhlen zu besichtigen. In der Umgebung von Kampot, recht weit im Süden, gibt es einige Höhlen. Ich war vor etwa 4 Jahren dort, da fanden es die Khmer noch ziemlich lustig, dass wir uns für so etwas interessieren. Vielleicht sind die Höhlen heute schon touristischer erschlossen. Aber wie auch immer, ein Besuch lohnt sich. Vor vier Jahren war man als Tourist auf jeden Fall auf die Hilfe der Einheimischen angewiesen, die in der Nähe der Höhlen leben. Für ein paar Riel führen sie einen aber gerne durch die engen Gänge, manche wollten auch gar nichts. In einigen Höhlen muss man sich auch durch enge Gänge quetschen und auf behelfmäßigen Leitern in die Tiefe steigen. Am besten fragst Du in Kampot, welcher Motodup-Fahrer die Höhlen kennt und mietest Gefährt mit Fahrer für einen Tag. Als Anhaltspunkt noch ein paar Namen von ein paar Höhlen: Phnom Slapton, Phnom Chhngauk, Bokor. Meistens kennen die Einheimischen aber ohnehin auch noch einige andere Höhlen, zu denen sie Dich dann bringen können.

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Hallo Bernd und hallo Sabine, ich war auch mal in Kambodscha. Ich habe damals ein paar Dollar von hier mitgenommen und dann vor Ort, wenn ich Geld gebraucht habe, mit der VISA-Card bei der Bank abgehoben, dann aber auch wieder US-Dollar. Das war problemlos. Ich würde das jederzeit wieder so machen.

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Ich habe in Kambodscha auch ein paar geröstete Heuschrecken probiert. Die haben eigentlich nach gar nichts geschmeckt, waren aber sehr knusprig. Ein bisschen wie Chips.

Ebenfalls in Kambodscha habe ich auch mal ein Spinnenbein probiert (der dicke fleischige Körper war mir dann doch zu eklig). Das war auch recht knusprig und hat verbrannt und ölig geschmeckt. Nicht so mein Ding, aber auf jeden Fall mal ganz spannend.

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Ich würde Dir "Der gelbe Bleistift" von Christian Kracht empfehlen. Das sind mehrere Kurzgeschichten, die in Südostasien spielen. Ursprünglich war das eine Rubrik im Reiseteil der Zeitung Welt am Sonntag. Kracht lebte auch einige Zeit (vielleicht auch immer noch?) in Bangkok.

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Ich schau mir mein in meinem Pass das eingeklebte Visum von Kambodscha am liebsten an. Es war das erste Visum, das ich überhaupt hatte und es sieht auch noch toll aus ("Kingdom of Cambodia, ein Bild von Angkor Wat in schillerndem silber und die schöne verschnörkelte Khmer-Schrift). Außerdem war die Reise dort etwas ganz besonderes für mich.

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Eigentlich reicht eine ganz normale Reiseapotheke. Besonders wichtig ist ein guter Mückenschutz, den bekommst Du aber auch in Thailand vor Ort. Je nachdem wo Du hinwillst, solltest Du ein Malaria-Notfall-Medikament, z.B. Malerone, mitnehmen und ein Moskitonetz. Außerdem ein Desinfektionsspray und immer gut: Aspirin.

Mit Blutegeln kenn ich mich nicht wirklich aus, aber gesundheitsgefährdend sind die doch eigentlich nicht, nur eben ein bisschen eklig.

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Ein großer Teil des Films wurde auf Koh Phi Phi in Thailand gedreht. Die Insel ist wirklich wunderschön, seit dem Film "The Beach" kommen aber leider auch viele, viele Touristen dorthin. Ein Geheimtipp ist es also sicherlich nicht mehr, schön aber schon.

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Hier noch wie versprochen ein paar Fotos. Leider hab ich festgestellt, dass auf den meisten irgend eines unserer "Crew-Mitglieder" zu sehen ist. Ein paar hab ich aber trotzdem gefunden. Aber es war noch 1000mal schöner, als es da aussieht.

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Sihanoukville selbst ist ganz nett, aber man muss nicht unbedingt hin, finde ich. Was sich aber auf jeden Fall lohnt, ist auf die vorgelagerten kleineren Inseln zu fahren. Wir haben uns damals zu viert ein kleines Boot mit Fahrer und ein bisschen Proviant gemietet und sind einfach von einem Traumstrand zum nächsten gefahren. Übernachtet haben wir in Hängematten. Das war eins der besten Sachen, die ich bisher erlebt habe. Wir haben damals einfach bei den kleinen Bar-Besitzern am Strand von Sihanoukville nachgefragt, bis wir einen gefunden haben, der uns beim organisieren geholfen hat. Das ganze hat jeden etwa 100,- Dollar gekostet all inclusive. Wenn ich später dann daheim bin, stell ich Dir hier noch ein paar Bilder rein. Echt hammer!!!

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Ich hab mal gelesen, dass die lizensierten Taxis bzw. Tuk-Tuks in Bangkok an den gelben Nummernschildern zu erkennen sind. Nicht lizensierte haben weiße. Nach der Antwort von asa1304 bin ich mir allerdings nicht ganz sicher, ob das stimmt.

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Auf jeden Fall solltest Du Dir die Killing Fields und das dazugehörige Museum anschauen. Da bekommt man doch einen ziemlich realen und damit auch brutalen Einblick in das ehemalige Pol-Pot-Regime. Das ist zwar krass, aber eben ein wichtiger Teil der Geschichte von Kambodscha.

Sehenswert ist auch das Floating Village in Sihanoukville. Eine ganze Stadt auf dem Wasser und man kommt nur mit dem Boot von einem Haus zum anderen.

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Ich glaube kaum, dass Du Angst vor den Alligatoren haben musst. Du gehst da ja schließlich nicht schwimmen und wenn es wirklich gefährlich wäre, würden die Reiseveranstalter dieses Risiko gar nicht erst auf sich nehmen.

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Es kommt natürlich drauf an, was Du machen willst. 2 Wochen sind fast ein bisschen knapp, schließlich musst Du schon etwa 2 Tage für Hin- und Rückflug einplanen und dann willst Du ja wahrscheinlich nicht in Kuala Lumpur bleiben, sondern irgendwohin, wo es einen schönen Strand gibt (dafür ist Malaysia schließlich berühmt :-)). Durch die Fahrt geht dann wahrscheinlich auch nochmal jeweils ein Tag drauf. So bist Du dann von 14 Tagen schon allein 4 Tage mit An- und Abreise beschäftigt.

3 Wochen lohnt sich aber meiner Meinung nach auf jeden Fall. Der Flug kostet zwar, dafür ist das Leben dort viel billiger als hier.

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Einen dicken Schlafsack solltest Du auf keinen Fall mitnehmen, das ist viel zu warm. Was sehr praktisch ist, ist ein dünner Seidenschlafsack (gibt es z.B. beim Alpenverein oder in Ausrüstungsläden). Wenn es warm ist, kühlen sie ein bisschen und wenn es ein bisschen kühl ist, wärmen sie auch. Außerdem kann man sie so klein zusammenfalten, dass sie im Rucksack kaum Platz wegnehmen und wiegen tun sie auch fast nichts.

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