Wo genau ist es im Süden der Philippinen gefährlich?

2 Antworten

Lotusteich hat es sehr treffend beschrieben. Ich würde noch die Stadt General Santos und Umgebung, in Cotabato Sur hinzufügen. Und das alles ist keine Panikmache, sondern traurige Wirklichkeit. Vor ein paar Jahren lebte ich in Zamboanga (Stadt) und wie mir der Polizeichef versicherte, war ich der einzige Ausländer in einer Stadt mit fast 1 Million Einwohnern. Ich habe nichtmal Japaner getroffen, die sonst überall auf den Philippinen rumwuseln.

Während ich dort war, wurde eine Gruppe Rot-Kreuz-Mitarbeiter aus Korea aus dem Hotel entführt und gelyncht, und etwas später 2 Mitarbeiter der United Nations. Ich wohnte allerdings in einem speziellen, sehr armen, Stadtviertel, in das sich auser den Bewohnern (zu denen ich ja zählte) NIEMAND reintraute.

Und mehrere Dörfer in der Provinz, die nur von Christen bewohnt waren, wurden komplett niedergebrannt, und bis auf den letzten Bewohner alle gelyncht. Überlandbusse werden angehalten, und Ausländer, und auch einige Filippinos aussortiert und entführt. Unter dem neuen Präsidenten ist jetzt überall Militärpresenz. und da wird schnell geschossen.

Am besten du schaust auf die Seite des Auswärtigen Amtes, dort wird es ziemlich genau beschrieben: http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/Philippinen/Sicherheitshinweise.html Ein Auszug: Von Reisen nach Mindanao (insbesondere in die Regionen ARMM und XII sowie nach Zamboanga City, Zamboanga Sibugay, Zamboanga del Sur und Lanao del Norte) sowie von Aufenthalten auf Basilan und den Inseln des Sulu-Archipels wird dringend abgeraten. Das Gleiche gilt bis auf Weiteres für jede Art von Überlandtransfers in ganz Mindanao.

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