Bis kurz vor Kasachstan war ich schon und bis einschließlich Russland ist das mit dem Auto kein Problem. Über die mittelasiatischen Staaten kenne ich nur Abenteuergeschichten unbekannter Glaubwürdigkeit. Über Russland wurde ähnliches erzählt und es ist halb so wild. Das größte Ärgernis ist die Verkehrspolizei. Über die Ukraine würde ich nicht mehr Transit fahren, sondern via Lettland direkt nach Russland, denn dort in der Grenzregion zur EU werden Transitreisende echt von der Polizei abgezockt. Zeit einplanen muss man immer am meisten für die EU-Außengrenze und zwar für die EU-Beamten. Mehr auch in dem recht zutreffenden Film.

http://www.youtube.com/watch?v=WWXwVxJ82Uw
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Als ich das letzte mal dort unterwegs war, war er noch vorgeschrieben. Auf jeden Fall sollte man ihn dabei haben, denn nur er hat auch den Inhalt auf russisch drin und die Verkehrspolizei versteht in Russland nur selten Fremdsprachen. Die Einreise mit dem Auto war auf dem Visum immer vermerkt, also aufpassen beim Visaantrag. Mehr zu Auto-Fernfahrten in Russland auch im gelinkten Film.

http://www.youtube.com/watch?v=5r6rKqD51-Q
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Nein, es dauert genauso lang. Und je mehr Zeit man dem Konsulat lässt, umso billiger ist es. Man kann sich mit der Beauftragung eines Visaservice, der auch gleich die notwendige Einladung "beschafft" viel Ärger ersparen. Ein seriöser Service kostet da nicht viel und kann auch Null komma nichts die Frage nach dem konkreten Preisunterschied beantworten.

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Über Deutschland nach Moskau mit Zusteigemöglichkeit fährt direkt der Schnellzug Paris-Moskau. Über den gibt es hier einen Film (siehe Video)

Tickets meines Wissens über die Deutsche Bahn ganz normal. Wenn das nicht geht, dann auf jeden Fall bei Reisebüros, die russische Zugkarten verkaufen (i.d.R. Osteuropa-Spezialisten). Glaube aber nicht, dass man da darauf zurückgreifen muss.

http://www.youtube.com/watch?v=27-qk1DKACQ
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Kaliningrad ist als Stadt insgesamt vielleicht nicht vergleichbar mit Sankt Petersburg, hat aber sehr viele sehenenswerte Ecken. Mir gefiel insbesondere das Bernsteinmuseum im Dohnaturm, das "Museum der letzten Tage Königsbergs" (alter Lasch-Bunker) und der Dom. Schön muss auch die russische Kathedrale sein, aber die war damals noch nicht fertig.

Von den Erzählungen von Leuten, die Anfang der 90er Jahre in Kaliningrad waren, lann Dich nicht beeinflussen. Damals war vieles heruntergekommen, wurde jedoch in den vergangenen 10 Jahren wieder herausgeputzt und hergerichtet. Die Russen dort begreifen heute wieder mehr die deutsche Vergangenheit als Geschichte der eigenen Stadt.

http://www.youtube.com/watch?v=8A1fAssfKlw
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Eher in einem großen Supermarkt kaufen, als auf dem Markt und zollfrei sind ein Liter pro Nase. Gute Sorten, die ich dort kennen gelernt habe, sind beispielsweise Rodnik und Istok. Überall erhältlich und solide ist auch der Gschelka. Einen netten Wodkashop auch mit außergewöhnlichen Flaschen hat das Moskauer Wodkamuseum. Man kann natürlich auch dort welchen trinken. Siehe Film.

http://www.youtube.com/watch?v=qCBn_yXMe4s
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Ich würde am Westende des Kaukasus Richtung russische Schwarzmeerküste nach Zielen schauen, so Richtung Sotschi. Das ist weit weg von Krisenherden wie Tschetschenien, Dagestan oder Südossetien. Diesen sollte man in der Tat nicht näher kommen, auch wenn aktuell kein Krieg ist.

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Auch ich möchte den Markt von Ismailowo empfehlen. Das dazugehörende Freizeitareal ist auch sehr schön russisch-traditionell gestaltet. Und ich hab ebenfalls einen Film zu der gesamten Anlage, auch wenn hier nicht nur der Markt im Mittelpunkt steht. Aber zum rumkruschen ist der ideal - wie das ganze Areal für einen schönen Moskau-Tag. Außerhalb der Metro-Ringlinien und nicht so überlaufen wie anderes. Metro-Station Partisanskaja

http://www.myvideo.de/watch/6474486/Der_Kreml_in_Ismailowo
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Also, wenn man billig nach Sankt Petersburg will, dann ist eben gerade eine Pauschalreise der falsche Weg, da die nach Russland meist teuer sind. Selbst organisiert reisen ist da die bessere Methode, Geld zu sparen - und das ist auch bei Russland möglich. Dazu gibt es auch das Buch "Russland auf eigene Faust" überall im Buchhandel.

Nur zur Visum-Beschaffung würde ich eine Firma einschalten. Das ist recht stressig auf eigene Faust im Konsulat und nicht teuer über entsprechende Firmen.

Billig nach Sankt Petersburg kommt man mit Air Berlin, CSA und verschiedenen russischen Gesellschaften per Flugzeug oder noch billiger mit dem Bus (aber auch mörderischer).

http://www.myvideo.de/watch/6321892/Fluege_nach_Russland
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Die Frage ist zwar schon älter, aber wichtig. Unterhalb von fünf Tagen geht bei Sankt Petersburg nichts - man verpasst sonst zu viel. Eine Woche ist besser und ausreichende Vorbereitung Pflicht. Im Film unten eine Reiseführer-Vergleich.

http://www.myvideo.de/watch/6601414/Dreimal_Sankt_Petersburg
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Wenn es nicht zu abenteuerlich werden soll, ist die Transsib der richtige Tip für Winterromantik. Sankt Petersburg liegt nahe am Polarkreis und da ist es im Winter nicht sehr lange hell. Wenn es ein Städtetrip werden soll, wäre im Winter Moskau besser (auch wenn mir generell S.P. besser gefällt). Der Goldene Ring lässt sich aufgrund der (für Russland) nicht so großen Entfernungen ebenfalls im Winter bereisen. Die Ziele weiter hinten (wie Baikal, Ural oder Wolga) sind eher was für den Sommer oder erfahrene Reisende.

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Ja. Die Einladung muss eine Verpflichtungserklärung enthalten, alles notwendige dazu erledigt man bei der zuständigen Ausländerstelle. Notwendig ist hierfür auch eine Krankenversicherung für die Dauer des Aufenthalts und Du musst nachweisen, dass Du den Gast unterhalten kannst.

Die fertige Erklärung schickst Du Deinem Freund und der kann dann damit zu dem für ihn zuständigen deutschen Konsulat in Russland. Gibt es je nach Wohnort mehrere.

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Nach Moskau ist das gar kein Thema. Die Strecke durch Russland ist ja nicht sonderlich weit. Wir sind schon zweimal aus Deutschland bis zum Ural gefahren (kürzere Strecken schon wesentlich häufiger) und mit der richtigen Vorab-Information geht das.

Bei weiteren Strecken durch Russland empfehlen sich Russischkenntnisse, bis Moskau könnte man auch ohne kommen (dann aber einen großen, wichtigen Grenzübergang benutzen, die Grenzer sind nicht so fremdsprachenkundig). Das kyrillische Alphabet sollte man aber schon können und sich vorab auch informieren, etwa auf der Seite nachrussland.de oder im Buch "Russland auf eigene Faust".

Es ist eher das Thema, über welche Staaten man Transit fahren will. Von Weißrussland wird oft abgeraten (so oft, dass wir darüber auch nicht gefahren sind), mit der Ukraine haben wir ebenfalls schon nicht die besten Erfahrungen gemacht (v.a. mit der Miliz und konstruierten Verkehrsverstößen zur korrupten Abzocke). Besser ist wohl die Strecke über Lettland direkt aus dem Schengener Raum nach Russland.

Ah ja, ein Twitter-Blog durch Russland von diesem August findet sich im Twitter "russlandtv_red".

Der Film handelt über die Magistralen, die man auch auf dem Weg nach Moskau befährt.

http://www.myvideo.de/watch/6892733/Russlands_Magistralen
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Im Ural sind viele Gegenden sehr idyllisch, aber die meisten touristisch kaum erschlossen. Im Südural gibt es Schulgan-Tasch, ein Naturreservat, das man auch organisiert besuchen kann. Alles andere geht nur auf eigene Faust. Im Film einige aktuelle Eindrücke von 2009 zur Untermauerung meiner Ausführungen:

http://www.myvideo.de/watch/6880034/Am_Jamantau
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Das geht auch ohne Buchung einer Pauschalreise. Ich empfehle hierzu das Buch "Russland auf eigene Faust", siehe www.buecher.nachrussland.de - über Autofahren in Russland informiert z.B. der folgende Film

http://www.myvideo.de/watch/6892733/Russlands_Magistralen
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