Ich finde eigentlich auch, dass ihr euch die Côte weitgehend sparen könnt. Provence oder Languedoc Roussillon sind wesentlich schöner. In der Provence finde ich von den Städten Arles, Aix-en-Provence und Avignon besonders sehenswert. Sehr hübsch ist auch die alte Stadt Aigues-Mortes, die im Mittelalter, als die Kreuzritter von dort zum Kreuzzug aufbrachen, noch am Meer lag.
Montpellier wurde ja schon ein paar Mal genannt; das ist eine sehr lebendige und schöne Stadt. Aber auch Béziers, Narbonne oder Perpignan haben ihren Reiz. Von den Strandorten ist Collioure mein Lieblingsort.

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Saint-Paul-de-Vence und Vence, ein kleines Stückchen im Hinterland der Küste gelegen, lohnen unbedingt einen Besuch. Ganz in der Nähe ist auch die Fondation Maeght, ein Museum zeitgenössischer Kunst, das auch einen beeindruckenden und herrlich gelegenen Skulpturengarten bietet.
In Cagnes-sur-Mer, dicht bei Nizza gelegen, verbrachte der Maler Renoir seine letzten Lebensjahre. Heute ist in seiner Villa ein Museum untergebracht.

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Ich würde dir raten, dich einige Tage vom Rummel an der Küste zu entfernen und ins Hinterland zu fahren. Natürlich gibt es auch dort Touristen, aber einige Orte wie beispielsweise Saint-Paul-de-Vence oder Vence sind ganz bestimmt einen Besuch wert. Oder mache einen kleinen Abstecher in die Provence: Arles, Avignon, Les Baux, Saint-Rémy, Aix-en-Provence, Aigues-Mortes (am Rand der Camargue) - ich komme ins Träumen, wenn ich nur die Namen aufzähle.

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Ein wunderschönes Ziel zur Zeit der Lavendelblüte ist auch die Abbaye de Sénanque, weil sich dort Kunst und Natur so wunderbar vereinen. Nicht umsonst sieht man das Bild des blühenden Lavendels vor der romanischen Kirche auf sehr vielen Provence-Büchern.

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Da kann ich dir die Provence und die Côte d'Azur empfehlen. Deren fantastisches Licht hat viele Künstler angezogen. In Aix-en-Provence war Paul Cézanne zu Hause und dort kann man auch sein Atelier besichtigen. Van Gogh lebte in Arles und dann im nahe gelegenen Kloster (damals Nervenheilanstalt) von Saint-Paul-de-Mausole (bei Saint-Rémy). In Arles erinnert nicht sehr viel an ihn, in Saint-Paul kann man sein Zimmer sehen. Jean Cocteau hat viel an der Côte d'Azur gemalt - in Villefranche steht eine von ihm ausgemalte Kapelle, in Menton hat er den Hochzeitssaal des Rathauses ausgemalt. Auf den Spuren Picassos kann man in Antibes (Schloss) und in Vallauris wandeln. Sein letzter Wohnsitz, das Schloss Vauvenargues, ist nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. In Cagnes-sur-Mer bei Nizza ist im Haus Renoirs ein Museum untergebracht. Matisse hat in Vence eine Kapelle ausgemalt.
Und wahrscheinlich gibt es noch viele andere, die mir jetzt gar nicht eingefallen sind.

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Ich stimme den anderen Antworten voll und ganz zu: Avignon ist in jedem Fall eine Reise wert - die Brücke, der Pont Saint-Bénézet, ist sicherlich nicht der wesentliche Grund dafür. Einen sehr schönen Blick auf die Brücke hast du vom Rocher des Doms mit seiner Parkanlage oberhalb des Papstpalastes. Wer nicht zu Fuß hochgehen will, kann mit dem kleinen touristischen Bähnchen, das vor dem Papstpalast abfährt, hochfahren.

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Ich habe eigentlich meine schönsten Provence-Urlaube im Frühjahr gehabt. Es stimmt natürlich, die Lavendelblüte entgeht einem dann, aber es ist herrlich, aus dem oft Anfang April noch ziemlich kalten Deutschland ins schon angehm temperierte Südfrankreich zu kommen. Und außerdem fehlen - wenn nicht gerade die Osterferien sind - noch die großen Touristenmassen. Selbst an der Fontaine de Vaucluse, die später im Jahr wegen der Touristen unerträglich ist, habe ich im Frühjahr schon sehr schöne Momente erlebt.

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Ich kann mich all den anderen Antworten nur anschließen. Südfrankreich ist im Frühjahr ein Traum. Einige meiner Lieblingsorte fehlen in den Aufzählungen noch. Arles ist wunderschön, die Kirche Saint-Trophîme mit dem hinreißenden Kreuzgang lohnt unbedingt einen Besuch; die römische Arena und das römische Theater faszinieren ebenfalls. Ein weiterer, im Sommer total überlaufener, aber im Frühjahr noch angenehmer Ort, der einen Besuch wert ist, ist Les Baux. Ich mag auch Aigues-Mortes sehr, einst Hafenstadt, von der ein Kreuzzug seinen Ausgang nahm, heute ein ganzes Stück vom Meer entfernt gelegen, aber immer noch rundum von seiner Stadtmauer eingeschlossen, mit hübschen Gässchen und Plätzen im Inneren.

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Le Grau selbst ist eigentlich nicht so interessant, aber da ich auch eine Leseratte bin, weiß ich, wie man sich durch ein Buch auch an einem Ort "festbeißen" kann. Ich würde dir aber empfehlen für alle Fälle auch das nicht mal 10 kim entfernte Aigues-Mortes zu besuchen, ein hüsches altes Städtchen, das ganz und gar von einer Stadtmauer umgeben ist. Arles ist etwa 50 km entfernt, lohnt aber mit dem römischen Theater und der Arena sowie der wunderschönen romanischen Kirche von Saint-Trophime unbedingt auch einen Besuch.

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Meine Lieblingsstadt im Languedoc ist Montpellier, eine Stadt mit einem sehr lebendigen, auch von der Uni geprägten Altstadtkern und vielen modernen Gebäuden, vorwiegend von Ricardo Bofill. Es gibt ein tolles Einkaufszentrum, aber auch viele kleine Boutiquen mit hübschen Sachen.
Was Collioure angeht, kann ich mich arbatele nur anschließen. Es ist ein wunderhübscher kleiner Ort. Ein schöner Ausflug von Collioure aus - gar nicht weit - führt zum Kloster Saint-Michel-de-Cuxa, das zu Füßen des mächtigen Mont Ventoux liegt.

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Mein Tipp: Überquert einmal die Rhône und seht euch in Villeneuve-lès-Avignon die Chartreuse (Kartause) an. Es ist ein beeindruckender mittelalterlicher Bau mit mehreren Kreuzgängen. Viele der früheren Mönchszellen werden heute an Künstler vermietet. Es ist ein ganz bezauberndes Fleckchen Erde. Außerdem gibt es in Villeneuve das imposante Fort Saint-André, von wo aus man auch einen ganz tollen Blick auf Avignon hat.

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Ich war zwar noch nicht beim Zitronenfest, aber die Bilder, die ich davon in Menton gesehen habe, waren schon toll.
Aber vor allem würde ich sagen, Menton und die ganze Gegend am Mittelmeer lohnen in jedem einen Fall Besuch - mit oder ohne Zitronenfest. Es gibt viele schöne Gärten; es gibt ein Museum, das den Werken Jean Cocteaus gewidmet ist. Und außerdem ist ein Bummel durch die Altstadt auch ein absolutes Highlight. Ich würde dir also raten, fahr hin, egal ob zum Zitronenfest oder zu einer anderen Zeit.

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Es gibt eine ganze Reihe von Gärten in Menton, die öffentlich zugänglich sind. Auf der Website von Menton kannst du dir schon mal einen ganz guten Eindruck (mit vielen Bildern) verschaffen. Leider steht nicht dabei, ob die Gärten Eintritt kosten und da ich schon seit einigen Jahren nicht mehr in Menton war, kann ich dir dazu leider auch nichts sagen. www.menton.fr/rubrique.php3?id_rubrique=367
Einen Garten, der nicht sehr weit von Menton liegt, kann ich dir auch noch sehr empfehlen: den Jardin exotique in Monaco. Er liegt ganz fantastisch am Hang und bietet eine hinreißende Auswahl an Kakteen, aber auch an anderen Pflanzen. Er kostet Eintritt, aber es lohnt sich. Den Link packe ich in einen Kommentar.

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Das kommt darauf an, was du suchst. Wenn du allgemeine Informationen zu verschiedenen Themen suchst, würde ich auch sagen GeoSaison. Wenn du allgemeine Informationen zu Frankreich suchst, kann ich dir das Magazin "Frankreich" empfehlen. Bei bestimmten Städten, Ländern, Gebieten finde ich GeoSpecial einfach unschlagbar. Die Bilder sind wunderschön, die Informationen sind sehr tiefgehend. Es ist für mich schon fast ein Buch und wirklich mehr als eine Zeitschrift.

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Ich liebe Südfrankreich und für mich ist Montpellier im Languedoc-Roussillon eine der schönsten - und lebendigsten - Städte. Aber auch Aix-en-Provence oder Arles besitzen großen Charme und viele interessante Sehenswürdigkeiten. Und all diese Städte liegen in einer traumhaft schönen Landschaft und was man immer vom Licht der Provence liest, ist auch absolut zutreffend.

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Von Frankreich heißt es ja so oft, dass es dort Vorurteile gegen Deutsche geben würde, aber ich habe das noch nie erlebt. Ich denke, dass die Franzosen im Allgemeinen eine recht hohe Meinung von den Deutschen haben - abgesehen von ein paar kulinarischen Eigenheiten vielleicht. ;)

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Weshalb nicht auch einen kleinen Abstecher über die Grenze ins benachbarte Frankreich machen. Menton ist nur etwa 50 km entfernt, Nizza rund 70 km. Und von Nizza ist es dann auch nicht mehr weit ins wunderhübsche Künstlerdorf Saint-Paul-de-Vence. Einige Bilder davon findest du hier www.saint-pauldevence.com/picture_saintpauldevence.html. Irgendwo dazwischen liegt dann auch noch Monaco, aber die modernen Hochhäuser finde ich persönlich nicht besonders sehenswert.

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Versuche doch, etwas über die Interessen deiner Freundin herauszubekommen und deine Pläne danach auszurichten. Wenn ich von mir ausgehe, muss ich sagen, dass es mich am glücklichsten machen würde, wenn ich spüren würde, dass jemand versucht, auf mich und meine Vorlieben einzugehen.

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Manosque ist ein hübscher Ort und ziemlich zentral in der Haute-Provence, aber auch nicht allzu fern vom Meer gelegen. Das wäre sicher ein ganz günstiger Ausgangspunkt. www.manosque-tourisme.com

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Mitte Juni bis Mitte Juli ist wohl die beste Zeit. Als endgültiges Ende gilt der 15. August. Die Gegend um Nyons in der Haute-Provence ist bekannt für die Lavendelfelder, aber es gibt vielerorten Lavendelanbau. Sehr bekannt und auf vielen, vielen Bildern zu sehen ist der Lavendel um die Abtei von Sénanque.

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