...wie wäre es hier mit: Denis Freybote "Auswandern nach Peru - Ein Kaffeehaus, alltägliches Chaos und viel Liebenswertes", ISBN 978-3-86040-140-8

http://www.interconnections.de/content/auswandern-nach-peru

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Naja, man kann auch schon mal länger in Lima gewesen sein und die Stadt trotzdem als lauten Moloch empfinden. Ich halte mich, wenn möglich, immer nicht so lange in Lima auf (3-5 Tage sind deutlich zuviel). Natürlich gibt es auch sehr schöne Ecken in Lima. Da sei das Goldmuseum und Huaca Pucllana genannt. Meine Empfehlung unbedingt abends (so circa 18 Uhr) den "Circuito Mágico del Agua" besuchen. Es gibt da ganz faszinierende illuminierte Wasserspiele, Video- und Lasershow, einen Wassertunnel usw. Der Wasserpark befindet sich im Parque de la Reserva in der Av. Arequipa. Hier noch Informationen dazu: amarengo.org/Circuito-Magico-del-Agua ; Der Park besteht aus zwei Teilen, die mit einem Tunnel verbunden sind. Den nicht verpassen, sonst ist man enttäuscht. Hier ein Übersichtsplan (P9 ist der übliche Eingang): yinyangperu.com/images/aguaplanoparque_reserva.gif

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Eine Malariaprophylaxe vehement zu empfehlen ist unseriös. Jeder muss das selbst entscheiden, ein Risiko besteht immer, welches man aber mit guter Kleidung und Mückenschutz verringern kann. Wichtig ist, dass man in Peru nur für die Regenwaldgebiete eine solche Überlegung anstellen muss. Dabei ist das Risiko auch von der Jahreszeit abhängig. Die Entscheidung für eine Prophylaxe hängt auch davon ab, wie lange man unterwegs ist. Bei drei Wochen Urlaub lohnt es sich sicherlich kaum, da die Krankheit erst nach deinem Urlaub ausbrechen würde und du da gute ärztliche Versorgung in Europa hättest. Wichtig ist dann allerdings bei Grippesymptomen dem Arzt auf die Reise in die Selva hinzuweisen. Ich selbst bin immer mit "Stand-by"-Mitteln ohne Prophylaxe in Asien, Afrika und Amerika unterwegs gewesen. Meine Erfahrung ist, dass die Nebenwirkungen einigen Mitreisenden öfters zu schaffen gemacht haben. Richtig ist aber bei einer Prophylaxe: Malarone ist wesentlich besser als das billigere Lariam!

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Klar ist die Möglichkeit der Höhenkrankheit in Peru größer als in den Alpen. Viele touristische Sehenswürdigkeiten liegen doch viel höher - selbst als die meisten Alpengipfel. Hier in Cusco sind es schon 3.400 Meter. Wenn man dann zum Titicacasee oder ins Colca-Tal fährt geht es über Pässe mit deutlich mehr als 4.000 Meter. Wenn man hier in Cusco ist, dann kann man auch nicht mal schnell 200 m hinab. Also der Ratschlag, auf keinem Fall in der Höhe bleiben, ist hier in Peru absurd. Allerdings sollte man vor der Höhenkrankheit keine Angst haben. Manche Leute haben keine Probleme, andere reagieren darauf. Gut ist, wenn man seine Reise mit ein paar Akklimatisierungstagen einplant, das ist wirklich sinnvoll. Oft reichen ein oder zwei Tage mit Ruhe, viel Coca-Tee und dann geht es auch wieder. Bei der Planung der Perureise nützt es auch manchmal, wenn man zunächst von Lima nach Arequipa fährt, da man da schon auf 2.300 m Höhe ist und erst danach nach Cusco oder Titicacasee weiterreist. Eine Perureise würde ich aber nicht wegen der Gefahr der Höhenkrankheit absagen.

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Folgende Möglichkeiten gibt es (wie schon z.T. von den anderen aufgeführt): 1. Zug Cusco - Agua Calientes, teuer, wenige Züge, schnell ausgebucht, braucht mehr Zeit als Bus/Zug-Kombination; 2. Bus Cusco-Urubamba-Ollantaytambo, dann Zug Ollantaytambo-Agua Calientes, etwas günstiger, mehrere Züge zur Auswahl, schneller; 3. Bus Cusco-Urubamba-Ollantaytambo; Bus/Colectivo nach Santa Maria/Santa Teresa/Hydro Electrica, dann zu Fuß auf den Bahnschienen nach Agua Calientes, billigste Variante, viele Backpacker unterwegs, Weg auf Bahnschienen allerdings nicht bequem; 4. Inkatrail, Mehrtageswanderung, Frühzeitig (mehrere Monate im voraus) buchen, da Permits notwendig; Am besten man plant immer eine Übernachtung in Agua Calientes ein, so dass man am frühen Morgen oder am Abend in der Ruinenanlage sein kann, weil es da verhältnismäßig (!!!) weniger Touristen gibt. Trotzdem kann es zu dieser Zeit auch sehr voll sein, da darf man sich keinen Illusionen hingeben. Tipp: Keine Gruppenführung in Machu Picchu nehmen, sondern allein mit einem Reiseführerbuch durch die Anlage gehen.

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Ja, Peru läßt sich hervorragend individuell bereisen. Es gibt zahlreiche Busverbindungen, mit denen man viele schöne Orte besichtigen kann. Unterkünfte sind überall ebenfalls zahlreich vorhanden. Nimm ein Reiseführer und plane deine Reise nach deinem Geschmack. Lohnend ist vor allem Arequipa/Colca-Tal, Titicacasee, Cusco. Gern kannst du auch bei mir dann in Cusco in meinem Cafe reinschauen... da kann ich dir auch noch Tipps für die Umgebung von Cusco (Heiliges Tal, Machu Picchu, usw.) geben. (www.cafe-punchay.de)

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Kann mich da nur anschließen... Manu ist einer der artenreichsten Gebiete der Erde und deshalb so interessant. Neben der Beobachtung von hunderten Aras an einer Lecke, hat man die Chance Riesenotter, Tapire, viele Affen- und Vogelarten zu sehen. Ich empfehle aber immer mindestens eine Woche in den Manu zu gehen, dann hat man mehrere Chancen zur Beobachtung. Klar ist der Manu etwas teurer, in Bolivien gibt es Dschungeltouren schon preiswerter, aber wie gesagt eventl. mit weniger Tierbeobachtungen. Allerdings kann ich auch billige Manuanbieter hier in Cusco nicht empfehlen. Da fast die gesamte Versorgung mit in den Park genommen werden muss, ist eine gute Organisation schon wichtig. Außerdem sehen gute Guides viel mehr Tiere. Billige Anbieter "schleusen" die Leute einfach nur durch, weil die Guides schlecht bezahlt und wenig motiviert sind. Schließlich fährt man ja nicht ständig in den Urwald und da sollte diese eine Tour nicht enttäuschen. Einen Anbieter kann ich empfehlen, nicht der billigste, aber dafür mit fachkundigen Guides und guter Organisation:
http://www.amazontrailsperu.com/indexde.html

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In den touristisch besuchten Staedten gibt es immer mehr Plaetze, Bars und Hotels, die W-LAN anbieten. Oft auch als "Wi-Fi" gekennzeichnet. In Cusco gibt es einige Angebote dazu. Ich selbst biete in meinem Cafe kostenlos W-LAN fuer meine Gaeste an. Man kann also mit dem eigenen Notebook hier in Peru auf Reisen gehen. Nur sollte man gut auf den Computer aufpassen, da teure elektronische Geraete wie Kameras, Mobiltelefone und Notebooks beliebte Beutestuecke von Dieben und Trickbetruegern sind.

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Kann mich da den Antworten nur anschliessen... sicher ist es nicht. Dagegen koennte man bei DHL nachfragen, wie eine Direktversendung zur DHL-Stelle in Peru funktioniert - also ohne die peruanische Post. Ich selbst habe mir einige Male Pakete mit der normalen Post zusenden lassen, welche alle einwandfrei angekommen sind. Also habe ich persoenlich keine Probleme gehabt. Ich habe nur gehoert, dass Versendungen nicht angekommen sind. Die Pakete koennen (muessen aber nicht) dann schon mal zwei Monate unterwegs sein, weshalb man sich auf lange Wartezeiten einstellen sollte.

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Also Schuhputzen ist hier in Peru bzw. Südamerika ein ganz normaler Job, mit dem sich viele Menschen ihr "täglich Brot" verdienen. Bei erwachsenen Schuhputzer braucht man da sicherlich keine Bedenken haben. Natürlich ist es unbefriedigend, dass so viele Kinder diesen Job ausführen, denn die sollten lieber in dieser Zeit in der Schule sein. Nur für die wenigstens ist es ein "Freizeitjob". Nichtdestotrotz sind gerade diese Kinder oftmals auf diese Einnahmen angewiesen. Die ignorante peruanische Gesellschaft kümmert sich nicht um diese Kinder. Bei allen Mitgefühl sollte man trotzdem vorsichtig sein. Diese Schuputzjungen sind - zumindest in Cusco - zumeist sehr respektlos und unverschämt und versuchen die Touristen nur abzuzocken. Das sollte man auch bei noch so armen Menschen nicht akzeptieren. Das Schuhputzen kosten zwischen 50 und 70 Centimos (in Cusco). Jede erhöhte Forderung ist unverschämt. Diese Jungs wenden bei ihrer Touristenabzocke auch miese Tricks an. So schmieren sie irgendeine zusätzliche Creme auf die Schuhe und verlangen dann noch einmal zusätzlich zum überhöhten Preis das Zehnfache dazu. Solchen Tricks sollte man mit seiner höflichen europäischen Erziehung nicht auf den Leim gehen, sondern nur den vereinbarten Preis zahlen. Ich selbst lasse mir nur selten die Schuhe von diesen Jungen putzen und gehe lieber zu einer Schuhputzkabine mit erwachsenen Schuhputzern.

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Also ich habe noch keine Probleme bei den Grenzübergängen gehabt. In Desaguadero hat man mir zwar auch schon mal zusätzlich das Gepäck kontrolliert. Lief aber alles ruhig, unkompliziert und schnell ab. Habe aber auch schon gehört, das bei diesen Kontrollen von der Grenzpolizei viel Hektik verbreitet und damit Verwirrung geschaffen wird. Und dann fehlte Geld. Also kann ich den Grenzübergang in Copacabana auch empfehlen. Man kann auch problemlos bis zur Grenze, dann die Formalität auf der einen Seite erledigen, die Straße durch den Steinbogen auf die andere Seite laufen, die Formalitäten auf der anderen Seite erledigen und mit dem Sammeltaxi bzw. TukTuk weiter. Die Grenzbüros sind nachts geschlossen. Ich hatte immer bei allen Grenzübertritten keine Probleme und die Grenzbeamten waren immer ganz nett. Ich habe allerdings auch ein peruanisches Residenzvisum, was die Sache immer leichter macht.

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Ist natürlich immer Geschmackssache. Man kann eine Tour von Puno aus machen (peruanische Seite) oder von Copacabana (bolivianische Seite). Von Puno: Urus-Inseln - schwimmende Inseln sind eigentlich nur eine Touristenshow. Alles Kulisse für Touristen aufgebaut, inkl. Souvenirverkäufer und kostenpflichtige Bootsfahrt. Mittlerweile auch nicht mehr so ursprünglich, da schon mit leeren Colaflaschen gearbeitet wird. Dann schwimmen die Inseln und Boote besser und man braucht das Schilf nicht mehr so schnell erneuern. Taquile-Insel ist auch ein Touristenmagnet und lohnt sich deshalb ebenfalls nicht so. Die einzige interessante Insel von Puno aus ist Amantani. Die Touren dorthin sind zweitägig und man übernachtet bei einer Familie auf dieser Insel. Sie ist zwar sehr kahl, hat aber gerade deshalb und wegen dem Einheimischen-Kontakt seinen Reiz. Von Copacabana: Überfahrt zur Isla del Sol und Wanderung auf dieser Insel. Ist wesentlich schöner. Außerdem sind die Hotels in Copacabana auch billiger als in Puno. Fazit: Meine Empfehlung ist immer, an Puno vorbeizufahren (ist keine sehenswerte Stadt), direkt nach Copacabana und eine Tagestour auf die Isla del Sol. Zwei bis drei Tage reichen deshalb für den Titicacasee.

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Ja es kursiert hier in Peru viel Falschgeld. Ich bekomme auch immer wieder Falschgeld angedreht. Scheine kann man am fehlenden oder schwachen Wasserzeichen, am dickeren Papier und an der blasse Farbe erkennen. Bei Münzen ist es schon schwerer. Hier werden vor allem Fünf-Soles-Stücke gefälscht. Taxifahrer sind in der Tat die besten "Spürhunde" für Falschgeld. Also so richtig schützen kann man sich nicht. Nur wenn einem der Schein oder die Münze etwas anders vorkommt, dann verlangt man andere Scheine oder Münzen. Hat man dann doch Falschmünzen bekommen, versucht man diese einfach wieder unterzukriegen - außer bei Taxifahrern :-) Außerdem sollte man keine eingerissenen Scheine akzeptieren, da Peruaner damit sehr pingelig sind. Jede Verkäuferin betätigt sich sowieso beim Bezahlen als Notenbankchef und prüft das Geld sehr genau.

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ich denke auch, dass man problemlos mit dem rucksack durch land reisen kann. besonders da, wo touristische highlights sind, ist auch die infrastruktur dafür vorhanden. man findet auch viele backpacker, mit denen man ein stück reisen kann oder die einem mit tipps weiterhelfen. ich sehe das problem eher darin, dass man als einsteiger zu vertrauenswürdig ist und man von den peruanern "über den tisch gezogen" wird. es gibt zwar auch viele nette und hilfsbereite menschen hier, aber die meisten peruaner sind gierig. betrügen und "übers ohr hauen" ist normalität. die meisten menschen haben keine oder nur wenig soziale bildung und kennen keinen respekt. deshalb ist immer vorsicht geboten, sonst ist man sehr schnell enttäuscht von diesem land. man darf nicht mit gebildeten europäischen standards denken. neid, gier und respektlosigkeit gehört nun einmal zu diesem primitiven volk dazu.

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Nein, den Inkatrail kann man nicht auf eigene Faust machen. Man muss zum Inkatrail ein Permit über eine Agentur kaufen. Die Permits sind aber bis September/Oktober schon ausgebucht. Ich hatte vor einigen Wochen einen Kunden in meinem Cafe in Cusco, der versucht hat auf eigene Faust auf den Inkatrail zu kommen und zweimal haben INC-Mitarbeiter ihn wieder heruntergeworfen. Wenn du eine Trekkingtour auf eigene Faust machen willst, kann ich nur empfehlen gutes Kartenmaterial bei SouthAmericanExplorers zu kaufen und dann in die Gegend um Lares oder Salkantay zu fahren. Dort gibt es eine faszinierende Landschaft, schöne Bergdörfer und viel weniger Touristen. Der Inkatrail ist ziemlich überlaufen.

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Ich selbst bin noch nicht geflogen, aber ich habe verschiedene Aussagen von Touristen in meinem Cafe in Cusco gehabt. Einige fanden es interessant, andere sagten, dass manche Flugzeuge zu hoch fliegen und man die Figuren nur schlecht erkennt. Es sind wirklich kleine Flugzeuge, welche sich mächtig in die Kurve legen, damit man die Linien sehen kann.

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