Sollte man für Peru eine Malariaprophylaxe machen?

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Im Dschungel solltest Du unbedingt Malariaprophylaxe nehmen. Diese Krankheit ist einfach viel zu tückisch. Viele haben Angst wegen der Nebenwirkungen. Hier kann ich aus eigener Erfahrung MALARONE emppfehlen, welche wir alle (die ganze Familie auch die Kinder) gut vertragen haben. Meine Kunden (ich bin Reiseveranstalterin) berichten auch gutes über Malarone. Am besten darauf man den Arzt ansprechen.

Hier sind einige Information von der Webseite Fit for Travel: http://www.fit-for-travel.de/Reiseziele/Peru#malariahinweise Risikogebiete: Risiko im ganzen Land unter 2.000m Höhe. Ein erhöhtes Risiko besteht in den Grenzgebieten zu Ecuador, Kolumbien, Brasilien und Bolivien (v.a. in den Departments Ayacucho, Junin, Loreto, Madre de Dios und San Martín). Als Alternative bietet sich immer noch "Stand by" an, man hat Malaria Tabletten(z. B. Malarone)dabei und nimmt Sie erst nach Ausbruch der Malaria. Diese Methode unbedingt mit einem Tropen Arzt besprechen! Der Vorteil dabei ist, das man nicht permanent die Tabletten nehmen muss, sondern extrem auf Mückenschutz beachtet.

Eine Malariaprophylaxe vehement zu empfehlen ist unseriös. Jeder muss das selbst entscheiden, ein Risiko besteht immer, welches man aber mit guter Kleidung und Mückenschutz verringern kann. Wichtig ist, dass man in Peru nur für die Regenwaldgebiete eine solche Überlegung anstellen muss. Dabei ist das Risiko auch von der Jahreszeit abhängig. Die Entscheidung für eine Prophylaxe hängt auch davon ab, wie lange man unterwegs ist. Bei drei Wochen Urlaub lohnt es sich sicherlich kaum, da die Krankheit erst nach deinem Urlaub ausbrechen würde und du da gute ärztliche Versorgung in Europa hättest. Wichtig ist dann allerdings bei Grippesymptomen dem Arzt auf die Reise in die Selva hinzuweisen. Ich selbst bin immer mit "Stand-by"-Mitteln ohne Prophylaxe in Asien, Afrika und Amerika unterwegs gewesen. Meine Erfahrung ist, dass die Nebenwirkungen einigen Mitreisenden öfters zu schaffen gemacht haben. Richtig ist aber bei einer Prophylaxe: Malarone ist wesentlich besser als das billigere Lariam!

Hallo!

Das haengt davon ab, welche Reiseziele auf dem Programm stehen. Wenn man nur ins Hochland, nach Machu picchu und an die Kueste reist, besteht keine Gefahr. Es wird dann interessant, wenn man in den Manupark bzw. ins Amazonasgebiet moechte. Am besten Malarone- da schliesse ich mich meiner Vorschreiberin an- mitnehmen. Lariam ist heftiger. Manchamkl werden die Packungen auch von anderen Reisenden, die sie nicht benoetigt haben, kostenguenstig, abgegeben. Also unbedingt mitnehmen, wenn man in den Dschungel moechte..

Liebe Gruesse Andreas

Es gibt gute Gründe auf die Prophylaxe zu verzichten, wenn ein Medikament dadurch wirkungslos geworden ist, was schon oft passiert ist, dann können die Konsequenzen auch einen selbst treffen. Besser den Wirkstoff als stand-by Medikament wählen und hierzu den Arzt befragen.

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