Kann man in Peru höhenkrank werden?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Klar ist die Möglichkeit der Höhenkrankheit in Peru größer als in den Alpen. Viele touristische Sehenswürdigkeiten liegen doch viel höher - selbst als die meisten Alpengipfel. Hier in Cusco sind es schon 3.400 Meter. Wenn man dann zum Titicacasee oder ins Colca-Tal fährt geht es über Pässe mit deutlich mehr als 4.000 Meter. Wenn man hier in Cusco ist, dann kann man auch nicht mal schnell 200 m hinab. Also der Ratschlag, auf keinem Fall in der Höhe bleiben, ist hier in Peru absurd. Allerdings sollte man vor der Höhenkrankheit keine Angst haben. Manche Leute haben keine Probleme, andere reagieren darauf. Gut ist, wenn man seine Reise mit ein paar Akklimatisierungstagen einplant, das ist wirklich sinnvoll. Oft reichen ein oder zwei Tage mit Ruhe, viel Coca-Tee und dann geht es auch wieder. Bei der Planung der Perureise nützt es auch manchmal, wenn man zunächst von Lima nach Arequipa fährt, da man da schon auf 2.300 m Höhe ist und erst danach nach Cusco oder Titicacasee weiterreist. Eine Perureise würde ich aber nicht wegen der Gefahr der Höhenkrankheit absagen.

So ist es. So gesehen hat Superheld wirklich unrecht. Es kommt noch etwas anderes dazu: Die einheimischen Reiseveranstalter wissen, dass die Touristen nicht viel Zeit haben und kürzen deshalb die Ausflüge auf ein Minimum an Zeitbedarf. Das heißt, die Besucher werden schnell in die Höhe gefahren und haben keine Chance, sich zu akklimatisieren.

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@gargamel111

Seit mir nicht böse, aber rein medizinisch gesehen ist es absolut egal ob du dich in den Alpen, im Karakorum oder in den Anden aufhältst.

Und wenn du den zweiten Teil meiner Antwort gelesen hättest, dann steht da auch, dass aufgrund der allgemeinen Höhenlage von Teilen Perus natürlich die Wahrscheinlichkeit zunimmt....

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Der Höhenkrankheit, die wie Superheld schreibt, schon ab 2000m auftreten kann, kann man manchmal vorbeugen, wenn man nicht mehr als 200-300 Höhenmeter pro Tag aufsteigt und spätestens bei 3000 m einige Tage Akklimatisation einplant! Wenig Fett und Eiweiß essen, mehr Kohlehydrate hilft auch manchmal, da letztere weniger Sauerstoff bei der Verdauung verbrauchen. Diese Krankheit kann auftreten, auch ohne jede Anstrengung - allein die Höhe ist entscheidend und wie schnell Du sie erreichst (auch bei 'Aufstiegen' mit Seilbahn und dgl.!).

Sollten die ersten typischen Symptome, wie Kopfschmerzen und Übelkeit, manchmal auch Verwirrtheit, auftreten, muß sofort mindestens 200 m abgestiegen werden - auf keinen Fall auf der vorhandenen Höhe bleiben!

Hallo

Die hohenkrankheit präsentiert: 1 .- Wenn Sie mehr als die 2500 m.ü.M. und variiert sehr stark je nach den physikalischen Zustand der Person. Ich empfehle, dass bei der Planung, um Cusco zu reisen ist auf 3390 m. ü.m. einige Tage akklimatisation, und auch einer früheren ärztlichen Kontrolle. Und wir bieten kostenlose medizinische Kontrolle in unsere Tour-Pakete

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