"Tropentier" sollte wissen, daß die "Ringbahn" Yamanote-Linie heißt und den ganzen Tag im Kreis in Tokyo fährt - man also damit längst nicht überall hinkommt. Gemeint hat "Tropentier" die "JR" (Japan Railways), also die staatliche Bahn, mit der man in Tokyo und in ganz Japan (fast) überall hinkommt. Zum "Japan Railpass": Wenn man seine Reisedaten so legt, daß man vom Flughafen in die Stadt und am letzten Tag die Fahrt wieder zum Flughafen den Railpass noch benutzen kann, wenn der also (in deinem Fall genau 14 Tage) gültig ist, hat man die Kosten für die teure Fahrt vom Flughafen nach Tokyo (über 3.000 Yen), hin und zurück also über 6.000 Yen, schon gespart. Innerhalb der Stadt kann man den Railpass (bei Fahrten mit der "JR") auch immer benutzen (und das läppert sich!!). Wenn dann noch die Fahrt von Tokyo nach Osaka dazu kommt, ist der Railpass ein MUSS! Dies von einem, der 30 Jahre in Tokyo gelebt hat.

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In SPIEGEL ONLINE findest du unter dem Titel "Sofakunde auf Japanisch" von Stephan Orth einen ausführlichen und sehr informativen Artikel über Couchsurfing in Japan. Viel Glück und bitte das Geschenk nicht vergessen!

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Also, es ist spielend leicht sich in den Städten zurecht zu finden, wenn man über Folgendes verfügt: 1. Stadtplan (einen einfachen gibt's in den meisten Hotels), 2. Streckenplan der S- und U-Bahnen (gibt's kostenlos in den Bahnhöfen). Und das Schönste: alles gibt's auch in lateinischer Schrift, bzw. in Englisch. Man sollte allerdings auch wissen, wenn man aus den Bahnhöfen heraus kommt, wo Norden und Süden, bzw. Westen und Osten ist. Das ist eigentlich alles!

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Ich gehe einfach mal davon aus, dass du 4 Wochen oder so bleiben willst. Dafür solltest du aber mindestens 5000 Euro zum Ausgeben in Japan auf dem Konto haben (wenn der Yen bis dahin nicht wieder billiger ist!) und einen Japan Railpass für 4 Wochen dabei haben. Dann würde ich die erste Woche in Tokyo bleiben und von dort aus Tagesausflüge nach Nikko im Norden und Yokohama, Kamakura im Süden machen (sehr sehenswert und landschaftlich schön gelegen: der Ausländerfriedhof in Yokohama). Auch die Volksparks in Tokyo sind einen Besuch wert, z.B. der Inokashira-Park, wo Doris Dörrie Teile ihres Films "Kirschblüten" gedreht hat. Das war allerdings im Monat April. Welche Städte man sonst noch besuchen sollte (Kyoto, Nara, Kobe) steht alles in einschlägigen Reiseführern. Meine persönliche Empfehlung: Takayama, nördlich von Nagoya in den japanischen Alpen. Und wenn du noch weiter nach Süden willst: die kleine Stadt Hagi in der Präfektur Yamaguchi. Da gibt es einen Stadtteil, in dem man denken könnte, aus einem der Häuser tritt im nächsten Moment ein Samurai in voller Rüstung heraus. Noch mehr kostenlose Tipps über meine Email-Adresse, zu finden in www.dt-jp-freundeskreis-wtal.de

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Das freundliche Lächeln einer Verkäuferin, das Bemühen des Verkaufspersonals den Kunden wirklich zufrieden zu stellen, agressionsloses Verhalten im Straßenverkehr und in überfüllten Zügen, sich entschuldigen für jeden kleinen Fehler, Sauberkeit in den Straßen und an öffentlichen Plätzen (wo kein Papierkorb oder Mülleimer in der Nähe ist, nimmt man den Abfall mit nach Hause!), saubere öffentliche Toiletten überall zu finden, usw.usw. - all das, was man in Deutschland nur noch ausnahmsweise oder überhaupt nicht mehr findet.

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Ich fühle mich da einigermaßen kompetent, diese Frage zu beantworten, da ich zweimal (1967 und 1987) in Tokyo geheiratet habe, beide Male eine Japanerin. Aber zuerst wünsche ich mir mal eine präziser formulierte Frage. Kirchlich und/oder standesamtlich? Im Shintoschrein und/oder in einer evangelischen/katholischen Kirche? Standesamtlich geht ja wohl nur, wenn zumindest ein Partner japanischer Staatsbürger ist und in Japan seinen ständigen Wohnsitz hat. Ein Hotel für die Hochzeitsfeier zu finden, ist kein Problem. Die Hotelmanager sind versessen darauf, Hochzeiten auszurichten, die möglichst nicht unter 10.000 Euro (für 50 Personen) kosten.

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Ich rate dringend zu einer Individualreise, wenn man richtig in das Land "eintauchen" möchte. Ich kam 1964 (!) im Alter von 25 Jahren zum ersten Mal nach Japan und konnte kein Wort Japanisch. Nur 3 Wochen später war ich in einer japanischen Familie, deren Sohn Deutsch lernen wollte, aufgenommen und konnte dort kostenlos wohnen. Als ich 1966 zum zweiten mal in das Land kam, wurden daraus 30 Jahre. Seit 1996 war ich schon wieder 14 mal dort und meine nächste Reise ist für April 2010 (Kirschblüte Anfang April!) geplant, selbstverständlich wieder eine Individualreise. Wer möchte mit? Näheres über mich unter www.dt-jp-freundeskreis-wtal.de Klaus Stiebeling

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