Ich habe irgendwie das Gefühl, dass das Skandalöse an dieser Ausstellung auch darin liegt, dass wir uns sehr von uns selbst entfremdet haben. Ich meine, der Tod ist etwas sehr weit Entferntes, Sauberes geworden, dass einem vielleicht in Krankenhäusern und Altenheimen begegnet, mit dem man aber ansonsten nichts zu tun haben muss, wenn man nicht will. Der menschliche Körper ist ebefalls sauber, eingecremt, hübsch angezogen und Körperflüssigkeiten sind ekelig geworden und müssen möglichst schnell weggemacht werden. Ohne mit diesen Ausführungen jetzt zu weit zu gehen würde ich sagen, dass diese Ausstellung ihren Ekel verlieren würde, wenn wir ein gesundes Verhältnis zum Menschen und zum Tod hätten und uns die reine Neugier treiben würde. Der Tod ist nicht skandalös und ich halte die ganze Pietät für nur der Entfremdung dienlich. Leichen, die Schach spielen, Reiter mit Nervensträngen, tote Fussballer - was genau ist daran verkehrt? Im Gegenteil, wann sieht man seine Muskeln schon mal "in Aktion"?

Diese Überzeugung habe ich gewonnen, als ich mal eine kleine Kirche in Rom besichtigt habe, in der Nähe von Piazza Bernini. Darunter gab es eine Katakombe, in der die Mönche die Skelette ihrer Ordensbrüder zu schockierenden Szenen aufgebaut hatten: Ornamente aus Wirbelknochen, ein Bett aus Schädeln, auf denen ein Kinderskelett lag, manche Skelette hatten noch Kutten an, die Öllampen waren aus Hüftknochen und vergelichbares. Man konnte das alles sogar anfassen! Und in der letzten Kammer hielt ein Mönch ein Schild auf dem in vielen Sprachen stand: "Was ihr seid, sind wir gewesen. Was wir sind, werdet ihr sein." Für mich ist der Ekel menschenverachtender als die Neugier und ein natürlicher Umgang. Ich frage mich einfach, warum eine Leiche unbedingt sauber, kühl, wissenschaftlich dargestellt werden muss, lehrreich zu sein hat, möglichst hinter einer Glaswand? Ist es nicht vielleicht respektloser, sich so vom Tod und den Toten zu distanzieren und beides maximal als anatomisches Anschauungsmaterial zu akzeptieren?

Bin ich mit meinen Ausführungen für dieses Forum zu weit gegangen? Vermutlich... aber ich würde genau deshalb in diese Ausstellung gehen und auch aus der Ferne anreisen.

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Ob es tatsächlich Automaten gibt, weiß ich nicht. Aber auf jeden Fall kann man die Damenunterwäsche im Internet bestellen und sich vorher das Mädchen anhand eines Fotos aussuchen- vielleicht eine Geschäftsidee ;-)

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Es gibt das Schloss Saarbrücken, ein barockes Schloss am linken Flussufer. Außerdem fällt mir noch die Völklinger Hütte ein, die ist UNESCO-Weltkulturerbe. Früher ein Stahlwerk ist es heute Ausstellungsort und ganz sicher interessant. Infos dazu gibt es hier: www.voelklinger-huette.org Die Ausgrabungen am Sudelfels sind auch einen Spaziergang wert. Sie bezeugen die gallo-römische Siedlungsgeschichte in der Region und lassen sich gut mit einem Ausflug zur Siersburg im Landkreis Saarlouis verbinden. Zu sehen gibt es in dieser Hinsicht einiges und vor allem Orte, die sich gut spazierend erkunden lassen. Ansonsten ist es an der Saar entlang natürlich auch immer schön! Das könnte man auch mit einem Bootsausflug verbinden...

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Auch ich habe von meiner Reiseleitung damals gesagt bekommen: Wenn die Krankheitserreger im Körper sind, müssen sie RAUS. Und das geht eben nicht mit stopfenden Mitteln (die sollte man nur für den Notfall dabei haben, wenn man eben gerade keine Toilette aufsuchen kann), sondern mit viel Wasser und eventuell Mineralsalzlösungen.

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Ich würde dir dafür Sevilla empfehlen! Zunächst einmal bietet die Stadt selbst sehr viel was Kultur und Tourismus anbelangt. Es gibt viel zu sehen und zu entdecken sowie günstige Unterkünfte. Außerdem bist du von dort aus schnell in Cadiz, eine absolute Traumstadt direkt am Meer! Da müsst ihr unbedingt hin! Gibralta ist ebefalls zu erreichen, auch wenn die Fahrt etwas länger dauert und Malaga. Was ich euch auch empfehlen würde, ist Tarifa (ganz unten im Zipfel)! Es ist eine Surf-Metropole, sehr spannend. Und mit der Fähre kommt ihr nach Afrika, wenn ihr das wollt. Viel Spaß!

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Meiner Meinung nach erfährt man am meisten im Nachtleben: Feiern die Leute gern, sind sie augelassen, sitzen sie viel draußen, tanzen sie gerne, sind sie jung, gibt es Großraumdiskos, wird viel Alkohol getrunken, gibt es Live-Musik oder viele Jazzclubs? Das alles sagt meiner Meinung nach hundertmal mehr über eine Stadt aus als jeder Stadtführer.

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