Wie lernt man eine fremde Stadt kennen?

5 Antworten

Ich kann mich Wuermchen nur anschließen, obwohl ich doch zur Sicherheit einen Stadtplan in der Tasche habe. ;) Museen sind ganz sicher keine gute Möglichkeit, um eine Stadt kennenzulernen; ich versuche eigentlich auch die Haupttouristenattraktionen ein bisschen zu meiden, weil man dort auch nicht die eigentliche Stadt kennenlernt. An einem belebten Platz in einem Straßencafé sitzen und das Leben an sich vorbeiziehen zu lassen, ist für mich eine der schönsten Möglichkeiten, um mit einer Stadt bekannt zu werden.

Meiner Meinung nach erfährt man am meisten im Nachtleben: Feiern die Leute gern, sind sie augelassen, sitzen sie viel draußen, tanzen sie gerne, sind sie jung, gibt es Großraumdiskos, wird viel Alkohol getrunken, gibt es Live-Musik oder viele Jazzclubs? Das alles sagt meiner Meinung nach hundertmal mehr über eine Stadt aus als jeder Stadtführer.

Ich gehe auch gerne in einer fremden Stadt spazieren, allerdings ziehe ich die sinnliche Erfahrung vor. Mich interessieren Gerüche, Geräusche und Dinge, die ich sehe. All das sauge ich auf und forme mir ein Bild der fremden Stadt. Ich finde aber auch, dass es hilft, sich die Stadtgeschichte anzusehen. Denn meistens unbewusst beeinflussen solche Dinge die Bürger, ihr Verhalten, ihre Art zu denken. Diese Dinge zu beobachten, finde ich immer äußerst spannend!

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