Keine leichte Frage… Für Italien sind es wohl Palermo, Rom, Florenz, Venedig, Triest, Orvieto und Rovereto, die mir da für die obersten Listenplätze einfallen. Kunst als Spiegel der Zeit, einer Epoche, als Reflexion über das Zeitgeschehen. Werke, die Menschen bewegt haben, bewegen und vermutlich noch in Zukunft bewegen werden finden sich dort in den Museen und Ausstellungen, die Städte bemühen sich um diese Güter, pflegen sie, investieren dort hinein. Eine Kunststadt braucht meiner Meinung nach aber auch Flair, man muss schon in den Straßen kreative Geister atmen ;-)

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Ich selbst habe Kamerun noch nicht bereist, aber ein guter Freund von mir ist Kamerunianer. Seit über fünf Jahren lebt er jetzt in Deutschland. Wenn er in seine Heimat reist, dann kommt es an der Grenze vor, dass er Geld für sein Gepäck zahlen muss, um es zu bekommen. Die Beamten sehen an seiner Hautfarbe, dass er lange in Europa war und nehmen daher an, dass er Geld hat. Würde er eine Zahlung verweigern, würden die Zollbeamten so lange suchen, bis sie etwas finden oder einfach gleich das Gepäck behalten.

Ich erzähle das, um zwei Dinge deutlich zu machen: Der Rassismus richtet sich vor allem gegen Reiche und solche, die für eben das gehalten werden. Wer in Europa oder Amerika lebt, ist automatisch reich. Du wirst also in dieser Hinsicht möglicherweise mit Schwierigkeiten konfrontiert. Und Kamerun ist touristisch nicht so sehr erschlossen wie zum Beispiel Kenia oder Südafrika. Europäer sind noch immer nicht an der Tagesordnung.

All das sollte dich natürlich nicht von einer Reise abhalten! Ich hoffe, selbst eines Tages dort hinzureisen... Aber auf schwierige Situationen solltest du gefasst sein.

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Normalerweise beginnt das Ausgehen mit einem Aperitivo zum Beispiel im Piazza Vittorio. Der kostet etwa 7 Euro und man hat ein großes Buffet (je nach Bar verschieden), an dem man eigentlich auch Abendessen kann. Dann trinkt man vielleicht noch etwas auf dem Piazza, da gibt es einige Bars und Kneipen. Schön ist auch das Fluido, eine Bar direkt am Po: www.fluido.to Buffet gibt es da übrigens auch. Tja und früher oder später landet man dann in den Murazzi, den alten Schiffsbaraken entlang des Po. Da schlenderst du einfach entlang und suchst dir eine der Diskos aus, die um Gäste werben. Da ist eigentlich jede Nacht etwas los. Und wenn dich in einer Bar die Musik nervt oder irgend etwas anderes, gehst du einfach in die nebenan...

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Oh, ich bin so gern im Winter an der Nordsee! Ich finde das immer schön, sehr entspannend und reizvoll. Spaziergänge am Strand, wenn die Wellen hoch sind und rauschen, der Wind einem ins Geischt bläst, dann eine heiße Schokolade irgendwo an einer Strandbar - herrlich!

Im Dezember musst du schon mit Regen, heftigem Wind und kühlen Temperaturen rechnen. Vielleicht noch mit den Füßen ins Wasser, aber sonst... Ein Fleece-Shirt bietet sich immer an, eine Windjacke und Hosen, die sich gut hochkrempeln lassen. Jedenfalls wenn du zu den Leuten gehörst, deren Füße dem Reiz des Wassers nicht widerstehen können. Auch ein Stirnband sollte dabei sein, für die Ohren. Wenn nicht gar eine Mütze. Dafür kannst du die Creme mit LF30 getrost zuhause lassen ;-)

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Es sind beides große Städte und meiner Ansicht nach sollte die Entscheidung nicht auf den Kosten basieren. Einfach weil man die variieren kann: Findet ihr einen günstigen Flug? Welche Unterkunft wählt ihr (Hostels sind günstiger als Hotels, in Rom gibt es zentrale und günstige Unterkünfte in der Bahnhofsgegend, Couchsurfing ist eh am günstigsten...), wollt ihr viel Essen gehen und so weiter... Ich würde eher sagen, dass Rom interessant ist, wegen seiner Sehenswürdigkeiten, der Geschichte, den vielen, vielen Dingen, die man wenigstens ein Mal im Leben gesehen haben muss! Zum Feiern würde ich hingegen nach Barcelona fahren. Natürlich hat Gaudi dort faszinierende und sehenswerte architektonische Werke geschaffen, aber es ist kein Vergleich zu Rom. Ich würde mich da eher "inhaltlich", also auf die Städte selbst bezogen fragen, wonach euch eher ist. Denn Kosten sparen könnt ihr in beiden Städten. Und gut Shoppen auch ;-)

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Ich kenne ansonsten Pepe Verde und seine Accademia del Gusto. Das ist eine relativ professionelle Einrichtung, die sich eben auf Kochkurse spezialisiert hat (sonst bieten das ja auch viele Sprachschulen "nebenbei" an) und auch zu verschiedenen Themen Kurse anbietet. Ein großer Vorteil ist aber die zentrale Lage. Schau mal auf die Homepage, die gibt es auch auf Englisch, allerdings nur in Teilen: www.pepeverde.it/emenu.htm Im Zweifel würde ich raten, eine Email zu schicken und nach den Programmen im entsprechenden Reisemonat fragen.

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Das ist gar nicht so leicht zu beantworten und wird auch unterschiedlich gehandhabt. In Genua zum Beispiel habe ich mal 1,50 Euro für eine Flasche Wasser „im Sitzen“ bezahlt, obwohl das Getränk selbst 1 Euro gekostet hat. Gestern in Turin habe ich 80 Cent bezahlt, obwohl ich eine Stunde dort gesessen und ein Buch gelesen habe. Es gibt also keine generelle Regel. Es kommt vor, dass etwas aufgeschlagen wird, wobei ich es eigentlich andersrum sehen würde: Wer nur für 3 Minuten reinspringt und seinen Caffé im Stehen trinkt, weil er sofort weiter möchte, zahlt etwas weniger. Sozusagen nur den Caffé ohne Bedienung und Reinigung und was in einer Bar sonst noch so an Arbeiten anfällt. Alle anderen zahlen den normalen Preis.

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So blöd ist die Frage gar nicht. Zwar ist das Louvre riesig, aber Monet und andere finden sich dort tatsächlich nicht! Dazu musst du auf die andere Seite ins Musee d'Orsay gehen. Finde ich übrigens eh schöner und interessanter als das Louvre...

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Ich kenne diesen Agriturismo hier in der Toscana, "Il Poderone" und weiß, dass die jedes Jahr Erntehelfer suchen. Das ist ein rein biologischer Betrieb mit Bio-Öl, außerdem bieten sie Übernachtungsmöglichkeiten an und verkaufen natürlich auch ihr Öl. Der Link ist hier: http://www.poderone.com/html/deutsch.html und wenn du auf "Bio-Olivenöl" links klickst, kommst du auf eine Seite mit einem Link für freiwillige Erntehelfer. Das ist wirklich ein toller Betrieb, die Atmosphäre ist sehr familiär und die Lage ist einfach traumhaft. Natürlich finden sich da noch mehr Anbieter, das ist etwas wie mit der Weinlese auch... Hier also ein Tipp unter vielen möglichen aus der Toskana ;-)

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Ich weiß ja nicht, ob dir da Italienisch wirklich hilft... Ich meine vor allem, wenn du es gar nicht sprichst. Es könnte zu einer Enttäuschung werden, weil wir ja über Sizilien reden. Da wird Sizilianisch gesprochen, fast schon eine eigene Sprache. Versuch' dir vorzustellen, dass du liebevoll ein paar deutsche Redewendungen gelernt hast, die Betonung vielleicht noch nicht so ganz sitzt und sich in der Aufregung auch das ein oder andere Fehlerchen einschleicht, und du dann auf einen Schweizer triffst... Natürlich ist es besser als nichts und mit Englisch kommst du schon gar nicht weiter. Aber sei' hinterher nicht enttäuscht, wenn du es gerade in Sizilien nicht anwenden kannst. Was die Sprache anbelangt, so ist Italien wirklich extrem heterogen! Viel stärker als die deutsche Sprache, die ja von Hamburg nach Wien über Bern und Bayern auch schon eine ordentliche Varietät aufweist.

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Fahr' mit der alten Sassi-Zahnradbahn hoch zur Superga, das ist schön! Dann solltet ihr abends hoch zum Monte dei Cappuccini fahren, da ist ein super Restaurant! Mit Panoramaterrasse über der Stadt - in jeder anderen Stadt würde es das teuerste Restaurant sein, aber nicht in Turin (ich erwähnte ja schon mal, diese Stadt kann sich einfach nicht verkaufen...) Keine Panik also, moderate Preise, ausgezeichnetes Essen und ein schöner Blick. Dann solltet ihr natürlich in die Mole und euch auch noch Zeit für das Filmmuseum nehmen, absolut! Ach schade, die Ausstellung Wildlife photographer of the year ist seit drei Tagen zu Ende, das wäre auch schön gewesen... Ansonsten ist das Ägyptische Museum zu empfehlen (denkt über eine Museumskarte nach, gibt's bei der Touristeninfo, wenn ihr mehr Museen sehen wollt).

Abgesehen vom üblichen Touristenprogramm empfehle ich euch einen Vormittag über Porta Palazzo zu gehen, das ist ein täglicher, riesiger Freiluftmarkt im Zentrum - ein interkulturelles Erlebnis! Und nehmt euch Zeit für einen Spaziergang durch die Altstadt, die ist auch schön.

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Mit Schwein oder ohne? ;-) Piemonte ist DAS Gebiet für Trüffel. Den schwarzen gibt es hier seit ein paar Wochen, für den weißen musst du dich noch ein wenig gedulden. Wenn es nicht nur um die Jagd nach den Trüffeln gehen soll, dann schau doch mal in Alba vorbei. Auf dem Schloss Grinzane Cavour in Alba findet jährlich im Februar die Weltversteigerung der teuersten Trüffel statt - die teuersten gingen die letzten Jahre übrigens nach Hong Kong, wenn ich nicht irre... Teilnehmen kann man daran nicht so leicht, ist eine Oberschichten-Sache, aber interessant ist es und im Keller des Schlosses bekommt man - auch nicht zu anderen Zeiten - jede Menge Trüffelprodukte. Wenn das mit der eigenen Suche also nichts werden sollte... Ich weiß nicht, ob du den Artikel in der Welt gelesen hast: http://www.welt.de/lifestyle/article3158488/Auf-der-Jagd-nach-dem-weissen-Gold-des-Piemont.html? Vielleicht kamst du ja deshalb auf die Frage...

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Zunächst einmal ist es bei eingechecktem Gepäck kein Problem, das kann nur im Handgepäck zu Problemen führen. Nur in einen Platikbeutel würde ich es packen, falls man ein Päckchen platzt. Ansonsten überlege ich noch, dass Hummus sich doch ganz leicht selber machen lässt! Da würde ich gar nicht so viel aus Isreal mitnehmen, Sesampaste vielleicht, aber Kichererbsen gibt es doch auch hier! Das ist wirklich ganz leicht und schmeckt frisch vielleicht sogar noch besser als aus Isreal im Packet? http://www.chefkoch.de/rezepte/283761106764371/Hummus.html

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Hmm, ich bin kein Modeexperte, aer ich kenne in einem Vorort von Mailand einen suessen kleinen laden, der alles Moegliche aus zweiter Hand anietet- auch Kleidung. An der deutschen Homepage wird noch gearbeitet, aber die Adresse findest du schon: http://www.dimanoinmano.it/boutique.php

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Das ist zwar weniger etwas für ein Reiseforum als für ein Küchenforum, aber um den Reisekontext herzustellen: In Nebraska, USA, werden die Tiere schön durchgebraten gegessen. Wenn du es selbst mal probieren möchtest ist hier ein Rezept:

Für Waschbärenbraten nehme man: 1 kg Waschbärfleisch 1 Zwiebel 1 l Essig 1 Selleriescheibe 500 g Suppenknochen 2 EL Paniermehl 1 Petersilienwurzel 1 Karotte 10 Schwarze Pfefferkörner 4 EL Butterschmalz 1 EL Mehl 1 Ei 6 Lorbeerblätter 20 Wachholderbeeren

Zubereitung: Für die Marinade Essig mit Zwiebelscheiben und Gewürzen aufkochen. Gewaschenes Fleisch in ein Gefäss legen, mit der heissen Marinade übergiessen und drei Tage kühlstellen. Mehrmals wenden. Das Fleisch aus der Marinade nehmen und in einen Bräter legen. Zerkleinertes Gemüse in etwas Schmalz anbraten und dazugeben. Die gewaschenen Suppenknochen mit Wasser und Marinade (zu gleichen Teilen) auskochen, abseihen und die Brühe über das Fleisch giessen.Zugedeckt auf kleiner Flamme 5 bis 6 Stunden schmoren. Die verdampfte Flüssigkeit mit Wasser und Marinade ergänzen. Das abgekühlte Fleisch in Scheiben schneiden, in Mehl, verquirltem Ei und Paniermehl wenden und im restlichen Schweineschmalz wie Schnitzel braten.

Nur den Waschbär müsstest du vermutlich selber fangen, den gibt's bei Aldi vermutlich nicht ;-)

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Ich antworte hier auch noch mal für eine zusätzliche positive Meinung. Ich mache das seit vielen Jahren, sowohl als Gast als auch als Gastgeber und habe viele nette Menschen getroffen. Wie bei allem: Hör auf dein Gefühl und scheue dich nicht zu gehen, wenn du dich unwohl fühlst. Lass jemanden (einen Freund, Familie) wissen, wo du bist und lese dir die Profile und Bewertungen in Ruhe durch. Da finden sich schon viele Informationen. Ich persönlich übernachte lieber bei Männern, das finde ich unkomplizierter. Vielleicht eine Ying-Yang-Sache, keine Ahnung. Ansonsten bist du eben Gast, stell dir einfach vor, du wärst eingeladen worden! Dann verhältst du dich richtig. Und wenn dir Zweifel kommen: Wie würdest du dich jemandem gegenüber verhalten, der zu dir zu Besuch kommt? Das hilft schon. Viel Spaß dabei - und Angst ist wirklich nicht nötig. Die blockiert im Leben nur unnötig.

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