Zugfahren

Wenn das Fliegen so viel günstiger ist, wie geschrieben, bin ich eigentlich auch dafür. Aber das mit der Zeit stimmt so nicht. Denn ein ICE fährt von Hamburg nach München in teils unter sechs Stunden, und das von Zentrum zu Zentrum. Berücksichtigt man das, ist das Flugzeug in echt nur gut eine Stunde schneller. Falls es also ein etwa gleich günstiges Angebot gibt, bin ich aus ökologischen Gründen fürs Zugfahren. Und seit nicht mehr geraucht werden darf, sind die Bistros auch ok.

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Am besten, Du fährst auf der Autobahn von Stuttgart via München nach Salzburg, dort geht es auf der Tauernautobahn durch den Tauern- und Katschbergtunnel weiter in Richtung Villach, ab Villach durch den Karawanken-Tunnel nach Slowenien (keine Sorge, das ist gut beschildert). In Slowenien geht es weiter auf der Autobahn nach Lubljana (hier ist ein Stück Autobahn noch im Bau, man wird automatisch über die Landstraße weitergeleitet - Staugefahr). Von Lubljana aus fährst Du weiter auf der Autobahn bis Postojna, von dort auf der Landstraße nach Rijeka in Kroatien, dort an der Küste entlang ein Stück nach Süden (Fahrtrichtung Zadar), hinter einer großen Bucht, die man ausfahren muss, führt eine Brücke hinüber auf die Insel Krk, Baska liegt etwa am andere Ende der Insel, Du erreichst Baska via Krk (Ort). - Mautpflichtig sind: die österreichische Autobahn (Pickerl), Tauern- und Katschbergtunnel (eine Mautstelle), Karawankentunnel (Mautstelle auf österreichischer Seite) sowie die slowenische Autobahn. In bin auf kroatischer Seite bei dieser Route nicht auf der Autobahn gefahren, die Kroaten bauen aber kräftig, womöglich geht's vor Rijeka neuerdings auch auf die Autobahn. Für Hin- und Rückfahrt kostet das "ca." 60 Euro. - Ca. die Hälfte sparen könnte man, indem man die Alpentunnel auslässt und dort auf der Landstraße über die Pässe fährt (Benzin mit eingerechnet). - Übrigens: Benzin ist sowohl in Österreich als auch Slowenien billiger als in Deutschland (Kroatien wahrscheinlich auch, weiß ich aber nicht sicher).

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Pula ist eine sehr schöne, lebendige, alte Stadt, wo das römische Erbe zu bestaunen ist (u.a. tolles Amphitheater am Hafen und Herkulestor in der Fußgängerzone). Auch ein wenig K-und-K-Einfluss wird sichtbar. Allerdings ist das umtriebige Pula selbst eher etwas für einen Tagesausflug, Badeurlauber wohnen nicht in, sondern an der Küste um Pula. In Porec und Rovinj ist am meisten los, der Tipp von heima (Rabac) hört sich prima an. Und ja, man bekommt zwar nichts geschenkt, aber günstig ist Kroatien immer noch (locker ein Drittel günstiger als Italien).

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