Hi Waldfex,na, Madeira ist eher etwas für einen Wander- denn für einen Badeurlaub, obwohl es einige ganz nette Meerwasserschwimmbäder gibt, z.B. an der Nordküste in Porto Moniz, in Funchal z.B. Doco do Cavacas und (Wiedereröffnung leider erst im Oktober) das Lido, in Canico de Baixo beim Galo-Resort, und insbesondere an der Ostküste mehrere Meerwasser-Freibäder. In der Nähe von Santa Cruz (zwischen Flughafen und der Hauptstadt Funchal) ist auch ein größerer Planscpark vorhanden, der einzige Natur-Sandstrand liegt im Osten der Insel in der Nähe der Stadt Canical, und ein etwa 7 km langer heller Sandstrand fast in Fuerteventura-Qualität findet sich auf der Nachbarinsel Porto Santo (etwa 50 km entfernt, mit der Fähre Lobo Marinho ist man in 2 Stunden dort, Flugmöglichkeit gibt's auch 3 bis 5 mal am Tag).Künstliche helle Sandstrände gibt es zudem in Machico und Calheta.Bedingt durch die ziemlich tiefen Gewässer rund um die Insel erwärmt sich der Atlantik hier doch ziemlich langsam, für Mitteleuropäer ist's im Juni jedoch schon erträglich. Ab Ende August jedoch kann man auch mit Meerwassertemperaturen um und über 20 Grad rechnen, und das hält sich dann auch bis in den November hinein.Ein Wehrmutstropfen ist allerdings an mehreren Orten die schlechte Wasserqualität, wie letztens das portugiesische Umweltinstitut "Quercus" mitteilte. Bedingt durch Abwassereinleitungen wurde die Wasserqualität in Machico und in Teilen der Küste von Funchal (hier im Bereich des oben genannten "Doco do Cavacas") als "schlecht" eingestuft, in anderen Bereichen war sie jedoch wohl einwandfrei. Nun ja, und die Temperaturen im Juni unterliegen m.M. nicht so sehr großen Schwankungen. An der Südküste tagsüber so zwischen 19 und 23 Grad, nachts um die 15 Grad herum. Ausnahmen kann es geben, wenn der Leste -ein heißer Wind, der ab und an aus Afrika herüberkommt- weht, dann sind auch schon mal 30 Grad auch in höheren Lagen drin. Ganz nette Wetterinfos biete da z.B. wunderground.com:http://www.wunderground.com/history/airport/LPMA/2014/6/30/MonthlyCalendar.html?req_city=Funchal&req_state=&req_statename=Madeira&reqdb.zip=00000&reqdb.magic=1&reqdb.wmo=08521

Eine viel größere Rolle -und oft überraschend für Urlauber- ist jedoch die Temperaturschichtung: Madeira hat ja ein sehr steiles Geländeprofil, und auch dort gilt die Faustregel, daß mit 100 Höhenmetern die Temperatur um etwa 0,6 bis 0,8 Grad abnimmt. Das bedeutet, daß man nur einen schmalen Küstenstreifen auf Meereshöhe mit den erwarteten sommerlichen Temperaturen hat, aber in's Inland hinein ist man schnell auf 400 bis 600 m Höhe, und aus sommerlichen Mittagstemperaturen von 23 bis 25 Grad werden dann schnell 15 bis 18 Grad (in der Sonne gefühlt jedoch dann auch wieder mehr).Trotzdem sehe ich den Juni als einen der betsen Monate an, um Madeira zu besuchen. Die Vegatation zeigt sich dann in voller Pracht, und diese dann überbordende Vegetation ist halt einer der Hauptpluspunkte, den Madeira zu bieten hat. Viele der Levadawanderungen führen zu dieser Jahreszeit durch einen riesengroßen blühenden Garten, der seinesgleichen sucht.

*boa viagem*

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Hallo Usambara,

um einfach mal einen konkreten Ausgangspunkt bzw. ein Hotel zu nennen, welches in direkter Nähe zu einigen lohnenswerten Wanderwegen liegt:

vom Hotel Pico da Urze auf der Hochebene Paul da Serra (gehört gebietstechnisch zum Ort Calheta) kann man so ziemlich alle Wanderstrecken in den Wandergebieten Rabacal und Fanal zu Fuss in maximal 30 Minuten erreichen, darüber hinaus ist man auch schnell bei den Wanderungen, die im Bereich des Encumeada-Passes beginnen. Geht man dort alle möglichen Varianten (und da gibt es etliches, was nicht in den gängigen Wanderführern drinsteht), kann man sich damit als "Normalwanderer" schon 'ne Woche gut beschäftigen.

Das große ABER: dieses Hotel liegt in völliger Einsamkeit auf der Hochebene Paul da Serra, ist nur per Mietwagen oder Taxi zu erreichen, wegen der Höhenlage (ca. 1.350 m) kann es dort auch im Mai ziemlich frisch sein, durch den oft recht kräftigen Wind braucht's auch dann mal Winterjacken, und garnicht so selten steckt man dort in den Wolken und kann die Intensität der madeirensischen Niederschläge hautnah erleben.

Für einen 'normalen' Madeiraurlaub würde ich jedoch eine Unterkunft an der Südküste empfehlen. Möchte man mit dem Bus zu den einzelnen Wanderungen fahren, sollte man in Funchal logieren: alle Buslinien beginnen und enden dort, wobei man berücksichtigen sollte, daß insbesondere die oben genannten Wandergebiete auf der Hochebene nicht per Linienbus zu erreichen sind.

Nutzt man für die Anfahrten einen Mietwagen, so kann man m.M. eigentlich alle Orte der Südküste zwischen Calheta und Santa Cruz in's Kalkül ziehen: die Anbindung zur Inselschnellstraße 'Via Rapida' (ER101 bzw. VR1 genannt) ist dort überall recht gut, und über diese kommt man schnell in die einzelnen Inselregionen, die man alle mal gesehen haben sollte. Wir selbst bevorzugen als Standort in den letzten Jahren Canico de Baixo, aber gutt, das ist sicherlich Geschmackssache.

Insbesondere zu Funchal sei noch angemerkt, daß dort bis zum Herbst 2014 der komplette Hafenbereich umgebaut wird; die Verkehrssituation ist dort derzeit ziemlich chaotisch -auch im Bereich des zentralen Busbahnhofes-, und falls man in der Inselhauptstadt logieren möchte, sollte man sich m.M. zur Zeit eher nach einer Unterkunft im Bereich der Estrada Monumental umschauen.

boa viagem

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Hallo Koralle,

für sportbegeisterte Jugendliche gibt es sicherlich so einiges auf Madeira, z.B. Mountainbiking, Canyoning, Surfen, Tauchen oder auch mal Reiten. Wenn man dies in einem relativ kurzen Urlaub nutzen möchte, kommt man aber wohl nicht umhin, hierzu eine örtliche Agentur zu nutzen. Dazu würde ich die Agentur "Lokoloko" in Canico de Baixo empfehlen, einfach mal googeln, bei facebook gibt's dazu ein paar Bilder. Für Reitausflüge bietet sich die 'Quinta do Riacho' in Santo da Serra an. Für Mountainbiker und Skateboarder gibt es unter dem nord-östlichen Teil der Startbahn des Flughafens zwischen den Betonstelzen ein betoniertes Übungsgelände.

Wal- bzw. Delfinbeobachtungen fallen mir zu "jugendgeeigneten" Ausflügen ein, z.B. mit "Lobosonda" in Calheta, und ebenso die "Grutas" (Vulkanhöhlen) in Sao Vicente, das Walmuseum in Canical, das "Madeira Story Center" sowie andere Museen in Funchal und die diversen Meerwasserschwimmbäder (vor allem das in Porto Moniz). Wenn's denn zum Baden mal ein heller Sandstrand sein soll, gibt es als natürliche helle Sandstrände auf der Halbinsel Sao Lourenco den "Prainha" und natürlich auf der Nachbarinsel Porto Santo einen endlosen Sandstrand an der Südküste, künstliche helle Sandstrände werden auf Madeira in Machico und Calheta geboten.

Ob dann der "Parque Tematico" in Santana so wirklich etwas wäre, kann ich nicht beschwören- das ist ein kleiner Freizeitpark, hauptsächlich mit madeirensischen Themen, und ob es etwas bringt, dort eine Art touristisch aufbereitetes Madeira in Kompaktform zu erleben oder aber stattdessen alles im Original zu bestaunen, muss man schon selbst entscheiden.

Sicherlich auch für Jugendliche erlebenswert sind die Tage, an denen im Hafen von Funchal mal wieder ein größeres Aufkommen an Kreuzfahrtschiffen ist, 3 bis 4 größere Pötte gleichzeitig dort anzutreffen kommt im Sommerhalbjahr öfter vor. Um das planen zu können, sollte man bei Portos da Madeira (portosdamadeira.com) nachschauen, dort gibt -rechts unten- unter 'annual forecast' eine Vorausschau auf die Ankunft- und Liegezeiten. Na ja, leider ist das wohl wegen der derzeitigen größeren Bauarbeiten im Hafen ein etwas eingeschränktes Vergnügen, aber trotzdem sehenswert.

Andererseits kann man mit den Madeira"standards" wie Levadawanderungen, Besuch der Gärten, Cabo Girao undSoWeiterUndSoFort 10 Tage auf Madeira schon mehr als ausfüllen.

Denn mal gute Reise, oder besser: boa viagem das wauzih

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Hallo cylex, aus meiner Sicht schaut das so aus:

der einzige Ort auf Madeira mit einer –im touristischen Sinne- Strandpromenade, an der bis in die Nacht hinein Betrieb ist, ist eigentlich Funchal- die Bereiche um die Avenida do Mar und Praia Formosa/Estrada Monumental sind ganz nett, aber natürlich auch ziemlich großstädtisch und z.T. auch seeehr touristisch. Wenn man viele Ausflüge mit dem Mietwagen unternehmen möchte (aus meiner Sicht ein absolutes „Muss“ auf Madeira) ist es aus meiner Sicht in Funchal ein Nachteil, daß man doch ein wenig länger braucht, um aus der Stadt heraus auf die Inselschnellstraße „Via Rapida“ zu kommen: je nach Standort und Verkehrslage dauert das ca. 15 bis 30 Minuten, bei erhöhtem Verkehrsaufkommen durch Ausflugsverkehr mehrerer Kreuzfahrtschiffe im Hafen kann’s auch mal zu Staus kommen. Derzeit gibt es zudem bis etwa Herbst 2014 einige Grossbaustellen im Hafen-/Uferbereich.

Bei der Wahl eines anderen Ortes würde ich zur Südküste tendieren, andere Küstenorte sind zwar auch ganz nett (z.B. Porto Moniz, Sao Vicente, Porto da Cruz), aber der Süden hat i.d.R. doch entschieden mehr Sonnenstunden.

Von den meisten Orten an der zentralen Südküste (soll heißen: Calheta bis Machico) ist man ziemlich flott auf der Via Rapida, und da man wohl alle Richtungen mal erkunden möchte, ist die Frage ob man sein Urlaubsdomizil eher im im Osten oder Westen aufschlagen sollte m.M. eher zweitrangig.

Am sympathischten für einen Bummel am Abend finde ich eigentlich Ribeira Brava und –trotz der Nähe zum Flughafen- Santa Cruz: hier hat man einen netten Uferbereich mit einem nahe gelegenen Ortskern, in dem sich auch am Abend viele Möglichkeiten zum Bummeln und zur Einkehr ergeben. Zumeist ist das „Nachtleben“ dort mehr durch Einheimische geprägt als durch touristische Angebote, aber das macht m.M. auch den Charme dieser Orte aus. Die Nähe des Flughafens merkt man in Santa Cruz nicht so wirklich. In etwa 80% der Fälle erfolgen aus dieser Richtung die Landungen, welche man akustisch kaum wahrnimmt, und u.U. ist es auch ganz nett, die Flieger vor dem Strand einschweben zu sehen. Sofern die dortigen –nicht sehr zahlreichen- Hotelangebote zusagen, würde ich bei Deinen Vorgaben zu einem dieser beiden Orte tendieren. Bei der Hotelauswahl aber bitte nicht nur nach der Lage auf der Karte gehen: nach Luftlinie kann ein Hotel mal gar nicht so weit weg sein, aber trotz Küstennähe kann es durchaus passieren, daß man von dort den Strand aus luftiger Höhe erlebt, was den Heimweg von einem abendlichen Strandbummel zu einer Kletterpartie machen kann, sofern man kein Taxi nehmen möchte.

Andere Orte –z.B. Paul do Mar, Calheta, Lugar do Baixo, Machico- sind zwar an sich auch ganz nett, aber mir persönlich ist der Uferbereich dort zu nüchtern bzw. zuviel Beton. Ponta do Sol geht m.M. noch so halbwegs.
Canico de Baixo wiederum hat zwar ein größeres Hotelangebot, doch fehlt es –für Deine Vorgaben- dort an einer „echten“ lebendigen Strandpromenade: lediglich im Bereich des dortigen Riu-Hotels gibt es eine nett gepflasterte Strecke, die sich nach Westen hin dann aber in der Hotelsiedlung verliert bzw. in die Rua Franciso Santana übergeht, an der man zwar gut durch einige Lokalitäten hindurch bummeln kann, aber das ist eine normale Straße/Sackgasse, gibt optisch nicht sehr viel her, und die Bürgersteige werden in Canico de Baixo oft schon unerwartet früh hochgeklappt- da bleibt dann für den geselligen Absacker meist nur die Hotelterrasse. Trotzdem logieren wir meistens in Canico de Baixo- 90% unserer Madeira-Urlaube bestehen aus länger andauernden Tagestouren, und nach einem längeren Wandertag geht’s meist nur noch zum Happa und danach schon mal mit 'nem Fläschchen Rotwein auf eine Klippe, um von dort aus auf dem dunklen Meer den Lichtern der Fischerboote zusehen.
Und zu Cocktails: da sollte man auf Madeira außer dem allgegenwärtigen „Poncha“ auch mal einen „Nikita“ probieren, eine Mischung aus Weißwein, Eiscreme, Ananas & Bier(!)- in der Gegend von Camara de Lobos „der“ Longdrink schlechthin.

tschaui

das wauzih

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Hallo laetitia,

na, denn schon mal boa viagem.

Klimatechnisch unterscheidet sich der November auf Madeira nicht wirklich von anderen Monaten, d.h. man kann eigentlich jedes Wetter haben, in den Hochlagen kann es da schon ziemlich frisch werden, und bei wirklichen Schlechtwetterlagen kann es in den Bergen eigentlich zu jeder Jahreszeit auch mal weiß werden- meist vom Graupel, seltener vom Schnee.

Für Wanderungen in Gruppen googel' doch einfach mal nach "oliveiro+madeira" oder "Christa Dornfeld".

Wenn man allein geht, sollte man sich schon einen Wanderführer in Buchform zulegen, empfehlen würd ich entweder den "Madeira"-Führer aus dem Rotherverlag (Rolf Goetz) oder aus dem Michael-Müller-Verlag, Autor Oliver Breda.

Wanderungen für Gelegenheitswanderer, die man m.M. gut allein gehen kann: Farnweg auf den Pico Ruivo do Paul da Serra, beschrieben bei Rother (RT): Tour 40, Michael-Müller: (MM) 26; Levada do Alecrim im Rabacal-Gebiet, RT44 & MM24 Levada da Janela, RT50&MM34; Weg zur Boca do Risco: der Hinweg vom alten Canical-Tunnel ist bei RT als Tour 14 beschrieben,als One-way von Marocos zum alten Canical-Tunnel bei MM als Tour 2, eine schöne Wanderung durch madeirensische Felder. Der weitere Weg über Boca do Risco bis Porto da Cruz ist dann nicht so wirklich was für Gelegenheitswanderer; die relativ einfache Hochgebirgswanderung von der Achada do Teixeira zum Pico Ruivo do Santana, RT Tour 30; Wanderweg auf der Halbinsel Sao Lourenco RT Tour 12 & MM Tour 1; Wanderung "Von Fanal nach Fio" (RT Tour 14) durch den Märchenwald von Fanal; am Encumeada-Pass die Folhadal-Wanderung. Zu der "Madeira-Vorzeigewanderung" zu den 25 Quellen (25 Fontes) in Rabacal sei angemerkt, daß es zwar eine sehr schöne Strecke ist, jedoch meistens hoffnungslos überlaufen- für Menschen, welche Stille suchen, ist das nix, höchstnes am frühen Morgen oder späten Nachmittag.

Zu Wettereinflüssen bei Wanderungen sei gesagt, daß außer Regen und Wolken auch der Wind wegen der Sicherheit auf Wanderungen nicht außer acht gelassen werden sollte. Die meisten Wanderungen sind ja nun doch Höhenlagen, die man durchaus als Gebirge bezeichnen kann, und viele Wege folgen den "Levadas" -kleinen Wasserkanälen-, und man geht oft auf der -bei den genannten Wanderungen meist gut gesicherten- Levadawandung. Diese ist oft nicht sehr breit, etwa wie normale Treppenstufen. Halbwegs kräftiger Wind kann sich dann in den Tälern so verfangen, daß er stellenweise erstaunlich kräftig wird und die Standsicherheit erheblich beeinträchtigen kann, oder salopp gesagt: er kann einen von den Füßen hauen. Auch Felsbrocken werden von starkem Wind oft gelöst und können einem dann um die Ohren fliegen. Auf jeden Fall sollte man jedoch nachschauen, ob die Schuhe noch ausreichend Profil haben, im Winterhalbjahr sind die Wanderwege oft rutschig.

Zur sonstigen Sicherheit sei noch erwähnt, daß Madeira im Großen und Ganzen auch für Alleinreisende und -wanderer recht sicher ist, jedoch mit 2 Ausnahmen: aus der Umgebung der Orte Camara de Lobos und Camacha gibt es in den letzten 2 Jahren häufiger Meldungen, nach denen Wanderer (allein oder zu zweit) "überfallen" wurden, d.h. unter Drohungen zur Herausgabe von Bargeld genötigt wurden. Begründet liegt dies in sozialen Brennpunkten der beiden Orte, und es handelt sich wohl um Beschaffungskriminalität mit Drogenhintergrund. Es sind aber wohl nur Einzeltäter, und die sind natürlich nicht dauernd an den Wanderwegen präsent. Trotzdem würde ich derzeit abraten, Wanderungen im Umkreis von ca. 3-4 km um Camacha und Camara de Lobos -dazu zählen dann auch Wege um das Cabo Girao oder die Strecke von Monte nach Camacha- allein oder zu zweit zu gehen. Ebenso sollte man sich im Ort Camara de Lobos die Taschen zubinden, und auch den dortigen Aussichtsberg Pico da Torre meiden.

Insgesamt sei noch gesagt, daß die Sicherungseinrichtungen an den Wanderwegen derzeit sehr gut instand gehalten werden; das war schon mal anders, und ich hoffe mal, daß das so bleibt, da die Wege doch ziemlich starken Erosionseinflüssen ausgesetzt sind.

schön's Grüß'le

das wauzih

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Hallo Tropensturm,

das Busnetz auf Madeira ist recht gut ausgebaut, so die überwiegende Zahl der bewohnten Ortschaften kann man damit erreichen, z.T. auch auf etwas abenteuerlich engen und steilen Bergstraßen . Da es jedoch normale Linienbusse sind, die bei Bedarf an jeder Milchkanne halten, dauert das natürlich seine Zeit. Das Busnetz teilen sich hauptsächlich 3 Gesellschaften:

Horarios de Funchal (HDF): Funchal und nähere Umgebung

Rodoeste: Westen der Insel

S.A.M. : Osten der Insel.

Alle Buslinien beginnen und enden am zentralen Busbahnhof in Funchal, am östlichen Ende der Uferstraße Avenida do Mar, leicht zu finden, wenn man sich an der Lage der Talstation der Seilbahn nach Monte orientiert.

Manche touristischen Sehenswürdigkeiten wie z.B. die Hochebene Paul da Serra mit den Wandergebieten Rabacal und Fanal sowie auch die Umgebung des höchsten Berges Madeiras -dem Pico Ruivo- erreicht man nicht mit dem Linienbus.

Es werden jedoch natürlich auch touristische Busrundfahrten angeboten, welche auch die abgelegeneren Sehenswürdigkeiten ansteuern, aber klar, die sind natürlich seeehr touristisch: anhalten, knipsen, weiter .

Insgesamt kommt man m.M. zumindest für einige Tage nicht um einen Leihwagen herum, wenn man halbwegs einen Gesamteindruck haben möchte, allein schon aus Zeitgründen.

Meiner Meinung kann man die gesamte Südküste von Paul do Mar und Prazeres im Westen bis zum Ostzipfel auf der Halbinsel Sao Lourenco und auch einige Orte im Inselinneren -wie Curral das Freiras, Ribeiro Frio, Camacha, auch Santana an der Ostküste- in halbwegs vertretbarer Zeit abklappern, vorausgesetzt natürlich, daß man den zentralen Busbahnhof flott erreichen kann.

Für alle anderen Ziele sollte man doch einen Mietwagen bevorzugen.

Beachten sollte man noch, daß die Busfahrer garnicht so selten eine in den Fahrplänen ausgewiesene vorgeschriebene Pause einlegen müssen. Es kann zwar ganz unterhaltsam sein, mit dem Busfahrer 'ne halbe Stunde an einer Kaffeebar zu pausieren, man sollte dies aber bei seiner Zeitplanung einkalkulieren.

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Hallo Wimelina,

meinereiner war zwar schon einige Male auf Madeira, aber nicht selbst auf Hawaii, doch hatte über Bekannte schon mal Einiges von Letzerem mitbekommen.

Ich denke mal, dass dies ein ähnlicher Vergleich ist wie die berühmten Äpfel und Birnen, oder in diesem Fall Ananas gegen Süsskartoffel ;-)

Gemeinsam haben die Inseln, dass es beides Vulkaninselgruppen sind, somit vom geologischen Aufbau ähnlich: hohe Berge im Landesinneren, die z.T. steil vom Meer aufsteigen. Die vulkanische Aktivität hat auf Madeira allerdings schon vor etwa 6000 Jahren aufgehört, auf Hawaii ist sie z.T. sehr aktiv. Ein großer Unterschied besteht auch in der Größe, Madeira selbst hat nicht mal ein Zehntel der Fläche von „Big Island“, von den weiteren Inseln mal gar nicht zu reden. Ein weiterer geologischer Unterschied besteht darin, dass rings um die Inseln des Madeira-Archipels –außer Madeira selbst gehören noch Porto Santo und die unbewohnten Desertas-Inseln dazu- das Gelände unterseeisch steil abfällt, so dass es kaum flache Meeresbereiche ringsherum gibt –was wiederum zur Folge hat, dass Madeira keine nennenswerten Sandstrände aufweisen kann. Anders sieht es da schon im Süden der Nachbarinsel Porto Santo aus. Im Hawaii-Archipel gibt es dagegen zwischen den Inseln oft relativ seichte Stellen. Nun ja, und die Vulkane der Hawaii-Inseln sind dann doch um Einiges höher.

Ein weiterer Unterschied ist die Lage: Madeira liegt am Rande der Subtropen, Hawaii im Norden der tropischen Klimazone. Dadurch ist es auf Hawaii durchschnittlich zu allen Jahreszeiten 5 bis 7 Grad wärmer. Ähnlich ist jedoch die Niederschlagsmenge, zumindest die Hauptinsel(n) beider Inselgruppen bekommen reichlich Niederschlag, was jeweils eine üppige Vegetation zur Folge hat. Doch auch hier sollte man den Unterschied zwischen subtropischer und tropischer Vegetation beachten.

In kulturhistorischer Hinsicht gibt es ebenfalls einen großen Unterschied, mal ganz von der heutigen politischen Zuordnung abgesehen: auf Madeira gab es vor seiner „Entdeckung“ keine Ur-Einwohner, im Gegensatz zu der auf Hawaii noch allgegenwärtigen Existenz der polynesischen Urbevölkerung. Andererseits ist Madeira bisher von allzu großen Auswirkungen des „american way of life“ verschont geblieben und vielerorts noch ziemlich ursprünglich, wenn man aus der Hauptstadt Funchal herauskommt.

Nun ja, und Madeira als Reiseziel: Der Ruf „Rentnerinsel“ ist ein wenig übertrieben, doch der Altersdurchschnitt der Touristen dürfte bei >45 liegen. Das liegt eigentlich daran, dass es doch ein Reiseziel der zweiten Reihe ist- wenn man das Meiste Andere durch hat, denkt man vielleicht auch mal an Madeira, bei uns war es nicht anders- und ich ärgere mich heute, dass wir nicht eher den Weg dorthin fanden: landschaftlich ist die Insel ein Paradies, abwechslungsreich und voller Überraschungen.

Auch gibt es durchaus in nennenswertem Umfang Familien mit Kindern, die auf Madeira urlauben. Mit Kindern allerdings kann ich allerdings nicht vorbehaltlos ein okay geben: es gibt durchaus etliche Dinge, die man auch mit Kindern dort unternehmen kann –die Grutas in Sao Vicente, der Themenpark in Santana, die verschiedenen Meerwasserschwimmbäder oder auch die –künstlichen- Sandstrände in Calheta oder Machico. Doch die Grundvoraussetzung für einen Madeiraurlaub mit Kindern ist m.M. ist, dass die Kids auch ein gewisses Interesse an Natur und Wandern haben- zum reinen Bespassen ist auf Madeira nicht viel zu haben. Zu ein paar näheren Infos kommst Du z.B., wenn Du bei Google „heikeoli madeira kinder“ eingibst. Mit Kindern unter etwa 12 Jahren würde ich von den meisten Levadawanderungen jedoch abraten: die Absturzsicherungen bestehen i.d.R. aus zwei an Stahlpfosten gespannten Drähten oder dünnen Drahtseilen, zwischen denen kleinere Kinder leicht hindurchrutschen können. Zudem muss man immer damit rechnen, dass diese Sicherungen –sofern sie überhaupt vorhanden sind- oft durch Steilschlag beschädigt sein können. Man sollte sich der Tatsache bewusst sein, dass diese Levadawege in erster Linie als Verkehrswege für Instandhaltungspersonal zum Abgehen der Wasserkanäle dienen: bei denen wird Schwindelfreiheit und Bergtauglichkeit vorausgesetzt- dass einige dieser Wege sich zu begehrten Touri-Wanderwegen entwickelt haben, ist mehr ein Nebenprodukt.

Trotzdem gibt es einige Levadawege, die man auch mit Kindern gut gehen kann, z.B. die Balcoes-Wanderung, die Levada do Canical, Levada do Risco/25 Fontes, Pico Ruivo do Paul da Serra oder die Levada da Ribeira de Janela- aber gutt, das ist von der Thematik her vielleicht seeehr weit voraus gegriffen.

tschaui

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Hallo Reiselust5,

sicherlich ist auch Madeira in den Sommermonaten um einiges voller als während des restlichen Jahres.

Hauptsächlich liegt dies an den portugiesischen Sommerferien, die regional unterschiedlich von Mitte Juni bis Anfang September dauern; in dieser Zeit machen viele Festlandsportugiesen auf Madeira Urlaub, wobei es einige Hotels gibt, die auch nur in dieser Zeit geöffnet haben.

Deutlich merkbar ist dieses vor allem in Funchal, dann aber insbesondere auch auf der Nachbarinsel Porto Santo (wegen des langen Sandstrandes) und ebenso in etwas abgelegeneren Orten wie Porto Moniz (Meerwasserschwimmbad) oder Calheta (künstlicher Sandstrand). Von "überlaufen" kann man aber trotzdem nicht sprechen, was insbesondere für klassische Hotelorte wie z.B. Canico de Baixo gilt: gut gefüllt ja, Riesentrubel nein, dazu sind die Hotelkapazitäten nicht groß genug, und die klassische Urlauberklientel Madeiras aus Mitteleuropa ist weitgehend von der Ferienzeit unabhängig und bevorzugt Frühjahr und Herbst.

Blumen und Blüten gibt es auch im Sommer genügend, die Blütezeiten der einzelnen Sorten verteilen sich auf's Jahr.

Normalerweise kann man auch mit gutem Wetter bei gemäßigten Temperaturen rechnen, so maximal 25 Grad oder etwas darüber, was durch den Seewind meist etwas kühler wirkt. Trotzdem kann es durchaus immer mal regnen, ist im Sommer zwar selten, aber wenn ein größeres Tiefdruckgebiet über den Atlantik vagabundiert und sich dort festsetzt, kann man auch 3 Tage Regen haben. Die Chance auf gutes Bergwetter ist in den Sommermonaten erheblich höher als zu anderen Jahreszeiten.

Falls man jedoch einen Mietwagen buchen möchte -auf Madeira zumindest für einige Tage ein "Muss"- sollte man dies frühzeitig bereits von zuhause aus machen, die können während der Sommerferienzeit schon mal vergriffen sein. Madeira ist schließlich eine Insel, und die Fahrzeugbestände können nicht überdimensional aufgestockt werden.

schönen Gruß

wauzih

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Hallo Muschelsucher,

auf Madeira gibt es in mehreren Orten feste Markthallen, in denen landwirtschaftliche und (kunst-)handwerkliche Erzeugnisse angeboten werden. Sie sind normalerweise täglich geöffnet. Die bekannteste Markthalle dieser Art ist der Mercado dos Lavradores (Markt der Landarbeiter) in Funchal, eine kleinere Ausgabe davon gibt es z.B. in Santa Cruz (Mercado Municipalein paar Bilder davon unten). Für den Besuch dieser Märkte würde ich einen Freitag oder auch Samstag empfehlen, zum Wochenende hin quillt das Angebot über. Speziell beim Mercado dos Lavradores in Funchal meine ich jedoch, daß die Preise hier etwas hoch sind, zumindest für Touristen. Ist wohl eine Unart, die man auch vereinzelt z.B. in Cafe-Bars erleben kann, daß es 2 Preise gibt: einen für Urlauber, einen niedrigeren für Einheimische.

Im Unterschied dazu gibt es in vielen Orten Wochenmärkte, einer der bekanntesten findet jeweils Sonntags in Santo da Serra statt. Auf diesem Markt gibt es ebenso einen bunten Mix aus landwirtschaftlichen als auch handwerklichen Artikeln, ebenso ein umfangreiches Imbissangebot, welches sich gut dazu eignet, mal die bodenständige Madeiraküche außerhalb der Restaurants zu testen.

Jeweils Samstags findet in den Gassen der Altstadt von Funchal ein Flohmarkt (Feira da Lagartaxia- überstzt etwa: Gekko-Markt) statt, bei dem man auch mal das eine oder andere Andenkenschnäppchen machen kann. Diese Märkte sind von den Jahreszeiten unabhängig.

Zu unterschiedlichen Zeiten finden in den einzelnen Orten auch jährlich einmalige größere (Jahr-)Märkte statt, die meist mit der Haupterntezeit bestimmter, für diese Orte dominanter Früchte einhergehen, so z.B. die "Festa da Anona" in Faial, die dieses Jahr am 25.Februar stattfindet (sorry, danach ist erstmal nix in der Art, erst wieder ab April).

Weiter gibt es in Funchal auf öffentlichen Plätzen hier und da einzelne Spezialmärkte, z.B. am 2.März 2012 die "Feira do Açúcar" im Zentrum (das aber mal ohne Gewähr, hab ich selbst noch nicht gesehen).

Falls man auf den Märkten nicht fündig wird, kann man Souvenirs auch aus örtlicher Produktion (z.B. Flechtartikel, Schafwolljacken) natürlich auch in den zahlreichen Andenkenläden bekommen. Außerhalb von Funchal gibt es größere Läden dieser Art z.B. in Santana (Ferienhaussiedlung Cabanas Village) oder am Encumeada-Pass, der meiner Ansicht nach bestsortierte und dabei preislich relativ günstige Laden dieser Art befindet sich am Eira do Serrado, einem Aussichtspunkt oberhalb von Curral das Freiras, dort würd' ich auf jeden Fall mal rein schnüffeln.

Ein bißchen vom alten Markthandel kann man auch noch morgens in den kleinen Fischerhäfen erleben -z.B. in Camara de Lobos oder Paul do Mar- wo es hier und da noch üblich ist, daß Hausfrauen direkt vom Fischerboot kaufen.

boa viagem

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Hallo Malediva, von Madeira aus kann man die kleine Nachbarinsel Porto Santo mit der Fähre Lobo Marinho (112 m lang, Baujahr 2003) besuchen. Alternativ kann man diesen Ausflug auch mit dem Flugzeug machen. Die Fluggesellschaft SATA führt den Flugverkehr zwischen den beiden Inseln 3mal täglich mit einer zweimotorigen Verkehrsmaschine durch. Diese Flüge kann man auch kurzfristig im Airport am Schalter der SATA buchen, oder auch telefonisch vom Hotel aus. Der Preis beträgt mit etwas über 100.- € jedoch gut das Doppelte des Fahrpreises mit der Fähre. Von Montags bis Donnerstags legt die Fähre morgens um 8 Uhr in Funchal ab, die Rückfahrt beginnt um 18 Uhr (im April/ in den Sommermonaten auch später) in Porto Santo. Von Freitags bis Sonntags variiert der Fahrplan jedoch, daher sollte man einen kurzen Blick auf diesen werfen. Der Fahrpreis lag im April 2011 bei 52.- pro Person (Touristenklasse, aber wieso überhaupt eine „1.Klasse“ angeboten wird, ist uns ziemlich schleierhaft). Buchen kann man diese Fahrt so ziemlich an jeder Straßenecke, an etlichen Verkaufsständen im Hafen, an Verkaufsautomaten, direkt an der Fähre, aber auch an den Rezeptionen der meisten Hotels. Für viele Hotels in Funchal, aber auch in Canico und Canico de Baixo wird zudem für einen geringen Aufpreis (3,- €) ein Busshuttle angeboten. Der Shuttle geht auf Madeira sehr zügig vonstatten, er wird mit Kleinbussen durchgeführt, die höchstens 2 bis 3 Stationen abklappern. Lediglich in Teilen von Funchal ist wohl auch ein größerer Bus unterwegs. Auch der Rücktransport zu den Hotels funktioniert reibungslos, es hat gerade mal etwas mehr als eine halbe Stunde gedauert, bis wir vom Aussteigen bei der Fähre wieder in unserem Hotel in Canico de Baixo waren. Der Aufpreis für den Shuttle beinhaltet auf Porto Santo ebenfalls den Transport vom Fähranleger in die „Hauptstadt“ Vila Baleira. Hierfür bekommt man mit den Tickets jeweils Transportcoupons. Wenn man nach Vila Baleira, zum Sandstrand und/oder an einer Bus-Inselrundfahrt teilnehmen möchte, empfiehlt sich auch dieser Shuttle. Hat man jedoch ein anderes Ziel auf Porto Santo, sollte man sich gleich am Fähranleger ein Taxi nehmen. Die Organisation des Shuttles (Einsammeln der Fahrgäste) nimmt einige Zeit in Anspruch, und man wird den Eindruck nicht los, daß dabei jeder Fahrgast von dem ansonsten sehr freundlichen Personal überredet werden soll, an der Inselrundfahrt für 30.-€ teilzunehmen. Wir hatten nicht an der Rundfahrt teilgenommen, sondern uns auf eigene Faust eine Wanderung auf Porto Santo zusammen gebastelt. Doch die Rundfahrt mit dem Bus hat sicher auch ihren Reiz, und wir möchten hier auch nicht abraten. Während der Seereise bekommt man auch einen guten Eindruck von der Steilküste Madeiras, es ist beeindruckend, die Siedlungen an der Küste zu sehen, wie sie auf den steilen Klippen angeklebt scheinen. Passiert man dann die Landspitze von Sao Laurenco, kann man ab dort mit ein wenig Glück Delphine beobachten, die die Fähre oft begleiten. Doch wenn man nicht absolut hochseetauglich ist, sollte man spätestens hier eine ausreichende Portion Reisetabletten einwerfen. Zwischen den beiden Inseln gibt es wohl ganz gute Strömungen –sicherlich Tidenbedingt unterschiedlich-, und wenn es dann noch ein wenig Wind hat, ist dort `n ganz netter Seegang. Nebenher ist das Preisniveau für Speisen und Getränke auf der Fähre ganz moderat. Nun, und was man an einem Tag auf Porto Santo so alles unternehmen kann, dazu dann bitte den Reiseführer befragen. Strandratten kommen auf jeden Fall auf ihre Kosten, und obwohl die Insel wesentlich trockener als Madeira ist, so ist sie landschaftlich sehr abwechslungsreich. Für mehrere Wanderungen eignet sie sich sicherlich. Ansonsten einfach mal einen Taxifahrer fragen, für welchen Fahrpreis er einen mal in die eine oder andere Ecke der Insel chauffiert oder welchen Geheimtipp er hat, unter Umständen wird man positiv überrascht. Leider hat man von Porto Santo aus nur selten einen einigermaßen klaren Blick auf Madeira, oft genug sieht man die große Schwesterinsel gar nicht.

Weiterhin werden auch Ausflüge zu den etwa 30 km südlich von Madeira gelegenen Ilhas Desertas angeboten, dorthin fährt z.B. die Karavelle „Bonita da Madeira“ (19 m lang, maximal ca. 40 Personen) dreimal wöchentlich. Die 3 Inseln der Deserta-Gruppe sind unbewohntes Naturschutzgebiet und dürfen nur in sehr begrenztem Umfang betreten werden, ebenso ist die maximale Anzahl der Besucher reglementiert. Bedeutsam sind die Desertas als Schutzgebiet für Mönchsrobben und für Seevogel-Kolonien. Diese Tour ist in erster Linie etwas für Naturliebhaber. Der Ausflug kostet derzeit 80,- € pro Person, ist ebenfalls in vielen Hotels und an Verkaufsstellen am Jachtanleger im Hafen von Funchal buchbar. boa viagem

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