Normalerweise schon, aber das hängt natürlich von den Bedingungen ab, die sie unterschrieben hat, als sie die Reise gebucht hat. Sie muss sich direkt auf der Website des Anbieters oder in ihren Vertragsunterlagen erkundigen, pauschal kann man das nicht beurteilen!

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Als ich mal in einem recht kleinen Dorf war, wurde ich witziger Weise nach Shampoo gefragt. Auf die Idee wäre ich natürlich nie gekommen, vielleicht war es auch ein komischer Zufall...wenn deine Geschenke an eine reiche Gastfamilie gerichtet sind, würde ich etwas offensichtlich europäisches mitnehmen, da freuen sich die Inder immer besonders. Für die Frauen kannst du auch gut vor Ort für einen verhältnismäßigen Spottpreis schöne Stoffe kaufen, aus denen sie sich dann Saris machen lassen können. Das hab ich mal gemacht. Ich habe 20 Euro nach langem Handeln ausgegeben und wirklich was Tolles bekommen, was auch totale Freude und Begeisterung ausgelöst hat. Für wohlhabende Männer geht immer ganz gut ein schöner Stift (kriegt man dort auch). Wenn du etwas an ärmere Leute verschenken möchtest, musst du dringend darauf achten, an wen du die Sachen vergibst. Wenn du z.B. den Kindern auf der Straße was Gutes tun möchtest, bringt es nichts, wenn du ihnen sowas wie Stifte und Papier oder so mitbringst, weil das meistens von den Älteren dann einkassiert und weiterverkauft wird. Da helfen wirklich nur kurzlebige Sachen wie "Komm, ich lad dich zum Essen ein". Das haben sie dann wirklich auch selber, aber es ist auch nicht gerade optimal. Medikamente etc. sind glaube ich keine gute Idee. Die Inder haben ein total anderes Immunsystem und was sie wirklich brauchen, kannst du nur vor Ort erfragen und dort dann auch kaufen. Indische Apotheken sind erstaunlich gut ausgestattet und die Medikamente sind dort auch viel günstiger. Also erst nachfragen und dann auch vor Ort besorgen, wenn überhaupt. Am Geeignetsten sind wahrscheinlich irgendwelche langlebigen Nutzgegenstände, für die Leute auf dem Land könntest du etwas besorgen, was sie vor der direkten Sonne schützt, damit sie keinen Hitzeschlag bekommen oder Schutzkleidung (Gummistiefel, Handschuhe), wenn sie mit Chemikalien arbeiten. Schön ist auch, wenn man hilft, in einem Dorf einen Gemeinschaftsraum zu gestalten, dass die Kinder mit den Alten zusammensitzen können und das Wissen weitergetragen bekommen, wenn sonst schon kein Lehrer vor Ort ist. Schuhe sind auch keine schlechte Idee und die sind wirklich vor Ort zu besorgen. Ich habe damals nach kurzem, nicht zu aggressivem Handeln ein paar Schuhe für 3 Euro bekommen. Gerade auf den Dörfern haben viele keine Schuhe. Gut ist es auch, wenn du deinen Status als Europäer ausnutzt, um z.B. bei den dortigen Behörden etwas durchzubringen, was die Leute schon lange versucht haben. Zwar wird man manchmal extra lange vorgehalten, aber meistens kommt man in jedem Laden und jeder Institution viel schneller zu Wort als ein Local.

Alle wirklich effektiven Hilfen, die du leistens kannst, finden vor Ort statt. Es bringt nichts, wenn du vorher etwas besorgst. Schau dir einfach an, was die Leute genau dort, wo du dann bist, am meisten brauchen und hilf ihnen dann dort, das zu erreichen oder zu ermöglichen, das ist glaube ich die beste Variante, egal ob es um Schuhe, einen Brunnen, Medikamente oder Mehl für Brot geht!

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Ich habe Rajasthan (und Karnataka) bereist und es stimmt, dass die Blicke der Menschen wirklich anstrengend sein können. Auf der einen Seite laufen die jungen Inderinnen selber in Jeans und T-Shirt herum, aber das eben auch nur in den größeren Städten. Da auf der anderen Seite die Mehrheit traditionelle Kleidung trägt, würde ich das auch auf jeden Fall empfehlen. Ich hatte meistens Salwaar Kamiz an, also eine Hose, ein sehr langes Oberteil und ein passendes Tuch dazu, weil man sich sehr gut bewegen kann und es wirklich gemütlich ist. Es ist auch gar kein Problem zu besorgen, weil wenn man etwas kauft, alle automatisch noch höflicher und hilfsbereiter sind. ;-) Es kann allerdings unter Umständen etwas kompliziert sein, vor Ort z.B. eine Wohnung zu mieten, wenn man nicht in männlicher Begleitung ist. Daher rate ich, die Reise schon von hier aus gut zu planen und so vieles wie möglich über internationale Anbieter zu regeln, damit man nicht aus spontaner Not in ein total überteuertes Hotel muss oder nicht wirklich unterkommt.

Zu den Blicken möchte ich anmerken, dass es wirklich anstrengend ist. Inder empfinden nicht diese Scham, jemanden direkt anzugucken, wenn sie neugierig sind. Daher ist man unter ständiger Beobachtung. Natürlich ist das in gewissem Rahmen auch schmeichelhaft, aber nach ein paar Tagen wünscht man einfach, sich mal auf eine Bank zu setzen und nicht gleich von einer Schaar umgeben zu sein. Also so schlicht und unauffällig wie möglich, sonst kann es einen wirklich behindern. Gerade die helle Haut wirkt wie ein Magnet. Daher, wenn es nicht zu warm ist, auch möglichst lange Ärmel tragen, die Beine sollten ja eh bedeckt sein.

Im Allgemeinen ist es eigentlich kein Problem, alleine als Frau durch Indien zu reisen. Man sollte sich eben vorher gut über die Sitten und Bräuche informieren, um nicht unwissentlich irgendwelche Grenzen zu überschreiten, aber das gilt ja für jede Reise in ein Fernes Land. Indien ist eigentlich wirklich recht sicher, zumindes ist mir in all meinen Monaten keine unwohlige Situation begegnet, obwohl ich ziemlich unternehmenslustig und neugierig bin. Viel Spaß also und wenn du gute Lektüre suchst, empfehle ich von Reiseknowhow "Kulturschock Indien", das ist sehr kurz und kompakt und spricht das Thema Frauen auch nochmal explizit an.

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Auf der einen Seite steigt aufgrund der vorherigen Ereignisse jetzt die rechnerische Wahrscheinlichkeit, dass dort etwas passiert und auf der anderen Seite kann man auch sagen, dass jetzt wieder das eine Prozentchen an Unglückswahrscheinlichkeit "abgearbeitet" ist und jetzt erstmal nichts mehr passiert. Meistens ist die Angstwelle danach stärker als berechtigt und es ist gerade ganz schön, weil es nicht ganz so überfüllt ist und vielleicht auch etwas günstiger. Jetzt sind ja alle Sicherheitseinheiten wieder wachgerüttelt und ich glaube nicht, dass da jetzt so einfach nochmal was passieren kann. Lieber jetzt als wenn die Aufmerksamkeit der Schutzeinheiten wieder woanders hingelenkt wurde! :-)

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Was auch ganz schön ist, ist zum einen das Schmetterlingshaus auf der Insel Mainau, da die Schmetterlinge recht zutraulich und ziemlich groß sind. Zum anderen gibt es natürlich noch das Sea Life in Konstanz http://www.sealife.de/index.php?lang=de Und ansonsten kann man auch zum Affenberg bei Salem fahren (10min von Überlingen) und dort in einem schönen Park zahme Affen füttern. Gut ist dort auch, dass man auch an einem sonnigen, heißen Tag herumlaufen kann, ohne sich so sehr zu sorgen, dass die Kleine gleich einen Sonnenbrand bekommt, weil es durch die Bäume in der Anlage recht schattig ist. Viel Spaß!

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Wenn ihr noch nicht so lange zusammen seid, solltet ihr irgendwo hingehen, wo eure frische Liebe nicht gleich durch die Widrigkeiten des Urlaubsalltags auf die Probe gestellt wird. Also keine total abgeschotteten Orte, an denen ihr nur aufeinander angewiesen seid - kein Schiff, von dem man nicht runter kommt, auch kein Bungalow sonder ein Hotel. Such lieber was, wo ihr dann abends irgendwo nett auf einem Marktplatz sitzen könnt, weggehen könnt, andere Leute kennen lernen und euch ein paar Sehenswürdigkeiten angucken könnt, die ihr dann auch in Erinnerung bleiben und von denen sie, wenn ihr wieder zu Hause seid, gerne erzählt. Guck doch mal, ob es vielleicht irgendein sehr bekanntes Fest oder Festival in irgendeiner der Städte gibt, die in Frage kommen. Irgendwas großes, berühmtes, was sie vielleicht interessiert und wo ihr auch Leute trefft, mit denen ihr euch dann auf Anhieb gut versteht.

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