Ich würde vor der großen Shoppingtour erstmal das Ensemble Artisanal besuchen und mir dort einen Überblick über Waren und Preise verschaffen, ehe ich mich in der Medina um Kopf und Kragen feilsche :-)

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Ich war bislang zehn Mal in Marokko unterwegs und jedes Mal in der Begleitung von Frauen. Mir ist bislang noch nichts aus erster Hand zu Ohren gekommen, was in Richtung "gefährliche Situation" ging. Die Schilderungen beschränkten sich zumeist auf nervige Anmachen, machohaftes Hinterhergepfeife oder Nichternstgenommen werden.

Ich empfehle jeder Frau, die in Marokko reist, vor allem auf ihre Kleidung zu achten und weder an Beinen noch Armen unnötig viel Haut zu zeigen. Überall gibt es schöne Tücher zu kaufen,die -- locker über den Kopf gelegt -- auch aufreizende Frisuren verdecken können. Eine gute Sonnenbrille verhindert ungewollte Blickkontakte und bietet trotzdem die Möglichkeit, sich einigermaßen ungestört umzugucken. Dazu ein bestimmtes und selbstbewusstes Verhalten, die Fähigkeit "nein" zu sagen (die manauch als Mann braucht) und eine gesunde Portion Menschenverstand sollten eine Marokko-Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis machen. Es ist für deine Schwester von großem Vorteil, Französisch sprechen zu können. Darüber hinaus gilt wie überall auf Reisen und für alle Reisende: Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Gefährliche Situationen oder solche, in denen man sich unwohl fühlt, unbedingt meiden.

Marokkanische Männer sind häufig zudringlich und haben durch die Touristenmasse der vergangenen 20 Jahre ein verzerrtes Bild über europäische Frauen, aber deswegen sind sie keine Monster und ich würde ihnen auch nicht so begegnen.

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Würde ebenfalls mit dem Schiff rüberfahren an eurer Stelle und dann auch Tetouan und Chefchaouen machen. Wenn ihr dann noch 2 Tage habt, ab nach Fes!

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Es ist zwar absurd, sich gerade im Auslandsurlaub mit Deutschland zu beschäftigen, aber als ich das letzte Mal in Rabat war, bin ich ins Goethe-Institut gegangen, wo eine Lesung mit einem Marokkaner, einem Deutschen und einem Spanier stattfand. Es war sehr interessant, wie die Goethe-Institute im Ausland ihre Arbeit machen.

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Das kommt darauf an, wieviel Zeit ihr investieren wollt und wann ihr dort sein werdet. Ein zentraler Ort für Wanderungen im Hohen Atlas ist Imlil. Von dort aus kannst du zum Beispiel den Djebel Toubkal (4176m) besteigen (2 Tage) und anschließend weiter nach Setti Fatma wandern (3 Tage).

Gerade die zweite Tour hat mir sehr gut gefallen. Beschreibung und Fotos beider Touren findest du hier:

http://trekking-marokko.de

Dann ist das Rif-Gebirge glaube ich auch wunderschön und wenn du nicht im Sommer fährst, wird dir der Anti-Atlas und die Gegend um Tafraoute sicher auch gefallen.

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Also meine persönliche Lieblingsstadt ist Essaouira. Hier sind die Menschen unglaublich entspannt, das Wetter tut sein Übriges und man kann sich gerade im Sommer etwas abkühlen. Zweiter Geheimtipp: Chefchaouen im Norden des Landes. Die ganze Stadt fließt wie Schokolade von den anliegenden Hügeln und ist in beruhigendes Blau gehüllt.

Für Fez solltest du dir Zeit nehmen. Casablanca ist eine nervige Großstadt, Rabat sehr modern. Meknes, naja.

Ich würde immer versuchen, mir ein Hotel in der Medina zu suchen. Die sind in der Regel sehr viel billiger und du bist genau dort, wo du sein willst: in Marokko und nicht irgendwo außerhalb.

Spannende Dokus und wundervolle Wandertouren findest du auf meinem Blog, dessen Adresse du findest, wenn du auf mein Profil klickst.

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