Hallo,

ich habe bei einer Sprachreise nach Granada mit anderen Sprachschülern in einer WG zusammengewohnt. Das war sehr gut. Ein großer Vorteil ist, dass man abends auch Leute nach "Hause" einladen oder zusammen kochen kann: In einer Gastfamilie ist das nicht so leicht möglich. Mal jemand mitbringen wird nach Rückfrage meist kein Problem sein, aber ich vermute, die Küche wird eine Gastfamilie eher selten hergeben wollen.

Außerdem gab es in der WG einen multinationalen Flair - ich wohnte mit Schweden und Niederländern zusammen. Viele Gastfamilien haben nur ein Zimmer.

Aber eine Gastfamilie kann auch Vorteile haben. Zum einen sind meist 2 Mahlzeiten inklusive - in der WG ist Selbstverpflegung. Andererseits siehst du, wie eine Familie in dem Land lebt und bekommst so einen tieferen kulturellen Einblick. Außerdem sind die Gasteltern natürlich ein guter Ansprechpartner bei Problemen oder haben oft sehr gute Ausflugtips. Sie wohnen schließlich schon lange vor Ort!

Letztendlich hängt deine Wahl damit zusammen, was du möchtest: In einer Gastfamilie hast du noch mehr Möglichkeiten die Kultur kennen zu lernen, in einer WG kannst du besser Party machen (aber such dort gibt es natürlich Nachbarn!)

Schöne Grüße

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