Sprachreise: Besser Gastfamilie oder Schüler-WG

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Hallo,

ich habe bei einer Sprachreise nach Granada mit anderen Sprachschülern in einer WG zusammengewohnt. Das war sehr gut. Ein großer Vorteil ist, dass man abends auch Leute nach "Hause" einladen oder zusammen kochen kann: In einer Gastfamilie ist das nicht so leicht möglich. Mal jemand mitbringen wird nach Rückfrage meist kein Problem sein, aber ich vermute, die Küche wird eine Gastfamilie eher selten hergeben wollen.

Außerdem gab es in der WG einen multinationalen Flair - ich wohnte mit Schweden und Niederländern zusammen. Viele Gastfamilien haben nur ein Zimmer.

Aber eine Gastfamilie kann auch Vorteile haben. Zum einen sind meist 2 Mahlzeiten inklusive - in der WG ist Selbstverpflegung. Andererseits siehst du, wie eine Familie in dem Land lebt und bekommst so einen tieferen kulturellen Einblick. Außerdem sind die Gasteltern natürlich ein guter Ansprechpartner bei Problemen oder haben oft sehr gute Ausflugtips. Sie wohnen schließlich schon lange vor Ort!

Letztendlich hängt deine Wahl damit zusammen, was du möchtest: In einer Gastfamilie hast du noch mehr Möglichkeiten die Kultur kennen zu lernen, in einer WG kannst du besser Party machen (aber such dort gibt es natürlich Nachbarn!)

Schöne Grüße

Ich war bei meiner Sprachreise nach Malta in einer Gastfamilie untergebracht und fand das echt klasse. Man erlebt halt die Kultur und das Leben der Einheimischen hautnah. Sicher hat aber auch das Leben in einer Schüler-WG seine Vorteile, ist eventuell sogar noch lockerer.

Ich habe mich vor meiner Reise über alles mögliche bei sprachreisen.org informiert. Da werden auch die verschiedenen Unterkunftsmöglichkeiten vorgestellt: http://www.sprachreisen.org/categories/7 Vielleicht hilft dir das weiter?! :-)

Hallo Nefertina72, ob bei einer Sprachreise eine Gastfamilie bzw. ein Privatunterkunft oder die Sprachschüler in eine WG unterkommen willst liegt allein an dir. Es gibt sogar noch die Möglichkeit in einem Hotell zu übernachten. Das alles, außer der Gastfamilie halte ich für eine Sprachreise für nicht notwendig. In einer Gastfamilie lernst du nicht nur die Geflogenheiten einer typischen Familie dieses Landes kennen, sondern kannst auch deine Fremdsprache weiter ausbauen. Wie schon jemnad anders hier geschrieben, wenn so bald sich ein anderer deutschsprachiger Sprachschüler in der WG aufhält wirst du mit ihm deutsch sprechen so sehr du auch die Motivation hast englisch zu reden, der Mensch ist nun mal bequem. Frag bei dem Sprachreiseveranstalter nach ob man eine Gastfamilie bekommen kann wo kein anderer deutschsparchiger Sprachschüler ist, so kann es auch viel mehr spaß machen, glaub mir. Gut beraten wurde ich bei Zebra-Tours. In Malta beispielsweise, wo Englisch auch zweite Amtssprache ist, lernt es sich gut und man hat sogar wenn man Glück hat das Meer vor seiner Sprachschule.

Ich glaube, der große Vorteil in einer Gastfamilie ist, dass man die Sprache noch besser lernt, da man ja meist auf die Konversation in der Landessprache angewiesen ist. Natürlich ist das auch in der Schüler-WG der Fall - nur muss man bedenken, dass die anderen Schüler die Sprache oft kaum besser beherschen als man selbst - Verständigung ist somit zwar möglich - aber ob man dabei lernt? In der Gastfamilie hörst du ständig die gesprochene Sprache, so wie die "Einheimischen" sie tagtäglich tatsächlich benutzen. Sie können dich korrigieren, wenn du mal etwas falsch sagst und du bekommst auch ein besseres Gehör für die Sprache und Aussprache. Und schließlich macht man ja eine Sprachreise, um die Sprache zu lernen, oder?

Viele Grüße

Genau! Und viele der Gastfamilien haben ja auch mehr als ein Zimmer... Ganz oft nehmen die Familien mehrere Schüler auf, wenn sie einmal gute Erfahrungen mit dem hosting gemacht haben. Dann hat man eine super Mischung aus beiden Vorteilen: Man lernt andere Studenten kennen und ist trotzdem in einem Umfeld, in dem die Zielsprache noch ordentlich gesprochen wird. Man lernt auch vor allem die Alltagssprache und viele Floskeln wirklich gut in so einer Gastfamilie kennen!

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Ich denke, das kommt auf deine Lebensgewohnheiten an. Gastfamilien können oft sehr behütend sein, wenn man schon eine Weile nicht mehr daheim wohnt und hohen Wert auf Selbstständigkeit legt, kann das ein Problem werden. Dafür lernt man das typische Familienleben kennen. In einer Schüler-WG (am besten mit Einheimischen!) dafür die Kultur genau deiner Generation. Wenn es aber eine Schüler-WG mit Ausländern ist, rate ich zur Gastfamilie.

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