Ähm, naja, also ehrlich gesagt kann es schon in Tokyo selbst mit dem Englisch schwierig werden... Außerhalb der Städte ist dann wirklich Zeichensprache angesagt, da hilft nix. Was das Lesen von Speisekarten im Restaurant oder auch Schilder anbelangt, wird es auch nicht einfach, wir haben ja andere Alphabete. Am besten suchst du dir drei oder vier Gerichte raus, die üblich sind und dir schmecken, schreibst dir ab wie sie geschrieben werden und bittest dann im Restaurant darum. Hilfreich können auch Sprachcomputer sein, die die Schriftzeichen übersetzen, aber das lohnt sich ja für einen Urlaub nicht. Aber es kann ja auch ein Abenteuer sein, mal nicht mit Worten zu kommunizieren? Und zu deiner Beruhigung vielleicht: Wir sind kein sehr kommunikatives Volk und mit Fremden, zu denen wir keinerlei Beziehung haben (Kunde, Freund...) sprechen wir auch dann nicht, wenn sie einwadnfreies Japanisch beherrschen würden. Diese Kritik muss man einfach mal zulassen, auch wenn es eben auch als kulturelle Besonderheit ausgelegt werden kann...

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Du irrst dich, Japan ist mit Solarien förmlich gepflastert. Jedenfalls Tokyo... Besonders viele findest du in der Nähe großer Bahnhöfe und allein in Shibuya oder Shinjuku finden sich dutzende. Achte auf Sonderangebote, viele Solarien haben Kooperationen mit Hotels oder anderen Touristenattraktionen. Gutscheine gibt es auch an jeder Ecke.

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Das hängt von vielen Faktoren ab und ist etwa so wie die Frage, was man für ein europäisches Kleid zahlen muss. Du kannst antworten, dass du bei H&M eines für 15 Euro bekommst oder dir von Versace ein Brautkleid anfertigen lassen kannst ;-) Wenn es sich um einen Seidenkimono aus hochwertigen Materialien handeln soll und du einen so genannten Festtagskimono kaufen möchtest (im Unterschied zu den fein gemusterten Alltagskimonos sind die Kleider für Taufen, Hochzeiten und so weiter meistens gold verziert und mit Glückssymbolen wie Kranichen oder ähnlichem versehen), kannst du mit 25.000 Euro rechnen. Als Mitbringsel vielleicht etwas übertrieben, für einen Japaner aber eine Investition fürs Leben

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Zunächst einmal ist die Sprache selbst von ihrer Grammatik her sehr einfach (man glaubt es nicht). Viele Dinge, die europäische Sprachen kompliziert machen, gibt es bei uns nicht. Was hingegen Schwierigkeiten macht sind im Großen und Ganzen zwei Dinge: Die Betonung und die Schrift. Beides erlernt man nicht ohne Übung. Gerade bei der Betonung braucht es Übung, weil das Japanische keine melodische Sprache ist und sich von der Intonation her sehr vom Deutschen unterscheidet. Was die Schrift anbelangt, so kennen wir drei "Alphabete". Hiragana und Katakana (letztere benutzen wir vor allem für Fremdwörter oder wenn ein Wort mit der gleichen Silbe beginnt wie ein anderes aufhört) und Kanji, bei der ein Zeichen für ein Wort steht. Besonders Kanji (dem chinesischen ähnlich) ist sehr schwierig zu lesen und wir lernen es in der Schule wie Vokabeln. Hier ist es vor allem die Interpretation der Zeichen (ein Zeichen hat oft mehrere "Lesarten"), die das Verstehen schwierig macht. Außerdem spielen im Japanischen Endungen und Partikel eine wichtige Rolle, etwas, das das Chinesische so nicht hat. Und leider kommt noch etwas hinzu: Was man in den Sprachkursen lernt, ist Hochjapanisch. Diese Sprache wird jedoch kaum gesprochen. Es ist leider für Ausländer sehr schwierig, Japaner beim Sprechen zu verstehen, weil im Alltag sehr abweichend von dem gesprochen wird, was man als "richtig" in den Büchern lernt. Alles in allem würde ich es mir gut überlegen, ob du diese Mühen für einen Urlaub oder eine Reise auf dich nehmen willst. Vielleicht ist es das wert, wenn du vor hast, ein halbes Jahr dort zu bleiben. Dann möchte ich dich noch ermutigen nicht zu verzweifeln, wenn du die Sprache fleißig studierst und in den ersten Monaten kein einziges Wort verstehst. Leider ist unsere Sprache nicht sehr ausländerfreundlich... Aber viel Spaß in Japan wünsche ich dir in jedem Fall!

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Ich würde auch sagen, dass allein schon weil die Regenzeit dort im Juli ihren Höchststand erreicht, eine andere Reisezeit gewählt werden sollte. Ich weiß ja nicht, ob du so etwas schon mal erlebt hast, aber wenn es wirklich den ganzen Tag regnet und du selbst unter einem Regenschirm komplett durchgeweicht wirst, weil es wirklich durch die Winde von allen Seiten regnet, es aber gelichzeitig schrecklich warm ist (mit 30 Grad musst du in dieser Zeit sicher rechnen), dann ist das einfach kein angenehmer Urlaub. Mal abgesehen von den Kreislaufproblemen macht es einfach keinen Spaß, sich etwas anzusehen. Es prasselt einfach ständig... Das würde ich mir bei einem so schönen, exotischen und interessanten Reiseziel sehr gut überlegen! Das wäre doch eine Verschwendung wertvoller Urlaubszeit.

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Tatsächlich gibt es in Japan eine Regenzeit (genannt Tsuyu), die je nach Region ziemlich heftig ausfallen kann. Je nachdem herrscht sie im Juni oder Juli vor und ist je nach Gegend bis zu drei Wochen verschoben. Sie erreicht Tokyo mit durchschnittlichen Niederschlagswerten von immerhin 176 mm, Hokkaido hingegen nicht. Ich kann dir nur empfehlen, deine Reise danach zu richten, denn die Regenfälle können wirklich heftig sein und da hilft dir bei den starken Winden oft nicht einmal ein Schirm. In welcher Gegend die Regenzeit wann beginnt findest du hier: www.japan-guide.com/e/e2277.html

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Ja, ich würde zunächst einmal auf jeden Fall "ja" sagen. Die Tempel gehören nicht ohne Grund zum UNESCO-Weltkulturerbe und sind es auf jeden Fall wert, besichtigt zu werden. Allerdings schließen die Tempelanlagen dort schon um 16.OoUhr. Du solltest deshalb entweder vorher eine Auswahl treffen was du sehen möchtest, oder eine Übernachtung einplanen. Die Tempel sind deshalb so besonders, weil sie sehr alt sind und daher einem starken chinesischen Einfluss ausgesetzt waren (soll heißen: Kitsch, also bunte Knallfarben). Allerdings solltest du in keinem Fall im Herbt dorthin fahren und wenn doch, dann nicht an einem Wochenende! Ganze Reisebusse kommen nämlich zu dieser Zeit dort an, um die roten Blätter dieser Jahreszeit bei einem Picknick oder einem Ausflug zu genießen.

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Südamerika

Ich würde dir Südamerika empfehlen, es sei denn, du bist wirklich ein großer Fan der asiatischen Kulturen und möchtest sie kennen lernen. Wenn es die erste Backpackerreise ist, halte ich Südamerika für leichter zu bereisen. Die kulturellen Unterschiede sind nicht ganz so riesig, du kommst mit der Sprache besser zurecht und vielseitig ist es allemal.

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In Tokyo selbst gibt es keine wahren Thermalbäder. Natürlich kann man einige so genannte "Badehäuser" aufsuchen, aber wenn du Wert auf ein echtes "Onsen" legst, dann solltest du dich in Richtung des Takao-Berges bewegen. Bei einem Zwischenstopp von 2 Tagen bin ich nicht sicher, ob das so sinnvoll ist, halb Tokyo in Zug zu durchqueren, um in einem Onsen zu baden, mal abgesehen von den festen Verhaltensregeln, die dort gelten. Auf jeden Fall habe ich dieses nette Onsen gefunden, das dich vielleicht interessieren könnte: http://www.sunnypages.jp/travel_guide/modern_tokyo/super_sentos/Tsurutsuru+Onsen/3808 Dort findest du auch die japanische Internetseite, auf der du einige Bilder siehst. Du solltest allerdings tatsächlich etwa 2 Stunden Anfahrt vom Stadtzentrum Tokyo, also Shinjuku oder Tokyo, einrechnen.....

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Man glaubt es kaum, aber essen gehen ist in Japan verdammt billig. Das liegt an den vielen "Familienrestaurants" oder "Schnellimbissen" dort. Nun darf man allerdings nicht glauben, dass mit Schnellimbiss nun Fast Food gemeint ist, nein, es handelt sich in den meisten Fällen um typisches japanisches Essen: Misosuppe, Fisch- oder Fleischgericht und Reis. Gut und günstig kannst du zum Beispiel in den folgenden Restaurantketten essen: Ootoya, Matsuya, Gyudon. Im Notfall kannst du auch schnell in einen Conbini springen und dir dort ein Bento aufwärmen lassen, es ist bestimmt besser als eine fettige Currywurst (nichts gegen die Currywurst an sich, aber bei 33 Grad ist mir das zu viel) und kostet fast noch weniger.

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Alos Laos ist deshalb herrlich, weil es noch sehr ursprünglich ist und vom Tourimus wenig erschlossen. Es ist ein Paradies für Backpacker und Menschen, die eine Kultur der Offenheit und Herzlichkeit suchen. Myanmar würde ich meiden. Die Militärdiktatur dort macht es wirklich zu keinem attraktiven Urlaubsort, finde ich. Aber Laos, das ist wirklich aufregend und ganz sicher eine Reise wert! Vergiss nur die Impfungen nicht, besonders wenn du im Innland unterwegs bist.

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Leider ist in Japan vieles der Moderne gewichen. Es ist eine Insel, die dicht bevölkert ist und die den Anschluss an den Westen gesucht hat – um jeden Preis. Platz ist dort die absolute Mangelware, weswegen du nicht mehr viel Ursprüngliches in Japan finden wirst. Das Einzige, was sich in diesem Sinne erhalten hat, ist Kyoto. Das sollte bei keinem Japanbesuch ausgelassen werden, da finden sich noch Tempel und Reste von dem, was einmal unsere Kultur darstellte… Schau einfach mal hier: http://www.tabibito.de/japan/kyoto.html

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Ganz klassisch und wirklich absolut typisch für Japan ist die Misosuppe. Die gibt es überall... Ist absolut nicht schwer und die Zutaten kriegst du in jedem Asia-Laden! Nur am Miso würde ich nciht sparen, da gibt es qualitativ ziemliche Unetrschiede...

160 g Japanischer Tofu 2 Stangen Lauch; dünne 10 g Ingwer; frisch, 4 x 2 cm 800 ml Dashi-Brühe 80 g Miso

Tofu kurz in kaltes Wasser tauchen und abtropfen lassen. Dann in etwa zwei Zentimeter große Würfel schneiden. Lauch waschen und in feine Ringe schneiden. Ingwer schälen, auf einer feinen Reibe reiben und den Saft auffangen. Dashi-Brühe im offenen Topf bei starker Hitze erwärmen, aber nicht kochen lassen. Miso durch ein Sieb drücken und unter ständigem Rühren mit dem Schneebesen zu der Suppe geben, so dass keine Klumpen entstehen. Nicht kochen! Tofu, zwei Drittel vom Lauch und dem Ingwersaft dazugeben und etwa eine Minute ziehen lassen. In kleine Schälchen füllen, mit restlichen Lauchringen garnieren und servieren.

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