Darf der Veranstalter bei der Flugzeitenänderung nach der Buchung einen 4stündigen Zwischenstopp einbauen?

Hallo,

nachdem ich gestern ein Reiseangebot von einem Internetreisebüro per Mail erhielt, habe ich genau diese Pauschalreise telefonisch für mich und meine kleinen Tochter gebucht.

Der Vermittler bestätigte mir Direktflüge und nannte mir recht angenehme Flugzeiten.Kaum war das Telefonat beendet erhielt ich die Reisebestätigung vom Veranstalter und konnte es nicht glauben, dass nicht nur eine ander Airline angegeben war sondern die Zeiten komplett verändert waren, inkl. auf dem Hinflug ein fast 4stündiger Zwischenstopp anfällt. Dies steht in keinem Verhältnis zu dem 3stündigen Flug.

Genau das wollte ich bei der Buchung verhindern, da ich mit einem kleinen Kind reise. Die gesamte Hinreise dauert über 7 Stunden (auf Grund des Zwischenstopps) statt knapp 3 Stunden. Ich lande eine Stunde später als geplant und werde voraussichtlich nach dem Transfer erst gegen 23 Uhr im Hotel ohne Abendessen ankommen.

Der Rückflug wurde um fast 4 Stunden auf 7.00 vorverlegt, so dass wir auf Grund des Transfers wahrscheinlich nachts um 2-3 Uhr vom Hotel losfahren können. Wie soll das mit einem kleinen Kind gehen ? Ich habe die Buchungsbestätigung überprüft und festgestellt, dass es sich vor und nach der 4stündigen Zwischenlandung um 2 verschiedene Flugnummern handelt. Dies kann doch gesamt nicht mehr als Direktflug gesehen werden, oder?

Man beruft sich auf die unverbindlichen Flugzeiten und dass diese immer geändert werden können. Die Frage ist: Dürfen sich die Flugzeiten so ändern, dass auch eine 4stündige Zwischenlandung eingebaut wird, und dies alles mit einer neuen Airline ? Dies ist meiner Meinung nach ein komplett neuer Flug, den ich nicht gebucht habe.

Wie sehen denn da meine Chancen aus? Angeblich hätte ich eine Mitwirkungspflicht und hätte mich sofort nach Erhalt der Bestätigungsmail melden müssen und dies alles mitteilen müssen. Ich war jedoch nicht den ganzen Tag online und habe dies erst am Abend festgestellt als man niemanden mehr erreichen konnte. Am nächsten Morgen ware die Tickets ausgestellt und man konnte nichts mehr tun...

Jetzt bietet mir das Onlinereisebüro aus Kulanz 250 Euro an. Am liebsten würde ich den Reisevertrag kündigen. Mein Anwalt gibt sich sehr siegessicher, dieses Vorgehen würde natürlich einige kosten und ein Restrisiko bleibt natürlich immer bestehen. Muß man sich von den Veranstaltern und Internetportalen alles bieten lassen ?

Recht, Direktflug, Flugzeit, Gesetz, Zwischenstopp
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