Zwei Tage Leipzig - was ansehen?

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4 Antworten

Auf jeden Fall sollst Du Dir noch die Nikolaikirche und die Thomaskirche ansehen, wo J.S. Bach als Kantor tätig war. Rund um das Barfußgäßchen sind jede Menge gemütliche Restaurants. In diesem Viertel befinden sich auch wirklich tolle Jugendstilhäuser (u.a. die Commerzbank). Schaue auch in die Innenhöfe hinein, hier tun sich oftmals reizende Plätze auf mit kleinen Geschäften und Boutiquen, die noch nicht "von der Stange" sind. Der Leipziger Hauptbahnhof (riesengroß) mit seinen Geschäften ist ebenfalls sehenswert. Das neue Rathaus mit seinem Platz hat mich ebenfalls beeindruckt.

Ich würde dir einen Spaziergang endlang des Karl-Heine-Kanals. Besonders jetzt im Herbst ist es wunderschön. Am Ende des Spaziergangs kommst du dann in die Nähe des alten Spinnereigeländes. Dort mischt sich altes Industriegeländeflair mit Kunst. Wenn du dich für Bibliotheken interessierst sind sowohl die Deutsche Bücherei /Nationalbibliothek) und die Bibliotheca Albertina (Unibibliothek) durchaus sehenswert. Abends empfehle ich das Café Cantona (wenn du gerne Fußball schaust, wirst du hier fündig) oder das Hotel Seeblick auf der Karl-Liebknechtstrasse. Wenn dir nach Kino zumute ist, ist das Prager Frühling sehr schön, danach kannst du dann auch gleich ins IlsesErika steuern und ein bisschen tanzen...So gekommst du einen Einblick in das Leipzig jenseits von Auerbachskeller und Völki.

Naja, Auerbachs Keller ist schon eine ganz schöne Touristenabsteige, es gibt nettere Restaurants im Barfußgässchen oder in der Gottschedtstraße (Zentrum). Das Völkerschlachtdenkmal bietet immerhin auch recht interessante Ausstellungen. Für Kunstinteressierte ist das neue Museum der bildenden Künste im Zentrum ein Muss. Abends gibt's entlang der Karl-Liebknecht-Str. einiges zu feiern / essen / trinken / tanzen etc.

Falls du Bücherliebhaber bist, solltest du das Deutsche Buch- und Schriftmuseum sowie das Museum für Druckkunst ansehen. Museen dieser Art sind nahezu einmalig auf der Welt und dokumentieren Leipzigs Rang als führende Verlagsstadt (zumindest bis zum Zweiten Weltkrieg).

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