Zur Quelle des Rheins in der Schweiz wandern?

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3 Antworten

Hallo Bonmont Bezüglich deiner Frage ob sehenswert oder langweilig gibt es noch folgende spannende Homepage: www.vision-rheinquelle.ch. Dort hast du unter "Bilder" tolle Aufnahmen vom Tomasee und ebenso vom Leuchtturm auf dem Oberalppass. Dieser steht dort auf 2046 m ü. M. als Vorbote des Projektes Inszenierung Rheinquelle (mehr ebenfalls auf obiger Homepage). Eine Wanderung zum Tomasee und ein Besuch der Oberalp lohnt sich alleweil. Beste Grüsse Hanno Wyss

Hallo Bonmot,

zum Vorderrhein hat Tropentier schon das meiste gesagt. Allerdings ist nicht, wie häufig angenommen, der Tomasee, sondern der Rein da Medel (= Froda) der mündungsfernste Fluss/Bach. Dieser fliesst durch das Tessin und Graubünden. Seine Quellbäche, also die eigentlichen Rheinquellen liegen im Tessin bei Quinto. Diese sind auch begehbar, schwierig ist es meiner Meinung nach nicht.

Der Hinterrhein bzw. dessen Quelle (am Rheinwaldhorn, Rheinquellhorn, Güferhorn) finde ich schon interessant, es bleibt einem aber nur das Satbild, als ich zum letzten mal dort war, war der Quellgletscher am Rheinwaldhorn leider militärisches Sperrgebiet. Mir ist z.Zt. aber unklar, ob dies noch so ist, das war schon vor einiger Zeit.

LG

Sehr richtig - Hinterrhein und Vorderrhein haben diverse Quellflüsse bzw. -bäche!

Zu diesem Thema gibt es aber schon Antworten hier im Forum!

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Der Rhein teilt sich bei Reichenau in den Vorder- und den Hinterrhein. Der Hinterrhein beginnt beim San Bernardino-Pass. Man kommt dort vorbei, wenn man auf diesem Weg nach Italien fährt. Das Quellgebiet ist aber uninteressant.
Der Vorderrhein entspringt beim Toma-See. Diese Gegend ist sehenswert.
Man steigt auf dem Oberalp-Pass aus der Bahn oder parkiert das Auto dort. Dann geht's etwa 3 Stunden zuerst flach, dann hinauf zum See. Er ist kalt, aber ich habe darin in den Sommermonaten auch schon gebadet.
Auf dem Rückweg würde ich empfehlen, einen Schwenker nach rechts (nach Süden) zu machen, dann nach links zu drehen und am Curnera-Stausee vorbeizugehen. Dann bergab nach Tschamut und dort wieder in die Bahn.
Es sind - wenn du ungewohnt bist - relativ lange Strecken, es braucht gute Schuhe, die nicht drücken, jedoch hat es auf der beschriebenen Strecke markierte Berg-Wander-Wege (Markierung rot-weiss). Gefährlich ist es nirgends. Wenn du irgendwo ein unsicheres Gefühl bekommst, hast du kurz davor eine Abzweigung verpasst. Dann darfst du nicht den Durchgang erzwingen, sondern musst ein paar hundert Meter zurück, bis du wieder auf dem richtigen Weg bist.
Und wenn du schon in dieser Gegend bist, empfehle ich dir, Flims, Laax, Falera zu besuchen (Postauto) und die Rheinschlucht (bei Versam die Bahnfahrt unterbrechen).
Auf meinem Profil (hier) findest du eine Picasaweb-Adresse, wo du viele Bilder aus diesen Gebieten siehst.

Ich habe mir alle deine Bilder angesehen und kann nur sagen: Gratulation, sehr schöne Bilder.

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@Astaasta

Es ist so eine Sache mit dem Fotografieren: In sehr vielen Ländern riskiert man, überfallen zu werden, wenn man als Ausländer erkannt wird. An solchen Orten ist es gefährlich eine Kamera zu haben.
Deshalb habe ich eine so kleine Digitalkamera, dass ich sie im Brusttäschchen des Hemdes verstecken kann. Das begrenzt natürlich die Bild-Qualität enorm, denn man kann dann auch fast nichts einstellen und muss sich mit dem zufrieden geben, was der Apparat von sich aus macht. Nur bei der Wahl des Ausschnittes ist man richtig frei.

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