Wo überall sind beim Tauchen/Schnorcheln echte Mantas zu sehen?

2 Antworten

In der Andaman Seem im Süden Thailands kann man die Manta-Rochen bei den Similand Islands, Surin Islands und den Burma Banks sehen. Ich kann Dir aber nicht sagen, ob man die beim Schnorcheln eventuell auch sehen kann, oder ob die in tieferem Wasser sind. Bei den Tauch-Trips ist die Chance, in den aufgeführten Gegenden Manta-Rochen zu sehen, auf jeden Fall gegeben.

Also das dürfte schwer werden, außer mit viel Glück...

Selbst beim Tauchen mit Gerät habe ich noch nicht oft Mantas gesehen, und das obwohl ich inzwischen fast 300 Tauchgänge im Logbuch stehen habe, die fast alle in Gewässern stattfanden wo es durchaus Mantas gibt (größtenteils rotes Meer indischer Ozean). So habe ich auch noch kein einziges Manta-Foto, obwohl ich bei den allermeisten Tauchgängen eine oder sogar 2 Kameras dabei hatte.

Das einzige Mal wo ich beim Schnorcheln einen Manta gesehen habe war am Außenriff der Malediven-Insel Ari Beach, im Südosten des Ari-Atolls (etwa bei N 3.497005° O 72.900394°). Da hatte ich dieses Glück, das ich für mich zumindest tatsächlich als einmalig bezeichnen muss. Es war auch nur 1 Manta, der nur etwa 1 Meter Spannweite hatte, und er war so weit weg dass ich ihn gerade so erkennen konnte (könnte auch ein Mobula gewesen sein, so nah dass ich das hätte unterscheiden können war er nicht).

Da ich schon seit Jahrzehnten zum Schnorcheln an die schönsten Riffe der Welt düse und meistens mehr Schnorcheln als Tauchen gehe glaube ich mit Fug und Recht behaupten zu können dass es sehr schwierig sein dürfte einfach auf gut Glück irgendwo hin zu fahren wo es Mantas gibt und dann zu hoffen dass man welche zu sehen kriegt!

Die einzige realistische Chance sehe ich darin, einen Veranstalter bzw. eine Tauchbasis in der Nähe eines bekannten Manta-Spots zu finden, die in der Lage sein sollten abwägen zu können ob man die lieben Tierchen dort auch schnorchelnderweise sehen können müsste.

Am aussichtsreichsten dürften dafür wohl in der Tat die Malediven sein.

Viel Glück!

Auf den Seychellen, Vorteil: Das Wasser ist selten tiefer als 20 m. Die Hauptinsel Mahe hat lange unbebaute Uferstrecken, wo das Inselgebirge ( Granit ) bis auf kleine Sandbuchten steil ins Meer fällt. ( Von Glacis aus westlich ). Hierhin kommen die großen Mantas. Man kann Ihre Liebesspiele von Felsen aus beobachten aber auch mit Schnorchel und Brille ganz nah an sie herankommen. Wenn man vom leider geschlossenen ehemaligem ( Oberge Club de Mahe) Bungalow-Hotel aus ins Wasser geht, kann man völlig alleine stundenlang und ungefährdet an der Felsenküste in westlicher Richtung schnorcheln. Es führt auch ein Weg, der später in einen schmalen Pfad übergeht an diesem Küstenabschnitt vorbei, führt zu drei einsamen wunderschönen Sandbuchten. Man kann von dort aus die Granitfelsen hinaufklettern und hat von dort unglaubliche Aussichten über das Meer und verstetckte Oasen. Vom in den Fotos gezeigtem Ort Glacis führt eine ashaltierte Strasse bis zum Ende der Busstrecke. Hier liegt auch das beste Restaurant der Insel ( schweizer Ehepaar )Die Strasse geht dann als Sandstrasse leicht bergauf, nach ca 300m liegt dann rechts die weitläufige ehemalige Clubanlage. Man darf hindurchgehen und kommt zum Meer und das tiefer liegende verkommene Schwimmbad. Direkt davor liegt ein großer Felsbrocken von dem eine Leiter ins ca 3m tiefe Wasser führt. Von hier aus bin ich viele male stundenlang die Küste entlang geschnorchelt ( und auch vom Club aus gewandert ) und habe die unglaublichsten Erlebnisse mit großen Mantas , Haien,Makrelenschwärmen, Barakudas und Papageienfischen gehabt.

"Mantarochen sind weltweit in allen tropischen Ozeanen in geringer Wassertiefe verbreitet. Sie bevorzugen küstennahe Gewässer.

Sowohl in den Randbereichen des Indischen Ozeans als auch an den Randbereiche des Atlantiks und des Pazifiks sowie in den angrenzenden Meere wie dem Golf von Mexiko sind Mantas anzutreffen. Im westlichen Atlantik erstreckt sich das Verbreitungsgebiet vom Golf von Mexiko bis ins tropische Brasilien. Im Indischen Ozean reicht die Verbreitung von Südafrika bis nach Indien. Der westliche Pazifik wird vom nördlichen Australien bis Südostasien und im Bereich der ozeanischen Inselwelt besiedelt. Auch in den anschließenden Meeren wie dem Golf von Bengalen, dem Roten Meer sowie dem Arabische Meer sind die Mantarochen zu Hause."

http://de.wikipedia.org/wiki/Mantarochen

:-)

Das war gar nicht so schwierig zu beantworten ... ;-)

wow, sehr hilfreich ... ich fahr also zum Beispiel an den Atlantik und schnorchel den Randbereich ab, und dann seh' ich Mantas - oder oder ???

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@happy55

Welcher Teil von "Im westlichen Atlantik erstreckt sich das Verbreitungsgebiet vom Golf von Mexiko bis ins tropische Brasilien." war für Dich jetzt schwer zu verstehen?

Sorry, wenn Du jemanden schräg anmachen willst, dann such Dir jemand anderen.

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