Wo in Südtirol wird Ladinisch gesprochen?

2 Antworten

Ergänzend zu "Bierfass": Wo das Ladinische zu Hause ist, erkennt man in Südtirol daran, dass die Ortsschilder nicht nur zweisprachig (also Deutsch und Italienisch), sondern dreisprachig sind, als Deutsch, Italienisch und Ladinisch - zum Beipiel im Grödnertal, wo es heißt: St. Ulrich, Ortisei, Urtijëi.

Laut Wikipedia hier in diesen 5 Tälern:

"Ladinisch wird in Teilen der Region Trentino-Südtirol gesprochen. Hierzu zählen das Grödnertal (Gherdëina) und das Gadertal (Badia) in der Provinz Bozen-Südtirol und das Fassatal (Fascia) in der Provinz Trient. Darüber hinaus wird das Ladinische in der Provinz Belluno in der Region Venetien gesprochen, so im Tal von Buchenstein (Fodom), und von etwa 40% der Bevölkerung des Skiortes Cortina d’Ampezzo (Anpezo bzw. Ampëz).

Neben den fünf ladinischen Tälern wird Ladinisch auch in den angrenzenden Talschaften Comelico, Agordino und Cadore gesprochen. Die Sprachform des vom heutigen ladinischen Sprachgebietes abgetrennten Nonstals in der Provinz Trient wird gelegentlich auch als Ladinisch angesehen."

...und überall dort wird man es als Fremder kaum "hören" - zum einen ist es dem Italienischen sehr ähnlich, zum anderen sprechen es leider immer weniger Einheimische dort und wenn, dann meist nur innerhalb der Familie oder mit Freunden!

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