Wo in Deutschland gibt es sehenswerte Bergbau-Museen?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich muß Barbarara absolut recht geben. Das Bergbaumuseum in Bochum ist das Bergbaumuseum schlechthin. Man fährt hier richtig mit einem Aufzug ein( nicht sehr tief, ich schätze höchstens 30m) und befindet sich in einem richtigen Stollen, in dem einmal Kohle abgebaut worden ist. Hier befinden sich sämtliche Maschinen,die man im Bergbau benötigt. Die Maschinen funtionieren und werden alle vorgeführt. Es gibt manchmal allerdings einen Höllenlärm. Du wirst aber von einer Führung begeistert sein.

Wenngleich Bochum ein sehr repräsentativer Ort für den Kohlebergbau ist und deswegen das Deutsche Bergbaumuseum sehr gut dorthin paßt(e), widmen sich die Teilausstellungen jetzt auch dem weltweiten Mineralien- und Erzabbau, der Bodenschatzexploration und der Abbauverfahren. Hierzu gehören Kupfer- und Diamantminen, Tagebaue, Unterwassermanganknollensammlung und Erdölexploration.

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Bergbau erleben kann man eindrucksvoll im Röhrigschacht Wettelrode bei Sangerhausen. Das Museum übertage ist zwar etwas Rumpelbude und zeigt kaum mehr als man auch bei einem gut sortierten Trödler finden könnte. Aber deswegen fährt man da nicht hin.

Lohnend ist aber die Einfahrt auf rund 200 m, die dort möglich ist. Im Gegensatz zu anderen Museen, die einen dekorierten Aufzug in den Keller haben (z.B. Bochum), ist hier richtiges Bergbaufeeling gegeben. Es wird schon etwas wärmer und stickiger in den engen Strecken. Dürfte auch das tiefste Besucherbergwerk ausserhalb des Salz sein. In Wettelrode wurde einst Erz (Mansfelder Kupferschiefer) abgebaut.

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