Wo finde ich eine Übersicht über Tipps damit beim Zelten mit Jugendlichen alles klappt?

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3 Antworten

zuersteinmal solltet Ihr Euch jemanden suchen der soetwas öfter macht.Dann setzt Ihr Euch alle zusammen und lasst Euch beraten und löchert den menschen mit Fragen.
Im Raum Regensburg stände ich z.b. zur Verfügung.Eventuell ruft Ihr mal bei Eurem evengelischen Jugenddekanat an und fragt wer dort die Freizeiten organisiert und ob derjenige Euch helfen könnte.

Eine recht gute Packliste gibt es hier:

http://www.adfc-grevenbroich.de/Tourentipps/Checkliste_Radurlaub.pdf

Auch wichtig:Baut die Zelte ein paarmal zur Probe auf.

Packt die Taschen und fahrt damit ne Runde und dann werft raus was zuviel ist.

Sprecht Euch ab wer an "allgemeingut" wie Zucker/Salz/Kocher.... was mitnimmt,jedes Gramm zählt.

Plant Eure Route genau,fragt nach wie beim schwächsten die KM Leistung ist,fahrt vorher mal gemeinsam Rad.

Wenn Du Fragen hast..nur zu;-)

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Maxilinde 15.04.2011, 10:24

Danke für die nette Bewertung:-)

wie weit bist Du denn nun mit der Planung und wohin soll es eigendlich gehen?

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Es gibt da einige Dinge, die man beachten muss. Am besten ist es, wenn jemand dabei ist, der sich ein wenig auskennt.

Hier die wichtigsten Tipps zum Zeltaufbau:

  • Man sucht sich einen ganz leicht abschüssigen Untergrund, sodass Regenwasser ggf. abfließen kann und sich nicht staut
  • Steine, Äste u.ä. werden aufgesammelt und entfernt. Niemand will da drauf liegen und das tut auch dem Zeltboden nicht gut.
  • Bei den meisten Zelten (mit dünnem Zeltboden) muss man vorher eine Plane unterlegen um den Boden zu schonen. Ausnahme sind diverse Billigzelte, bei denen der Boden schon aus ziemlich dicker Plane besteht.
  • Das Zelt wird so hingestellt, dass das Kopfende höher liegt als das Fußende. Von links nach rechts sollte es kein Gefälle geben.
  • Zeltstangen werden immer nur geschoben, niemals gezogen. Wenn man an ihnen zieht, gehen die Verbindungen wieder auf.
  • Heringe werden nicht senkrecht, sondern schräg eingehauen. Und zwar so dass die Spitze zum Zelt zeigt.
  • Heringe werden immer so weit eingeschlagen, dass sie komplett im Boden versinken, sonst verbiegen sie sich.
  • Die Abspannleinen der Zelte müssen auf Spannung sein und sollen nicht locker durchhängen, sonst erfüllen sie ihren Zweck nicht.
  • Das Innenzelt bleibt immer zu und wird nur kurz geöffnet, um ein- oder auszusteigen. So hält man sich die örtliche Fauna (vor allem Mücken) aus dem Zelt.
  • Wenn es nachts oder morgens im Zelt tropft, liegt das meistens nicht daran, dass es reinregnet. Das Wasser ist einfach Kondenswasser aus der Atemluft, das sich an der Zeltwand niederschlägt und dann heruntertropft.
  • Wegen diesem Kondenswasser muss das Zelt - auch wenn es nicht geregnet hat - am nächsten Morgen erst trocknen, bevor es eingepackt wird. Am besten alle Eingänge voll aufmachen und das Zelt in die Sonne stellen.

So, ich glaube das waren die wichtigsten Tipps. Wenn du noch fragen hast, schreib einfach einen Kommentar.

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Eigentlich finde ich, zum Zelten gehört dazu, dass man etwas selbst herausfinden muss und dass etwas schief geht. Macht halt den Unterschied zu einer Pauschalreise aus und sorgt dann für unvergessliche - auch positive - Erlebnisse.

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thomaso 08.04.2011, 12:03

na klar, und für entnervte Lehrer und Begleiter..........!

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