Wird der griechische Mythos heutzutage enttäuscht?

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3 Antworten

Das liegt doch ganz alleine an Dir und Deiner Phantasie.

Viele der Regionen der griechischen Sagen-und Erzählwelt liegen ja auch in der heutigen Türkei.
Wir haben uns dort vor ein paar Jahren(durch unseren Sohn,der fand den Homer soooo langweilig) an der lykischen Küste auf den Weg gemacht die Geschichte von Bellerophon und seinem Pferdes Phegasus nachzuempfinden und es war ein voller Erfolg.

Die Chimäre(die brennenden Steine),der Versuch zum Olymp zu fliegen(der Berg Olymp,heute Tahtalı Dağı)

Die Lykischen Stadte Olympos und Mayra(dort in Myra lassen die Feldengräber die Pracht der damaligen Zeit erahnen)

Ich kann Dir nur raten Dir ein Thema auszusuchen,das gut zu recherchieren und Dir dann danach Deine Route auszusuchen,möglichst gegenläufig zu den üblichen Touristenmassen von denen viele nicht einmal ansatzweise wissen wo sie sich befinden;-)

Felsengräber Myra - (Europa, Griechenland, Geschichte) Brennende Steine  - (Europa, Griechenland, Geschichte) Wanderwege lykische Küste - (Europa, Griechenland, Geschichte)

Ein dreifaches SuperDH!!!

LG

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Maxilinde schrieb

> Das liegt doch ganz alleine an Dir und Deiner Phantasie.

Da ist was dran! Man muss sich die Ruhe und Zeit nehmen, die archäologischen Reste von damals anzusehen, auf sich wirken zu lassen und sich versuchen vorzustellen, wie man das oder es damals so erschaffen konnte. Auch wie manches auf einen Menschen gewirkt haben muss.

Aber auch die Natur ist überraschend und beeindruckend.

Aber man muss die mythischen Dinge suchen und manchmal auch Glück haben.

Ich stelle mir das so vor:


Windstille und/oder Nebel spielen in den alten Geschichten eine Rolle.

Oft habe ich z.B. in Samos am Strand gelegen und die gegenüberliegende türkische Küste nicht oder nur schemenhaft gesehen. Auf Kos war ich tagelang in brütender Hitze bis hin zur Windstille. Die paar Kilometer zur gegenüberliegenden Insel wirken dann als (mit dem Segelboot) unendliche Distanz.


Imposante Hafeneinfahrten / Riesige Städte und Festungen

Wie muss auf einen Fischer von Kalymnos die Hafeneinfahrt von Rhodos mit den dahinterliegenden Festungsmauern gewirkt haben?

Was für ein Kontrast ist das Fährschiff im Hafen von Kos vor der Festung: Vom Deck aus kann man über die Festungsmauer sehen. Ein Kaiki von vor 2000 Jahren hingegen ist so groß wie eines der Rettungsboote, wenn überhaupt.


Wellen

Ein Fischer fährt in einem typischen kleinen Boot hinaus zum Fischen, bei Wellen von vielleicht einem Meter Höhe. Bereits in ein bis zwei Kilometer von der Küste wirkt er klein, einsam und verloren auf dem Meer... ...und nun stelle ich mir vor, dass er von starkem Wind mit meterhohen Wellen überrascht wird, auf der Reise und viele viele km von Land entfernt


Üppiger Bewuchs, Wasser in Hülle und Fülle

Du kommst von einer kargen Insel und landest an der Nordküste einer Insel wie Samos: fruchtbare Ebenen, Wald, Bäche mit Flußkrebsen, weiter oben Weinberge und Wälder.


Du näherst dich der Insel Zakynthos. Und das Wasser wird auf einmal milchig Blau...

...der Vulkaninsel Nissyros und einem pechschwarzen Strand umgeben von Felsen mit roten und gelben Partien und sechseckigen Felssäulen...


Ganz zu schweigen von einem Ireon auf Samos, einer Festung wie Rethymnon auf Kreta, dem Asklepion auf Kos....... wenn man als einfacher Mensch von einer kleinen, unbedeutenden Insel kommt und diese Meisterwerke von Perfektion und Größe zum ersten Mal sieht.

Nochmal ein dreifaches SuperDH!!!

LG

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Hallo, besser als Maxilinde kann man auf diese Frage nicht Antworten.

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