Wieviel kann man in einem 3-monatigen Spanischsprachkurs -mit kaum Vorkenntnissen- lernen?

5 Antworten

ich wohne schon seit über 30 jahren in spanien. einen kurs besuchen ist sicher gut, besser ist sich mit den (spanischen) leuten zu unterhalten - und: tipp von mir: jeden tag 5, besser 10 wörter aus dem täglichen leben aufschreiben und lernen! diese wörter merkt man sich auch, weil eine beziehung zur realität besteht. das hilft zwar nicht bei der grammatik aber beim REDEN. und das wollen wir ja in erster linie. ich-was-wollen-du-auch...ist ja wurscht hauptsache man versteht sich. grüsse wolf

Rancho los Lobos - (Sprache, Sprachreise, spanisch)

Hallo!

Sehr schnell kann man eine Sprache lernen wenn man den uSonic von Skinlearning einsetzt. Dabei können die Hörtexte und Vokabeln einerseits über Ohrhörer (mp3-Funktion) und andererseits über Bodypads (mittels Ultraschall) über die Haut aufgenommen werden. z. B. beim Schlafen oder Autofahren. Klingt crazy, funktioniert aber toll! Unverbindliche Infos gibt's bei www.neuelernhilfe.info Viel Spaß beim stöbern und lernen!

Schöne Grüße

Also ich habe schon einmal einen dreimonatigen Italienischkurs in Florenz gemacht und dabei viel mitgenommen. Das A und O ist einfach, dass man den Kurs direkt im Land macht und am besten ist es in einer Familie zu wohnen, damit man das Gelernte auch gleich anwenden kann. Ich konnte danach recht ordentlich und flüssig sprechen. Am Telefon hatte ich allerdings noch Probleme. Es lohnt sich auf jeden Fall und ist eine super Erfahrung für das Leben. Mach es auf jeden Fall!

Wenn der Intensivkurs in einem spanischsprachigen Land stattfindet, man dort Unterkunft bei einer spanischsprachigen Familie hat und möglichst wenig mit anderen Deutschen herumhängt, dann kann man durchaus schon am Ende der drei Monate recht flüssig sprechen. Oder man nimmt sich einen Kauderwelsch-Sprachführer (Peter Rumpp Verlag), einen Diktionär und geht in ein spanischsprachiges Land arbeiten. So habe ich es gemacht- je mehr Probleme auftreten, desto höher ist der Lernfortschritt.

Es gibt die Faustregel, dass um sich einigermaßen flüssig verständigen zu können für einen Deutschen (der mit mehreren Sprachen aufwächst durch die Schulbildung) etwa 150 Stunden üblich sind.

Wenn du jetzt einen Spanischsprachkurs machst der zum Beispiel 20 Wochenstunden hat sind das pro Monat 80 Stunden (nur Sprachunterricht) und in drei Monaten bist du bei 240 Stunden.

240 Stunden in einer guten Sprachschule reichen normalerweise aus um sich gut verständigen zu können und ein mittleres Niveau (B1-B2) zu erreichen. Zur Ergänzung: Bei dem Level C1 werden alle Grammatiken beherrscht, bei C2 ist man einem Muttersprachler sehr nah.

In drei Monaten lassen sich somit sehr gute Spanisch Fortschritte machen, zumal bei einer Sprachreise in Spanien im Unterricht, mit Freunden, Einheimischen und der Gastfamilie stets Spanisch gesprochen wird kommt man wirklich sehr schnell rein.

Selbst war ich zwei Wochen in der Sprachschule in Salamanca (http://www.language-school-spain.com/de/salamanca.html) bei 20h/Woche und danach 2 Wochen Super-Intensivkurs (25h/Woche) in der Sampere Sprachschule in Madrid und konnte danach so gut wie alles ausdrücken solange es nicht komplizierte Geschichten oder Fachtexte waren. Für die Alltagssituationen in Spanien oder Lateinamerika reicht das.

Der in der Sprachschule erlernte Wortschatz und Grammatik wird ja dann sowieso noch nach und nach selbst ausgebaut im alltäglichen Gespräch. Dranbleiben und im Unterricht immer schön aufpassen :)

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