Wie stark wirkt sich Steigung auf die Planung einer vernünftigen Tagesetappe einer Radtour aus?

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3 Antworten

Das hängt von mehreren Faktoren ab, würde ich sagen. Entscheidend ist, denke ich, die Fitness der Beteiligten. Manche können Steigungen fahren ohne dabei merklich das Tempo zu drosseln und andere wiederum fahren sehr viel langsamer, sobald es nur leicht bergauf geht.

Solang es sich um leichtere Steigungen oder um kleine Hügel handelt ist der Effekt nicht so dramatisch. Eine Halbierung der Strecke wäre da sicherlich übertrieben. Bei Bergen und längeren Steigungen sieht es schon anders aus. Es ist ja so, dass man nicht nur die Steigungen selbst langsamer fährt, sondern später auch mehr kaputt ist und dann insgesamt langsamer fährt. Dann muss man aber auch sehen, dass man auf der Abfahrt einiges wieder aufholt, was man vorher an Zeit verloren hat.

Also: EIne Halbierung der Strecke halte ich für übertrieben (solang es sich nicht wie du schreibst um die Alpen handelt), aber ein Viertel würde ich bei einer ordentlichen Bergetappe schon abziehen.

Aus meiner Erfahrung von damals sage ich enorm! Vor allem nimmt es nach einer Weile auch die Lust, wenn es ständig nur bergauf geht. Ich würde da durchaus um knapp die Hälfte kürzen, vor allem um auch extra Pausen einzuplanen!

Ich kann Euch nur raten mal ne gemeinsame Tagestour zu fahren,dann könnt ihr Euch besser einschätzen.Pauschale Antworten zu dem Thema nutzen Euch nichts.

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