Wie sportlich muss man sein, um den Kilimandscharo zu besteigen?

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5 Antworten

Jeder gut trainierte und gesunde Mensch kann das theoretisch und praktisch schaffen. Zumal auch Träger (fürs Gepäck) zur Verfügung stehen. Es handelt sich um eine mehrtägige anstrengende Trekkingtour, bei der auch klimatisch einiges geboten sein kann. Ein nicht trainierter Mensch, der am Tag zuvor noch am heimischen Schreibtisch sass, dürfte wenig Spass haben;)

Ab 3- 4000m können dessen ungeachtet bereits bei trainierten Leuten in der immer dünner werdenden Luft Probleme auftreten. Und in der Höhe geht es am Kilimandscharo allerdings erst richtig los. Und die Luft wird ab 4- 6.000m verdammt dünn.... Wer es nie gemacht hat, glaubt es nicht ;)

Eine sehr schöne Beschreibung ("Tour der Strapazen") hatte vor zwei Jahren mal die Süddeutsche. Dem ist wenig hinzuzufügen:

http://www.sueddeutsche.de/reise/trekking-am-kilimandscharo-tour-der-strapazen-1.44850

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Ein guter Freund von mir hat den Kilimanjaro vor 3 Jahren bestiegen - Mitte 40, Raucher, leichter Bauch und nicht sonderlich fit. Allerdings hat er in den Wochen vor der Reise seine Wanderausrüstung intensiv eingelaufen und ist viel gewandert. Er hat den Trip sehr gut überstanden - lediglich auf den letzten Höhenmetern hatte er mit der Höhenkrankheit zu kämpfen. Und er meinte, dass der Abstieg deutlich anstrengender als der Aufstieg war - aber das ist eigentlich immer der Fall. ;-)

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Kommt darauf an, was man unter sportlich versteht. Ein mäßig geschickter Kletterer muß man nur sein, wenn man ganz oben auf den Uhuru Peak will. Bis dahin geht man ganz normale Wege. Sportlichkeit muß im Sinne von Höhentauglichkeit und Ausdauer gegeben sein. Kreislauf sollte belastbar sein. Ich hab mich mit dieser Reise auch einmal näher beschäftigt und hätte es mir (mäßig sportlich, im Schnitt 2 x pro Woche Ausdauersport treibend) ohne weiteres zugetraut. Man muß auf den Kilimanjaro ja nicht "klettern" sondern geht Wanderwege. Und das tun inzwischen so viele Leute, daß man da - plakativ ausgedrückt - im Gänsemarsch hintereinander herpilgert. Wenn man nicht ein massiv übergewichtiger Couchpotatoe ist, sollte das zu machen sein. Obs Spaß macht, ist ne andere Frage.

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Auf alle Fälle würde ich einen Akklimatisierungstag und einen Bergführer vorschlagen.

Wie gut oder schlecht der Körper die grosse Höhe verträgt ist individuell verschieden und hat nichts mit dem Trainingszustand und der Kondition zu tun. Auch Alter und Geschlecht spielen keine Rolle.

Leider kann die Höhenverträglichkeit nicht im Vorfeld in den Alpen getestet werden. Die Berge sind bei uns zu niedrig.

Körperlich Fit, eine Grundkondition und etwas Wandererfahrung in Bergen sind aber nicht verkehrt.

Tipp, sieh doch mal hier nach:

http://www.kilimandscharo.ch/vorbereitung.php

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tauss 12.09.2013, 20:14

Nicht ganz... Wer die Möglichkeit hat, sich vor der Abreise zum Kilimandscharo ein paar Tage in unseren Alpen um die 3.000 m zu bewegen, tut sich dann definitiv leichter. Der Körper ist irgendwie "vorgewarnt". Habe ich mit guten Erfahrungen bei Reisen zu höheren Gipfeln immer ganz erfolgreich praktiziert.

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