Wie lernt man ein Land besser kennen - Praktikum oder Reisen?

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6 Antworten

Ich kann dir aus eigener Erfahrung empfehlen, dass es sich zu 100 Prozent lochnt bei einer Gastfamilie zu wohnen, da man so den Tagesablauf, Gewohnheiten, und natuerlich die landestypische Kueche am besten kennenlernt. Ich wuerde dir eher ein Praktikum empfehlen, du bist zwar nur an einen Ort, aber dafuer kennst du dann diesen sehr gut. Aber du kannst ja am Wochenende immer wo anders hinfahren. Bei einer Rundreise siehst du natuerlich am meisten, aber du wirst dann immer wieder aus deinen gewohnten Umfeld herausgerissen. Ich habe selbst ein halbes Jahr in Moskau bei einer Gastfamilie verbracht, das zeigt einfach mehr von Land und Leute. Ich habe so das richtige Russland kennengelernt! ;) Also viel Spass bei deiner Entscheidung und viel Spass in Marokko!

Ich tendieren zu beidem ;) Das Leben in einer Gastfamilie bzw. in der jeweiligen Kultur ist wichtig, weil man erst so die Leute eines Landes kennenlernt (da muss ich lillifee3107 zustimmen!), aber Reisen finde ich auch wichtig, weil man sonst nur einen Ort bzw. die Umgebung kennt (je nachdem, was und wieviel es in der Umgebung zu sehen gibt). Vielleicht kannst du wirklich beides verbinden oder halbe halbe machen (bei Vollzeit bleibt ja dann doch nicht mehr so viel Freizeit übrig), weil man ja auch auf Reisen viele Leute kennenlernt (solang man nicht mit einer Tourigrupper unterwegs ist).

Kommt darauf an, was du genau unter "kennenlernen" verstehst. Um wirklich in den Alltag einzutauchen, ganz klar ein Praktikum, wenngleich ein Monat nicht wirklich lange dafür ist. Der Einblick ist ein anderer und du gewinnst Erfahrungen, die dir im Zuge einer Reise in der Regel einfach verwehrt bleiben, wie ich selbst auch schon feststellen durfte.

Da du während deines Praktikums andererseits auch nicht endlos Zeit haben wirst, das Land zu entdecken und auch sämtliche sehenswerte Ecken zu besuchen, würde ich, gerade auch auzfgrund der Kürze des Praktikums, entweder vorher oder am besten im Anschluss noch ein wenig Zeit zum Reisen einplanen.

Eindeutig Rundreise, aber ohne Luxushotels! Praktikum im Goethe hast Du sicher viel Kontakt zu den Studenten, welche aber dann eher zur gehobenen und höheren Mittelklasse gehören. Kontaktfreudig sind die Marokkaner schon, aber dass man gleich nach Hause eingeladen wird, ist dann schon wieder fraglicher.

Ich würde auf jeden Fall ein Praktikum vorziehen. Aber am besten beides Praktikum und Reisen. Ein Auslandspraktikum macht sich u.a. auch gut in deiner Vita. Und du lernst - wenn du in einer Gastfamilie wohnst - auf jeden Fall die Gewohnheiten etc., wie lillifee 3107 schon so schön schreibt, besonders gut kennen. Wenn du nach dem Monat Praktikum vielleicht noch ein oder zwei Wochen zum Reisen anhängen könntest, wäre es natürlich perfekt. Marokko ist super, da gibt es sehr viel zu sehen. Ich wünsch dir heute schon eine tolle Zeit dort.

Hallo,

mal ganz ehrlich: Vier Wochen reichen nicht! Um ein Land wirklich kennen zu lernen, würde ich dir auf jeden Fall, wenn irgendwie machbar, drei Monate empfehlen.

Falls Du die Zeit nicht hast:

  • Während einer Urlaubsreise von vier Wochen hast Du mehr von den Sehenswürdigkeiten.

  • Im Rahmen eines Praktikums lernst Du die Menschen viel besser kennen und auch ihre Mentalität- gerade durch die dann auftretenden Schwierigkeiten, die unterschiedliche Mentalitäten so mit sich bringen.

Den Rest entscheidest sowieso Du :-)

LG

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