Wie komme ich von Thailand nach Kambodscha?

3 Antworten

Wo in Kambodscha möchtest du eigentlich hin? Wenn du Strandurlaub bevorzugst, dann wirde ich dir Shianukville empfehlen. Es gibt da noch kilometerlange, fast einsame Strände. Wenn ja, reise nach Trat. Von da über die Greze nach Ko Kong oder direkt nach Shianukville. Von hier kommst du per bus gut weiter nach Pnom Penh und dann nach Siem Reep. Zurück nach Thailand ist es dann nichtg mehr weit. Aber wie oben angedeutet ist die Straße in einem katastrophalem Zustand. Einige Us Dollarscheine solltest du für diese Reise schon mitnehmen. Hier meine letzten Reiseerlebnisse: Auf Grund meines Grenzübertritts hatte ich eine w 14 tägige Aufenthaltsgenehmigung für Thailand. Die ging natürlich schnell vorbei und so planten wir die nächste Reise nach Kambodscha. In Grenznähe, auf der Insel Ko Mak lebt Claus. Ein Freund meines Freundes Achim. Ihn wollten wir dort besuchen um anschließend nach Kambodscha weiterzureisen. In Nangrong, der Keisstadt kaufte ich Schlafsack und Zelt und am 2. November fuhren wir mit Bus und Fähre zur Insel Ko Chang. Hier war ich schon mal. Vor einem Jahr wohnte ich hier in einem Bungalow. Hatte damals einige thailändische Leute kennengelernt die ich nun auch besuchen wollte. Abends um 7 kamen wir am Fährhafen der Insel an. Wie jedes Mal mietete ich hier ein Motorbice und um 8 trafen wir bei meiner Freundin Norm ein. Die Wiedersehensfreude war groß. Wir vereinbarten einen Grillabend und mieteten einen ihrer Bungalows an. An diesem Tag war Lompaya. Ein Lichterfest- Feiertag in Thailand an dem Thaiballone in den Himmel gesand- und kleine geschmückte Bambusscheiben mit brennender Kerze drauf, über Flüsse, Seeen oder übers Meere auf die Reise geschickt werden. Es ist ein alter thailändischer Brauch der viel Glück verspricht. Auch wir frönten diesem Brauch. Mit Norm und ihrer Familie schickten wir solche kleinen Schiffchen übers Meer. Beim Grillabend gab es vie l zu erzählen. Einen Tag später zogen wir einen Ort weiter um hier, direkt am Meer unser Zelt aufzuschlagen. Das hab ich mir seit langem vorgenommen. Vor einem Jahr schlief ich hier einige Nächte unter einem Bamusdach. Fast wie unter freiem Himmel. Es ist einfach herrlich nachts aufzustehen, ins Meer zu gehen und den Sternenhimmel zu beobachten. Wenn man dann mit der Hand durchs Wasser gleitet sieht es aus als zieht man eine Silberfontaine hinter sich her. Einen Tag später liehen wir uns am südlichen Hafendorf ein weiteres Motorbice aus um das andere Motorbice zum 40 Kilometer entfernten Nordhafen zurückzubringen. Vom südlichen Fährhafen fuhren wir dann mit einer Fähre zur Insel Ko Mak. Die Reise ging vorbei an traumhaft idyllischen Inseln. Auf Ko Mak mieteten wir einen Bungalow für 9 Euro direkt am Meer und besuchten dann Claus. So ein Zufall: Claus und Gai kannten sich aus früheren Zeiten. Claus gab mir ein Moltorbice und mit ihm besichtigten wir am nächsten Tag die Insel. Auch Ko Mak ist ein schönes Fleckchen Erde welches nicht sehr von Touris überlaufen ist. Mein Visa für Thailand war nun abgelaufen und so reisten wir, einen Tag später weiter nach Kambodscha. Hier kannte ich mich recht gut aus. -Ich war ja schon mal da. In der Hafenstadt Shianukville blieben wir einige Tage. Auch hier liehen wir uns ein Motorbice aus und erkundeten die nähere Umgebung. Was wir entdeckten waren traumhafte-, fast menschenleere Strände. Auch hier sind die Polizisten, wie überall in Südostasien korrupt. So kam ich in mehrere Polizeikontrollen. In einer kontrollierte man meinen Führerschein und mein Motorbice: Alles war o.k. und ich konnte weiterfahren. Wenig später stoppte man mich ein weiteres mal. Auch hier wollte man meinen Führerschein sehen. Man staunte über meinen neuen internationalen Führerschein. Dann fragte man mich warum ich mit Licht und freiem Oberkörper fahre. Ich antwortete: In Thailand ist es Pflicht mit Licht zu fahren und mein T- Shirt habe ich unter der Sitzbank im Motorbice. Der Polizist antwortete. Sie haben die kambodschanischen Gesetze verletzt und müssen nun Geld geben. Ich zog mein T- Schirt über, nahm dem verblüfften Polizist meinen Führerschein aus der Hand, sagte: No und fuhr einfach los. Niemand verfolgte uns. So muss man wohl mit diesem Pack umgehen. Einige Tage später zog es uns wieder nach Thailand. Zurück in unser neues Heim. Natürlich nicht auf demselben Weg den wir gekommen waren. Ich möchte neue Wege erforschen. Fern ab von Touristenströmen. Schaut man sich das Land auf der Karte an, so ist es gar nicht sehr weit. Wir reisten über die Hauptstadt Pnom Pen zur Stadt Siem Reep. So, wie ich das schon mal gemacht habe. Nur in entgegengesetzter Richtung. Hier fragten wir einen Rigschafahrer nach einer Busverbindung zur Grenze. Richtig gute Landkarten über Kambodscha gibt es nicht. Laut meines Rieseführers mussten wir zu einer grenznahen Stadt Namens Along Veng und dann ca 50 Kilometer nahe der Grenze entlang zum Grenzübergang Chom Chong. In meinem Reiseführer stand mal wieder absoluter Blödsinn und der Rigschafahrer war wie meistes: Ein Betrüger. Er brachte uns tatsächlich zum richtigen Busbahnhof sagte dann aber dem Fahrkartenverkäufer auf Kambodschanisch er soll uns 15 US Dollar abknöpfen. Die zu vielgezahlten 9 US Dollar holt er sich dann später ab. Den Betrug hab ich erst bemerkt als er dann heimlich das Geld zugesteckt bekam. Der Bus fuhr dann tatsächlich nach Along Venn, hier war allerdings die Welt zu Ende. Die Busverbindung endete hier und es fuhr auch kein öffentliches Verkehrsmittel weiter. Von Siem Reep hätten wir in eine andere Richtung fahren müssen. In eine Stadt Namens Osmach. Das wussten wir aber zu jener Zeit noch nicht. Wie kommen wir von hier nun weiter? Ich sprach 2 Kambodschaner an ob sie uns mit ihrem Motorbice zur Grenze fahren. Sie waren nicht abgeneigt und verlangten 10 US Dollar. Für 50 Kilometer, mit 2 Motorbices empfand ich das als einen guten Preis und verhandelte nicht. Also fuhren wir los. Gai bei mir auf dem Motorbicke und die beiden Kambodschana auf dem Anderem. Die Fahrt dauerte nicht lange. Außerdem ging sie fast nur in nördliche Richtung. Wobei wir doch eigentlich hätten gen westen fahren müssen. Wie dem auch sei. Es ging über einen Gebirgspass und wir landeten tatsächlich bald an einem Grenzübergang. Zähneknirschend gab ich den Männern das Geld. Das waren ja nicht mal 10 Kilometer. Eine andere Straße gab es aber auch nicht. Abgemacht ist abgemacht. Mir dämmerte nun, dass wir irgendwie falsch sind. Egal, hauptsche rüber nach Thailand. Auch dieser Grenzübergang war so was von einsam, dass sich die Beamten freuten dass überhaupt jemand kam. Auf thailändischer Seite gab es auch keine öffentlichen Verkehrsmittel. Was sollten sie auch hier? Wenn sowieso niemand ankommt. Wir warteten lange. Notfalls könnten wir ja zum Übernachten unser Zelt aufschlagen. Irgendwann kam dann doch noch ein Fahrzeug über die Grenze. Es waren Thailänder in einem Picup. Sie hatten Kokosnüsse nach Kambodscha geliefert und kamen nun mit Pilzen und Gemüse zurück. Auf der Ladefläche konnten wir mitfahren und sie vermittelten uns dann in ihrem Dorf eine Übernachtungsmöglichkeit. Es war längst dunkel und bis zu unserem Heim war es viel zu weit. Das merkten wir erst richtig am nächsten Tag. Obwohl die Infrastruktur, was Busverbindungen in Thailand angeht, gut ist waren wir noch mal 7 Stunden unterwegs. Zu hause angekommen mussten wir der Familie von unseren Reiseerlebnissen berichten. Besonders Gais Vater war sehr interessiert. Er ist gebürtiger Kambodschaner. In den nächsten Tagen wurde an unserem Grundstück weitergewerkelt. Elektroleitungen wurden verlegt und Gais ältere Söhne waren da und halfen beim Zaunbau. In den nun austrocknenden Reisfeldern konnten wir einige Fische fangen und setzten sie in den Pool ein. Bald war meinletztes Visa abgelaufen und ich musste für kurze Zeit nach Deutschland reisen. Es gab auch viel zu erledigen und dann war ja auch noch Weihnachten. Im Kreis meiner Familie erlebte ich schöne besinnliche Stunden. Zurück nach Südostasienreise ging’s dann am Sonnabend den 9. Januar. Starke Schneefälle- und Verwehungen sagten die Wetterdienste für diesen Tag voraus. Ich befürchtete mit der Eisenbahnahn steckenzubleiben und dann möglicherweise den Flieger nicht zu erreichen. Glücklicher Weise bot Marion, eine Freundin aus Berlin, mir an, schon am Freitag anzureisen um dann bei ihr zu übernachten Tatsächlich schneite es dann an diesem Tag heftig. Schnee, Frost und Eis auf dem Flughafen verzögerte dann auch den Start nach Bangkog um 2 Stunden. Die Maschine landete so erst um 7 Uhr Ortszeit. Schade, an diesem Tag war die Hochzeit von Gais Sohn Tamp. Beginn 8 Uhr. Als ich um 15 Uhr mit dem Bus in Nangrong ankam war so gut, wie alles vorbei. Für diese Reise hatte ich mir ein 60 Tages Visa in der Thailändischen Botschaft in Berlin besorgt. So brauch ich nur einmal Visavotsching machen und kann mich der Gartenarbeit, dem Fischfang und weiteren Baumaßnahmen an unserem Haus widmen. Die Regenphase ist vorbei und die Ameisen haben sich in den Dschungel zurückverzogen. Einen weiteren Versuch Vietnam zu bereisen werde ich wohl erst nächstes Jahr nach der Regenzeit unternehmen. Zum Visavotsching werde ich über Ranong nach Burma reisen. Geplanter Reisebeginn Mitte Februar. Zuerst nach Bangkog, dann zur Insel Ko Pangan. Hier Freunde besuchen und weiter in der Andamanensee einige Inseln bereisen die von Koffertouristen bisher verschont blieben. Natürlich sende ich dann wieder einen Reisebericht. Was gibt es in Deutschland neues? Ich habe erfahren es soll sehr kalt sein.

Trebron hat schon soweit alles geschrieben. Vielleicht noch als Ergänzung. Die Tour nach Siem Reap kanst du in jedem travel office auf der Kao San road buchen. Geht von heute auf morgen. Bis zur thailändischen Grenze ist die Fahrt kein Problem. An der Grenze sich nicht von Schleppern anmachen lassen. Du bekommst dein Visa vor Ort und du brauchst auch kein Geld tauschen. Für die Fahrt von der Grenze bis Siem Reap brauchst du Geduld und gutes Sitzfleisch. Abhängig davon wann du fährst, ist die Straße entweder staubtrocken und ringsum ist alles braun. Sieht übergens gut aus. Oder die Strecke steht teilweise unter Wasser. Bin selbst vor drei Jahren mal mit einem Bagger aus deinem Wasserloch gezogen worden weil nichts mehr ging. Der Bus hatte sich festgefahren. Übernachtung in SR im Orange Guesthouse. Blind Massage nicht versäumen und wenn du deine Tickets für Angkor Wat schon am Vorabend bis 1700 holst, kommst du schon den gleichen Abend noch rein und kannst den Sonnenuntergang, zusammen mit vielen anderen, bewundern. Viel Spaß und gute Bilder....

Es kommt darauf an, wohin Du in Kambodscha möchtest. Der nächste Grenzübergang, von Bangkok aus gesehen, liegt bei Aranyaprathet, ca. 200 km östlich von Bangkok. Dorthin kannst Du entweder mit dem Taxi fahren (ca. 3 Stunden), mit dem Zug (ca. 5 Stunden), oder mit dem Joint-Minibus (ca. 4 Stunden) Das billigste, um direkt zur Grenze zu kommen, ist natürlich der Joint-Minibus, der kostet zur Zeit ca. 500 - 600 Baht. Man kann aber in Bangkok auch direkt ein Busticket von Bangkok nach Siem Reap buchen, dann wird man mit dem Van bis zur Gremzer gebracht, erledigt die Grenzformalitäten selber, und wird auf kambodschanischer Seite mit dem Bus dann in ca. 3 Stunden nach Siem Reap gebracht. Das kostet ca. 1100 Baht (25 Euro) und geht von 7 Uhr morgens bis gegen 17 Uhr Ankunft in Siem Reap.

Was möchtest Du wissen?