Wie kalkuliere ich meine Reise durch Südostasien richtig?

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6 Antworten

Schau dir mal eine Landkarte von Südostasien an, dann bist du gescheiter. Allein Vietnam hat eine Ausdehnung von Norden nach Süden von ca. 2500 km. Transport nicht mit Europa vergleichbar, alles viel langsamer. Und wenn du fliegst, siehst du nichts. Eisenbahn in Vietnam recht gut, aber relativ langsam, jedoch meistens pünktlich. Inlandflüge sind teuer.

Kambodscha hat eine noch einfachere Infrastruktur zum Reisen, Busse sind langsam, überfüllt und nicht wirklich bequem.

Thailand hat ein gutes Strassennetz, aber gefährlich, auch viele Unfälle mit Reisebussen. 71 Verkehrstote pro TAG. Eisenbahn stammt aus den 1940er-Jahren, sehr langsam, für 400 km 10 Std. oder mehr.

An deiner Stelle würde ich mind. ein Land streichen oder dann die Reisezeit wesentlich verlängern. Wenn du ständig unterwegs bist, siehst du nur Bahnhöfe und Bushaltestellen. Da vergeht dir die Lust am Reisen recht schnell. Die beste Art zu reisen ist, sich ein paar schöne Orte in einem Land auszusuchen, dort eine Weile bleiben, sich ausruhen und geniessen, dann weiterziehen. Auch du wirst das noch merken.

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Es kommt immer darauf an wie viel du dir in den Regionen anschauen willst. Ich denke wenn du nur durchreist und dir die "Hauptattraktionen" anschaust könnte es passen aber wenn du etwas mehr sehen möchtest würde ich mir mehr Zeit einplanen.

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Es ist doch realitisch. Schau mal die vorschlagene Route von einem lokalen Reiseveranstalter in Vietnam an: https://www.asiatica-travel.de/reisen.html
3 Wochen durch Vietnam ist genug, um die beliebteste Sehenswürdigkeiten zu sehen. Aber wenn du alle Seite von Vietnam entdecken möchtest, dann brauchst du mehr Zeit.

Für weitere Infos über Asien Reisen könntest du meinen Blog suchen ;)
www.reisennachasien.com

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Ich war je 3 Wochen in Vietnam und thailand und 1 Woche in Kambodscha. Habe zwar die Länder von einem zum anderen Ende bereist ohne zu fliegen, aber war nur ein oder 2 Tage an einem Ort. Ich würde mich auf 2 Länder beschränken.

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Viel zu viel für 6 Wochen. 3 Monate wären realistischer.

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Endless 25.09.2017, 12:09

Man muss ja nicht jeden letzten Winkel erkunden, ich finde das ausreichend. Irgendwann reicht es dann auch...

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Roetli 25.09.2017, 14:00
@Endless

Ich denke auch, daß der Plan für 4 Wochen viel zu viel ist! "Irgendwann reicht es dann auch..." kommt vor allem auf, wenn man im Schnelldurchlauf möglichst viel gestreift, aber nichts richtig gesehen, geschweige denn erlebt hat!

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Endless 25.09.2017, 14:20
@Roetli

na ja, das südostasiatische Leben kann (für meines Erachtens) nach einer gewissen Zeit anstrengend werden, da einfach sehr chaotisch, da freut sich so manch einer wieder auf Zivilisation (das kann natürlich jeder anders empfinden)

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hborn45 25.09.2017, 15:12
@Endless

das südostasiatische leben ermüdend? eigenartige sichtweise!

aber zur ausgangsfrage: das programm ist für sechs wochen eindeutig zu ehrgeizig. südostasien im schnelldurchlauf zu absolvieren, um auf der weltkarte diese region abzuhaken, wird dem dortigen kulturellen reichtum und der landschaftlichen wie ethnischen vielfalt nicht gerecht. ich bin, am ende meiner insgesamt 11-monatigen seidenstraßen-tour köln-singapur, eine ähnliche strecke (ohne nordthailand) in drei monaten geradelt und habe vieles nicht gesehen oder nur kurz streifen können (weshalb ich u.a. ende des jahres nochmals dorthin reise).

schau vielleicht mal in meine reiseberichte (http://hborn.de/koln-singapur-auf-den-spuren-der-seidenstrase/reiseberichte/), um dir mal ein bild zu verschaffen, was dich da alles erwartet.

mein rat: leg zunächst einmal fest, wo dein größtes interesse liegt - kultur und historie, müßiggang und erholung, natur und landschaften, abenteuer und erkundungen - und gehe dann nach dem ausschlussverfahren vor. leg dir dann eine route mit einer angenommenen Ø-distanz/radeltag vor (bei mir 90 km) und sieh, wie groß dein aktionsradius sein kann.

nur mal ein beispiel: allein die strecke hanoi-ho chi min-stadt lässt sich entweder über die 1a relativ schnell bewältigen (stark befahren, meist regnerisch, mit einigen sehenswürdigkeiten unterwegs wie z. b. hué) oder sehr viel aufwändiger über wenig befahrene, topografisch anspruchsvolle, aber landschaftlich reizvolle nebenstrecken mit deutlich größerer ursprünglichkeit. 

oder: der norden vietnams ist wenig besucht, aber landschaftlich wunderschön und von noch in ihren alten traditionen lebenden ethnien bewohnt (beispiel: sapa).  

das gleiche gilt für kambodscha oder thailand, beides länder, die dem touristen viel zu bieten haben, der die wichtigen sights abhaken will oder müßiggang und erholung sucht, wie dem, der sich lieber auf individuelle entdeckertour begibt und/oder die begegnung mit einheimischen sucht.

ich kann und will dir keinen konkreten reisevorschlag machen, es ist und wird deine reise sein, denn sie soll deinen erwartungen und präferenzen gerecht werden. aber mach lieber etwas weniger, das aber intensiv. umso nachhaltiger wird dein erleben sein - und der wunsch zurückzukommen! 

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Roetli 25.09.2017, 17:49
@hborn45

...aber von radeln hat der Fragesteller nichts geschrieben :-)

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hborn45 10.10.2017, 17:44
@Roetli

stimmt, hatte ich wohl unbewusst unterstellt. aber selbst für einen backpacker erschient mir der zeitplan sehr ehrgeizig und kaum geeignet, mehr als oberflächlich erlebtes zu ermöglichen - meine einschätzung.

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luise223 26.09.2017, 20:04

3 Monat müssen es nicht unbedingt sein, aber 2 Wochen mehr, also 8 Wochen bzw. 2 Monate würde isch trotzdem einplanen.

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Ich habe eine ganz ähnliche Route geplant in derselben Zeit und denke auch, dass das realistisch ist.

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