Wie ist so das Fahrverhalten der Tunesier?

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4 Antworten

Hatte ich hier schon mal beantwortet und die bisherigen Antworten waren mir zu negativ:

Wer gerne und gut fährt kommt durch. Warum nicht? Keine Scheu. Die Beschilderung ist i.d.R. auch in lateinischer Schrift. Mietwagen gibt es von intern. und lokalen Anbietern. Wegen Versicherung etc, empfehle ich eher Europcar oder ein ähnlich vertrautes Unternehmen. Ansonsten gelten die üblichen Vorsichtsmassnahmen wie Wertsachen im Auto etc. etc.

Natürlich bitte Umsicht und Vorsicht: Es ist natürlich CHAOTISCH! Wenn der Andere ROT hat, heisst das in Tunesien NICHT, dass der dann auch wirklich hält. Bremse und Hupe sind wichtige Utensilien. Aber das kennen wir ja schon aus Neapel ;) Und sollte ein Verkehrsschild mit einem Kamel drauf auftauchen ist das ernst gemeint, weil diese Tierchen schon mal die Straße kreuzen. Da hat man dann auch schon ein weiteres Fotomotiv.

In Tunesien hilft da übrigens auch die "Hand der Fatima", auch Hamsa genannt. Ist ein nettes Mitbringsel, gilt als universell schützend und als wirksamste Abwehrmaßnahme im Kampf gegen andere Autofahrer und den bösen Blick.

Fazit: Wer sich's zutraut sollte schon mal rausfahren. Der Kulturkreis ist ein anderer und am Straßenrand wird schon mal ein armes Lamm geschächtet. Das sind Eindrücke, die man am Pool nicht bekommt.

Also mit meinem eigenen Auto würde ich es nie riskieren dort zu fahren... Denn Verkehrsregeln gibts dort zwar aber auf der Straße herrscht das Gesetz des stärkeren: Wer als 1. und am lautesten hupt, hat Vorfahrt. mehr musst du eigentlich nicht wissen. Und Autos ohne Beulen oder Kratzer hab ich dort selten gesehen.

Ich würde nie in Tunesien mit dem Auto fahren wollen. Der Verkehr ist mir dort zu chaotisch und hektisch. Und wenn etwas passiert und man selbst gefahren ist, dann kann man als Tourist die allergrößten Schwierigkeiten bekommen. Denn der Tourist ist immer schuld. Und wenn du selber fährst, siehst du ja auch nix von der Landschaft und den Menschen. Denn du kannst deinen Blick keine Sekunde vom Verkehrsgeschehen abwenden.

Hallo,

also ich persönlich habe Athen, Marseille und Neapel schlimmer gefunden, ich würde es wagen. Allerdings sollte bei einem Mietwagen unbedingt auf einen ausreichenden Versicherungsschutz achten, deshalb lieber bei einem internationalen Anbieter buchen und den Versicherungsschutz klären. Wer mit seinem eigenen Auto fährt, findet beim ADAC gute Beratung.

Generell in den Städten etwas mehr aufpassen als üblich und verstärkt für andere mitdenke. Die Straßen sind allgemein gut, nur auf Nebenstrecken sollte man auf Schlaglöcher etc. achten. Autos haben nun mal den Vorteil, dass man nicht im Korsett eines Reiseveranstalters gefangen ist.

Also ich bin schon in ganz anderen Ländern Auto gefahren....

LG

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