Wie hoch ist die Gefahr, sich auf Kuba mit Malaria anzustecken, wirklich?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Der Hausarzt hat keine Ahnung. Ich würde übrigens auch von Malariaprophylaxe abraten und stattdesen eine Standby-Medikaion mitnehmen. Die nimmt man nur im Fall der Fälle (auf Kuba also gar nicht) und zerhackt sich nicht das System. Ich würde auch immer empfehlen, statt einen Hausarzt einen ausgewiesenen Tropenmediziner zu fragen. Hausärzte sind gut und wichtig, aber aus verschiedenen Gründen sind sie Hausärzte und haben auf weitere Spezialisierungen verzichtet. (Wobei mein Hausazrt allein schon aus persönlichem Interesse und großer Reiselust die Spezialisierung zum Tropenmediziner zumindest in Teilen mitbringt.;-))

Hallo, Kuba ist Malaria- aber nicht Mückenfrei. Daher auf keinen Fall die nicht gerade Nebenwirkungsreichen Arzneimittel nehmen, sondern ein gutes Mückenspray (z.B. Antibrumm forte) tagsüber und abends (auch gut gegen Sandflöhe. Nachts evtl. einen Mückenstecker fürs Zimmen inkl. Adapter mitnehmen, aber im Dezember/Januar nicht so schlimm, wie im September (wobei ich es da auch nicht als "schlimm" bzgl. Mücken empfand). Maximal (!) würde ich noch ein Fieberthermometer mitnehmen, wenn man wirklich wegen Malaria Angst hat. Ansonsten gibt es auf Kuba sehr gut ausgebildete Ärzte und die Touristen werden auch bei Bedarf mit Medikamenten versorgt. Ich spreche aus Erfahrung...bin die Treppe runter gefallen...Röntgen, Tabletten, Salbe, Verband, Krücken, alles schnell und ohne Probleme bekommen und alles von der Reisekrankenversicherung zurück bekommen. Aber...einfach den Urlaub genießen und gesund bleiben :-)

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