Wie erkundet man als "neu-Berlinerin" am besten die Stadt?

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4 Antworten

Also ich würde mich für 1-2 Tage einfach mal auf's Fahrrad schwingen und wild durch die Gegen radeln. Fang am besen mit deinem Kiez an un beweg dich dann in eine Richtung die dich anspricht. Wenn das Witterungstechnisch nicht geht, würde ich dir den Bus empfehlen und planlos losfahren. Beide Verkehrsmöglichkeiten bieten dir die Möglichkeit dich während der Fortbewegung umzuschauen und spontan anzuhalten/auszusteigen, wenn dich eine bestimmte Stelle mehr interessiert.

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Mit Tages- oder Wochenkarte mal mit dem Bus umherfahren ist schon eine gute Idee. Notfalls auch S-Bahn, da sieht man auch was, U-Bahn bis auf wenige Ausnahmen nicht. Aussteigen, wo es nett vorkommt, mal etwas laufen, ins Cafe setzen, da bekommt man schon ein Gefühl für die Stadtteile.

Dennoch finde ich es nicht ehrenrührig sich auch mal in die Hände von Profis zu begeben. Es gibt eine Vielzahl von örtlichen Geschichtsvereinen, die immer wieder Führungen anbieten. Einfach mal im Zitty schauen. Eine grosse Breite von Führungen, auch in den Kiezen, bieten Organisationen wie Stattreisen an. Das kann man schon mal machen, die sind gut. Gerade, wenn man in einer Stadt neu ist, sollte man es sogar tun, später tut mans erfahrungsgemäss nicht mehr.

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Kommentar von berlincitygirl
02.09.2011, 20:54

Total richtig. Fragen/ Hilfe annehmen kostet nix. Die Leute siehst Du eh nie wieder

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Am besten endteckst du Berlin natürlich zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Mit der U-Bahn siehst du die meiste Zeit nur Tunnelwände und bekommst auch kein Gefühl für die Entfernungen.

Erkunde vor allem mal die einzelnen Bezirke, die Stadtmitte ist doch sehr kulturlos, künstlich und touristisch. Um Berlin wirklich gut kennen zu lernen, braucht es aber Zeit. Die ganzen "Geheimtipps" entdeckt man irgendwann durch Zufall. Ich lebe jetzt seit zwei Jahren in Berlin und habe trotzdem das Gefühl, erst 5% der Stadt zu kennen, weil sie so unglaublich vielseitig ist und so viele Ecken hat, von denen man im Traum nicht gedacht hätte, dass es sie gibt. Das ist eigentlich das schöne an Berlin, selbst Leute die seit über 20 Jahren hier wohnen entdecken immer noch neues.

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Kommentar von berlincitygirl
31.08.2011, 13:54

Da hast Du so recht. Manchmal lohnt es sich sogar sich zu verlaufen ;-)

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Kommentar von AnhaltER1960
02.09.2011, 14:21

Ich stimme Dir zwar zu, dass Berlin eine polyzentrale Struktur hat, und man neben der Stadtmitte auch in die Bezirke sollte. Auch ist die Stadtmitte sicher touristisch überprägt. Aber als kulturlos kann man sie weiss Gott nicht bezeichnen. Dazu ist zu viel an Architektur und Geschichte da

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Hallo Michaela, es gibt da eine eher unkonventionelle Moeglichkeit. Du hast doch bestimmt eine Monatsfahrkarte, oder? Sonst kauf Dir eine Tageskarte. Dann such Dir eine Gegend bzw. eine S- oder U Bahnlinie aus und steig einfach irgendwo aus. An groesseren Haltestellen oder dort, wo viele Menschen ein/ aussteigen. Auf diese Weise lernst Du die Verbindungen ganz schnell und durch Zufall entdeckst Du viel Neues, auch Verstecktes, das Du in keinem Reisefuehrer findest.

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