Wie auf Thailand vorbereiten?

8 Antworten

Du wirst Dich drei Wochen in Bangkok aufhalten? Das ist eher ungewöhnlich, da wir das Klima eher nicht als angenehm empfinden (sehr hohe Luftfeuchtigkeit). Die Hotelkosten sind dort natürlich höher (ca. 40,-$) als im Rest des Landes; bei der Auswahl auf gute Verkehrsanbindung achten (Bossotel war optimal, BTS und Fluss um die Ecke). Essen kann man sehr günstig und gut im Food Market, Restaurants sind teurer und in der Regel nicht so gut, da nur Touris dort hingehen. An den Einheimischen orientieren. Zum Akklimatisieren nutzen wir immer die Expressboote; für 15 THB kann man stundenlang bis ans Ende der Stadt fahren, mit einem anderen Boot dann wieger zum Ausgangspunkt. BTS kostet je nach Distanz 20 - 40 THB und ist in dieser Stadt unverzichtbar. Verhaltensregeln: Freundlichkeit!, auch wenn man anderer Meinung ist ( das heißt nicht, dass man sich über den Tisch ziehen lassen muss). Für den Königspalast braucht man lange! Hosen und mindestens halbärmeliges Hemd/Bluse, sonst hat man vergeblich in der Schlange gestanden. Empfehlung: möglichst früh morgens. Auch sehr zu empfehlen: eine Fahrt durch die Klongs. Wird für teures Geld als Ausflug angeboten, es gibt aber auch Linienboote (nachzulesen unter http://asiatrips.wordpress.com/). Vielleicht findest Du noch die eine oder andere Anregung dort.

Neben oben erwaehnten Informationen gibt es noch folgende Dinge zu beachten:

--> Frau sollte IMMER einen BH tragen, denn Thailaender finden es sehr obzoen wenn man die Brustwarzen sehen kann

--> gegessen wird mit dem Loeffel und die Gabel dient als Messer (um die Speisen auf den Loeffel zu schieben)

--> NIEMALS auf ein herunterfallendes Geldstueck oder Geldschein treten, denn auf jedem Geldstueck ist der Koenig abgebildet, und faengt man dieses mit dem Fuss auf und Tritt womoeglich noch drauf, bedeuted dies das man den Koenig mit den Fuessen tritt. Das ist ein absolutes NO-GO!

--> den Thais NIEMALS eine Vogel zeigen, auch wenn der gezeigte Preis auf dem Taschenrechner noch so hoch erscheint.

--> Keine Tuk-Tuk Fahrer nehmen die wartend an der Strasse oder vor Shopping Complexen warten. Diese sagen zwar einen extrem guenstigen Preis, aber landen tut man hinterher in einer Schmuckfabrik oder aehnliches wo man etwas kaufen soll. Immer besser die fahrenden Tuk-Tuk's oder Taxi's von der Strasse wegrufen.

Sollten noch mehr Infos benoetigt werden, so kann gerne unser Blog gelesen werden, denn wir sind Deutsche Auswanderer die seit nun mehr als 5 Jahren in Bangkok leben.

http://bestofbangkok.wordpress.com/

Die Menschen in Bangkok und in den Touristengegenden sind schon an alle möglichen merkwürdigen Leute gewöhnt und entsprechend abgehärtet. Solltest Du ein "Normalo" wie Du und ich sein wirst Du kaum auffallen. Westliche Höflichkeit wird respektiert, wenn man mal einen faux pas begeht. Mit Schuhen und Füssen zeigt man, aich beim Sitzen, nicht auf Leute.

Solltest Du etwas cholerisch sein und an allem was lautstark herumzumeckern haben, ist dies zumindest nicht landesüblich. Man fuchtelt nicht aufgeregt herum, zeigt nicht mit dem Finger auf Leute oder berührt sie gar am Kopf. Das gilt auch für heilige Statuen. Mönchen macht man Platz (vor allem hinten im Bus). Kurze Hosen (zumal in Tempeln) sind an vielen Orten ungebührlich. Ebenso halbnackt im Restaurant oder, sogar am Strand, ganz nackig.

Im übrigen sind Asiaten höflich. Man erspart ihnen jeglichen Gesichtsverlust. Lächeln hilft immer weiter.

Was das Geld anlangt bist Du auf der sicheren Seite, das einzuplanen, was Du hier nebenher auch brauchst. Zumindest in größeren Geschäften wird nicht mehr gefeilscht. Das Schneiderhandwerk ist preiswert. Da lohnt es sich evtl., sich ein Hemd etc. schneidern zu lassen. Macht auch Spass, weil der Schneider oft viele Leute kennt und gerne auch Tipps gibt, wenn er seinen Kunden mag.

Ach so: An Medikamenten nehme ich als normal gesunder Mensch bestenfalls Grippostad, Aspirin oder dergleichen und etwas gegen Sodbrennen mit, falls mir mal was nicht bekommt. Damit bin ich in allen Weltgegenden stets gut gefahren und habe das Zeug in der Regel unbenützt wieder nach Hause gebracht.

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