Westen der USA: Gefährliche Tiere?

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4 Antworten

Bis auf den Yosemite (der ist im Mai manchmal wegen Schneefällen, noch gesperrten Straßen wg. Winterfolgeschäden etc. noch geschlossen!) sind alle anderen Parks während der angedachten Zeit gut besucht! Schließlich fangen in der ersten Juni-Woche auch schon die großen Sommerferien der Amerikaner selbst an und die Einheimischen dort sind begeisterte Outdoor-Freaks!

Es gibt jedoch überall Picknickplätze und ausgeschilderte Wanderwege - gerade wegen der sehr guten Nutzung dürftest Du dort aber keinerlei Tiere mehr antreffen, die Dir gefährlich werden könnten (eher schon aufdringliche Waschbären etc., die es auf Dein Essen abgesehen haben!). Bei Wanderungen in unwegsamem Gelände (was ich dort allerdings auch nur geübten Wanderern empfehlen würde - allein unterwegs zu sein kann schon ziemlich prekär bei einem Sturz oder Umknicken werden!) hilft meist festes Auftreten, um evtl. vorhandene Schlangen schnell zum Verschwinden zu bewegen! Bären könnten vermutlich nur in Yosemite ein Thema sein (das ist aber so gut wie immer entsprechend beschildert), im Death Valley gibt es definitv keine, im Grand Canyon habe ich noch irgends entsprechende Warntafeln oder gar Tiere selbst gesehen! Überall dort gibt es aber Luchse und Pumas - diese scheuen Tiere jedoch wenigstens mal zu sehen, ist der Traum jedes Fotografen! Auch Skorpione, Spinnen und Schlangen sind übrigens keine agressiven Tiere - sie greifen nur an, wenn sie sich bedroht fühlen könnten!

Bei meinen mehr als zahlreichen Besuchen in vielen NP der USA habe ich erst einmal eine Klapperschlange gehört, noch nie ist mir eine giftige Spinne oder Skorpion begegnet und Bären habe ich nur in Alaska mal in großer Anzahl 'getroffen' - die waren aber so mit dem Überangebot von Lachsen beschäftigt, daß die Touristen überhaupt nicht interessant waren!

Was ich allerdings, gerade im Grand Canyon viel gesehen habe, sind Murmeltiere, Wiesel etc.

'Schissbuchse' hin oder her - auf den üblichen Wegen wirst Du überall gut aufgehoben sein!

Hallo Imma81, da brauchst du dir normalerweise keinen Kopf machen. Die meisten Tiere haben mehr Angst als du und sind schneller weg als du schauen kannst. Gerade Schlangen und Spinnen sind eigentlich Tagsüber selten anzutreffen. Beim Picknick reicht es schon wenn man den Platz wo man sich hinsetzen möchte kurz absucht. Man hebt halt keine Steine an oder steckt seine Hand in Erdlöcher. Mit Bären ist das etwas anderes, es gibt genug Verhaltensschilder in den Parks. Meistens hat dich der Bär früher gehört als du ihn gesehen hast und ist dann schon weg. Es gab aber auch schon den ein oder anderen Angriff, wobei die Wahrscheinlichkeit sehr gering ist. Also Hinfahren einen schönen Urlaub geniessen. Wenn keine Ferienzeit ist geht es meistens mit den Touristenmassen, es kommt halt auch darauf an ob du alle Sehenswürdigkeiten besuchen möchtest oder auch etwas Abseits des Weges gehen willst.

Hi Imma81

Ich bin schon mehrmals mit Mietauto und Zelt durch die verschiedenen Staaten im Westen der USA gereist und ich hatte nie ein Problem mit irgendwelchen Tierchen. Wichtig ist, dass Du die Lebensmittel und auch Abfälle über Nacht gut verstaust (am besten gut verschlossen im Auto). Auch das Zelt sollte immer geschlossen bleiben. So bist Du sicher, dass Du auch da auf keine ungebetenen Gäste triffst. Mach Dir keine zu grossen Sorgen und halte Dich einfach an die Regeln und Tipps die Du vom Ranger bei der Einfahrt in die NPs bekommst.

Viel Spass!

Bieneee

Millionen von Touristen haben es, incl.. der Bären, die dort halt auch an einigen Ecken wohnen, überlebt! Spass beiseite: Tipps der Ranger beachten und viel Spass und viele Eindrücke in einer wirklich beeindruckend schönen Ecke unseres Planeten.

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