Wer kennt die Unterwelt von Paris - welche Metrostation ist ganz besonders sehenswert?

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7 Antworten

Bei Wikipedia

http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Stationen_der_M/a>tro_Paris (alphabetisch)

fr.wikipedia.org/wiki/ListedesstationsdumétrodeParis (nach Linien und ausführlicher)

gibt es eine Übersicht über alle Métro-Stationen mit vielen Fotos.

Interessante Stationen:

Abbesses Linie 12 (tiefste Station mit -36m, 2 Wendeltreppen und 2 Aufzüge, Jugendstil-Eingang)

Arts et Métiers Linie 11 (mit Kupfer ausgekleidet im « U-Boot » Design)

Bastille Linie 1 und 5 (Wandbilder, Mauerreste)

Concorde Linie1 (Verfassung an der Wand)

Louvre – Rivoli (alter Eingang zum Louvre, Replikate aus dem Louvre)

Palais Royal – Musée du Louvre (neuer Eingang zum Louvre, unterirdischer Durchgang zum Louvre).
« Zum hundertsten Geburtstag der Pariser Métro wurde auf der Place Colette im Jahr 2000 ein besonderer und architektonisch ungewöhnlicher Eingang zur Métro geschaffen. Er stammt vom Künstler Jean-Michel Othoniel und lehnt sich in seiner Modernität dennoch an den klassischen Jugendstileingang der Pariser Métro an. »

Der Link funtioniert wegen des é und der verschluckten _ leider nicht! Bitte Copy/paste:

de.wikipedia.org/wiki/Liste_der _Stationen _der _Métro _Paris

fr.wikipedia.org/wiki/Liste_des _stations _du _métro _de _Paris

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Einige Metrostationen sind wirklich etwas ganz besonderes - diese hier kennt sogar Wikipedia: "Die Station wurde am 13. August 1900 einen Monat nach Inbetriebnahme der Linie 1 als eine der ersten Pariser Untergrundbahnhöfe eröffnet. Damals trug sie noch den Namen Louvre. Im Rahmen von Renovierungsarbeiten erhielt sie 1968 ihre dekorative Gestaltungen mit Replikaten aus dem Louvre. Im Jahre 1989 erhielt sie ihren heutigen Namen sowie einen direkten Zugang zum Louvre. Die Station Palais Royal wurde gleichzeitig in Palais Royal – Musée du Louvre umbenannt." Unbedingt sehenswert!

Rakdum gab Dir bereits den entscheidenden Tipp zur Vorbereitung. In Wikipedia findest Du nicht nur Beiträge zu Pariser U-Bahnnetz, sondern auch zu den einzelnen Linien und sogar zu vielen Bahnhöfen (wenn deutschsprachige Wiki nicht ausführlich genug ist, findest Du links Schaltfelder zu englisch- oder französischsprachiger Wikipedia - die sind oft ausführlicher). Auf den Streckenplänen dort kannst Du sehen, welche Linien auch mal übertage fahren und nicht nur Tunnelstrecke.

Ich würde mich, wenn die Zeit nicht für "alles" reicht, auf die Linien 2 und 6, die gemeinsam einen Ring bilden, konzentrieren. Sie gehören zu den ältesten Linien, haben schöne Eingänge und eben immer mal auch Hochbahnstrecken (vor Allem die 6); die 2 zwischen Barbes und Jaures mit Blicken auf Sacre Coeur, die Gleise des Nordbahnhofs und den Canal Saint Martin. Die Linie 6 u.a. auf die Seine und den Eiffelturm zwischen Passy und Sevre.

Es gibt viele schöne Metrostationen, zumindest, wenn man ein Auge dafür hat und so etwas mag. Ich empfehle dir, zu Zeiten Metro zu fahren, wo möglichst wenige Leute unterwegs sind. Ein Freund von mir hat mal eine Fotoserie in einer anderen Stadt gemacht, bei dem er verschiedene Metrostationen fotografiert hat. Sah super aus... Nur so eine Idee, wie man einen Tag in Paris verbringen könnte, wenn man alles andere schon gesehen hat.

Was für eine schöne Idee 8-) DH!

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In Ergänzung zu dem Link von BabsiD:

Les carrières

Was nur die wenigsten wissen, unter der Stadt Paris erstreckt sich in 20m Tiefe ein immenses Labyrinth von über 300 km!!! Länge, auf 860 ha, über mehrere Etagen. Es handelt sich um Galerien und Kavernen, in denen seit der römischen Zeit die Steine für den Bau der Stadt gewonnen wurden.

Dies waren Kalkstein auf der „rive gauche“ (vom Odéon bis zum parc Montsouris) und Gips auf der „rive droite“ (Chaillot, Montmartre, Belleville et Ménilmontant). Von diesen Gipssteinbrüchen, welche die „butte Montmartre“ in einen Schweizer Käse verwandelt haben und den Transportkarren welche mit ihrem Staub die ganze Umgebung weiß einpuderten, soll die place Blance, an der sich das berühmte Moulin Rouge befindet, ihren Namen bekommen haben.

Nachdem am 17. Dezember 1774 auf mehreren hundert Metern Länge Häuser auf der Höhe des heutigen Blvd St. Michel einstürzten, wurde am 4. April 1777 die „Inspection des Carrières“ gegründet, welche bis zum heutigen Tage unter dem Name „Inspection Général des Carrières“ dieses Labyrinth überwacht und nötigenfalls Sicherungsmaßnahmen vornimmt.

Paris ist eine Stadt auf “Pfeilern”, was in manchen Quartieren die Höhen von Neubauten einschränkt.

Der Abbau von Steinen wurde 1813 strikte verboten. Zum „Ausgleich“ wurden anschließend 200 km Métro-Röhren und 260 km Verbindungsgänge, sowie 2’430 km Abwasserkanäle gegraben.

Der Zutritt ist unter Strafe verboten, weil sehr gefährlich. Dies ermuntert natürlich gewisse Freaks dort unten Parties zu veranstalten.

Zugänglich sind die Katakomben, das Musée du Vin unter dem Chaillot Hügel und (auf Anfrage) die „Anciennes Carrières des Capucins“ unter dem „Hôpital Cochin“ mit 1,2km Länge.

Infos:

http://www.catacombes.info/

Fotos:

lescarrieres. free. fr

Atlas:

atlas. explographies. com

Vielen lieben Dank für diese tollen Infos!

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Ûber die "carrière médiéval des Capucins" gibt folgende Seite ausführlich Auskunft:

http://www.seadacc.com/

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Hallo vacation18,

kann mich nicht erinnern dass die Metrostationen in Paris etwas besonderes sind.

Das Einzige, was mir davon in Erinnerung ist, sind die Eingänge vieler Metrostationen, die im Jugendstil errichtet wurden.

Hier sind besonders "Port Dauphine" (Linie 2), "Gambetta" (Linie 3)), "Abesses" (Linie 12) und "Anvers". Sie wurden alle um 1900 von Hector Guimard für die Weltausstellung errichtet.

Viele Grüße und viel Spaß in Paris

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