Wer denkt Amsterdam ist ein modernes Sodom und Gomorra?

 - (Niederlande, Holland, Amsterdam)

Das Ergebnis basiert auf 13 Abstimmungen

Ich denke zuerst an das kulurelle Erbe 69%
Das eine lässt sich nicht vom anderen trennen 23%
Ich denke zuerst an Drogen und Prostitution 8%

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Ich denke zuerst an das kulurelle Erbe

Hallo,

ich hätte mir gerne mehr Auswahlmöglichkeiten gewünscht :-)

Tatsache ist, dass Amsterdam eine kleine, kulturell reiche Weltstadt ist, die mehr bietet als Prostitution und Coffeeshops. Leider denken viele Leute, nicht nur solche aus den von dir genannten Ländern, häufig zuerst an Drogen und die Walletjes.

Ich finde seit jeher, dass es schade ist, Amsterdam darauf zu reduzieren. Kenne auch viele Einwohner, die das auch so sehen. Ist auch nicht intolerant gegen Leute gemeint, die meinen auf die Walletjes oder in einen Coffeeshop gehen zu müssen.

Für mich ist Amsterdam unverwechselbar, eine sehr internationale, niemals langweilige Stadt, die ausserdem das Venedig des Nordens ist.

LG

Ich denke zuerst an das kulurelle Erbe

Amsterdam besticht durch seine kulturelle Vielfalt und sein uriges Ambiente. In Kombination mit dem lebendigen Nachtleben und dem jungen Publikum eine tolle Stadt. Drogen und Prostitution gehören zwar dazu, prägen meiner Ansicht nach aber nicht das Stadtimage.

Das eine lässt sich nicht vom anderen trennen

auch beantworte ich hier meine eigene Frage: Scheinbar muss ich das eine oder andere Misverständnis aus dem Weg räumen. Ich finde nicht, dass Amsterdam ein Sündenpfuhl ist, ich will wissen ob ihr das findet. Nicht ich will verallgemeinern, sondern ich bin neugierig, ob das passiert wenn man nicht so dicht draufsitzt wie ich. Ich finde es nicht schlimm, dass die Japaner und die Araber hier nicht so massal sind, aber es würde mich interessieren warum das so ist. Im übrigen haben wir die Chinesen, Russen, Italiener, Spanier, usw, usw, usw. Es ist aber auf jeden Fall erfreulich, dass so viele mitmachen:) Weiter so!

Das eine lässt sich nicht vom anderen trennen

Wenn man sicht nicht gerade im Rotlichtviertel befindet, merkt man meiner Meinung gar nichts von irgendwelchen Sündenpfuhlen, sondern erlebt eine kulturell reiche Stadt, die gepflegt, charmant und unvergleichlich ist. Nichtsdestotrotz gehört "die andere Seite" dazu, man muss sie und die Drogen- und Sextouristen akzeptieren - denn gerade diese Offenheit ist es, was Amsterdam so toll macht.

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