Welches afrikanische Land bietet die am wenigsten touristische Foto-Safari?

...komplette Frage anzeigen

6 Antworten

Auch ich kann Namibia empfehlen! Das Land ist groß und es gibt wenig Menschen, auch vergleichsweise wenig Touristen! Das Fahren mit dem Leihwagen ist einfach, wenn man sich erstmal an den Linksverkehr gewöhnt hat (was aber ganz schnell geht!).

Ich war im Juli/August letztes Jahr dort und das ist offenbar eine Super-Zeit (war aber manchmal nachts richtig kalt!). Im Etosha NP war es dafür srohtrocken und ich habe alle Tiere zu sehen bekommen, die es dort gibt (incl. Vögeln). Ich habe den Park an einem Tag durchquert - habe übernachtet in der Nähe von Namutoni (Lindequist Gate) und bin sehr früh am Morgen los, habe mittags im Camp Halali eine kurze Pause für ein Picknick gemacht und war abends rechtzeitig in Okaukuejo (Andersson Gate), wo ich in der Nähe wieder Unterkunft in einer Lodge gebucht hatte. Dazu habe ich einen geführten Tages-Ausflug in den Teil des Parks gemacht, den man alleine nicht besuchen darf (die Lodges sind bei der Buchung behilflich!), eine geführte Halbtagestour zum Wasserloch mit den Löwen und war noch einige Male auf eigene Faust am Wasserloch in Okaukuejo.

Es war richtig wenig los, ich war mit einem kleinen Auto unterwegs und es war ziemlich easy. Für eine Fotosafari wäre es dort sicher nicht schlecht, ein höheres Auto zu haben (eben, weil man irgends aussteigen aber am Straßenrand so lange stehen bleiben darf, wie man möchte - und wie es der Zeitplan hergibt!). Lodges gibt es in mehreren Preisklassen - sehr günstig, aber richtig schön war es im Etosha Bush Camp, etwa 10 km vom Andersson Gate entfernt!

Abgesehen von den wilden Tieren im Etosha NP gibt es jedoch auch sonst viel zu sehen und zu fotografieren! Besonders gut gefiel mir ein Ausflug von Swakopmund aus zu den 'wilden Tieren der Wüste' - dort bekam ich alles zu sehen, was sich sonst nur gut getarnt oder gar unter dem Sand aufhält: Chamäleons, Spinnen, Schlangen, Eidechsen, riesige Skorpione, Käfer etc. etc.!

Boh, so viele Infos, danke an alle Antworter.

0

Wir waren dieses Jahr in Namibia, u.a. im Etosha-Nationalpark. Da kann man mit einem eigenen (ggf. gemieteten) Fahrzeug durch den Nationalpark fahren und Tiere fotografieren. Aussteigen ist allerdings nicht erlaubt und bei Sonnenuntergang muss man entweder den Park verlassen haben oder in einem der drei staatlichen Camps angekommen sein (die sind aber ziemlich teuer). Eintritt für zwei Personen und ein Auto waren 17€ am Tag. Wir haben es so gemacht, dass wir früh morgens aufgebrochen sind, in den Park hineingefahren sind und gegen Mittag gedreht haben und wieder zurückgefahren sind, sodass wir abends wieder draußen waren.

Als wir da waren, war es leider relativ feucht, sodass die Tiere nicht zu den Wasserlöchern gekommen sind. Trotzdem haben wir Löwen, Giraffen, Zebras, ein Nashorn, eine Boomslang und jede Menge Springböcke, Spießböcke, Büffel, Schakale, Sekretäre, Riesentrappen u.s.w. gesehen. Nur mit den Elefanten hatten wir Pech.

Wenn du noch irgendwelche Fragen hast, schreibe einfach einen Kommentar. Ich kann dir auch ein paar Fotos schicken, wenn du mir deine Emailaddresse gibst.

In der Gefahr hin mich zu wiederholen ;-) Kamerun ist einfach genial!!! Mit ein bisschen Reiseerfahrung in unerschlossenen Ländern bekommt man dort vollkommen ungestörte Einblicke in Natur, Land und Leute!

Hallo,

ich möchte noch ausdrücklich das Okavango-Delta in Botswana empfehlen, das weltgrößte Binnendelta. Sicher häufiger besucht, aber so riesig, dass das nicht auffällt. Besonders Bootstouren sind etwas wirklich besonderes. Hoffentlich gelingt der Erhalt dieses Lebensraumes und hoffentlich leistet der Tourismus seinen Beitrag dazu. Denn das ist einmalig, das gibts nicht nochmal und das käme auch nie wieder: http://www.afrikasafaris.de/infos/nationalparks/np-okavango-delta.html Bitte bedenken, dass es sich um ein Malariagebiet der "besseren" Kategorie handelt, ebenso kann man es mit der Schlafkrankheit zu tun bekommen. Ich habe mich davon nicht abhalten lassen, man kann sich ja schützen (siehe Suchfunktion in diesem Forum oben rechts).

LG

Schau Dir mal Kamerun an. Hier sind viele Forscher im Urwald unterwegs um Pflanzen auf Heilkraft zu untersuchen. Vielleicht ist es ja möglich, dass Du bei den Universitäten schaust. Die Biologen, die für Drittmittel zuständig sind haben wohl die besten Infos. Grüße Mitzi Nardy

Nicht touristisch, oder fast nicht: Zentralafrika, also Kamerun, Gabun, Rep. Kongo. Oder dann im Herzen von Afrika in Ruanda, Burundi mit Abstecher nach Uganda, RD Kongo und Tansania!

Was möchtest Du wissen?