Welcher Friedhof in Berlin eignet sich für melancholische Fotos im November?

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3 Antworten

Ich kenne nur den Friedhof vor dem Halleschen Tor, der gefällt mir aber auch sehr gut. Es gibt viele Grabmäler mit zum Teil beeindruckenden, verwitterten Portalen und einen kleinen Friedhof in einem abgetrennten Areal, auf dem die Mitglieder der böhmischen Gemeinde beerdigt sind, diese Gräber sind fast vollkommen von zum Teil sehr altem Efeu überwuchert. Ausreichend Fotomotive wären also vorhanden. Es ist wohl auch ein sehr alter Friedhof, ich bin nicht richtig informiert, möglicherweise der älteste Berlins sogar. Jedenfalls liegt da über allem der morbide Charme des Verfalls. Ich bin dort bislang nur herbstlichem Sonnenschein spazierengegangen, bei Novembernebel stelle ich es mir aber gleich nochmal melancholischer vor.

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Der alte Teil des jüdischen Friedhofs in Weissensee - schönere bzw. melancholischere Fotos kann man fast nirgends sonst machen! Männer müssen während des Friedhofsbesuchs eine 'Kippa' tragen, die gibt es aber kostenlos am Eingang zu leihen! Der neuere Teil ist nicht besonders ungewöhnlich, aber der alte, rechts nach dem Eingang, ist sensationell mit seiner fast schon 'Urwaldlandschaft' aus zerbrochenen Bäumen, schrägstehenden oder fast umgefallenen Grabsteinen!

Eine Alternative wäre evtl. noch der alte 'Südwestkirch-Friedhof' in Stahnsdorf (südlich der Linie Zehlendorf - Potsdam gelegen) - einer meiner absoluten Lieblingsplätze in Berlin zu jeder Jahreszeit!

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